Klassenaufteilung in der Grundschule 1. Klasse

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von lila80 15.05.11 - 21:04 Uhr

Hallo,

ich würde gerne wissen, welche Erfahrungen ihr gemacht habt bezüglich der Klassenaufteilung in der Grundschule 1. Klasse. Bei uns wird es zwei erste Klassen geben. Die Kinder wurden auch vorher gefragt, welche zwei Freunde sie in ihrer Klasse gerne hätten. Werden die Erzieherinnen vorher von den Lehrern gefragt, ob es gut klappen würde, wenn diese Kinder in der selben Klasse wären oder kann man davon ausgehen, dass die Kinder ihre Freunde in ihrer Klasse haben werden?

#danke schonmal für eure Antworten!
lila80

Beitrag von velvetsnail 15.05.11 - 21:13 Uhr

Hallo,

das ist aber nett von Eurer Schule. Bei uns gibt es soetwas in der Grundschule nicht. Aber mein Sohn kommt jetzt auf die weiterführende Schule und durfte auch Freunde angeben und auch Kinder angeben, mit dennen er nicht in eine Klasse möchte. Die Schule sagte das sie sich bemühen es zu berücksichtigen. Darauf verlasse ich mich schon, sonst wäre es ja doof, wenn sie es nicht tun?!?!?

Ich kan nmir nicht vorstellen, dass die Kooperationslehrerin auch noch Gespräche mit den Erzieherinnen führt?!?!

Ich glaube ich konnte Dir jetzt nicht helfen?!?!

GRuß velvetsnail

Beitrag von bambolina 15.05.11 - 21:18 Uhr

Hallo,

bei uns werden die Erzieherinnen definitiv nicht gefragt, da hätten die Schulen viel zu tun,. wenn sie 10 KiGa´s in der Umgebung abklappern müssten um die Meinung jeder Erzieherin zu berücksichtigen.

Allerdings dürfen "Wünsche" angegeben werden. Diese werden versucht zu berücksichtigen, muss aber nicht. Geklappt hat es allerdings :-)

lg bambolina

Beitrag von wind_sonne_wellen 15.05.11 - 21:47 Uhr

Hallo!

Nein sowas gab es hier noch nie.
Es wird zwischen "Oberdorf" und "Unterdorf" getrennt. So haben die Kinder ähnliche Schulwege und Freundschaften bilden sich dann sehr schnell.

LG Petra

Beitrag von ilva08 15.05.11 - 22:33 Uhr

Hallöle,

wir teilen die Kinder nach Kindergartengruppen ein. I.d.R. sind so automatisch die Freunde beieinander.

LG #winke

Beitrag von connie36 15.05.11 - 23:13 Uhr

hi
zwei klassen werden gebildet ab einer grösse von 28kindern. du kannst wünsche bei dem einschulungsgespräch angeben, so war das bei uns.
vorlieben und abneigungen mancher kinder gegenüber. mit den vorlieben hat es geklappt, mti den abneigungen leider nicht, die sind beide bei uns in der klasse.
lg conny

Beitrag von imzadi 16.05.11 - 01:40 Uhr

Ich wurde zwar gefragt mit wem mein Kind gern in die Klasse möchte aber berücksichtigt wurde es dann nicht, sondern Stadtteil getrennt. Fand richtig blöd, weil ich durch dieses fragen meinem Sohn erzählt habe er käme mit seinem besten Freund in die Klasse. Als es dann nicht so war ist er ziemlich entäuscht gewesen. #aerger

Beitrag von rienchen77 16.05.11 - 06:28 Uhr

bei uns haben sich Grundschule und Kindergarten zusammengesetzt und über die Klassenaufteilung gemeinsam gedacht, man konnte sich vorher an die Kindergartenleitung wenden bei besonderen Wünschen ansonsten wird schon von seitens des Kindergartens geachtet das Freunde nicht gerade getrennt werden...

wenn das einen immer noch nicht gefällt kann man noch zum Schulsekretariat und dort direkt sein anliegen vortragen...aber...kommt auf die Gutlaunigkeit der Mitarbeiter dort an...lächel...

Beitrag von tattel 16.05.11 - 06:41 Uhr

Hi,

bei uns werden die klasen nach Ortsteilen eingeteilt. Das finde ich sehr gut, denn dadurch wohnen die Kinder einer Klasse nah beieinander und können mittags miteinander spielen, ohne dass die Eltern sie kilometerweit durch die Gegend kutschieren müssen.

Außerdem habe ich festgestellt, dass in der Grundschule viele Kindergartenfreundschaften auflösen und dafür neue Freunde gefunden werden.

LG

Tattel

Beitrag von 3wichtel 16.05.11 - 07:53 Uhr

Bei uns gibt es 3-4 erste Klassen pro Jahrgang.

Die Schule achtet vorrangig auf Straßen: Die Kinder aus der selben Straße kommen in aller Regel auch in die gleiche Klasse (was gemeinsame Schulwege erleichtert).

Darüber hinaus darf jedes Kind 2 Wünsche angeben. Sie versuchen dann, mindestens einen Wunsch zu erfüllen. Gegenseitige Wünsche haben die besseren Chancen.

Abneigungen funktionierten bei uns nicht: Der Kindergarten hatte uns dringend geraten, unseren Sohn nicht gemeinsam mit einem Nachbarskind in eine Klasse zu stecken. Es gab zwischen den beiden schon im Kindergarten nur Stress und ungesundes Konkurrenzverhalten.

Sowohl die Mutter des anderen Kindes als auch ich haben diesen "Vermeidungswunsch" im Sekretariat angegeben. In einer Klasse sind sie trotzdem.

Beitrag von 3wichtel 16.05.11 - 08:00 Uhr

Ach ja, hier noch ein Tipp am Rande:

Unsere Schulsekretärin war immer recht auskunftsfreudig: Wenn man was wissen wollte konnte man immer gut direkt bei ihr fragen.
Im persönlichen Gespräch (einfach mal kurz während der Schulzeit morgens vorbei schlendern) war sie auch immer noch viel kooperativer als am Telefon. ;-)

Wenn Du also Fragen hast, dann geh einfach hin. Und zwar möglichst bald. Denn bald stehen schon wieder die Zeugnisse an, die Versetzungen, Klassenkonferenzen, Sondergenehmigungen fürs neue Schuljahr, Verlängerung der Busfahrkarten, Bundesjugendspiele, Wettbewerbe, etc. pp.

In der Regel ist es im Mai in den Schulsekretariaten relativ ruhig (noch besser wäre April gewesen, da im Mai schon die Sprachtests für die Kinder des übernächsten Schuljahres laufen und die Probe- Unterrichtstage für die "Wackelkandidaten" für die Einschulung dieses Jahr). So ist es jedenfalls in Niedersachsen. Und von jetzt (Mitte Mai) bis zum Ende des Schuljahres wird es nicht ruhiger, eher hektischer.

Und noch ein Tipp: Wenn Du im Sekretariat nachfragst, dann außerhalb der Schulpausen. Während der Pausen wollen immer viele Leute war von der Sekretärin (Schulleitung, Lehrer, Kinder, Eltern). Während des Unterrichts ist es ruhiger!

Beitrag von 5678901234 16.05.11 - 08:52 Uhr

also bei uns in der grundschule sind es 4 klassen pro jahrgang.

bei uns durfte sich das kind jeweils 1 kind wünschen, damit vermieden wird dass die kinder niemanden kennen.
wurde baer nicht bei erziehren oder so nachgehakt, da hätten die ja auch einiges zu tun:-)

wir als eltern (obwohl es nicht üblich war) haben gebeten unseren sohn NICHT mit einem bestimmten kind in eine klasse zu stecken, weil man damit der lehrerin keinen gefallen täte...
leider ist der "negativwunsch" nicht berücksichtigt worden, sehr zu unserer freude#augen

bei sohnemann in der kiga gruppe waren 8 vorschulkinder, davon sind 6 jetzt in seiner klasse gelandet. plus noch sämtliche kinder der anderen kigagruppen.
ich finde es schade dass man sie nicht gleichmäßiger verteilt hat, denn irgendwie haben sich die karten nach fast einem jahr noch nicht wesentlich gemischt.
für ein kind wie meinen sohn wäre es von vorteil gewesen wenn er dort weniger kinder gekannt hätte.
aber das kann ja bei jedem anders aussehen...

vlg

Beitrag von zaubertroll1972 16.05.11 - 09:56 Uhr

Hallo,
bei uns wurden die Eltern nach Wünschen gefragt und wir haben auch ein Kind genannt welches möglichst nicht mit unserem zusammen in die Klasse gehen wird.
Das wurde so berücksichtigt. Sonst wurde niemand gefragt.

LG Z.

Beitrag von anarchie 16.05.11 - 10:02 Uhr

Hallo!

man konnte zwei Kinder angeben, mit denen sie (nicht) in einen Klasse sollen - das wird versucht , so dass jedes Kind zumindest einen der beiden Freunde hat:-)

lg

melanie it 4 kids

Beitrag von luka22 16.05.11 - 10:22 Uhr

Bei uns im "Dorf" gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule. Es gibt eine gute Kooperation zwischen diesen beiden Instiutionen. Jedes Jahr werden ungefähr 35 Kinder eingeschult, d.h. es gibt 2 erste Klassen. Bei der Anmeldung gibt es die Möglichkeit Wunschfreunde anzugeben. In der REgel ist man auf jeden Fall mit EINEM der angegeben Freunde in einer Klasse. Wenn man überhaupt nicht glücklich ist, kann man auch einen Wechsel des Kindes beantragen. Auch werden die Erzieherinnen nach guten Konstellationen gefragt. Ich glaube das ist ein guter Service :-D.

Grüße
Luka

Beitrag von umsche 16.05.11 - 10:29 Uhr

So war/ist das bei uns auch!

Beitrag von bambolina 16.05.11 - 10:45 Uhr

Hallo Luka,

bei einer Grundschule und einem KiGa ist es auch überschaubar. Wir haben mehrere in der Umgebung, da ist das nicht realisierbar.

lg bambolina

Beitrag von luka22 16.05.11 - 11:46 Uhr

Das stimmt!

Grüße
Luka

Beitrag von sandrinchen85 16.05.11 - 13:13 Uhr

das wurde ich damals schon...und gelandet bin ich genau in der anderen klasse....darauf würde ich mich niemals verlassen ;)
umgebracht hat es mich aber auch nicht...
lg

sandra

Beitrag von sillysilly 16.05.11 - 13:44 Uhr

Hallo

Kinder die den gleichen Weg in den Hort haben, Nachmittagsbetreuung

Religionsunterricht

versucht die vielen Migrationskinder in den Klassen zu so zu verteilen, daß es in keiner Klasse zu einseitig wird

man kann sich theoretisch jemanden wünschen, wird aber nicht unbedingt erfüllt

Bei uns gab es alles schon mal, wo alle Freunde zusammen waren, wo einige Freunde zusammen waren, und auch Kinder die plötzlich ganz alleine in eine andere Klasse kamen - ohne Grund


Grüße Silly

Beitrag von gr202 16.05.11 - 19:25 Uhr

Bei uns gibt es 3 Kindergärten in der Nähe der Grundschule. Die Kinder der Kindergärten wurden nicht getrennt, bei denen, die von außerhalb kamen, wurden die Klassen aufgefüllt und ggfs Freunde berücksichtigt.

Gruß
GR