englisch für kleinkinder

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von agra 15.05.11 - 22:21 Uhr

huhu

ne bekannte hat ihren sohn2,5jahre nun in einen engl. kurs angemeldet.sie ist total begeistert, es wird alles ganz spielerisch und mit musik den kids beigebracht.

machen eure auch so ein kurs?oder haltet ihr davon nix?

danke euch

Beitrag von krissy2000 15.05.11 - 22:27 Uhr

Ich halte davon gar nichts und schon gar nichts in diesem Alter. Heutzutage werden Kinder einem enormen Druck ausgesetzt. Warum nicht gleich mit Englisch nach der Geburt beginnen? Ich finde es uebertrieben. Fremdsprachen werden doch nun schon in der 1. Klasse angeboten. Das reicht aus. Lieber sollten die Kinder erstmal richtig ihre Muttersprache beherrschen. Kinder mit 2,5 sollten spielen, und sonst gar nichts.

Lg Krissy

Beitrag von haruka80 15.05.11 - 22:29 Uhr

huhu,

ich halte davon nix. Für mich darf n Kind Kind sein und muß nicht schon irgendwelche Fremdsprachen lernen. In der Schule gehts früh genug los mit allem.
Ich finds toll,w enn n Kind zweisprachig aufwächst, man also dauerhaft eine 2. Sprache spricht, aber solche Kurse finde ich absolut überflüssig. wenn ich wollen würde, dass mein Sohn spielerisch eine andere Sprache lernt, dann muß ich zu Hause dauerhaft mich damit beschäftigen, son Kurs geht vielleicht 8 Wochen und hängen bleibt nicht viel.

Ich hab nen normalen Musikkurs mit meinem Sohn gemacht, da wurden auch immer 2 Lieder in englisch gesungen, in der KiTa meines Sohnes wird auch immer ein Begrüßungslied auf deutsch und englisch gesungen, aber eben dauerhaft, dass es kein englisch lernen ist, sondern einfach n Lied.

Keine Ahnung, ich finde ehrlich gesagt schon den Gedanken schrecklich mein Kind in so nen Kurs zu geben...


L.G.

Beitrag von meandco 15.05.11 - 22:42 Uhr

meine hat noch immer keinen englischkurs #cool

eventuell kommt im herbst ein englischsprachiges kind in den kiga - dann wird sich das wohl ganz allein geben ;-)

lg
me

Beitrag von tauchmaus01 15.05.11 - 22:45 Uhr

Wenn sie die Kohle übrig hat ist das sicher eine nette Spielstunde in den Augen des Kindes.
Mehr aber auch nicht.
Ich habe ein paar Lehrerinnen im Freundeskreis, Hauptschule und Gymnasium, keine von denen konnte bisher feststellen dass die Kinder die als Kleinkind diese Englischkurse gemacht haben in irgendeiner Form besser sind als die Kinder, die Englisch ab der 3. Klasse hatten. (bei uns wird 3. und 4. Klasse schon Englisch unterrichtet, aber ohne Benotung)

Hier auf der Grundschule sind die Kinder die Englisch hatten sicherlich die ersten Wochen etwas im Vorteil, aber das relativiert sich dermaßen schnell, dass es fraglich ist ob man das Geld was man für diese meist sehr teuren Kurse zahlt nicht besser anlegen kann für das Kind.

Ganz anders sieht es wieder aus wenn Kinder zweisprachig aufwachsen, diese Kinder haben ganz klar einen Vorteil. So spricht die Freundin meiner Tochter fließend Bulgarisch, ein Junge aus der Kita fließend Englisch.

Für die Englischsprach"Schulen" ist das aber eine wunderbare Möglichkeit durch den Förderwahn der Eltern viel, viel Geld zu verdienen;-)

Mona

Beitrag von bine3002 15.05.11 - 23:00 Uhr

Es ist bewiesen, dass das so gut wie nichts bringt. Wenn das Kind wirklich früh englisch lernen soll, dann müsste eine Bezugsperson TÄGLICH ausschließlich englisch sprechen.

Bleibt die Frage, ob es schadet... nein, ich denke nicht. Deswegen ist es einfach total egal, wenn es dem Kind Spaß macht.

Beitrag von krissy2000 16.05.11 - 09:33 Uhr

Ausserdem kann man soviele Fehler mit der Aussprache machen, dass es nicht sinnvoll ist. Nur ein Muttersprachler sollte sich ranwagen.

Lg Krissy

Beitrag von widowwadman 15.05.11 - 23:01 Uhr

Das das wirklich was bringt ausser ein bissel Spass wage ich zu bezweifeln. Wir erziehen unsere Tochter zweisprachig englisch/deutsch, und es ist im Grunde genommen schon harte Arbeit ihr die weniger dominante Sprache (in diesem Fall deutsch) beizubringen, und das obwohl ich ausschliesslich deutsch mit ihr spreche.

Von einmal in der Woche mit Musik wuerde mit Sicherheit nichts nennenswert haengenbleiben.

Aber wenn's Spass macht...

Beitrag von maisonne05 16.05.11 - 04:03 Uhr

also lernen tun die Kleinen das echt schnell, und wenn man es wirklich konsequent durchzieht bringt es auch was. aber einen Kurs würde ich meiner Maus auch nicht zumuten wollen. da verbringe ich lieber die Zeit mit ihr auf dem Spielplatz oder sonstwo.
aber da wir zur Zeit in USA sind geht die Maus 3mal die Woche in den Kiga und ich staune immer wieder, wie viel sie in der kurzen Zeit schon aufgeschnappt hat und sich richtig unterhalten kann. daher werden wir weiter Englisch mit ihr sprechen, wenn wir wieder nach Hause gehen.
Verlangsamt hat es ihre Sprachentwicklung jedenfalls nicht

Beitrag von yanlina 16.05.11 - 06:31 Uhr

Es ist bewiesen, dass Kinder bis 6 Jahren Sprachen ohne jede Mühe lernen können, danach schliesst sich dieses sogenannte Sprachfenster. Es wird schwieriger die Sprache zu lernen, dauert länger und häufig wird dann mit Akzent gesprochen. Wie schade, dass in Deutschland Englisch erst ab genau diesem Alter gelehrt wird, wo es vorher doch so einfach wäre.

Ich halte sehr viel davon andere Sprachen so früh wie möglich zu "lehren", allerdings bezweifle ich wie so viele andere hier auch, dass 45-60min die Woche die richtige Lösung sind. Schaden tut es aber bestimmt auch nicht, wenn's Spass macht.

Was aber auf JEDENFALL schadet, ist wenn Bezugspersonen nicht konstant bei einer Sprache bleiben. Z.B. Mutter ist deutsch und spricht eigentlich immer deutsch mit dem Kind und jetzt fällt ihr ein, dass Englisch doch so wichtig ist und nun spricht sie ab und zu englisch und ab und zu deutsch mit dem Kind! AHHHH, habe es so oft erlebt (beruflich) und es ist so schwer zu korrigieren.

Mein Kleiner (15 Monate) geht ab nächsten Monat in einen zweisprachigen Kindergarten (Englisch/ Chinesisch). Zu Hause spreche ich deutsch, mein Mann englisch und unsere Kinderbetreuung chinesisch.

Er kann jetzt drei Worte, in jeder Sprache eins:

Mama
Baba (chinesisch Papa)
Bye bye

Wer es in Erwägung zieht, seine Kinder zweisprachig aufwachsen zu lassen hat in Deutschland die Möglichkeit sich einen zwei- oder anderssprachigen Kiga zu suchen oder aber sich fuer ein paar Jahre ein Au Pair Maedchen einzuladen. Leider beides extrem kostspielig.

Beitrag von chocncreme09 16.05.11 - 07:41 Uhr

Also ich finde sowas sinnvoll! In der heutigen zeit eine weitere Sprache zu lernen ist ja fast unumgänglich...je früher desto besser.

Unser Kleiner wird 2 Sprachig erzogen, Deutsch/Englisch und ich bin der Meinung das ihm das nur Vorteile bringt.
Er geht ab nächstes Jahr auch in einen zweisprachigen Kindergarten - was ich auch sinnvoll finde wenn niemand in der Familie eine andere Sprache spricht.

Man sagt zwar die kleinen brauchen dann einbisschen länger um richtig gut zu sprechen aber das nehm ich in kauf - wer fragt denn später bitte noch bei nem bewerbungsgespräch : UND? wann haben sie angefangen gut zu sprechen?

jetzt mit 20 Monaten kann er natürlich mehr deutsche als englische wörter ... ist ein 70/30 verhältnis aber alles besser als nix !

Ein solcher Kurs im richtigen Maß ist total ok!


lg
miri & milo loomis *22.09.2009

Beitrag von krissy2000 16.05.11 - 09:37 Uhr

Bei euch ist das ja auch etwas anderes. Dein Mann ist Amerikaner und somit native speaker. Wenn jedoch beide Eltern die gleiche Sprache sprechen, macht es keinen Sinn eine fremde Sprache so frueh zu lernen.

lg Krissy

Beitrag von chocncreme09 16.05.11 - 13:10 Uhr

Also ich finde das macht selbst dann sinn!
Mein Neffe (fast 5) geht seit er 1,5 ist in einen deutsch/französischen kindergarten und versteht alles was man ihm auf französisch sagt...zu hause sprechen beide eltern nur deutsch!

Er wird jetzt auch auf eine europa schule eingeschult... also meiner meinung nach gibt es keinen grund nicht schon früh mit einer anderen sprache anzufangen!

Beitrag von maisonne05 16.05.11 - 17:00 Uhr

also ich werde wenn wir wieder in Deutschland sind auch Englisch mit der Maus sprechen. sie hat jetzt nach 6 Monaten USA so einen guten Grund drin, dass es nur doof wäre das wieder verlorengehen zu lassen. also werde ich dann konstant mit ihr Englisch sprechen und mein Mann deutsch. es geht auch, wenn man kein Native Speaker ist. wobei das natürlich besser wäre, aber so ist es besser als nichts. wurde uns auch hier von einigen Lehrern und so gesagt

Beitrag von ballroomy 16.05.11 - 08:30 Uhr

Ich glaube nicht, dass so ein Kurs schadet, aber ob das viel bringt? Vielleicht fällt den Kindern dann die Aussprache leichter. Auf jeden Fall sollte ein Muttersprachler den Kurs leiten!

Zum Englisch lernen ist eine bilinguale KiTa sicher besser geeignet, wenn dort Muttersprachler einfach mit den Kindern sprechen.


Mein Sohn macht so Kurse nicht, er ist eh zweisprachig. (spanisch/deutsch)




Beitrag von misses_b 16.05.11 - 08:51 Uhr

Hallo!

Für mich ist das Schwachsinn im Quadrat.

Und nur dazu gut, den Eltern die Kohle aus der Tasche zu ziehen.

Genauso wie diese fürchterlichen, in letzter Zeit zu Dutzenden auftretenden sogenannten "Erziehungsratgebern"!

misses_b

Beitrag von -marina- 16.05.11 - 09:43 Uhr

Hallo :-)

Ich finde das eine tolle Sache!

Mein Sohn geht in eine Kita, in der sowohl Deutsch als auch Französisch mit den Kleinen gesprochen wird. 2 Erzieherinnen kommen aus Frankreich und die beiden reden fast auschließlich französisch mit den Kindern (und mit den Eltern auch :-)) Alle Lieder und Fingerspiele machen die Erzieherinnen mit den Kindern in deutsch und französisch. Malen die Kleinen, werden die Farben auch auf franz. genannt, etc

Schon bei mir früher im Kindergarten und in der Grundschule war es üblich, dass wir Französisch-Unterricht hatten.

LG
Marina & Söhnchen Etienne (18Mon & 12Tage)#herzlich