Thema Impfungen-Umfrage

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von diana-1984 16.05.11 - 08:08 Uhr

Hallo ihr Lieben #winke,

am WE stand bei uns eine Diskussion an:
Meine Schwiemu ist bei einem Heilpraktiker, der ihr erzählt hat, seine Kiddies wären nie geimpft worden, da spätere gesundheitliche Probleme auftauchen KÖNNTEN, Rheuma, Depressionen etc. Die Kids haben ihre Kinderkrankheiten durchgemacht, wenn sie welche bekamen.

So, nun gibt sie uns den Tip, das Buch „Impfen – Eine Entscheidung die Eltern treffen" zu kaufen.

Ich steh mal auf dem Standpunkt, dass ich meinem Kind die teilweise ja doch sehr gefährlichen Kinderkrankheiten nicht antun will.
Natürlich denke ich trotzdem darüber nach, was sie so erzählt hat und überlege, mich damit zu beschäftigen.

Also ich möchte mal eure Meinungen hören.
Lasst ihr alles impfen, nur teilweise oder gar nicht???
Wie steht ihr dazu?

Habt eine schönen Wochenstart :-D !

VG
Diana mit Mini (15+3)

Beitrag von erbse2011 16.05.11 - 08:12 Uhr

dieses thema hatte ich mal vor paar monaten eröffnet. mei gabs da ne diskusion darüber.
weil ich hab mir gesagt ich impfe mein kind nur teilweise, wenn man alles machen müsste dann wäre das zu viel für den kleinen körper.

es gibt viele kinder die ohne impfung gut ausgekommen sind und auch gesünder sind wie andere, aber es gibt auch kiddis die mit impfung kranker sind als ohne.

also finde ich das sehr umstritten und jeder sollte es sich selber überlegen und entscheiden.

Beitrag von germany 16.05.11 - 08:14 Uhr

Morgen,

ich bin gegen alles geimpft und werde auch meinen Sohn gegen alles impfen lassen. Mein großer ist auch gegen alles geimpft.

Ich könnte mir nie verzeihen wenn er wegen einer vermeintlich harmlosen Kinderkrankheit Folgeschäden erleiden würde.

Und warum soll ich ihm zumuten sich mit Krankheiten rumzuquälen, wenn ich es auch vermeiden kann? Ich denke eher so, dass ich jegliches Leid von meinem Kind fernhalten möchte und da setze ich ihn doch nicht der Gefahr aus, dass er krank wird.

Oder er wird krank und steckt jemanden an, der das nicht überlebt. Immunschwache Menschen zum beispiel. Ich weiß das er auch geimpft eine Krankheit übertragen kann, aber ich habe nicht absichtlich mein Kind krank werdne lassen, weshalb es ja dann nicht meine Schuld ist wenn jemand krank wird. Weißt du wie ich das meine? Ist noch zu früh für solche Diskussionen;-)


Meine Tier schütze ich ja auch durch Impfungen. Da gehe ich auch kein Risiko ein.




lG germany mit Lukas (fast 7) und Krümel, 31.ssw

Beitrag von wunderbaum 16.05.11 - 08:23 Uhr

Absolut meine Meinung!!!

Beitrag von caracoleta 16.05.11 - 09:11 Uhr

Sehe ich genauso!

Beitrag von 98honolulu 16.05.11 - 08:16 Uhr

Bei diesem Thema sollte jeder für sich in sich gehen, sich informieren und das tun, was er für richtig hält und mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ratschläge sollte man für dieses Thema nicht in einem Forum suchen.

LG Honolulu

Beitrag von diana-1984 16.05.11 - 08:20 Uhr

#winke
Nee, die Entscheidung würde ich auch nicht anhand der Meinungen in diesem Forum treffen.
Es interessiert mich allerdings trotzdem, wie in der Allgemeinheit darüber gedacht wird #winke

VG

Beitrag von 98honolulu 16.05.11 - 08:25 Uhr

Über diese ganzen Dinge gibt es doch Statistiken etc.
Was bringt es dir, wenn X schreibt, dass sie ihr Kind impfen lässt, Y es aber nicht tut und Z nur gegen einige Krankheiten impfen lässt?

Mir ist in der Hinsicht völlig egal was andere machen, mir ist mein Kind und dessen Gesundheit wichtig, also entscheide ich danach.

Beitrag von diana-1984 16.05.11 - 08:34 Uhr

Ja sicher, wie gesagt, ich fange gerade an mich damit zu beschäftigen. Und warum nicht in einem Forum für Schwangere etc mal fragen, wie die PROs und KONTRAs der anderen User aussehen.
Das heißt ja noch lange nicht, dass ich danach entscheide.
Es ist ja ein Forum in dem man durchaus über solche Themen seine Meinung äußern kann.

Wie damit hier umgegangen wird und reagiert wird, ist ja jedem selbst überlassen.

VG #winke

Beitrag von hanni2711 16.05.11 - 09:41 Uhr

Dafür sind solche Foren doch da. Ich finde es sinnvoll sich mal die anderen Meinungen dazu anzuhören.

Wenn dir eine Frage nicht passt, dann schau sie dir nicht an.

Beitrag von jsvt 16.05.11 - 08:35 Uhr

Hy

Also wir sind der Ansicht, Impfen ist wie eine Versicherung. Wenn man sie hat und nicht braucht umso besser. :-)

Welche gesundheitlichen Probleme später auftreten, hängt doch nicht allein vom Impfen ab. Die können ja auch bei nicht geimpften Personen auftreten nur evtl. anders...

Kann man den eindeutig sagen was passiert, wenn mehr Kinder nicht mehr geimpft werden?

Echt umstrittenes Thema, aber wir sind klar #pro für das Impfen.

jsvt

Beitrag von yamie 16.05.11 - 08:38 Uhr

morgen,


sehr schlimm finde ich, daß man zu heutiger zeit überhaupt darüber disskutiert. es sollte eine selbstverständlichkeit sein, sein kind (kostenlos!!!) laut STIKO impfen zu lassen.

ALLE in unseren familien sind durchgeimpft.



lg
yamie


______________________

dies ist KEINE signatur!

Beitrag von hanni2711 16.05.11 - 08:41 Uhr

Ich hab meine Tochter impfen lassen und werde es nun bei unserer Nr. 2 genauso machen.

Die Impfungen sind aus meiner Sicht wichtig. Die Impfstoffe sind mittlerweile ausgereift. Meine kleine Maus hat wegen Keuchhusten mit 4 Wochen auf der Intensivstation gelegen. Das wünsch ich niemandem. Da war sie noch zu klein umschon geimpft zu sein.

Ich weiß gar nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich sie nicht hätte impfne lassen und sie dann krank geworden wäre!

Im Endefekt muss es jeder für sich entscheiden. Was da eine Heilpraktikerin sagt, würde ich in dem Zusammenhang ehr links liegen lassen. Die hilft dir auch nicht, wenn dein Kind mit den Folgen der Kinderkrankheit leben muss.

Beispielsweise sind von Windpocken Fälle von Schlaganfällen bekannt.....

Ich bin auch gegen alles Geimpft. Ich hab kein Rheuma und keine Depresionnen..... und wer will denn bitte feststellen, warum eine Person im Erwachsenenalter Rheuma oder Depresionen hat?
Meiner Ansicht nach Unsinn.

Hanni

Beitrag von germany 16.05.11 - 09:13 Uhr

<<wer will denn bitte feststellen, warum eine Person im Erwachsenenalter Rheuma oder Depresionen hat?<<


Zumal viele Krankehiten erblich oder durch die Ernärhung bedingt sind. Da müsste man schon ganz spezifische Studien durchführen und die testpersonen müssten sich alle gleich ernähren und was weiß ich nicht alles.

Im Nachbar Ort ist ein Junge an den Folgen der Maser gestorben, weil er nicht geimpft war. Die Vorwürfe die sich die Eltern gemacht haben, müssen der Horror sein. Der Junge war schon 10, also es war nciht so, dass er zu jung zum impfen gewesen wäre...:-(


Glücklicherweise konnten viele Krankheiten durch Impfungen ausgerottet werden, doch durch die vielen Impfgegner, breiten auch viele Krankheiten sich wieder aus, was widerum immunschwache Menschen das Leben kosten KANN.




lG germany

Beitrag von hanni2711 16.05.11 - 09:38 Uhr

Sehe ich genauso! Kann dir nur zustimmen.

ich bin nicht einen Moment auf die Idee gekommen meine Kinder nicht zu impfen.

Beitrag von miau2 16.05.11 - 09:20 Uhr

Hi,
das Problem ist, dass es kaum möglich ist, wirklich objektive (!) Informationen darüber zu bekommen.

Vertraue ich meinem Arzt (was ich übrigens tue), dann bekomme ich (hier zumindest) vorgeworfen, ein naiver Dümmling zu sein, der einer pharmaindustriegesteuerten Marionette vertraut.

Vertraue ich meinem Arzt nicht muss ich mich allerdings fragen: was ich will ich da, wenn ich ihm nicht vertraue? Schließlich geht es bei vielen Arztbesuchen um Fragen, wo eine gewaltige Verantwortung auf der entscheidung lastet (schreibt jemand, der mit zwei Kindern schon 5 KH Aufenthalte und eine Op hinter sich hat - und vermutlich noch so einiges vor sich).

Vertraue ich den Büchern muss ich mich fragen: wie viel Ahnung hat derjenige überhaupt, der das schreibt? Schreibt der Tatsachen oder Meinungen? Auseinanderhalten kann man das als Laie nicht. Und nicht jeder Titel ist von vornherein so aussagekräftig wie eine Website, die behauptet Tatsachen zu verbreiten, sich aber gleich mal "Impfschaden" nennt.

Ich vertraue meinem Kinderarzt. Und den Verwandten, die wir im medizinischen Bereich (nein, nicht Krankenschwestern, sondern Ärzte) haben, und die garantiert keine finanziellen Interessen daran haben, uns irgendetwas aufzuschwatzen.

Meine beiden sind voll geimpft, haben alle Impfungen gut vertragen.

Depressionen, Rheuma, MS - ich kenne (in meiner engen Verwandtschaft) einen Menschen, der depressiv war. Und einen, der MS hat. Beide wurden nie geimpft.

Ist halt so eine Sache mit den "spätfolgen", von denen der Heilpraktiker redet: woher will er wissen, dass das irgend etwas mit dem Impfen zu tun hat?

Wenn 95% der Kinder heute die ersten Impfungen erhalten ist natürlich die Chance sehr viel größer, dass unter diesen 95% welche sind, die irgendwann im leben mal an Rheuma erkranken, als unter den anderen 5% - was aber nicht automatisch heißt, dass die Chance darauf mit Impfung größer ist.

Das Problem ist einfach: fast nichts ist Tatsache und bewiesen. Vieles Vermutung und hineininterpretieren, oft auch aus eigenen Interessen.

Auch ein Heilpraktiker verdient nämlich an dem thema. Zumindest dann, wenn die ungeimpften Kinder krank werden (und die Eltern ihm weiterhin vertrauen). Und das die ganzen (zum Teil sehr umstrittenen) Bücher zu dem Thema zum Selbstkostenpreis verkauft werden würden, also ohne finanzielle Interessen seitens der Verlage und Autoren ist mir neu.

Aber finanzielle Interessen haben natürlich nur die Hersteller der Impfstoffe - alle anderen handeln nur aus Nächstenliebe ;-).

Daher ist meine Meinung zu dem Thema: es ist unmöglich, objektive Informationen zu bekommen.

Und damit bin ich wieder am Anfang: ich habe mir einen Kinderarzt gesucht, dem ich vertraue. Der durchaus pro und contra bei Impfungen zulässt. Und mit ihm zusammen haben wir entschieden, wie geimpft wird.

Varizellen (Windpocken) hätten wir übrigens ohne zusätzlichen Grund nicht bereits im Kleinkindalter impfen lassen, sondern abgewartet. Da es aber den Grund gab wurde es geimpft.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von amelie74 16.05.11 - 10:17 Uhr

Ich habe meine Tochter gegen die empfohlenen Kinderkrankheiten impfen lassen und kann Impfgegner nicht verstehen.
Die Nebenwirkungen von Impfungen, die ständig angeführt werden, sind verschwindend gering.
Für mich ist es Trittbrettfahrerei und Humbug! Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich verurteile niemanden, der sich dagegen ausspricht. Man muss als Eltern selbst entscheiden, was man seinem Kind zumuten möchte oder nicht.
Bedenken sollte man jedoch, wie gefährlich Masern und Co. sein können und welche furchtbaren Schäden durch diese Krankheiten auftreten können.

Auf eine gute Entscheidung für Dich!

Beitrag von qrupa 16.05.11 - 10:22 Uhr

Wir impfen wieder nur teilweise und auch frühestens mit einem Jahr, eher später

Beitrag von watsi 16.05.11 - 13:50 Uhr

Hallo,

also das Buch ist wirklich klasse ... ich habe unsere Große auch nicht impfen lassen und werde es bei dem kleinen auch nicht machen lassen .... das Risiko einen Impfschaden zu bekommen ist mir zu hoch ... außerdem ist es erwiesen, dass ungeimpfte Kinder gesünder sind...

Im Impfstoff befinden sich Zusatzstoffe, die ich meinen Kindern nicht antuen möchte ( Formaldehyd, Quecksilber ...).

Außerdem geht man davon aus, dass viele Erkrankungen durch Impfungen entstehen können ( ADHS, SIDS, Rheuma, Allergien, Krebs ...)

Liebe Grüße Watsi