kaiserschnittfrage

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit der frohen Erwartung auf das Baby - und es ist auch die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 11:14 Uhr

hallöchen ihr lieben :-)

mich beschäftigt gerade eine frage bezüglich der narkoseform beim geplanten KS. ich habe mich nun sehr viel belesen und immer wieder lese ich, das man beim geplanten KS eine spinale gesetzt bekommt.

wieso denn keine PDA? was ist denn der unterschied, ob PDA oder spinale? kann mir das hier jemand erklären? die spinale klingt ja beim lesen schon gruselig...die PDA beim KS meiner tochter hingegen fand ich gar nicht schlimm, habe vom setzen nix gemerkt und auch nebenwirkungen hatte ich keine...nur bei der spinalen die nebenwirkungen lesen sich echt übel #schwitz

lg, melle + #ei 15.ssw #verliebt

Beitrag von mireille-0103- 16.05.11 - 11:36 Uhr

Eine PDA ist eine Schmerzmittelzufuhr, d.h. man bekommt einen Schlauch gelegt und einen Regler mit dem man selbst bestimmen kann wie schnell und wie viel Schmerzmittel man gerade braucht. So wie es bei Wehen gemacht wird.
Eine Spinale ist ein bestimmte Dosis, die dafür sorgt, dass der komplette Unterkörper taub wird.
Außerdem ist die Nadel bei einer PDA wesentlich dicker, hat mir zumindest der Narkosearzt bei meinem KS gesagt.
Ich glaube nicht, dass du eine PDA beim ersten Mal hattest, wie gesagt eine PDA ist eine Zufuhr mit einem Schlauch ;-)

lg Janet

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 11:51 Uhr

nu genau, und diesen schlauch hatte ich auch im rücken zum nachdosiere...mit dem unterschied, es hat nicht viel genutzt, da ich trotzdem heftigste schmerzen hatte...im nachhinein völlig nachvollziehbar, was da lles schief gegangen ist...

Beitrag von mireille-0103- 16.05.11 - 12:05 Uhr

Na ja ob das wirklich an der PDA lag?
Ich hatte eine Spinale und die hatte leider nicht richtig gewirkt, so mit wäre ich fast kollabiert und kam um eine Vollnarkose nicht drum rum.
Jetzt steht wahrscheinlich wieder ein KS an, da diese SS zu schnell nach der anderen kam #schmoll
Auch wenn ich bei der letzten SS meine Tochter erst einen Tag später sehen konnte wegen der Vollnarkose, bin ich viel zu nervös vor einer zweiten Spinale und ziehe Momentan eine Vollnarkose vor.
Na ja mal abwarten was die Zeit so bringt bis Oktober hab ich ja noch Zeit #gruebel

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 12:09 Uhr

nein, es lag bei mir nicht an der PDA, sondern daran, das unter den wehen meine alte KS narbe gerissen ist...und unter der op kam es zu weiteren komplikationen wie: muttermund abriss, beckenbindegewebe abriss, der harnleiter ist mir geplatzt und die nieren haben versagt #schmoll deswegen dann auch sofort vollnarkose und not-op, 4 1/2 stunden...

ich hab auch erst am nächsten tag meine tochter gesehen, mir war auch die ersten drei tage wie sterben :-( deswegen bin ich schon beruhigt, das diesmal alles geplant wird, mit dem KS und nicht wieder so chaotisch wird, wie die ersten beiden sectio's #zitter

Beitrag von mireille-0103- 16.05.11 - 12:12 Uhr

Bei mir war es ja auch geplant, also na ja ich wusste zumindest eine Woche vorher, dass Svea geholt werden muss. Aber schief ging die Sectio trotzdem #schmoll

Beitrag von saruh 16.05.11 - 12:37 Uhr

darf ich fragen warum du dein baby erst 1 tag später sehen durftest???
Gabs Komplikationen?

ich frag nur ich hatte ein NotKs mit vollnakose.....bin im op noch wach gemacht worden und hab meinen kleinen wenige minuten später im aufwachraum sehen durfen und 30 min. waren wir auf der station und haben gekuschelt#verliebt

LG saruh #winke

Beitrag von mireille-0103- 16.05.11 - 12:44 Uhr

Na ja meine kleine wurde 3 Wochen früher geholt und musste dann in die Kinderklinik rüber, während ich halt in der Frauenklinik war und mein Mann konnte mich dann am nächsten Tag erst mit dem Rollstuhl rüber bringen, weil ich selbst erst auf die Beine kommen musste.

Beitrag von saruh 16.05.11 - 13:24 Uhr

ahhhhhhhhhhh ok...alles klar...

Beitrag von wuschel2010 16.05.11 - 11:46 Uhr

Hallo,

bist Du sicher das Du beim KS Deiner Tochter eine PDA hattest?
Kann ich mir fast nicht vorstellen.
Verwechselt Du das vielleicht?

Die Spinale ist eine einmalige Spritze, bei der der Unterkörper komplett taub wird.

LG, Tanja 32.SSW - die wohl leider um den 3.KS mit Spinaler nicht drumherum kommt

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 11:48 Uhr

jepp, da bin ich mir zu 100% sicher ;-) denn ich sollte ja erst natürlich entbinden, die PDA bekam ich wegen der geburtsschmerzen gelegt...aber auch das nachdosieren hat nicht geholfen, hatte trotzdem wahnsinns schmerzen #schwitz

und als es dann zum geburtsstillstand kam und sich meine tochter im bekcen verkeilt hatte, wurde nachdosiert und ein KS gemacht...ich hab sie noch schreien hören, dann bekam ich vollnarkose und not-op...

Beitrag von wuschel2010 17.05.11 - 10:41 Uhr

Wow, Du Arme...das stelle ich mir heftig vor.
Hätte nie gedacht das man "nur" mit einer PDA einen KS machen kann #zitter da hätte ich rießige Angst, dass ich noch zu viel spüre.

Hatte wie gesagt bei meinen 2 KS jeweils ne Spinale (beim 2.mal auch wegen Geburtsstillstand) und es war üüüüberhaupt nicht schlimm ;-) werde ich diesmal auch wieder so machen + Steri :-p

LG, Tanja mit Jamie und Hannah und #baby 32.SSW

Beitrag von emilysmama02 16.05.11 - 14:42 Uhr

Halloooo ,
also ich hatte beim ERSTEN und zweiten KS eine PDA . Der Schlauch lag über den Rücken und war mit Klebeband auf meiner Schulter befestigt , und es wurde bei Bedarf nachgespritzt ;-) . Und jetzt bei meinem 3 GKS wird es wohl wieder eine PDA .







Viele Grüße Emilysmama mit Lia Jolin 34 SSW

Beitrag von estragon 16.05.11 - 11:47 Uhr

Hallo melle,

bei einem geplanten Kaiserschnitt wirst Du (fast) immer eine Spinalanästhesie bekommen. Dabei wird nämlich die Hirnhaut durchstochen, so das sich daß Betäubungsmittel im Liquor ausbreiten und unterhalb der Einstichstelle alles "lahmlegen" kann. Bei der Peridualanästhesie (PDA) wird neben die Hirnhaut gespritzt und somit das angrenzende Hautgebiet betäubt. Die PDA wird während der "normalen" Geburt zur Schmerzlinderung angewandt. Da bei der spinalen das Betäubungsmittel direkt in den Spinalkanal gespritzt wird, hat diese Methode auch mehr Nebenwirkungen als die PDA.
Ich habe bei geplanten Kaiserschnitten eigentlich immer nur Spinale gesehen. Die Notkaiserschnitte werden in der Regel in Vollnarkose gemacht, weils schneller geht.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Viele Grüße, Grith

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 11:50 Uhr

hallo grith :-)

ja, das hat mir geholfen :-) und das mit der vollnarkose kenne ich...mein erstes kind war not sectio, mein zweites kind dann nach dem eigentlich KS eine schwere not-op...von daher kannte ich eben nur die PDA, die lag damals schon, wurde einfach überdosiert und meine tochter geholt...

ok, dann hoffe ich mal, das ich von der übelkeit und dem erbrechen verschont bleibe #schwitz mit den kopfschmerzen könnte ich leben...

Beitrag von nadjak. 16.05.11 - 14:34 Uhr

Hallo,

hatte bei meiner ersten Geburt eine Spinale...bin leider nicht von den heftigsten Kopfschmerzen verschont geblieben. Ich war kaum fähig zu sagen, wo ich Schmerzen habe. Deshalb haben die Ärzte während des Schneidens leider einmal absetzen und neu ansetzen müssen. Glaub mir, das sind nicht einfach nur Kopfschmerzen:-) Weiß bis heute nicht, welches Hammermittel sie mir dagegen gespritzt haben, die Schmerzen waren so schnell weg wie sie kamen.

LG Nadja (die ganz bestimmt niemanden Angst machen will und hofft, bei der nächsten Geburt von Nebenwirkungen verschont zu bleiben)

Beitrag von mineos 16.05.11 - 11:56 Uhr

Hallo,

mach dir mal nicht so viele Sorgen wegen der Spinale. Ich fand das überhaupt nicht schlimm. Mich würde es eher beunruhigen, wenn ich die ganze Zeit so einen Schlauch dran hätte, die Spinale ist dagegen nur ein einmaliger Piks und schon ist es rum und die merkst, wie es wirkt.

Ich hatte eine Spinale bei meinem Sohn und keine Probleme, die Frau die mit mir auf dem Zimmer war hatte eine PDA und noch ewig Probleme, so kanns also auch gehen.

LG

Beitrag von kutschelmutschel 16.05.11 - 11:59 Uhr

ok, danke für deine antwort :-)

ich mag nur nicht, das mir eventuell übel wird und ich mich übergeben muss #schwitz...ich habe eine phobie vorm erbrechen, bin auch in behandlung deswegen...

und das hatte ich bei der PDA gar nicht, obwohl ich gerade gelesen habe, das da viel mehr betäubungsmittel gebraucht wird, als bei der spinalen...kleiner hoffnungsschimmer ^^

ich werde sehe, was das gespräch bringt, wenn der KS geplant wird...und dieses salzige zeug gegen erbrechen bekommt man doch da auch, oder nicht?

Beitrag von lany 16.05.11 - 12:50 Uhr

Hallo!

Ich hatte bei meinem ersten Sohn einen Notkaiserschnitt. Da ich eine PDA hatte, haben sie die aufgespritzt und mir zum Glück keine Vollnarkose verpasst.

Bei meinem 2. Sohn hatte ich einen geplanten KS weil er bescheiden lag und da hatte ich eine Spinale.

Den Unterschied hast du ja schon erklärt bekommen.

Eine Spinale ist einfach sicherer. Bei einer PDA kann es passieren dass nicht alle Stellen taub sind. Ich hab auch beim ersten Sohn (mit PDA) gemerkt wie die an mir "gearbeitet" haben. Zwar keine Schmerzen, aber ich habe z.B. gemerkt als die den Schnitt gemacht haben. Lässt sich schlecht beschreiben.. jedenfalls merkte ich auch die Hände der Ärzte und als sie Lennart rausholten.

Bei Anton (Spinale) hab ich garnix gemerkt. Die Hebamme sagte zu mir irgendwann, gleich ist er da, da ist schon das Fruchtwasser.. ich wartete noch immer auf das komische Gefühl von dem Schnitt;-)

Vom setzten her hab ich bei beiden keinen Unterschied gemerkt.

LG Eva

Beitrag von haseundmaus 16.05.11 - 14:22 Uhr

Hallo!

Ich bekam eine Spinale und fands weder schlimm noch hatte ich Nebenwirkungen.
Soweit ich weiß bleibt bei der PDA was liegen damit man nachspritzen kann. Und die Spinale wird nur einmal gegeben. Sie wird aber glaub ich tiefer gespritzt, ich weiß das gar nicht mehr so genau. Aber im Krankenhaus wird man dich über die Unterschiede informieren, da unterschreibst du dann auch für, dass man dir das erklärt hat. War bei uns auch der Fall, aber ich hab nun wieder vergessen was man uns damals erzählt hat.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von susanne2011 16.05.11 - 19:41 Uhr

Das ist das gleiche Verfahren, nur das der Schlauch im spinalkanal(etwas tiefer) sitzt. Davon merkst du nichts.Für einen geplanten kS ist dies sicherer und wirkt besser, hast ja kein Gefühl dann in den Beinen und bei der PDA kannst ja noch laufen (sitzt im peridualraum nicht so tief). Also das legen ist das gleiche vom Gefühl,also keine Angst#winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.05.11 - 22:58 Uhr

Hi Melle,

was hier für Märchen erzählt werden #zitter

Aaaaaaalso...

Du kannst auch beim geplanten KS beide Narkosen bekommen. Bei beiden Narkoseformen gibt es das "Single-Shot"-Prinzip - es wird also nur einmalig Narkosemittel gespritzt und kein Katheter gelegt. Ebenso gibt es sowohl bei SPA als auch bei PDA die Möglichkeit eines verbleibenden Katheters.

Ich würde immer die Variante PDA mit Katheter wählen denn dabei kann der Katheter problemlos noch einige Stunden nach dem KS verbleiben und somit wirkt die PDA (dann natürlich sehr, sehr niedrig dosiert - deutlich weniger als bei einer PDA während der Geburt) auch beim ersten Aufstehen noch. Das Aufstehen funktioniert somit besser und leichter was wiederum zur Folge hat, dass man viel schneller und besser wieder auf die Beine kommt.

Bei der SPA kann man den Katheter zwar auch zur Schmerzlinderung einsetzen aber da hier die Hirnhaut punktiert ist ist die Infektionsgefahr und die Gefahr von Hirnwasserverlust deutlich höher. Käme für mich nie in Frage.

Ein Grund warum ich immer die Katheter-Form wählen würde ist neben der später möglichen Schmerztherapie auch die mögliche Nachdosierung während der OP. Es kommt immer wieder vor, dass es bei einem KS zu Zeitverzögerungen kommt und die Patientinnen dann eine VN bekommen weil ein Aufspritzen ja beim "Single Shot" nicht möglich ist. Hat man hingegen einen Katheter liegen kann ohne Probleme die örtliche Betäubung nachdosieren und einem bleibt die VN erspart. Selbst wenn bei echten Komplikationen eine VN trotzdem gemacht werden muss wird die PDA/SPA über den Katheter aufgespritzt (natürlich nur wenn es nicht ganz schnell gehen muss), dann braucht man deutlich weniger Narkosemittel zur VN wodurch man leichter wieder aufwacht und auch auf die Beine kommt (und das ist ja gerade bei einer Geburt wichtig). Zudem werden die doch oft recht heftigen Nebenwirkungen (Kreislaufprobleme, etc) der VN gemindert.

Hinzu kommt noch, dass man beim Katheter die Narkose langsam aufspritzt bis man eben tatsächlich nichts mehr spürt. Dadurch ist eine Dosierung abgestimmt auf den individuellen Patienten möglich. Dadurch werden Nebenwirkungen wie z.B. Übelkeit reduziert und eine Überdosierung verhindert. Gerade bei kleineren Frauen ist das immens von Vorteil (diese Erfahrung durfte/musste ich auch schon selber machen). Durch das langsame und individuelle Dosieren spürt man dann auch sicherlich nichts mehr (ausser dem Geruckel halt aber das hat ja nix mit der Narkose zu tun).

Wenn du dich mal genau informieren willst kann ich dir diese Seite hier empfehlen:
http://www.dr-gumpert.de/html/spinalanaesthesie.html
Da ist alles recht gut beschrieben.

Wenn du noch Frage hast kannst du dich gerne melden.

Liebe Grüße
Ina #winke