Was für Alternativen gibt es?????????

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von schosam 16.05.11 - 11:43 Uhr

Hallo,

bei meinem Mann hat man die sog. Langerhanszell Histiozytose diagnostiziert, leider nicht nur an einem Knochen wo es zuerst entdeckt wurde; sondern auch noch am Oberschenkel, obere Lungenflügel (beidseitig) und im Rachen. Haben gesagt bekommen, dass er zu 90% Chemo bekommen soll. Leider kennen wir kaum jemanden bei dem ne Chemo geholfen hätte zuletzt haben wir erst im Ort eine nette Junge Frau nach Chemo verloren die an einem Krankenhausvirus gestorben ist da ihr Immunsystem noch viel zu schwach war. Wir haben zwei Kiga-Kinder und ich bin im 6. Monat #schwanger. Die Schwester der Verstorbenen hat uns nahe gelegt alternativen zu suchen. Wer kennt sich da aus????? Im Netz wikipedia und so steht immer nur was von Kindern die das haben aber nix über Erwachsene und noch eine Sorge habe ich ist das Erblich?????

Bitte um Hilfe

Dankeschön im Vorraus

schosam

Beitrag von kimchayenne 16.05.11 - 12:07 Uhr

Hallo,
ich weiß nicht ob es Dir hilft oder ob es bei der Erkrankung deines Mannes passend ist aber google mal nach Misteltherapie oder Iscador.
Alles Gute für Euch
KImchayenne

Beitrag von manavgat 16.05.11 - 12:59 Uhr

Also, ich muss zugeben, ich habe mal das I-Net befragt. Auf die Schnell:

Die Krankheit verläuft ohne Behandlung tödlich, d. h. nach Diagnose weniger als ein Jahr, wenn man sich nicht behandeln lässt. Mit Behandlung (damit ist wohl Chemo gemeint) 60 % Chance.

Gerade mit 2 kleinen Kinder, die ihren Papa brauchen, ist eine Behandlung alternativlos (Verzeihung für das Unwort).

Mein Rat: unbedingt eine 2. Arztmeinung (eine richtige Fachärztin) einholen und den Kontakt zu Heilsbringern und Quaksalber sowie dieser von Dir genannten Ratgeberin vermeiden.

Alles Gute für Euch.

Manavgat

Beitrag von schwilis1 16.05.11 - 13:14 Uhr

ich bin ja nicht so der schulmedizinfan... aber mal ehrlich? was wäre die Alternative? Dass er stirbt?

Ich würde mehrere Dinge tun, einen Spezialisten aufsuchen, alle Fälle durchspielen. dann kannst du während der Chemo immer noch unterstützend alternativ was machen. Allerdings würde ich bei krebs auch nicht nur alternativ arbeiten.
Meine oma hatte Chemo bekommen und hat den Brustkrebs besiegt.. allerdings nicht den herzinfarkt jahre später.
Meine Mama hatte Chemo bekommen, und es ging ihr relativ gut auch während der Chemo. Aber Ihre Art von Tumor, war nunmal nicht heilbar... ob nun mit oder ohne Chemo...

Aber wenn irh mit chemo eine reale chance habt, dann solltet ihr es machen.

Beitrag von schwilis1 16.05.11 - 13:20 Uhr

geh doch mal darauf?
http://www.histiozytose-x-ev.de/

Beitrag von smarlene 16.05.11 - 18:12 Uhr

hier eine Aussage zur Erblichkeit einer Histozytiose
http://www.medi-info.de/infos/HistiozytoseX/histiozytose.php

Beitrag von golm1512 16.05.11 - 18:56 Uhr

Ich kenne viele Leute, die eine Chemo hattne. Natürlich sind einige während der Behandlung gestorben. Trotzdem denke ich, dass es bei einer solchen Erkrankung wenig bis keine Alternativen gibt.
Patienten, die eine Chemo bekommen, sind nun mal richtig krank. Dass dann auch welche sterben oder zumindest nicht endgültig geheilt werden, weiß man.
Trotzdem werden auch manche geheilt und trotzdem verbessert eine Chemo oft die Lebensqualität und -quantität.

Ich sehe Chemo sehr kritisch. Man muss gut abwägen, wann man was und wieviel man mit sich machen lässt. In eurem Fall fände ich eine Ablehnung dieser Therapie ohne eigene Erfahrungen dennoch sehr fahrlässig.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann lasst euch auch noch von einem anderen Arzt beraten. Begleitend zur Therapie würde ich wahrscheinlich auch zu einem Heilpraktiker gehen, der Nebenwirkungen möglicherweise abmildern kann.
Wenn euch jemand mit 100%iger Sicherheit Heillung verspricht, dann ist es der Falsche.....
Wenn euch jemand aus dem Alternativbereich allein behandeln will und von der Chemo abrät, dann ist das nicht seriös!

Alles Gute
Susanne