wie geht ihr mit penetranten Nachbarskindern um....

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von keyleigh76 16.05.11 - 12:04 Uhr

....und wie oft spielen eure Kinder mit den Nachbarskindern?

Unsere Nachbarskinder stehen so gut wie täglich auf der Matte, klingeln auch mal penetranterweise 3, 4 mal hintereinander wenn wir sagen "jetzt gerade nicht...." etc..

die eltern sind von der sorte "schick sie einfach weg, wenn sie dich nerven...."

bin gespannt auf eure erfahrungen.....

Beitrag von scrollan01 16.05.11 - 12:22 Uhr

MEINE Kinder gehen gern mal nach nebenan klingeln!

Aber nun nicht penetrant mehrfach ...

Dennoch habe ich oft ein ungutes gefühl und stehe dann auch mit der Mama im Gespräch - ihre Kinder haben ein extrem großen Garten mit allem mögl. Zipp und zapp - wir habn zwar auch einen großen Garten aber nicht so viel Platz zum Fußball spielen - ...

Nun, die Mama sagt wenn es ihr nicht passt und gut ist!
Wenn es geht ist es kein Problem - dann reiche ich z.B. auch Getränke oder so rüber oder bringe Eis vorbei.

VOR 10h30 möchte hier nicht gestört werden am WE und nebenan ist es ebenso!

Ansonsten sehe ich es locker.

Bei euch rate ich zu einem Gespräch und bestimmte Regeln!
Dann klappt es auch super ...

Beitrag von alocin1970 16.05.11 - 12:40 Uhr

Hi,

mein Großer (8 Jahre) sagt seinen Freunden von nebenan, dass er jetzt noch nicht spielen möchte, sondern erst z. B. in einer halben Stunde, und geht dann raus. Allerdings sind die Nachbarskinder nicht penetrant, sie klingeln einfach jeden Mittag einmal und fragen nach ihm. Das ist ja auch okay. Alle Kinder der Straße spielen zusammen auf unserer Straße (Sackgasse und Wendehammer) und sind auch viel im Garten der direkten Nachbarn, weil die ein Baumhaus, ein Klettergerüst und ein Hüttendach zum Klettern haben. Da sind dann schnell mal 10 Kinder. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen, aber dafür spielen die Kinder dann auch vor unserem Haus Fußball und schießen den Ball in meine Blumen. Das gleicht sich dann aus. Am WE ist drüben Gartenverbot.

Meine beiden Kleinen sind selbst etwas penetrant. Die Zweijährige geht jeden Tag einmal die Hunde von 2 Nachbarn besuchen, um sie zu füttern. Sie darf von mir aus nur 1 x klingeln. Die Nachbarn sind schon älter mit großen Kindern und freuen sich über die Kleine. Mit meinem Mittleren ist es schwieriger, er will jeden Tag mit der achtjährigen Tochter von nebenan spielen, oft verbiete ich es ihm, sie zu fragen, ab und an erbarmt sie sich dann und spielt etwas mit ihm und der Kleinen (sie mag beide sehr), Kreidemalen, Rollerfahren etc.

Ich habe aber selbst auch ein penetrantes Nachbarskind. Es ist vier Jahre alt und ich kann nicht die Tür öffnen, ohne dass es mir Löcher in den Bauch fragt. Wenn ich mit meinen Kleinen am Plantschbecken sitze, nimmt es mich voll in Beschlag und ich kann mit meinen eigenen Kindern gar nicht mehr reden. Meine Kleinste haut dann meist ab, weil sie Angst hat. Die Mutter hat vier Kinder und ist um jedes froh (drei kleine und einen größeren), das ihr nicht am Rockzipfel hängt - verständlich, aber mich nervt es dennoch, denn ich will manchmal auch Zeit ausschließlich mit meinen Kindern verbringen, v.a. wenn sich meine Kinder und der andere nicht viel zu sagen haben. Aber bis jetzt ist es noch okay. Mal gucken, wenn der Sommer so richtig (wieder)kommt.

LG

Beitrag von cooky2007 16.05.11 - 12:24 Uhr

... sie spielen täglich mit den Nachbarskindenr (bzw. der Große).
"jetzt gerade nicht" gibt es bei uns so gut wie nie.
Was sind das bei euch für Situationen?
Hausaufgabenzeit? Das würde ich ja noch verstehen.
Dann klare Ansage "Jetzt nicht, weil ..." Und einfach nicht mehr öffnen danach.

Wenn ein Kind klingelt, darf unser Großer mit raus - und will es auch!
Sie essen auch mit, ich nehme sie mit zum Einkauf ins Dorf etc. Das sind auch mal statt meiner 2 zusammen 5 Kids, die mitgehen/fahren.
Sie spielen draußen oder mal hier / mal dort.

Mit anderen Eltern haben wir noch nicht so genau darüber gesprochen.

Beitrag von h-m 16.05.11 - 12:47 Uhr

"Was sind das bei euch für Situationen?"

Also ich hab diese Situationen hier öfter. Mal ein paar Beispiele:
- Hausaufgaben
- Essenszeit
- Schlafenszeit (kein Witz, letzte Woche hat hier ein Kind um 19:20 Uhr geklingelt, obwohl am nächsten Tag Schule war - kein Wochenende)
- meine Tochter ist gar nicht da
- wir müssenin ein paar Minuten los zum Training, zum Arzt, weil wir jemanden besuchen wollen...

Leider ist eins unserer Nachbarkinder ziemlich nervig und klingelt auch gern mehrmals hintereinander. Mittlerweile öffne ich nicht mehr oder wenn ich ihr gerade abgesagt hab, stelle ich direkt die Klingel ab. :-p

Beitrag von cooky2007 16.05.11 - 21:45 Uhr

Bei meiner Cousine (5 Kinder) gab es die Regel: Vor 15 Uhr geht gar nichts! Da wird nicht rausgegangen und die Freunde dürfen nicht klingeln oder anrufen.

- Hausaufgabenzeit muss eingehalten werden, dafür habe ich größtes Verständnis.
- Wenn wir gerade essen, sage ich Bescheid, dass mein Sohn (wenn er will) gleich rauskommt NACH dem Essen.
- 19.20 Uhr finde ich schon recht spät. Muss das andere Kind denn da nicht auch ins Bett? Ausnahme eben?
- Wenn wir in kurzer Zeit losmüssen, lasse ich meinen Großen oft trotzdem noch kurz raus. Er spielt dort so lange, bis wir gehen. Termine müssen eingehalten werden (Sport, Arzt, Musik etc.). Wollten wir "nur" einkaufen gehen (oder die Kleine hat einen Termin oder ich selbst), frage ich die Mutter des Kindes, das geklingelt hatte, ob sie 1 - 1,5 Std. auf ihn ein Auge haben könnte, denn ich müsse noch kurz etwas besorgen. Ist meist kein Problem. Das wird bei uns gegenseitig so gehandhabt.
- Am Wochenende klingeln die Kids erst nach 10 Uhr oder 10.30 Uhr beim jeweils anderen. Meist aber sehen sie, dass ein Kind auf der Straße spielt und gehen dann auch raus.
Die Eltern treffen sich dann auch zum Plausch - was sich oft zur Kaffeerunde (nach Feierabend auch mal zur Sektrunde entwickelt).

Wir leben wie in einer Kommune.

Beitrag von h-m 17.05.11 - 08:54 Uhr

Keine Ahnung, warum das Mädchen noch so spät draußen war.

Wenn wir in Kürze los müssen, lasse ich meine Tochter nicht raus. Sie kann sich nämlich innerhalb kürzester Zeit total einsauen... und mit verdrecktem Kind mag ich nicht z.B. in eine Arztpraxis gehen.

Wenn die anderen Kinder sich an die Zeiten (nach 15 Uhr oder am Wochenende nicht vor 10:30 Uhr) halten, ist das ja O.K.

Hier klappt es auch meistens, nur mit diesem einen Nachbarkind nicht.
Z.B. sage ich: nein, ... kommt HEUTE nicht raus, weil sie krank ist. Dann klingelt sie alle paar Minuten wieder und fragt, ob es meiner Tochter nicht schon besser geht. Oder: nein, ... ist heute bei ihrem Vater und kommt erst nach dem Abendessen zurück. Dann klingelt das Nachbarmädchen immer wieder und fragt, ob der Vater meine Tochter nicht vielleicht doch eher heimbringt.
Das finde ich penetrant und das unterbinde ich.

Beitrag von h-m 16.05.11 - 12:50 Uhr

Ich schick sie weg.

Eins unserer Nachbarkinder klingelt auch gern mehrmals hintereinander. Alles Reden nützt nichts. Ich bin dazu übergegangen, die Klingel abzustellen, nachdem ich ihr abgesagt habe. :-p

Beitrag von juniorette 16.05.11 - 13:08 Uhr

Hallo,

ich bin bei einem penetranten Nachbarskind auch schon mal lauter geworden.

Danach war er vorsichtiger, was seine Penetranz betraf.

Die Eltern hatten auch das Motto "schick ihn halt weg, wenn er stört". Tja, nur hat dieses Kind nie kapiert, wenn ich ihm das in einem netten oder höflichen Tonfall gesagt habe #augen

LG,
J.

Beitrag von bambolina 16.05.11 - 13:20 Uhr

Bei uns gibt es auch einige von der penetranten Sorte. Aber auch aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt klarere Aussagen zu treffen wie "jetzt gerade nicht". Eben mit Zeitansagen oder nach dem Mittagessen...
Wird natürlich schwieriger bei Kindern die die Uhr noch nicht kennen. Da beschränke ich mich auf ein "kommt später raus ihr werdet euch dann draussen sehen".

Aber selbst wenn ich sage "heute nicht mehr", kann betreffendes Kind ne halbe Stunde später nochmals klingeln. Ich antworte dann deutlich aber bestimmt "ich habe vorhin schon gesagt, er kommt nicht mehr raus und wenn du noch 5x klingelst ändert das nichts". Es hat geholfen.

Wir hatten auch ein spezielles Kind das hat sich nicht nur mit dauerklingeln zufrieden gegeben sondern hat zeitgleich noch mit der freien Hand und dem Fuß gegen die Tür gewummert.
Nein ich habe auch kein Problem damit die Kinder dann entsprechend "zurecht zuweisen"

lg bambolina

Beitrag von agostea 16.05.11 - 13:41 Uhr

Was sollen die Eltern denn sonst sagen...als vorzuschlagen, sie wegzuschicken? #kratz

Wenn meine Jungs unterwegs sind, kann ich sie zwar impfen, das sie heute mal nicht bei ihrem Freund klingeln sollen - aber ob sie sich daran halten, weiss ICH doch nicht.

Von daher hab ich betreffender Mutter auch angeraten, wenn die Jungs klingeln und es passt nicht - schick sie wieder nach Hause.

Wüsste nicht, was daran schlimm ist.

Gruss
agostea

Beitrag von juniorette 16.05.11 - 15:33 Uhr

"Wenn meine Jungs unterwegs sind, kann ich sie zwar impfen, das sie heute mal nicht bei ihrem Freund klingeln sollen - aber ob sie sich daran halten, weiss ICH doch nicht. "

Wenn ich mich nicht halbwegs darauf verlassen könnte, dass mein Sohn sich an meine Ansagen hält, würde ich ihn nicht alleine raus lassen.

Und ob er sich an meine Ansage hält bzw. wie er sich benimmt, wenn ich nicht dabei bin, kriege ich mit einem beiläufigen Gespräch raus
Ich: "ich hab ihm übrigens gesagt, dass er nicht jeden Tag bei euch klingeln soll"
Nachbar: "tja, leider hat er trotzdem jeden Tag geklingelt" bzw. "nee, hat er auch nicht gemacht".

Klar kenne ich nicht jede Einzelheit aus dem Leben meines Sohnes, wenn er ohne mich unterwegs ist, aber ich bin schon hinterher, dass er nicht immer dieselben Nachbarn "belästigt" und wenn ich der Meinung bin, dass er heute nicht bei XY klingeln soll, stelle ich das sicher, indem er nicht alleine los ziehen darf.

Mütter, die es sich einfach machen, lassen ihr Kind dort hin gehen/klingeln, wo sie wollen und kommentieren das mit einem desinteressierten "schick ihn halt weg, wenn es nicht passt". Nicht dass ich dir das unterstellen würde, aber meine ehemalige Nachbarin war genau SO.

Klar kann man nicht mehr sagen als "schick ihn halt weg, wenn es nicht passt" und man kann sein Kind nicht den ganzen Tag zu Hause einsperren bzw. dauernd unter elterliche Aufsicht stellen, weil es sein KÖNNTE, dass irgendwer genervt vom Besuch sein KÖNNTE, aber ich denke, Außenstehende erkennen schon, ob Elternteil ein Interesse daran hat, ob die eigene Brut andere nervt oder eben nicht.

LG,
J.

P.S.: geht wie gesagt nicht gegen dich, ich habe aber eben eine schlechte Erfahrung mit einer Muddi gemacht, deren einziger Kommentar war "schick ihn halt weg, wenn er stört" und sich darüber hinaus null um ihr Kind gekümmert hat bzw. darum, dass andere von ihrem wirklich null erzogenen Kind genervt waren.

Beitrag von agostea 16.05.11 - 15:51 Uhr

<<Wenn ich mich nicht halbwegs darauf verlassen könnte, dass mein Sohn sich an meine Ansagen hält, würde ich ihn nicht alleine raus lassen. <<

Prima. Würde mich interessieren, wie du das händelst, wenn er 16 ist;-)

Ich sehe das etwas anders als du. Ich erwarte, das erwachsene Menschen mit einem klingelnden Kind klar kommen.
Und ich erwarte, das wenn es Überhand nehmen SOLLTE, das ich darauf angesprochen werde, um dementsprechend auf mein Kind einwirken zu können.

Mein Kind nun dauerzubegleiten, weil es sich evt.! nicht an Auflagen des Nicht - klingelns hält, finde ich gelinde gesagt unnötig. Schliesslich sollen Kinder auch lernen, Absprachen einzuhalten und sie sollen auch die Möglichkeit haben, mein Vertrauen zu geniessen.

Und ich vertraue in dem Moment meinen Kindern, wenn sie die Auflage haben, nicht zu klingeln, das sie sich daran halten.

Und ich denke, solange es ok ist, das man ein Kind eben "wegschickt" - ist daran meiner Ansicht nach nichts auszusetzen.

Das klappt zumindest momentan unter uns Eltern gut. Ich persönlich habe keine Skrupel, anderen Kindern sehr deutliche Ansagen zu machen und erwarte es aber auch umgekehrt, das die anderen Eltern meinen Kindern deutliche Ansagen machen, wenn irgendwas Überhand nimmt.
Das finde ich völlig ok.

Und nein, ich nehms dir nicht krumm, ich teile nicht alle deine Ansichten - aber deshalb diskutiere ich auch so gerne mit dir! Wäre ja sonst öd#freu


Beitrag von juniorette 16.05.11 - 16:10 Uhr

"Prima. Würde mich interessieren, wie du das händelst, wenn er 16 ist"

Da sitzt er in der JVA Koblenz und ich muss mir keine Gedanken machen, wo er sich rumtreibt #rofl
Ne, im Ernst:
von einem 16Jährigen erwarte ich ein vernünftiges Sozialverhalten und dass er - wenn er Mist baut - es wenigstens heimlich macht (z.B. heimlich raucht und nicht rotzfrech in Gegenwart unserer Nachbarn; nachts im Dunkeln unser Ortsschild abschraubt und nicht am hellichten Tag usw.)

"Ich erwarte, das erwachsene Menschen mit einem klingelnden Kind klar kommen. "

Nicht, wenn das Kind mehrmals am Tag klingelt oder abends nach 20 Uhr oder wenn das Kind die Aussage "passt heute nicht, geh bitte nach Hause, du kannst morgen kommen" nicht versteht :-)

Mit normal klingenden Kindern komme ich klar ;-)

"Und ich erwarte, das wenn es Überhand nehmen SOLLTE, das ich darauf angesprochen werde, um dementsprechend auf mein Kind einwirken zu können. "

Also zum einen erwarte ich auch, dass man mich anspricht, wenn jemand mit mir oder meinem Kind ein Problem hat, zum anderen sollten Eltern aber auch von sich aus signalisieren "mich interessiert es, ob mein Kind dich genervt hat oder wenn es ungezogen war". Meine berühmt-berüchtigte Ex-Nachbarin hat ganz klar signalisiert "mich interessiert nicht, wie mein Kind sich woanders benimmt und Gesprächen darüber weiche ich geschickt aus".

"Mein Kind nun dauerzubegleiten, weil es sich evt.! nicht an Auflagen des Nicht - klingelns hält, finde ich gelinde gesagt unnötig. Schliesslich sollen Kinder auch lernen, Absprachen einzuhalten und sie sollen auch die Möglichkeit haben, mein Vertrauen zu geniessen."

Na, genau das habe ich ja auch gesagt ;-)

"Und ich vertraue in dem Moment meinen Kindern, wenn sie die Auflage haben, nicht zu klingeln, das sie sich daran halten. "

Ja, ich auch. Du hattest vorhin aber gesagt, dass du ja nicht wissen kannst, ob sie sich daran halten (was für mich so klang "mir doch egal, ich kann nichts für das Verhalten meiner Kinder, wenn ich nicht dabei bin" ;-))

"aber deshalb diskutiere ich auch so gerne mit dir! Wäre ja sonst öd"

Das freut mich #liebdrueck

Beitrag von agostea 16.05.11 - 16:22 Uhr

>> von einem 16Jährigen erwarte ich ein vernünftiges Sozialverhalten und dass er - wenn er Mist baut - es wenigstens heimlich macht <<

Und 5 Jährige klingeln eben heimlich. So what. #rofl


>>Nicht, wenn das Kind mehrmals am Tag klingelt oder abends nach 20 Uhr oder wenn das Kind die Aussage "passt heute nicht, geh bitte nach Hause, du kannst morgen kommen" nicht versteht <<

Gut, die Problematik haben meine Kinder nun nicht.....ein Glück...#zitter

Ich signalisiere m.E. schon Interesse, in dem mich mich überhaupt mit den potenziellen Klingelerwachsenen auseinandersetze, und ihnen nahelege, meine Kinder ggf. wegzuschicken, wenn sie nerven.

Wie sie dann klarkommen, wenn das nicht funzt - ist deren Problem, sorry. Dann sollen sie den Mund aufmachen, wenn ihnen meine Brut auf den Sack geht - nur, ich renne den Jungs nicht hinterher um mich permanent zu vergewissern, ob sie sich nachbarschaftstauglich verhalten.

Ich hole sie schon mal ab, wenn es auf eine gewisse Uhrzeit zu geht und sie irgendwie nicht an Land kommen....aber ansonsten...
Das händle ich umgekehrt mit anderen Kindern genauso und habe da echt kein Problem mit.
Ich erwarte da auch kein grosses Gedöns von den Eltern.

Beitrag von juniorette 16.05.11 - 20:42 Uhr

"Und 5 Jährige klingeln eben heimlich. So what. "

Punkt für dich! :-)

"Ich signalisiere m.E. schon Interesse, in dem mich mich überhaupt mit den potenziellen Klingelerwachsenen auseinandersetze, und ihnen nahelege, meine Kinder ggf. wegzuschicken, wenn sie nerven. "

Agi, wieder nicht böse gemeint, aber mir muss keiner sagen, dass ich fremde Kinder wegschicken darf, wenn sie mich nerven oder es mir nicht passt - das habe ich immer so gemacht, ohne die Erlaubnis der betreffenden Eltern abzuwarten #rofl
Als meine Nachbarin mir "großzügigerweise" gesagt hat, "schick sie weg, wenn sie dich nerven", habe ihr innerlich den Vogel gezeigt und gedacht "DAS mache ich so oder so, es wäre aber schön, wenn du mir dein verzogenes Blag vom Hals hältst und statt >besuch mal Juniorette< dein Kind davon abgehalten hättest mehrmals täglich bei mir zu klingeln"

"Wie sie dann klarkommen, wenn das nicht funzt - ist deren Problem, sorry. "

Im Fall meiner ehemaligen Nachbarin war es ihr Problem, dass sie ihrem Kind nicht mal die Basics beigebracht hat (z.B. nicht abends nach 20 Uhr klingeln).

"Dann sollen sie den Mund aufmachen, wenn ihnen meine Brut auf den Sack geht "

Hab ich bei meiner Nachbarin oft versucht, sie hat das dann lässig weggewunken und das Thema gewechselt.

Agi, hier ist ja weder die Rede von deinen Jungs oder meiner ehemaligen Nachbarin, aber wenn ich was von "penetranten Nachbarskindern" lese, dann denke ich eher an mein ehemaliges Nachbarskind als deine gut sozialisierten Jungs.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 16.05.11 - 14:10 Uhr

Da wir (also unsere Nachbarn und wir) in der Lage sind zu reden, gibt es solche Situationen hier kaum bzw. gar nicht.

Wir wohnen direkt neben einem 6 Familienhaus in dem 3 Kinder im Alter von 4 Monaten- 5 Jahren leben. Da ich hier zu Hause 2 Kinder im Alter von 17 Monaten und 6 Jahren habe lässt sich ein Kontakt kaum vermeiden. Gerade wenns schön ist sind die Kinder alle draußen und ich muss sagen es ist ein sehr schönes Miteinander. Denn irgendwer hat doch immer ein Auge drauf.

Und wenn wir oder die Nachbarn wirklich mal gar keine Zeit haben, dann kann man das sagen und das wird so akzeptiert.

LG

Beitrag von lisboeta 16.05.11 - 14:12 Uhr

Hallo,

also ich sage den Nachbarkindern ganz deutlich, dass es jetzt nicht geht. Drüber hinaus habe ich auch die Möglichkeit zum Beispiel Mittags die Klingel abzustellen, wenn meine Kleine schläft oder ich selber schlafen möchte.

Das gleiche gilt, wenn kinder da sind und wir zum Beispiel essen möchten. Dann sage ich den Kindern klipp und klar "jetzt müßt ihr bitte gehen, da wir essen möchten"

Bis jetzt hatte alle Kinder dafür Verständnis. Bei einem Jungen muss ich es auch immer etwas deutlicher sagen.

Genau das gleiche machen die anderen Eltern auch mit unserem Kindern.

Finde das ganz normal und auch ok.

LG
lisboeta

Beitrag von agostea 16.05.11 - 14:18 Uhr

Bei uns dürfen die Freunde meiner Kinder mitessen, wenns grad in die Essenzeit fällt. Warum auch nicht? Macht doch Spass.

Ich stelle fest, hier sind einige ganz schön steif im Umgang mit ihren Mitmenschen...#kratz

Gruss
agostea

Beitrag von lisboeta 16.05.11 - 14:27 Uhr

Schön, dass du so cool bist.

Ganz ehrlich wir haben oft sechs - sieben Kinder im Garten zum Fußball spielen ....

Wenn wir fest mit Kindern verabredet sind, essen diese natürlich auch bei uns mit.

Aber ich bekoche doch nicht jeden Tag die ganze Siedlung.

Beitrag von agostea 16.05.11 - 14:30 Uhr

Bisschen mehr Gelassenheit stünde so manchem hier gut:-)

Das Essen ist auch nicht jedes Wochenende so oder täglich. Es kommt MAL vor, das gerade Freunde zum spielen da sind - da ist das für uns eine Selbstverständlichkeit, das die Freunde mitessen.

Beitrag von lisboeta 16.05.11 - 15:57 Uhr

also wir wohnen in einer Reihenhaussiedlung - da ist es täglich so - zumindest mal am Wochenende, aber meistens auch während der Woche.

Es kommt eben nicht nur MAL vor wie offensichtlich bei deinen Kindern.

Tja da Leben ist halt bunt


Beitrag von keyleigh76 16.05.11 - 14:54 Uhr

genauso sehe ich das auch.
meine kinder werden nämlich auch weggeschickt wenn essenszeit ist
aber die kinder der anderen können sich bei uns austoben mit essen oder was? ne ne....

Beitrag von sarahg0709 16.05.11 - 14:14 Uhr

Hallo,

meine Tochter klingelt nicht nebenan. Die Enkelkinder der einen Nachbarin sind nur am WE da, da ist Familientag, da soll sie nicht stören. Die Kinder auf der anderen Seite sind zwar im gleichen Alter, kommen aber auch nicht klingeln.

Ich meine immer, wenn keine Einladung ausgesprochen ist, braucht auch niemand klingeln.


LG

Beitrag von agostea 16.05.11 - 14:16 Uhr

Genau. Der Freund meiner Kinder bekommt auch immer eine hochoffizielle, schriftliche Einladung mit Goldschleifchen, wenn er spielen kommen darf.

Umgekehrt natürlich genauso.

Gruss
agostea

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