Jede Nacht zu uns ins Bett...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 12:38 Uhr

hallo zusammen,

meine tochter (4) hatte nun seit über einem jahr einen sehr ruhigen und ausgeglichenen nachtschlaft. sie kam nur dann zu uns ins bett, wenn sie mal schlecht geträumt hatte oder krank war. davor hatte sie immer mal wieder längere phasen (ein paar wochen), in denen sie bei uns schlafen wollte. soweit so gut.

zu weihnachten hat sie nun endlich ihr geliebtes hochbett bekommen und die erste monate waren sensationell. sie brauchte kaum noch "einschlafbegleitung" in form von hand-halten oder singen. nada, hat sich hingelegt und noch während ich meiner kleinen (bald 2) was vorsang schlief sie schon ein.

aber seit gut 5 wochen ist der wurm drin. sie kommt JEDE nacht zu uns ins bett. entweder schläft sie noch in ihrem bett ein oder sie will gleich mit rüber, wenn die kleine schwester eingeschlafen ist. richtet sich dann im bett auf uns sagt "mama, ich hab versucht einzuschlafen, aber es geht nicht." im elternbett schläft sie dann ratz-fatz ein, ohne dass ich dabeisitze oder so.

ich hab versucht rauszufinden, ob bspw. im kiga irgendwas vorgefallen ist, dass sie besonders beunruhigt, konnte aber nix feststellen.
im moment ist sie aber mal wieder recht eifersüchtig auf ihre kleine schwester (nachdem sie sich monatelang super verstanden haben) und ich mutmasse, dass das verhalten der großen daher rührt (wenigstens nachts den vorzug haben, bei den eltern schlafen zu dürfen).

was meint ihr?
Wie soll ich vorgehen?
Wenn sie mal bei uns schläft ist das ja kein problem, aber jede nacht?

lg

Scarlett

Beitrag von cocojumbo 16.05.11 - 12:47 Uhr

Sag Ihr dass es Dich stört und Du so nicht schlafen kann. Schnapp Dein Kissen und schlaf in Ihrem Bett, das wird ihr nicht gefallen. Sorry, aber auch wenn Ihr jetzt Steine werft unsere Kids haben und werden nicht bei uns im Bett schlafen, es sei denn sie sind krank. Kann mich bei beiden nur an eine Nacht erinnern wo einer zwischen uns gelegen hat und da hab ich kein Auge zugemacht und mein Mann ist ausgezogen ins Wohnzimmer

Beitrag von gaeltarra 16.05.11 - 12:56 Uhr

Hi,

falls du Steine bekommst, sammeln wir die zusammen ein, o.k.?

Wir handhaben das nämlich genauso.

VG
Gael

Beitrag von cocojumbo 16.05.11 - 13:30 Uhr

Bis jetzt fliegen noch keine. Sorry, aber soll jeder machen wie er mag. Aber ich könnte und wollte auf Dauer kein Kind im Bett haben. Entweder schlafe ich zu unruhig oder unsere Kinder sind kleine Trampeltiere.

Beitrag von rittmeisters 16.05.11 - 13:38 Uhr

Ich schließe mich an Wir hassen es wenn eines der Kinder bei uns Schläft, der kleine mag es Glücklichweise auch nicht, er ist dann lieber 2 stunden wach bevor er auch nur 5 min. bei uns schläft...
Und die Große ist nun soweit das sie es auch nicht mehr möchte...

Beitrag von tweetys-mom 16.05.11 - 16:51 Uhr

Also ich werde bestimmt keine Steine werfen, ich sehe das nämlich ähnlich...

Beitrag von polosun 16.05.11 - 12:47 Uhr

also bei uns gibt es eine Regel. Unser Sohn darf nicht vor 6 Uhr Morgends zu uns ins Bett! Das klappt in 98% der Fälle. Dann schicke ich ihn halt wieder ins Bett und wieder und wieder und wieder.
Wenn er gar nicht erst einschlafen will, bin ich schon sehr konsequent und gehe halt auch 10Mal ins Zimmer rein um ihn zuzudecken oder was auch immer jetzt wieder nicht passt.
Ich denke je konsequenter Du bist umso schneller funktioniert das auch wieder! Dauert vielleicht ein paar Tage aber dann geht das auch!

Wünsche euch viel Glück und Geldult...

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 17:10 Uhr

Danke für deine Antwort,
Wahrscheinlich muss ich wirklich konsequenter sein, sonst reisst es komplett ein. Ich hab halt manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn sie wg. der Kleinen zurückstecken muss.
Hab deshalb extra nur mit ihr am Samstag vormittag einen Schwimmkurs, was sie auch sehr geniesst.

Mal schauen, ob ich es hinkriege..
lg

Beitrag von nudelmaus27 16.05.11 - 12:48 Uhr

Hallo!

Ich bin ja nicht so der ins Bett-Hol-Typ aber ich würde dir raten da nicht nachzugeben. Sie ist 4 Jahre alt und weiß schon, dass sie in ihrem Bett schlafen soll und nicht immer bei Mama und Papa.

Ich persönlich würde ihr sagen, wenn sie nicht in ihrem Bett bleibt zum Schlafen, dann wird das Bett wieder abgebaut (was ich dann auch definitiv machen würde!), sie kann ja Mal im Bett schlafen wenn sie wirklich krank ist aber sonst schläft jeder in seinem Bett. Eifersucht hin oder her, da würde ich an deiner Stelle lieber einen Mutter-Tochter-Tag einführen, wo sie nur Mama für sich hat (oder wahlweise Papa ;-)) ohne das Geschwisterkind.

Sicherlich bekomme ich dafür jetzt wieder Gegenwind von wegen "was denn dabei wäre" aber unser Nachbarskind wurde vor einem Jahr ins elterliche Bett gelassen, erst kam er immer in den frühen Morgenstunden, dann schon spät abends und nun ist es so, dass er heimlich ins Bett schleicht und eben schon daliegt #schock wenn Mama und Papa kommen. Die Mama ist schon megagenervt aber wenn sie ihn in sein Bett schaffen möchte macht er ein Riesentheater und die Nacht ist total gegessen. Sorry dann lieber gleich am Anfang mal ein bißchen Theater als später dann sowas.

LG, Nudelmaus

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 17:12 Uhr

Danke für deine Antwort.

Mutter Tocher Vormittag haben wir schon, wir gehen jetzt Samstags zusammen zum Schwimmkurs.

Aber ich denke, ich muss wirklich etwas konsequenter mit ihr werden...

lg

Beitrag von kleiner.stern 16.05.11 - 12:57 Uhr

Hallo Scarlett,

das Problem kenne ich nur zu gut. Unsere Große ist fast 7 und unsere kleine fast 5 Jahre alt. Während unsere kleine von Anfang an im eigenen Bett super gut geschlafen hat und auch nur zu uns in Bett will, wenn sie mal richtig krank ist - will die Große jede Nacht bei uns schlafen. Wenn sie sich ins Bett gelegt hat darf sie immer noch eine CD mit Conny oder BibiBlocksberg hören und danach ist dann Feierabend. An manchen Abenden ist sie schon eingeschlafen bevor die Geschichte zu Ende ist ... dann kommt sie meistens so um 00.30 Uhr zu uns rüber geschlichen und erzählt uns was davon, dass sie noch überhaupt nicht geschlafen hat und einfach nicht einschlafen kann. Kaum in unserem Bett ... schon ist sie im Land der Träume. Dann wieder haben wir Abende, wo sich schon das zu Bett gehen sehr schwierig gestaltet. Da kommt sie alle paar Minuten ins Wohnzimmer gelaufen und hat irgendwas anders. Mal hat sie durst, mal muss sie auf´s Klo, dann ist das Kissen nicht richtig ... etc. die Einfälle sind vielseitig und wahrscheinlich unerschöpflich ...
Eine zeitlang haben wir jede Nacht mit 10 Cent belohnt, d. h. sie konnte sich 70 Cent pro Woche "erschlafen", wenn sie jede Nacht in ihrem Bett geschlafen hat. Am Sonntag wurde dann abgerechnet. Ich habe ihr dann 70 Cent (in 10ern) vorgezählt und für jede Nacht, in der sie vor 05.30 Uhr (weil um 06.00 Uhr stehen wir ja eh auf) bei uns im Bett war wieder einen abgezogen. Sie möchte sich nämlich gerne eine Barbie kaufen bzw. die möchte sie gerne außer der Reihe haben - also muss sie sich die "erarbeiten". Das mit dem 10-Cent-Belohnen hat gute drei Monate super funktioniert ... und jetzt ist es wieder vorbei.

Sie erzählt mir dann immer wieder, dass sie es ungerecht findet, dass ich den Papa mit im Bett habe bzw. dass ich nicht alleine im Zimmer schlafen muss. Und wenn ich dann sage, dass das eben so ist und sie das später vielleicht auch mal so haben wird, dann bekomme ich an den Kopf geworfen, dass ich sie gar nicht lieb haben würde, denn sonst würde ich sowas gemeines doch gar nicht sagen.

Nun haben wir uns alle vier noch mal an einen Tisch gesetzt. Und wir sind übereingekommen, dass wir aus dem Zimmer der kleinen ein Schlafzimmer machen werden und aus dem Zimmer der großen ein Spielzimmer. Zum Glück haben wir Felxabetten und können die mit wenig finanziellem Aufwand zu einem Etagenbett umfunktionieren. Dann müssen sie sich allerdings alle Woche oder alle zwei Wochen damit abwechseln, wer oben schläft, denn zuvor hatten ja beide Kinder ein Hochbett. Sollte auch das nicht funktionieren .... dann hoffe ich, dass die Zeit es regeln wird. Im Sommer kommt sie in die Schule und manche Mütter haben mir schon prophezeit, dass sie dann nicht genug Schlaf bekommen .... die Frage ist nur wo und in welchem Bett!

Sorry, dass ich Dir nicht wirklich weiterhelfen kann. Ich wollte Dir auch nur sagen, dass Du mit dem Problem nicht alleine bist. Ich weiß, dass es hier im Forum viele Familien gibt, die es sogar ganz gerne haben, wenn der Nachwuchs mit im großen Bett schläft, aber ich bin der Meinung, dass das jeder selbst entscheiden darf. Wenn mein Mann Spätschicht hat, dann ist für mich um 05.00 Uhr die Nacht zu Ende, weil ich dann um 06.00 Uhr anfange zu arbeiten .... und wenn meine große Tochter dann die ganze Nacht oder auch nur halbe bei mir geschlafen hat, dann bin ich morgens wie gerädert. Sie schläft nämlich überall auf mir und nicht auf ihrem Platz im Bett.

Lieben Gruß,

Diana (kleiner.stern) mit Leonie (09/2004) und Letizia (08/2006)

Beitrag von jessi_hh 16.05.11 - 12:59 Uhr

Hallo Scarlett,

unsere Große (wird im September 4) kommt auch jede Nacht zu uns ins Bett. Es stört mich aber auch nicht, sonst würde ich etwas dagegen tun.

Was es bei uns allerdings nicht gibt, ist, dass sie in unserem Bett einschläft. Ich möchte mich wenigstens wenn ich schlafen gehe ausstrecken können.

Momentan hat sie auch eine Phase, wo sie mir immer erzählt, dass sie nicht einschlafen kann. Als sie zum 3. Geburtstag ihr Hochbett bekam, schlief sie monatelang innerhalb weniger Minuten ein. Jetzt dauert es teilweise eine Stunde. #aerger
Unser Abendritual ist meist gleich, Geschichte vorlesen und Rückenkraulen. Sie will dann meist, dass ich noch bei ihr im Bett bleibe, aber das gibts bei uns nicht. Ich bleib noch ein paar Minuten liegen, dann bleibe ich zwar im Obergeschoß, sortiere aber Wäsche oder so. Meine Süße kann dann eine CD oder Kassette hören. Wenn sie sagt, sie kann nicht schlafen, sage ich ihr, dass sie das auch nicht muß, sondern einfach ihre Kassette hören soll. Wenn ich mit meiner Hausarbeit oben fertig bin, gehe ich auch runter. Sie ruft noch ab und zu, ich gehe eventuell nochmal hoch, aber betüdelt wird sie nicht mehr, trinken gibts nur, wenn sie abends wirklich nicht genug getrunken hat, auf Toilette kann sie allein gehen.
Seit wir das so machen, klappt es schon wieder besser mit dem Einschlafen. Mein Mann ist da eher inkonsequenter und hat mal eine zeitlang bei ihr gelegen, bis sie schlief. Da hat das Einschlafen dann immer länger gedauert.

Liebe Grüße,
Jessi + 2 kids

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 17:15 Uhr

Ich hatte ja zu Beginn der Hochbett-Zeit auch den Luxus, dass sie sofort alleine eingeschlafen ist. Dann ist sie in ihrem Bett eingeschlafen und in der Nacht gekommen und nun will sie am liebsten sofort zu uns.

Ich will auf jeden Fall wieder dahin kommen, dass sie in ihrem Bett alleine einschläft...mal sehen, ob es klappt.

lg und danke für deine antwort

Beitrag von claerchen81 16.05.11 - 13:31 Uhr

Hallo,

wir haben ein 1,60x2,00m Bett. Nicht besonders groß. Und wir schlafen dort regelmäßig zu viert, da die Kleine (6 Monate) generell und häufig auch der Große (3,5 Jahre) bei uns liegen. Ich sehe das zumeist als Privileg an, denn sie werden es bald nicht mehr tun und ich genieße jede Kuschel-Sekunde mit ihnen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich i.d.R. arbeite und daher jede Minute mit ihnen verbringen möchte.

Zusätzlich war ich jedoch ebenfalls ein Kind, das Nacht für Nacht zu den Eltern geschlichen ist. Bis ich fast 6 Jahre alt war. Ich hatte Angst allein in meinem Bett, vor der Dunkelheit uvm. Bei mir musste immer die Tür einen Spalt offen sein und das Licht im Flur an, dann konnte ich schlafen. Wachte ich nachts auf und das Licht war aus oder die Tür zu, bin ich - todesmutig, denn ich fürchtete mich ja im Dunkeln - zu meinen Eltern geschlichen.

Beendet haben es meine Eltern, indem sie mir schlicht gesagt haben, dass sie es jetzt nicht mehr möchten (denn ich wurde zu schwer, um mich nachts noch rüber zu tragen) und ich es bitte zumindest eine Nacht mal versuchen sollte, es durchzustehen. Ich habe mich gefürchtet, aber ich war tapfer. Und ich merkte, dass es auch so ganz gut ging. Seit dem bin ich nur noch sonntags morgens in ihr Bett gehüpft, das war ja o.k..

Lange Rede, kurzer Sinn: ja, es kann eine Sache von Geschwisterrivalität sein, vielleicht hat sie auch plötzlich vor irgendetwas Angst. Ich würde sie daher zunächst ermutigen, es einmal durchzustehen. Du könntest ihr anbieten, dass sie dich zur Not ruft und du dann kommen würdest, um sie zu beruhigen (aber das würde ich nicht von vorn herein anbieten, nur, wenn notwendig). Versuche es weniger als Sanktion denn als Privileg darzustellen und sie zu stärken.

Oder handel mit ihr aus, dass sie an bestimmten Tagen (am WE oder so) bei euch schlafen darf. Das hat mit unserem Sohn mal ganz gut funktioniert ;-) Er kommt nur phasenweise und dann genieße ich es. Aber es gab auch Nächte, da brauchte ich meine ganze Bettseite und dann habe ich ihn wirklich einfach gebeten, mir meine Ruhe zu lassen. Bisher klappte es....bisher ;-).

Wenn alles nichts hilft: ich bin sicher, dass es nur eine Phase ist, es wird auch so vorbei gehen.

Gruß, C.

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 17:17 Uhr

Danke für deine Antwort!

Ich hoffe auch, es ist nur eine Phase.
Sie hat ja auch laaange Phasen gehabt, wo sie so gut und schön alleine geschlafen hat. Da war es dann eher die Kleine, die bei mir gelegen hat.

Mal sehen, wie es weitergeht.
Ich möchte sie zuminderst dahingehend motivieren, dass sie alleine in ihrem Bett einschläft und erst in der Nacht kommt.

lg

Beitrag von snuggel 16.05.11 - 13:40 Uhr

Nach vielen Monaten Schlaf-Terror hat uns ein "Belohnungsplan" geholfen!
Hätte nicht gedacht, dass das klappt, aber ich bin total begeistert!

Haben ihr einen "Plan" ins Zimmer gehängt, an dem morgens immer ein Kästchen ausgemalt werden durfte, wenn sie die ganze Nacht in ihrem Bett geblieben ist. Am Anfang musste ich nachts noch 1 - 2 mal hin, aber urplötzlich konnte mein kleines Nachtgespennst durchschlafen! Jetzt haben wir zwar eine kleine Filly-Herde (sie durfte sich immer für eine volle Reihe was aussuchen und das waren leider diese Viecher), aber auch nachts Ruhe.

Habe der Mama einer Kindergaretn-Freundin davon erzählt und siehe da, auch dort war das ganze erfolgreich. Dort gibt es pro Nacht im eigenen Bett ein rotes Kreuz im Kalender und ab einer bestimmten Menge Kreuze in Folge (also ohne Lücke) gibt es eine Belohnung.

Vielleicht probierst Du das auch mal aus?

Viel Erfolg!
snuggel (+ Kira - fast 4)

Beitrag von nudelmaus27 16.05.11 - 14:08 Uhr

Bei uns gibt es Aufkleber und bei x verdienten dann ne Kleinigkeit (auch Fillys :-p u. a.).

Auch unser Kind war ein regelrechtes Gespenst von kaum im Bett und "ich kann garnicht schlafen :-[" bis x-Mal ans Bett kommen und seit dem System schläft das Kind und guckt sogar auf die Uhr morgens um nicht vor 7 Uhr an unser Bett zu kommen #huepf.

Die Idee dazu hatte übrigens die Oma :-)!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von missacarlet06 16.05.11 - 17:20 Uhr

hallo!

Ich habe auch schon an ein Belohnungssystem gedacht.
Das hat bei uns nämlich sehr gut funktioniert, als meine Große eine zeitlang wieder tagsüber in die Hosen gemacht hat. Sie war schon lange trocken, hat aber auf einmal immer so lange gewartet, bis es nicht mehr ging. Weil sie einfach zu beschäftigt mit anderen Dingen war. für eine trockene hose am tag gab es ein sternchen und für 3 sternchen eine kleine belohnung.
das hat wunderbar funktioniert, hätte ich nicht gedacht.
vielleicht probiere ich das jetzt mit dem im-bett-bleiben mal aus.
lg

Beitrag von twins 16.05.11 - 14:24 Uhr

HI,
sag ihr doch, das Du es nicht willst. Unsere haben das in diesem Alter auch verstanden.

Wir hatten jetzt auch 1-Woche-Phase, das die Kinder bei uns im Bett Sandmännchen schauen durften und dann dort eingeschlafen sind.
Ich habe immer gessagt, das es eine Ausnahme ist und jetzt nach der besagten Woche ist die Ausnahme wieder vorbei.

Ich frage mich immer nur, wenn einem etwas nicht recht ist, warum man es so lange schleifen läßt, anstatt gleich einen Riegel davor zu schieben.

Grüße
Lisa

Beitrag von bine3002 16.05.11 - 15:24 Uhr

Wenn man so lange wie wir den nächtlichen Terror mitgemacht hat, dann ist es einem egal, wo das Kind schläft, Hauptsache es schläft. Meine Tochter kommt manchmal jede Nacht und manchmal wochenlang gar nicht. Das wechselt ständig. Ich denke, es sind einfach so Entwicklungsschübe. Für uns ist das Ok. Wird sich langfristig sicher geben. Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie noch kommt, wenn sie 18 ist.

Beitrag von hustinetten 16.05.11 - 18:13 Uhr

Meine Beiden dürfen immer bei uns schlafen, wenn sie das möchten. Wenn's zu eng wird, schnapp ich mir auch schon mal die Große und wir wandern auch die Schlafcouch aus.

Je mehr man das "Elternbett" verbietet, desto schlimmer wird der Machtkampf und das Verlangen, bei den Eltern zu schlafen.

Ganz süß finde ich zu dem Thema auch das Buch "Josefine will nicht schlafen gehen" von Tove Appelgren.

lg