eticur

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nette-jenny 16.05.11 - 13:36 Uhr

Hallo Mädels,
ich habe gerade das Päckchen von "eticur" bekommen. (Stammzellen aus der Nabelschnur einlagern, für evt. Krankheit des Kindes)
Hat sich jemand von euch schon damit beschäftigt oder etwas darüber gehört ob es wirklich sinnvoll ist?
Wird das jemand von euch machen?
Also in der Broschüre hört sich das alles natürlich super an aber ist ja auch klar, die wollen was verkaufen.........?!
lg #winke

Beitrag von traumkinder 16.05.11 - 13:38 Uhr

wenn du die kosten über jahre aufbringen kannst und möchtest ist es eine tolle sache!


mir ist es eindeutig zu teuer!


kannst das aber auch spenden...

Beitrag von mamimona 16.05.11 - 13:40 Uhr

ich mach das ganz sicher nicht.
kostet ja ein schweinegeld

Beitrag von diana-1984 16.05.11 - 13:40 Uhr

#winke
Wir haben uns über vita 34 informiert und sind zu dem Entschluss gekommen es zu spenden.

VG #blume

Beitrag von jukoe 16.05.11 - 13:44 Uhr

Also bei uns in der Klinik gibts die Möglichkeit das Nabelschnurblut zu spenden!
Wenn es dazu kommt das dein Kind das braucht dann könntest du Glück haben und es ist noch da und kann genutzt werden!

Prinzipiell ist die Einlagerung und die Möglichkeiten damit etwas anzufangen jedoch im Moment einfach nicht genügend erforscht als das ich soooo viel Geld dafür ausgeben würde!

Hab halt auch schon gelesen das man die eigenen Stammzellen bei einer schweren Krankheit eh nicht nutzen kann, da sie ja die krankhaften Informationen in sich tragen?! In wieweit das stimmt kann ich jedoch nicht beurteilen!

Darum Spende ich lieber und tu so etwas gutes und wenn das viele machen dann sind wahrscheinlich auch Stammzellen für dein Kind da wenn es nötig ist!

So denke ich darüber!

LG Jukoe

Beitrag von schaf5214 16.05.11 - 13:44 Uhr

Wir werdens spenden. Fürs entsorgen ist es eindeutig zu schade.
Ich weiss auch nicht obs was bringt wenn man einem Kind mit z.B. Leukämie die gleichen Stammzellen transplantiert aus denen es entstanden ist. vielleicht ist ja dann doch schon was in den Chromosomen oder so? ICh denke das dann Stammzellen von jemanden anderen besser sind vorrausgesetzt natürlich man findet auch jemanden. Wenn nicht dann wären die eigenen natürlich doch wieder besser #schwitz. Schwierig.

Naja auf jeden Fall spenden wir.
Es gibt ja auch noch keine Langzeitstudien über lange gelagertes eingefrorenes Nabelschnurblut.

Beitrag von dentatus77 16.05.11 - 13:46 Uhr

Hallo!

Es ist sicher ne tolle Sache die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu nutzen.

Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch nicht klar, wofür diese Stammzellen tatsächlich nutzbar sind. Und die Tendenz geht außerdem dahin, dass es wohl zumindest zur Stammzelltherapie sinnvoller und wirkungsvoller ist fremde Stammzellen zu nutzen.

Davon abgesehen ist die Aufbereitung und Lagerung der Stammzellen ja in der Tat eine sehr kostspielige Möglichkeit. Und wenn man sich dann noch überlegt, was für ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung tatsächlich einmal Stammzellen benötigen könnte, halte ich das für unverhältnismäßig.

Aus dem Grund würde ich die Stammzellen lieber spenden. Allerdings bieten noch nicht so viele Krankenhäuser eine Stammzellspende an. Da müßtest du dich erkundigen. Die DKMS hat aber glaub ich eine Liste der kooperierenden Krankenhäuser auf der Homepage.

Liebe Grüße!

Beitrag von pye 16.05.11 - 13:47 Uhr

wir haben uns vernünftig und viel bei felina damals erkundigt...oft kann das eigene blut nicht verwendet werden ,weil der körper abwehrstoffe im falle einer leukämie bildet und co... ausserdem ist das verfahren noch nicht vernünftig erforscht worden und dann gibt man hinterher extrem viel geld aus, was einem nix mehr bringt...
deswegen haben wir es damals gespendet...der gedanke jemanden eines tages mit dem blut des eigenen kindes helfen zu können finde ich wohltuend und sinnvoller :)

Beitrag von wolkentaenzer 16.05.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

wir haben beim ersten Kind die Zellen über Vita 34 einlagern lassen, beim zweiten Kind haben wir uns nun für Seracell entschieden.

Klar ist natürlich, dass das Ganze nicht nur teuer ist, sondern, das man heute auch noch nicht sagen kann, ob wir die tatsächlich jemals brauchen und wohin und wie weit die Forschung in der Richtung überhaupt geht.

Mein Mann und ich haben uns aber überlegt, dass die medizinische Forschung der letzten 20 Jahre solch immens großen Schritte gemacht hat, dass wir überhaupt nicht absehen können, wie es in den nächsten 20 Jahren aussieht. Vielleicht ist es dann so, dass die eingelagerten Zellen bei den verschiedensten Sachen helfen können (Organe nachzüchten, etc)- vielleicht ist es aber auch so, dass gänzlich andere Wege gefunden werden und wir das Geld unnütz ausgegeben haben - wer weiß das schon. Da es uns finanziell aber eben nicht so schlecht geht, haben wir uns dafür entschieden. Wir wollen das beste für unsere Kinder, wie jeder andere hier auch. Und für uns ist das Einlagern der Stammzellen vielleicht eine Möglichkeit später unseren Kindern zu helfen - wir hoffen das natürlich nicht. Wir würden uns sicher Vorwürfe machen, wenn wir die Zellen später brauchen könnten, es heute aber nicht umgesetzt hätten, denn wie gesagt, vom Finanziellen her, geht das bei uns.
Und bevor hier einer meckert, dass wir nicht gespendet haben: In dem Bereich sind wir auch aktiv, bin vor den SS regelmäßig Blutspenden gegangen und typisiert (Knochenmark) sind mein Mann und ich auch. :-)

Viele Grüße
Sandy

Beitrag von karbolmaeuschen 16.05.11 - 16:38 Uhr

Nach dem heutzutage keine klaren Verhältnisse vorliegen, ob das Nabelschnurblut in 20 Jahren überhaupt noch verwendet werden kann und einige namhafte Zeitungen Artikel mit Bedenken zur Wirksamkeit veröffentlicht haben:
http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/nabelschnurblut-geschaeft-mit-der-angst-580360.html

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-08/nabelschnur-blut-stammzellen?page=2

Zitat:
"Im Fall, dass das Kind an Blutkrebs erkrankt – einem Haupteinsatzgebiet für eine Therapie mit Stammzellen – hilft die Lebensversicherung auf Eis nichts: Denn die eigenen Stammzellen enthalten meist von Geburt an die bösartigen Zellen, die den Krebs auslösen. Außerdem sind bei dieser Krebstherapie Spenderzellen sogar besser geeignet, da auch das fremde Immunsystem an der Krebsbekämpfung beteiligt ist."

Anderes gilt für die Nabelschnurblutspende. Sie ist kostenlos und die Zellen werden direkt verarbeitet und für einen erkrankten Empfänger vorbereitet.
Infos der DKMS:
http://www.dkms-nabelschnurblutbank.de/choose.html

Kliniken zur Entnahme:
http://www.dkms-nabelschnurblutbank.de/globale-seiten/liste-der-entnahmekliniken.html

Vielleicht ist das eine Alternative für Dich?

LG Silke

Beitrag von nette-jenny 16.05.11 - 16:50 Uhr

Danke, der Arikel vom Stern ist sehr interessant und hat mir weitergeholfen! #winke

Beitrag von 30052009 16.05.11 - 16:44 Uhr

Also wir werden das Nabelschnurblut spenden. Haben bereits den Kasten für die Spende von Eticur zugeschickt bekommen. Den nehmen wir dann mit zur Entbindung und um den Rest kümmert sich dann das Krankenhaus. Ist also kein großer Aufwand, kostet nichts und kann eventuell Leben retten.
Alles in allem also ein super Sache.

LG
Nicole, die am Ende Woche ihre kleine Tochter in den Armen hat