Was macht die Ärztin???

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von yh400 16.05.11 - 14:16 Uhr

Hallo!!!

Ich habe eine 3 jährige Tochter, die seit letzten Sommer in den Kindergarten geht. Dadurch, dass meine Tochter in einigen Bereichen etwas in der Entwicklung zurück liegt, haben wir uns ( mit den Erziehern zusammen) entschlossen einen Antrag zu stellen, damit sie ab Sommer in eine Intergrationsgruppe bei uns in den Kindergarten kommt.
Jetzt rief uns das Gesundheitsamt an und teilte uns mit, dass meine Tochter am Mittwoch zur Amtsärztin soll, damit sie sich ein Bild machen kann, wie weit meine Tochter in ihrer Entwicklung ist und wo ihre Defizite liegen.
Ich soll das Vorsorgeheft und den Impfpass mitbringen. Kann mir jemand sagen, wie so eine Untersuchung abläuft??
Wird es ähnlich einer Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt sein????

LG yh400

Beitrag von krokolady 16.05.11 - 14:28 Uhr

Sie wird mit Deiner Tochter spielen.....lässt sie was malen....einen Turm bauen....ein Puzzle machen....Wetthüpfen und so.
Ist alles eher spielerisch.......brauchst also keine Angst haben das Deine Tochter dort gepiesackt wird :-)

Wenn Du irgendwelche Berichte oder so hast wo die Defizite vielleicht aufgeführt sind, nimm sie mit

Beitrag von yh400 16.05.11 - 14:32 Uhr

Danke dir für deine Antwort.
Die Ärztin hat sämtliche Berichte vom Kindergarten, der Frühförderung und von der Ergotherapie.
Kann mir die Ärztin nach der Untersuchung schon sagen, ob meine Tochter den Intergrationsplatz bekommt, oder nicht??

Beitrag von krokolady 16.05.11 - 14:35 Uhr

ja, das wird sie Dir sicherlich sagen ob sie das befürwortet.....sie wird sich ja auch mit dir unterhalten und die ausfragen.

als wir damals da waren wegen meiner Jüngsten rief die Ärztin umgehend den Zuständigen vom Sozialamt an und sagte dem das sie den I-Platz für Kimberly bewilligen wird, und er schon mal alles in die Wege leiten kann wegen Kostenübernahme.

Beitrag von yh400 16.05.11 - 14:43 Uhr

Das wäre schön, wenn sie mir gleich sagen könnte, ob ja oder nein. Ich frage nur, weil wenn meine Tochter den Platz in der I-Gruppe bekommt, dann wollen die Erzieherinnen meine Tochter schon langsam in die neue Gruppe intergrieren. Sie braucht immer viel Vertrauen und Sicherheit, und damit sie nach den Sommerferien nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wird, wollen wir sie schon nach und nach in die neue Gruppe eingewöhnen.
Ich habe dabei ein mulmiges Gefühl und habe auch ein wenig Angst vor der Reaktion meiner Tochter. Sie fühlt sich in der jetztigen Gruppe so wohl und hat auch ein sehr inniges Verhältnis zu den Erzieherinnen.
Hast du Erfahrungen in diesem Bereich??






Beitrag von krokolady 16.05.11 - 14:48 Uhr

Meine Tochter kam kurz vor ihrem 4.Geburtstag in den KiGa, als I-Kind in einen Dorf-KiGa.
sie war da schon ca. 1,5 - 2 Jahre "zurück"

Die Eingewöhnung klappte super gut weil sie es toll fand.
Allerdings hat sie eh nie Probleme gehabt mit Fremden oder irgendwo ohne Mama zu bleiben.

Sind letzten Sommer umgezogen und sie kam in einen neuen KiGa - vom 1.Tag an problemlos.....Mama konnte gehen ohne das sie weinte oder so

Beitrag von belala 16.05.11 - 14:56 Uhr

Hallo yh400,

ich war zunächst ohne Kind bei der Amtsärztin. Die AÄ war bei einem späteren Termin selbst in der Kita um sich in der alltäglichen Umgebung ein Bild zu machen.
Vorweg waren wir allerdings mehrere Male bei einem "Entwicklungstest", welcher gleichzeitig auch als eine Art Gutachten zu sehen war.
Es gab Berichte vond er Heilerzieherung und von der Ergotherapie.

LG,belala

Beitrag von belala 16.05.11 - 16:52 Uhr

oh je, diese Tipfehler...

Heilerzieherin heißt es u.a.

Beitrag von yh400 16.05.11 - 19:16 Uhr

Ja, die Berichte habe ich auch alle eingereicht. Ich hoffe, sie bekommt den Platz in der I-Gruppe.
Bei uns sind 18 Kinder in der Gruppe, davon 3 Förderkinder, eine Heilerziehungspflegerin und zwei "normale" Erzieherinnen.

Lg yh400

Beitrag von belala 16.05.11 - 20:21 Uhr

Hallo yh400,

ja der Weg bis zum Beschluß ist wirklich mühsam.
Sofern keine offensichtliche "Behinderung" vorliegt, ist es wirklich schwer.

In unserer Gruppe gibt es um die 40 Kinder (nach Altersgruppe jedoch beschäftigt), davon 4 I-Plätze, eine Heilerzieherin und 1xwöchentlich eine Ergotherapeutin sowie 4 Erzieher.

Bis 1 Jahr vor I Platz Antrag wurde mein Kind noch durch die Frühförderstelle betreut.

Viel Glück,
belala

Beitrag von yh400 16.05.11 - 20:36 Uhr

Danke,dir! Kann ich gebrauchen.

Meine Tochter bekommt zur Zeit Frühförderung und Ergotherapie. Beides 1 mal in der Woche.
Sie hat auch schon große Fortschritte gemacht, aber es reicht einfach noch nicht aus.