Umfrage: Fahrtauglichkeitsprüfung ab 60?!

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Beitrag von angel2110 16.05.11 - 14:51 Uhr

Hallo.

Letzte Woche gab es im Radio (RPR1) die Umfrage.
(Das Ergebnis habe ich leider nicht mit bekommen)

Wollte mal gerne wissen wie ihr darüber denkt.

Ich wäre dafür.

Es kommt so oft vor, dass mich irgendwelche Autofahrer nerven, weil sie
z. B.
- mit 30 kmh durch den Ort fahren (wo 50 erlaubt ist) oder ohne erkennbaren Gund auf der Schnellstraße mit 70 tuckern

- ihr Auto schneller um Kurven schieben würden

- nicht wissen wofür der "Beschleunigungsstreifen" gut ist

usw.

Und wenn man einen Blick ins Auto wirft, sieht man meistens alte Menschen.

Einen Tag nach dieser Umfrage im Radio hörte ich dann, dass ein Rentner mit dem Auto einen Kinderwagen erfasste, in dem ein 2-jähriger Junge saß. Das Kind kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Das hat mich nur wieder in meiner Meinung bestätigt.

Freue mich über eure Antworten.

LG angel

Beitrag von kleiner-gruener-hase 16.05.11 - 14:54 Uhr

Ja, ich wäre definitv dafür!

Die Rentner machen aber nicht nur am Steuer jede Menge Unfug- auch zu Fuß sind sie absolut unberechenbar!

Beitrag von agostea 16.05.11 - 14:55 Uhr

Ab 70/75 fände ich zeitig genug.

Die 60 Jährigen von Heute sind die 40er von gestern. Die meisten total rüstig und gut drauf. Das finde ich für die gerade mal 60 - Jährigen beleidigend....

Gruss
agostea

Beitrag von gh1954 16.05.11 - 14:58 Uhr

#danke #cool#rofl

Beitrag von agostea 16.05.11 - 15:09 Uhr

Ist doch wahr! ;-)#winke

Beitrag von chou99 16.05.11 - 19:04 Uhr

Hallo!

Zudem man den 60-jährigen ja auch noch zumutet 7 Jahre zu arbeiten. So schlimm kann es um einen in dem Alter ja noch nicht bestellt sein.

Aber ja, ab 70 hätte ich da auch nichts gegen.

Bei meiner Oma rede ich mir den Mund fusselig und die ist schon 88#zitter#schock und sollte wirklich nicht mehr Auot fahren.

Grüße
Nicole

Beitrag von angel2110 16.05.11 - 21:24 Uhr

Wow.
Das ist heftig.
Mein Onkel hat vor einigen Jahren seinem Vater den Führerschein abgenommen. Nicht nur dass er Ende 70 war. Er litt auch noch an Demenz und fuhr wirr durch die Gegend ohne zu wissen wo er eigentlich hin wollte.

LG

Beitrag von tragemama0709 17.05.11 - 09:31 Uhr

Arbeiten sollen sie noch mindestens 7 Jahre, aber zum Autofahren sind sie nicht mehr rüstig genug

Beitrag von lisasimpson 16.05.11 - 14:59 Uhr

ich bin für eine generelle regelmäßige Überpfüung der fahrtauglichkeit und der körperlichen voraussetzungen dafür

warum muß ich mit 18 jahren einen sehtest vorweisen mit 80 aber nicht mehr (mit 18 habe ich keine brille gebraucht, jetzt mit 34 würd ich kaum mehr was auf der straße erkennen- interessiert aber keine sau und steht nicht in meinem Führerschein)
warum darf ich auto fahren, wenn ein ein mal im leben eine fahrprüfung abgelegt habe und danach vielleicht 40 jahre nicht mehr auto gefahren bin?

ich denke wir könnten viele unfälle verhindern, wenn wir regelmäßig ein sicherheitstraining absolvieren müßten und augen, Reaktionen, Einschränkungen durch alkohol- oder medikamentenabhängigkeit checken lassen müßte

lisasimpson

Beitrag von ayshe 16.05.11 - 15:02 Uhr

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warum muß ich mit 18 jahren einen sehtest vorweisen mit 80 aber nicht mehr (mit 18 habe ich keine brille gebraucht, jetzt mit 34 würd ich kaum mehr was auf der straße erkennen- interessiert aber keine sau und steht nicht in meinem Führerschein)
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Das denke ich schon besonders seit ich damals meine Optikerausbildung gemacht hatte #zitter


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warum darf ich auto fahren, wenn ein ein mal im leben eine fahrprüfung abgelegt habe und danach vielleicht 40 jahre nicht mehr auto gefahren bin?
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Genau, und bei Motorrädern ist es gestaffelt, aber eine Fahrpraxis braucht man auch nicht vorweisen.

Beitrag von miss-bennett 16.05.11 - 15:28 Uhr

Schön gesagt!
Ich wäre auch für die Sicherheitstrainings.
Abgesehen davon, muss ich alle 5 Jahre zum Augenarzt, weil ich eine angeborene Schwäche an einem Auge habe, die nicht mit Brille behoben werden kann (das wurde beim Sehtest vor dem Führerschein festgestellt). Dabei könnte ich schwören, dass es viele schon in meinem Alter gibt, die wesentlich schlechter sehen als ich

Btw:

Sobald ich merke, dass es mit meinen Augen den Berg runter geht, werde ich auf das Autofahren freiwillig verzichten

LG

Beitrag von gh1954 16.05.11 - 15:01 Uhr

Mich nerven weniger sehr alte Autofahrer, die wirklich mal ihr Auto um die Ecke schieben, als die "schaut mal alle, wie ICH es draufhabe" jungen (meist männliche) möchtegern Formel-1-Fahrer.

Beitrag von marmita 16.05.11 - 15:18 Uhr

Aber darum geht es ja hier gerade gar nicht.

Beitrag von gh1954 16.05.11 - 16:38 Uhr

Eine Fahrtaugichkeitsprüfung für ältere Leute soll ja dazu da sein, eine allgemeine Gefährdung auszschließen. Ich fühle mich aber eher von uegendlichen Rasern gefährdet als von langsameren Senioren.
Von daher gehört das schon hierhin.
Alt bedeutet nicht automatisch unfähig.

Beitrag von birkae 16.05.11 - 15:03 Uhr

Da sehr viele Menschen mit gesundheitlichen Problemen Auto fahren (schlechtes Sehvermögen, schlechtes Reaktionsvermögen...), sollten nicht nur die Älteren Menschen geprüft werden, sondern es sollte eine ärztliche Meldepflicht geben. Jeder, der der die vorgegebenen Voraussetzungen (z.B. Sehleistung pro Auge muss über 70% liegen, oder mangelndes Reaktiosvermögen bei fortgeschrittenerer Multipler Sklerose etc.) nicht erfüllt, sollte gemeldet werden.

Ich habe in meinem Beruf schon so einige Leute gesehen, wo ich mir diese Meldepflicht von Herzen gewünscht habe... Diese Leute sehen nur, dass sie ihre Flexibilität einbüßen. Dass sie aber potentielle Unfallverursacher sind, weil sie gesundheitlich gar nicht in der Lage sind, schnell genug zu reagieren, wird einfach nicht bedacht.

LG
Birgit

Beitrag von hauke-haien 16.05.11 - 16:14 Uhr

"Meldepflicht" hört sich gut an.

Dann melden wir doch auch mal die Raucher, die könnten schließlich auch im Auto rauchen, eine Zigarette runterfallen lassen, um bums, ist's passiert.

Oder wie wäre es mit den Kommunikationsgestörten, die immer und überall telefonieren müssen?

Oder die Verliebten, die sich überhaupt nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren können? Könnte Facebook gleich aus dem Profil saugen und an die Polizei weitergeben, damit die den Führerschein einkassieren.

Außerdem, die Schlimmsten sind doch gestresste junge Mütter, die ihre großen Kinder 100m zur Schule fahren, während die Jüngste auf der Rückbank schreit, Telefon am Ohr, Kaffee zur Beruhigung in der Hand und dann nicht merken, dass man vor der Schule 30 fährt! (Beobachte ich tagtäglich und traue mich als Fahrradfahrer nicht mehr um 8 an einer Schule vorbei!).

Merkst du was?

Beitrag von birkae 16.05.11 - 16:32 Uhr

Ja, ich merke, dass deine Beispiele alle "Ablenkungen" sind, wobei ich von gesundheitlichen Problemen, die dauerhaft sind, schreibe.

Beitrag von harveypet 16.05.11 - 16:39 Uhr

jugendliche Selbstüberschätzung ist keine Ablenkung sondern ein echtes Problem bei 15 bis 25 Jährigen als auch eine Art gesundheitliche Einschränkung

Beitrag von hauke-haien 16.05.11 - 16:43 Uhr

Mag sein, aber Fahrtauglichkeit wird nicht nur durch den Gesundheitszustand bestimmt und kann von einem Tag auf den anderen variieren.
Wer nicht fahrtauglich ist, darf nicht fahren. Das war schon immer so!

Die Fahrtauglichkeit alleine an einer Prüfung alle paar Jahre festzumachen, gaukelt eine nicht vorhandene Sicherheit vor. Was ist denn, wenn ein 30-Jahriger plötzlich einen Herzinfarkt bekommt?

Außerdem: Man kann auch mit dem Fahrrad ein Kind totfahren...
Man kann auch als Fußgänger schlimme Unfälle verursachen...

Machen wir uns doch nicht vor, dass durch so eine Maßnahme die Sicherheit besser würde.
Allenfalls diejenigen, die die Prüfung sicher nicht kostenlos durchführen, profitieren davon.

LG, H.H.

Beitrag von birkae 16.05.11 - 16:50 Uhr

"Mag sein, aber Fahrtauglichkeit wird nicht nur durch den Gesundheitszustand bestimmt und kann von einem Tag auf den anderen variieren."

Z.B. schlechte Sehleistung kann nicht variieren. Wer nicht deutlich sehen kann, ist nun mal eine Gefahr für andere.

Klar gibt es auch viele Fälle von unvorhergesehenen gesundheitlichen Problemen.
Aber die dauerhaften Probleme, die bekannt sind, sind deshalb unter den Tisch zu kehren, weil andere auch einen Unfall verursachen könnten?

Irgendwo muss man mal anfangen und bei den dauerhaft gesundheitlich nicht in der Lage befindlichen Autofahrern sollte etwas getan werden.

Lg
Birgit

Beitrag von hauke-haien 16.05.11 - 16:57 Uhr

"Irgendwo muss man mal anfangen"

Wirklich? Ich finde nicht!

Beitrag von mansojo 16.05.11 - 15:05 Uhr

hallo,

ich bin für eine generelle fahrtauglichkeitsüberprüfung nach einer bestimmten zeit

sehkontrolle und reaktionskontrolle
räumliches sehen usw können auch in jungen jahren eingeschrenkt werden


wenn dann alle zur kontrolle

zeitabstände?
mmhh vieleicht bis 50 alle 10 jahre
danach alle 5 jahre?

weiß ich nicht genau

lg manja

Beitrag von 71068 16.05.11 - 16:01 Uhr

Alle 10 Jahre bis 50, dann alle 5.

Ähnlich aufgebaut wie bei den LKW-Fahrern. Sehvermögen und Reaktionen überprüft, Blutdruck und ein paar andere Funktionen gecheckt.

Tut nicht weh, ist aber supersinnvoll!#liebdrueck

Beitrag von ayshe 16.05.11 - 17:43 Uhr

Aha, da sieht es also anders aus.
Und bei privaten Autofahrern scheint es egal zu sein.

Beitrag von schlunzjul83 16.05.11 - 16:23 Uhr

#winke

ich wäre dafür!!!!!!!!!

LG Julia