Autoneukauf/Finanzierung - Wer kennt sich aus?

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Beitrag von gabilu82 16.05.11 - 15:25 Uhr

Hallo zusammen,

mein Mann und ich haben uns Aug. 2008 einen Skoda Fabia II gekauft. Wir haben nun seit 01/2011 unsere kleien Laura und das Auto ist einfach definitiv zu klein.
Wir spielen mit dem Gedanken uns einen Octavia Kombi neu zu kaufen.
In Frage kommt hier für uns nur eine Finanzierung. Wir haben/hatten den Fabia auf 7 Jahre finanziert und uns wurde damals erklärt, dass wir jederzeit (wenn uns das Auto z.B. zu klein ist und wir ein anderes kaufen möchten) eine "Neu-finanzierung" machen können, wobei als Anzahlung quasi der "restwert/-betrag" aus der bestehenden Finanzierung hergenommen wird.

Nun hört sich das für uns ziemlich attraktiv an. Mit dem "Neukauf" und der damit verbundenen Neufinazierung unter Berücksichtigung des Restwertes, wäre das für uns eine erhebliche monatliche Entlastung im finanziellen Sinne.

Doch wir fragen uns, ob das tatsächlich so einfach ist, wie es sich anhört!
Wer kennt sich hier aus? Bzw. wer hat Erfahrung mit dieser Finazierungsvariante?

Wir freuen usn über viele Berichte und Tipps.
Danke schonmal und Sorry für den vielen Text.

Gabilu82

Beitrag von windsbraut69 16.05.11 - 15:29 Uhr

Klar könnt Ihr das Fahrzeug praktisch tauschen gegen etwas Größeres.
Ich denke aber nicht, dass beim alten Vertrag viel übrig bleibt.

Wieviel ist der Fabia denn noch wert und wieviel müßt Ihr noch abzahlen bzw. war eine erhöhte Restrate vereinbart?
Bei 7 Jahren zahlt Ihr ja bislang eher geringe Raten.

LG

Beitrag von rabe1 16.05.11 - 15:44 Uhr

Also wenn ihr Ratenkauf gemacht habt könnt ihr natürlich das Auto jederzeit verkaufen und den Restkreditbetrag zurückzahlen. Dann müsst ihr praktisch eine neue Finanzierung für das neue Auto machen. Ihr könnt alles über den Händler abwickeln, der allerdings wahrscheinlich das Auto nur zu einem geringeren Wert zurückkauft als wenn ihr es privat verkauft, da er ja Garantie geben muss und auch noch was verdienen will, was ja legitim ist.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ihr, wenn ihr Euch ein grösseres Auto kauft, noch dabei Geld spart. Ich denke eher dass ihr draufzahlen werdet.
Mein Tipp: Entweder ihr versucht doch mit dem Fabia klar zu kommen, oder ihr verkauft den Fabia und kauft Euch ein zweijährigen gebrauchten Octavia (wenn es denn unbedingt Skoda sein soll).

Beitrag von fuxx 16.05.11 - 16:14 Uhr

Ehrlich gesagt frage ich mich auch, wo Ihr die "Entlastung" seht.

Ein größeres und zudem noch neues Auto kommt Euch doch teurer, als der bereits genutzte Fabia. Oder verlängert ihr die Laufzeit?
Ich finde 7 Jahre schon recht lang und würde eine solch lange Finanzierung niemals machen.

Beitrag von wemauchimmer 16.05.11 - 15:58 Uhr

Hmm, bei den üblichen Autofinanzierungen ist es ja so, daß Anzahlung und Laufzeit die Höhe der Raten bestimmen. Innerhalb gewisser Grenzen ist die Höhe der Anzahlung flexibel und wer mehr anzahlt, hat eben bei gleicher Laufzeit niedrigere Raten und umgekehrt.
Heißt, klar kann der Händler Euch so ein Angebot machen, er kann Euch im Grunde lächerlich wenig für den alten bieten, für Euch zählt ja nur, daß das als Anzahlung durchgeht, und über die Ratenhöhe und/oder Laufzeit merkt Ihr es ja offenbar nicht, wenn Ihr ein schlechtes Geschäft macht.
Ihr müsst doch ganz klar ausrechnen, was das neue Auto über die Laufzeit kostet und ob er den alten für einen akzeptablen Preis in Zahlung nimmt. Die Finanzierung, bequem hin oder her, ist doch erst die nächste Frage. Ihr könnt hier leicht über die Laufzeit ein paar Tausender verschenken, ist Euch dieser Service echt soviel wert? Ich will nicht sagen, daß es Unsinn ist, aber Ihr solltet Euch doch mal klarmachen, um wieviel Geld es tatsächlich geht.

Naja davon ab ist es mir immer ein Rätsel, warum Leute bei einem Kind gleich nach einem Kombi schreien. Habt Ihr so großzügige Parklücken überall? Aber das ist natürlich Eure Sache, klar...
LG

Beitrag von falkster 16.05.11 - 16:18 Uhr

Zum Thema Finanzierung ist ja schon so ziemlich alles gesagt, aber...

>>...das Auto ist einfach definitiv zu klein...<<

Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Ist der Fabia II so wahnsinnig viel kleiner, als sein Vorgänger?

Wir sind im Dezember letzten Jahres Eltern geworden und ich habe den alten Fabia quasi als Dienstwagen bekommen. Da passt eigentlich alles, wenn man sich ein wenig organisiert und im Sommer fahren wir so sogar in den Urlaub...

Persönlich würde ich eher versuchen, euch mit dem zu organisieren, was ihr habt, denn wenn ihr für einen Fabia bereits eine 7-Jahres Finanzierung gebastelt habt, glaube ich nicht, dass sich die Finanzierung für einen Octavia billiger gestalten lässt...

Beitrag von arkti 16.05.11 - 17:35 Uhr

Also ich frage mich wo ihr die Entlastung seht?
Der Oktavia ist teurer als der Fabia.
Ihr bezahlt jetzt gerade mal 3 Jahre, das ist nichtmal die Hälfte der Gesamtfinanzierungszeit.

Beitrag von vwpassat 16.05.11 - 19:23 Uhr

Ihr macht damit nur den Händler glücklich.

Beitrag von robaltic82 16.05.11 - 20:08 Uhr

Also, grundsätzlich ist das gar kein Problem. Wir haben unseren Fabi auch verkauft, und haben uns einen neuen Oktavia gekauft. War definitiv die beste Entscheidung.

Du gehst einfach zum Autohaus. Dann macht der Verkäufer eine Abfrage bei der Bank wieviel von der Finanzierung noch offen ist. Dann erstellt er ein neues Angebot. So hat es unser Verkäufer gemacht. Zwei Angebote standen zur Auswahl. Eines mit einer Anzahlung von x€ da wäre dann die monatliche Rate ca. gleich wie beim Fabia und eines ohne Anzahlung. Entsprechend war natürlich die monatliche Rate viel höher. Dieses Angebot geht natürlich nur, weil das ganze über eine sogenannte "Ballonfinanzierung" abgewickelt wird. Das heißt, nach 4 1/2 Jahren ist dann die Schlussrate von x€ fällig. Diese kann entweder wieder finanziert werden, natürlich zu anderen Konditionen als wie eine Neufinanzierung oder ihr gebt das Auto einfach beim Händler wieder ab. Die Höhe der Schlussrate bzw. Wert nach 4 1/2 Jahren wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt incl. einer gewissen Anzahl an km. Das Risiko trägt in dem Fall der Händler.