Ganz dumme frage...

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen Frauen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen und Unterstützung finden. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen.

Beitrag von lana0417 16.05.11 - 19:02 Uhr

Wie lange muss mann den üben um in ein KIWU zentrum zu kommen?
Muss man dazu verheiratet sein?
was kostet das ganz?

lg Vik

Beitrag von anwo86 16.05.11 - 19:15 Uhr

Man sollte vorher ein Jahr GV miteinander gehabt haben. Manche Ärzte versuchen es auch noch gerne länger. Im Kiwu-zentrum warten sie auch das Jahr. Länger aber meist nicht.
Du musst nicht verheiratet sein, bist dann aber Selbstzahler. D.h. alle Kosten, die anfallen tragt ihr alleine. Falls ihr verheiratet sein und beide GKV - tragt ihr "nur" die Hälfte aller anfallenden Kosten. Ihr müsst aber vorher einen Antrag stellen. Und nur wenn dieser genehmigt wird, tritt das hier aufgeschriebene ein. Falls es zu einer Ablehnung kommt, seid ihr wieder Selbstzahler.
Im Kiwu-zentrum erledigen sie schon alle notwendigen Untersuchen, die ihr für den Antrag braucht. Wenn du einen guten Frauenarzt hast, macht der sicher auch schon einiges, um euch weiter zu helfen.

Kosten sind unterschiedlich und nicht so einfach zu erklären. Es kommt auf euren Wohnort an, auf die Klinik, auf die Behandlungsmethode.
Einfaches Stimulieren übernimmt die Kasse ganz. Informiert euch aber nochmal bei der Kasse.
Ab IUI müsst ihr einen Teil selber tragen. Da gibt es aber auch Infoblätter auf den Seiten der Kinderwunschkliniken. Einfach mal selbst informieren.

Wie lange probiert ihr denn schon?

Beitrag von lana0417 16.05.11 - 19:22 Uhr

danke für die antwort.
wir sind nicht verheiratet und seit über 1,5 jahre-
bisjetzt ohne jegliche hilfe von ärzten....

lg Vik

Beitrag von anwo86 16.05.11 - 19:23 Uhr

Shinningstar hat natürlich recht. Ich bin vor allem vom Fall der künstlichen Befruchtung ausgegangen.
Ich glaub, ein paar Zuzahlungsbeträge hast du trotzdem. Aber bis zur künstlichen Befruchtung wird i.d.R. alles übernommen.

Beitrag von lana0417 16.05.11 - 19:25 Uhr

ok.. so weit will ich ja nicht denken- hoffe es klappt schon vorher,

Beitrag von shiningstar 16.05.11 - 19:16 Uhr

Man muss nicht verheiratet sein, und es kostet auch nichts... Also alle Untersuchungen werden von der Krankenkasse gezahlt, ebenso aale Behandlungen.

Nur bei einer künstlichen Befruchtung muss man verheiratet und mindestens 25 Jahre sein, damit die Krankenkasse 50 % der Kosten zahlt... Aber alles andere -z.B. Stimulation und GV nach Plan, wird zu 100 % gezahlt.

Und wie lange man üben muss, mmh.... hängt von den Problemen ab. Ich z.B. habe Endometriose und meine FÄ hat mich deshalb nach 6 Zyklen an die Kiwu überwiesen -wegen der Endo-Behandlung.

Beitrag von lana0417 16.05.11 - 19:24 Uhr

... upss jetzt gehn die meineungen uasseinander.
will mich jetzt ernshaft mit dem projekt 2.tes Baby befassen deswegen frag ich.

Beitrag von es-ila 16.05.11 - 19:44 Uhr

Hi,
wir haben nach 6 Monaten erfolglosem üben fürs Geschwisterchen auf eigene Faust beim Urologen ein SG machen lassen. Dieser hat uns nach dem Ergebnis direkt in die Kinderwunschklinik überwiesen.
Die haben dann dazu geraten nochmals 3 Monate zu warten wegen dem erneuten SG und wir haben nach insgesamt 9 Monaten üben die Behandlung begonnen.

Lieben Gruß

Beitrag von shiningstar 16.05.11 - 19:58 Uhr

Normal sagt man, nach 12 Zyklen kann man in die Praxis gehen.
Nur habe ich Endometriose und keine freien Eileiter. Die erste OP war nach Überweisung vom Frauenarzt, danach sagte sie -als wieder Zysten da waren -ich bin am Ende vom Latein und ich soll in die Kiwu-Praxis gehen...