Impfen!

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Forum: Baby

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Beitrag von baumtraum 16.05.11 - 19:14 Uhr

Hallo,

ich weiß, dass sich die Geister bei dem Thema scheiden, hätte aber gern trotzdem ein paar Meinungen. Unsere Tochter ist jetzt sechs Wochen alt, und sie wird mit 11 Monaten in die Kita bzw. zur Tagesmutter gehen. Bis dahin hätte ich sie gerne geimpft. Standardmäßig fände die erste Impfung ja schon in etwa drei Wochen statt. Eigentlich wollten wir das nicht, sondern dachten, dass wir wenigstens warten, bis sie etwa ein halbes Jahr alt ist, zumal eine sechsfache Impfung ja ein ganz schöner Hammer ist.

Unser Kinderarzt zwingt uns natürlich zu nichts, hat aber zu bedenken gegeben, dass die Impfreaktionen wegen des besseren Immunsystems mit sechs Monaten oder mehr heftiger seien. Scheint ja auch logisch. Wenn aber das Immunsystem jetzt noch so schwach ist, ist dann nicht auch die Gefahr der Impfschäden höher?? Er sagte auch, dass man die Hepatitisimpfung erstmal weglassen könnte. Bringt das überhaupt etwas, oder kommt es darauf dann auch nicht mehr an? Was meint ihr? Bin mir unschlüssig, ob wir nicht doch auf den rat des Arztes hören sollen. Kennt vielleicht jemand gute Literatur dazu?

Viele Grüße!

Beitrag von sunny2808 16.05.11 - 19:22 Uhr

Hallo!
Ich empfehle dir folgenden Club: http://www.urbia.de/club/Forum+f%FCr+alternative+Impfentscheidung/news

Da gibt es viele Links, Empfehlungen von Bücher etc.

LG, Sabrina

Beitrag von baumtraum 16.05.11 - 21:20 Uhr

Danke für den Hinweis, ich werd mal reinschauen! :-)

Beitrag von iseeku 16.05.11 - 19:24 Uhr

warum sollen die impfreaktionen heftiger sein mit einem besseren immunsystem? #gruebel
ich würde da eher vom gegenteil ausgehen...gutes immunsystem, gute abwehr.
ich abe meinen sohn mit 13 monaten 3-fach impfen lassen und er hatte keinerlei reaktionen.


lg

Beitrag von baumtraum 16.05.11 - 21:19 Uhr

Wenn das Immunsystem besser ausgereift ist, wehrt es sich eher gegen die Impfstoffe - also heftigere Reaktion. So würde ich es mir erklären
#winke

Beitrag von mukki84 16.05.11 - 19:52 Uhr

Hallo,

wir haben unseren Sohn (ein Frühchen) mit etwa 17 Wochen impfen lassen, seitdem ist nichts mehr wie es war.

Ich hatte schon ein "komisches" Gefühl im Bauch und war mir unsicher, zu recht.
Es war viel zu früh.

Wenn wir ihn nochmals impfen lassen sollten, dann mit frühestens 12 Monaten.
(nicht falsch verstehen, ich bin keinesfalls ein Impfgegner- ich bin Erzieherin und mein Mann arbeitet in der Pflege- da scheint mir impfen auch sinnvoll)

Literatur...Hirte- da hast du Pro und Contra kurz zusammengefasst.

Alles Gute,

mukki+ Lino schon 6 Monate#schock

Beitrag von baumtraum 16.05.11 - 21:23 Uhr

Sorry, wenn ich so indiskret frage, aber warum ist nichts mehr wie es war? Oder magst Du nicht darüber schreiben?
LG

Beitrag von mukki84 17.05.11 - 09:47 Uhr

Hallo,

erstmal möchte ich gerne sagen, dass es mir nicht um "harmlose" Impfreaktionen,wie Fieber, gerötete Hautstellen usw. geht!

Das zentrale Nervensystem hat bei meinem Sohn "überreagiert".- so nett umschrieben.

Unmittelbar nach der Impfung reagierte Lino gar nicht, kein Fieber nix.
2-3 Tage später fing "es" an.
Er schrie und schrie, ließ sich nicht mehr beruhigen, sich nicht mehr ablegen.
Er war super schreckhaft, schlief schlecht...

Und, NEIN, es war kein Schub!
Ich war beim Kinderarzt und sie sagte mir das es manchmal halt eben "passiert" das Kinder so heftig reagieren.

Teilweise haben wir noch heute was davon, er ist halt nicht mehr derselbe:-(
Wir haben uns von einem Homöophaten begleiten lassen.

Deshalb unsere Entscheidung zu warten.

Liebe Grüße

Beitrag von tinaspimboli 16.05.11 - 22:33 Uhr


Hallo,

ich finde es gut, daß Du Dich mit dem Thema auseinandersetzt, denn unser großer Sohn hatte einen Impfschaden. Ich möchte hier keineswegs Angst machen oder so aber ich hatte mich vor 6 Jahren in keinster Weise mit dem Thema auseinandergesetzt und hätte -glaub ich-alles gemacht, was der Kinderarzt empfohlen hat.

Ich habe mich mittlerweile mehr denn je mit dem Thema auseinandergesetzt und empfehle das mir bekannte Buch zu dem Thema

"Impfratgeber aus ganzheitlicher Sicht" von Dr. med. Georg Kneißl.

Dieses Buch ist prima geschrieben und spricht sich weder FÜR noch GEGEN Impfungen aus. Aber man kann hier seinen Weg finden. Seiner Sicht nach sollte in den ersten beiden Lebensjahren nur absolut notwendige Impfungen durchgeführt werden.
Weitere dann durchaus -wenn erforderlich- nach Abschluß der großen Gehirnreife mit 3 Jahren.

Es ist ein schwieriges und umfangreiches Thema und jeder muß für sich selber einen Weg finden.

Alles Liebe für Euch!

Beitrag von manja. 16.05.11 - 22:42 Uhr

Ich kenne viele, die erst mit einem jahr impfen lassen, die Reaktionen sind auch nicht anders. Je älter die Kinder werden, um so weniger Impfstoff brauchts, um eine Antwort zu bekommen. Darum ist in Impfstoffe ab 5 Jahre viel weniger drin als im babyimpfstoff.
Es macht durchaus Sinn, Hep einzeln zu geben, vielleicht auch erst in der Pubertät? Es soll weniger Komplikationen geben.
Die einzige Impfung, die ihr jetzt braucht ist Keuchhusten. Wenn ihr erst mit einem Jahr impfen wollt, ginge das, wenn ihr euch alle impfen lasst (Oma, Geschwister usw,) und Hib, wobei das Risiko gegen Null geht, wenn du stillst.
VG
manja

Beitrag von boesesbunny 16.05.11 - 23:31 Uhr

Hallo,
ich habe mich vorher auch verrückt gemacht wegen der Impfungen. Dieses Forum hier macht es einem auch nicht leicht. Immer wenn einer nach Impfungen fragt tauchen hier diese Mütter mit den vermeintlichen Impfschäden (komischerweise wird nie gesagt, was für einen Schaden das Kind genau davon getragen haben soll) auf und Kinder die total verändert sind!#augen Ich möchte damit nicht sagen, dass es keine Impfschäden gibt, aber diese sind äußerst selten! Viele Krankheiten sind wieder auf dem Vormarsch, weil es so viele 'impfkritische' Eltern gibt. Und die empfohlenen Bücher sind von Impfgegnern geschrieben und keineswegs als objektive Entscheidungshilfe anzusehen. Lass dich von deinem Kinderarzt beraten und teile ihm deine Bedenken mit und lass dich nicht von irgendwelchen 'Horrorgeschichten' übers Impfen aus dem Internet beeinflussen.
Ich habe letztendlich alles Impfen lassen. Meine Tochter hat nach der 1. Impfung viel geschlafen und war am nächsten Tag wie immer und ich habe mich geärgert, dass ich mich so verrückt gemacht habe! Die 2. Impfung hat sie auch gut vertragen. Die 3. kommt noch am Monatsende, aber da mache ich mir auch keine Sorgen.

LG Yvonne

Beitrag von wemauchimmer 17.05.11 - 09:11 Uhr

Was genau soll denn an einer 6fach-Impfung ein "ganz schöner Hammer" sein? Stört Dich die Zahl 6? Wäre es besser, wenn Dein Kind jeweils nur gegen eine Krankheit geimpft würde? Also 6x so oft gepiekst wird?
Wieso glaubst Du denn, daß eine Impfung, die Tag für Tag Millionen Babies auf der Welt verabreicht bekommen ohne irgendwelche Probleme, gerade bei Deinem Kind nicht funktionieren soll? Ist es nicht toll, wenn Dein Kind bereits in 3 Wochen einen Schutz gegen einige sehr scheußliche Krankheiten bekommen kann? Möchtest Du ihm das vorenthalten? Weil Du Deinem Kinderarzt und der gesamten Medizinerzunft nicht so recht traust? Also ich weiß nicht. Wir lassen alle unsere Kinder nach Plan impfen, fertig aus und gut ist. Probleme gab's nie.
LG

Beitrag von ayshe 17.05.11 - 09:24 Uhr

Impfen wird ja schon länger heiß diskutiert.

Und du wirst für beide Seiten einen Haufen Infos finden,
Pro und Contra impfen.

Letztendlich birgt absolut jedes Medikament eine gewisse Gefahr.
Ja, es gibt auch Fälle von leichten bis schweren Schäden durch Impfungen.
Die Frage ist, wie hoch ist das Risiko?
Nächste Frage ist, zu welchem Teil des Risikos wird mein Kind gehören?

Wie hoch ist das Risiko ohne Impfungen schwer zu erkranken?

Wie hoch ist das Risiko, bei der nächsten Autofahrt zu Tode zu kommen?

Letztlich kann man so oder so Glück oder Pech haben.


##
zumal eine sechsfache Impfung ja ein ganz schöner Hammer ist.
##
Da scheiden sich auch die Geister.
Die Mittel sind passend zueinander kombiniert und wenn du nun eine ohne HB nimmst, ändert dies meiner Meinung nach auch nicht viel, willst du sie dann irgendwann nachholen?
Und dann?
Ist doch genauso.


Schwieriges Thema.
Ich finde einige Impfungen sind ein absolutes Muß (Tetanus zb.), über andere kann man sich streiten.

Beitrag von baumtraum 17.05.11 - 14:52 Uhr

Danke auch für die restlichen Antworten. Kann grad nur kurz, wegen einhändig und am Stillen :). Es geht mir ja nicht darum, ob ich sie impfen lassen will, denn das will ich auf jeden Fall. Die Frage ist nur "wann genau" und "was" (wie z.B. bei Hepatitis, was man ja anscheinend wirklich erstmal weglassen kann, aber trotzdem standardmäßig bei Säuglingen geimpft wird). Finde schon, dass die Zahl sechs, wie es gesagt wurde, sehr viel ist - stört mich zumindest mehr als z.B. die Zahl drei :-D. Und wenn sich dadurch die Nebenwirkungen und/oder Risiken verringern ließen, fände ich einen Pieks mehr auch hinnehmbar #gruebel. Oh nein, Geschrei. Bis bald #winke