Sind meine Gefühle nachvollziehbar? Bin ich traumatisiert, oder was?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von snoopy1976 16.05.11 - 22:15 Uhr

Hallo zusammen,

Ende letzter Woche hat mein fünfeinhalbjähriger Sohn einen KiGa-Freund besucht (er war das erste Mal dort). Die Familie ist sehr nett, der Sohn ist vier, die Tochter ist zwei Jahre alt.

Die Mutter sagte mir gleich, daß sie zwei große Hunde haben (Schäferhund und Hovawart), die aber sehr kinderlieb seien. Das glaube ich auch, sie sind den Umgang mit Kindern ja gewohnt. In der Küche haben sie uns neugierig und freudig beschnüffelt, mein Sohn war etwas zurückhaltend, aber nicht ängstlich. Dann sind die Kinder in den Garten und die Hund hinterher.

Ich habe mich dann noch kurz mit der Mutter unterhalten, da höre ich meinen Sohn weinen und der andere Junge kommt hereingerannt und schreit "die beissen ihn!". Ich war erstmal wie gelähmt und bin dann nach draußen gerannt. Irgendwie waren die Hunde dann schon weg von ihm (ich weiß nicht, ob die andere Mutter sie weggeholt hat und ich weiß auch nicht mehr ob sie gebellt haben, so geschockt war ich in diesem Moment).

Ich habe mich dann auf meinen Sohn gestürzt und, nachdem ich im Gesicht kein Blut sehen konnte (die Hunde sind von der Größer her genau auf dieser Höhe) habe ich seine Arme untersucht bis ich nach ein, zwei Sekunden dann kapiert habe, daß nichts passiert ist. Er hat mir dann unter weinen erzählt, daß sie ihn abgeschleckt hätten und er erschrocken sei. Mir haben die Knie gezittert wie noch nie in meinem Leben. Mein Sohn hat sich relativ schnell beruhigt und wollte dann auch bleiben, nachdem die Mutter die Hunde eingesperrt hat.

Ich bin dann gegangen (bitte nicht "Steine werfen", ich kann's nicht mehr nachvollziehen) und habe daheim die längsten zwei Stunden meines Lebens erlebt, bis ich ihn wieder abholen konnte. Es ging alles gut, die Hunde waren eingesperrt und die Kinder haben sich amüsiert.

Nur ich komme irgendwie nicht damit klar. Ich höre seinen Freund immer wieder schreien "sie beissen ihn", es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Bald wird er sicher wieder seinen Freund besuchen wollen, was mach ich dann? Objektiv war ja nichts, die Hunde sind brav, haben ihn nur abgeschleckt (was ja eine "freundliche" Geste ist) und später waren sie sogar weggesperrt. Nur ich bekomme es psychisch nicht auf die Reihe, ihn dort nochmal hinzulassen. Ich fühle mich wie traumatisiert. Könnt ihr das verstehen? Oder glucke ich jetzt einfach?

Ich weiß, der Text ist lang, aber irgendwie mußte ich mir das jetzt auch mal von der Seele schreiben.

Liebe Grüße
Snoopy

Beitrag von gh1954 16.05.11 - 22:38 Uhr

Ich kann dich verstehen.

Die Kinder deiner Bekannten sind den Umgang mit den großen Hunden gewöhnt, dein Sohn nicht.

Ich würde ihn nicht hinlassen, oder du gehst noch ein paarmal mit, damit dein Sohn sich unter eurer Aufsicht an die Hunde gewöhnen kann.

Beitrag von schullek 16.05.11 - 22:55 Uhr

hallo,

ich bin kein hundenarr, hatte nie eine und möchte auch keinen. ich respektiere hundebesitzer udn die tiere natürlich, wenn dies auf ggs. beruht. in einer stadt leider oft nicht der fall.
jedenfalls würde ich mein kind nur dort lassen, wenn sicher gestellt ist, dass die hunde in der zeit weggesperrt sind. wäre das nicht der fall, würde mein kind nicht dort spielen. das meine ich gar nicht negativ den besitzern ggü. aber die hunde kennen uns nicht und ich denke nicht, dass man zu 100% mit sicherheit sagen kann, dass die tiere nicht doch irgendwann einmal einen rappel bekommen.

lg

Beitrag von mareliru 16.05.11 - 23:34 Uhr

Ich finde Du kannst ehrlich zu der Mutter sein und sagen, dass Dein Kind nur dort spielen kann ohne Dich, wenn sie verspricht, dass sie die Hunde solange einsperrt und sicher stellt, dass sie nicht aus dem Zwinger kommen.
Du bist ihr nicht böse wenn sie das nicht möchte, ist schliesslich ihr Haus, aber dann kannst Du Deinen Sohn nicht hin lassen, weil Du Dich so erschrocken hast und das nicht verantworten kannst vor Dir selbst.

Hundebesitzer sind manchmal unrealistisch. Eine Mutter in der Klasse meines Sohnes hat schlimme Narben, zerbissene Arme und Beine von ihrem Hund, der jahrelang OK gewesen war. Es ist eine aggressive Rasse. Den einen Hund hat sie einschläfern lassen, hat aber immer noch den anderen Hund der gleichen Rasse und drei zum Teil kleine Kinder im Haus. Sie kann den Angriff überhaupt nicht verstehen und schwört auf den noch lebenden Hund, wie sie vorher auf den Hund geschwört hat, der sie angegriffen hat.

Beitrag von windsbraut69 17.05.11 - 07:36 Uhr

Welche von Natur aus aggressive Rasse ist das denn?

Gruß,

W

Beitrag von alkesh 17.05.11 - 07:54 Uhr

Welche Rassen sind denn aggressiv?

LG

Beitrag von annika28 16.05.11 - 23:39 Uhr

Was mich wundert ist, das der Freund von deinem Sohn geschrien hat :"sie beissen ihn!"
Er ist doch mit den Hunden aufgewachsen...
Meine Tochter - wird in 2 Monaten 4 - wächst auch mit unseren Hunden auf und kennt den Unterschied zwischen beissen und abschlecken.

Wenn du das nicht möchtest bzw du Angst hast, dann sag es der Mutter.
Ich würde diese Entscheidung immer akzeptieren und unsere Hunde solange die Kids draußen spielen, wegsperren. Auch den Hunden zuliebe ;-)

LG

Kerstin

Beitrag von annika28 16.05.11 - 23:40 Uhr

Wobei ich noch schreiben muss, dass unsere Hunde noch nie gebissen haben. Aber der Unterschied zum abschlecken ist ja nun doch sehr groß.

Beitrag von windsbraut69 17.05.11 - 07:37 Uhr

Das wundert mich auch.
Ich denke, es wurde vorher vielleicht unter den Müttern darüber gesprochen, dass die Hunde nichts tun oder die TE hat vielleicht gefragt, ob sie "auch nicht beißen"...

LG,

W

Beitrag von kanojak2011 17.05.11 - 01:37 Uhr

Snoopy,

es sind zwei geoße Hunde. Und er 5 Jahre alt. der andere weiß, wie sie ticken, weiß es auch dein Sohn ?

Weißt du, noch zum Thema hovwart. Bei dieser Rasse ist bekannt, dass sie zwar sehr familienfreundlich ist aber aus Angst beißt (!!!!!)

Meine Eltern haben seit 11 Jahren einen Hovawart. Der ist ein superlieber aber wie iwr damals gelesen haben, ein angstbeißer. Er hat auf eigenem Grundstück den Po einer Postbotin reingebissen.Es ist leider kein Witz.

ja, du bist einerseits traumatisiert, andereseits kann ich dich verstehen. Wir haben einen Mischling, der noch größer ist als ein Hovawart. Es ist eine Mischung aus Labrador (sein Wesen) und noch etwas. meine Tochter meint manchmal, ihn zu lieben und da knurrt er schon. Ich versuche es ihr erklären und sie zu trennen. Ehrlich zu sagen, obeohl sie mit hunden groß wird, wäre ich da auch vorsichtig und immer wenn jemand kommt, geht er aus dem Schuss, werde als Mutter nichts riskieren.

Es wäre der Mutter zu erklären. Musst du halt wissen, welche konseqwuenzen es gibt, wenn sie deine angst nicht einsieht.

Beitrag von juniorette 17.05.11 - 06:58 Uhr

Guten Morgen,

ich kann dich gut verstehen. Selbst wenn letztendlich (Gott sei Dank!) nichts passiert ist, war die Situation "die beißen ihn" ja erstmal ganz genauso, als hätten die Hunde deinen Sohn gebissen.

Ich respektiere Hunde, und ich habe schon viele Hunde getroffen, die ich mag. Aber darauf vertrauen, dass sie wirklich unter keinen Umständen zubeißen, tu ich nicht.

Ich möchte nicht, dass mein Sohn unbeaufsichtigt in der Nähe von größeren Hunden spielt. Mit Aufsicht meine ich Leute meines Vertrauens und eine mir noch fremde Kindergartenmutter würde (noch) nicht mein Vertrauen genießen.

Deswegen kommt für mich auch nur das Wegsperren der Hunde in Frage, solange dein Sohn sich dort aufhält.

Im Übrigen sollten Hundebesitzer ihre Hunde so gut im Griff haben, dass sie nicht ungefragt fremde Kinder ablecken. Ich als Erwachsene kann mich dagegen "wehren", ob ein Kindergartenkind auf eine unerwartete Schleckattacke richtig reagiert, weiß ich nicht, und das könnte wiederum einen Hund dazu bringen, "auszuticken".

Was ich nicht verstehe:
das andere Kind wächst mit diesen 2 Hunden auf und kennt den Unterschied zwischen lecken und beißen nicht? #kratz
Das Trauma wäre dir erspart geblieben, wenn das andere Kind diesen Unterschied gekannt hätte.

LG,
J.

Beitrag von windsbraut69 17.05.11 - 07:42 Uhr

Ich kann Deinen Schock verstehen, halte aber nichts von der Lösung, den Kleinen jetzt dort zu lassen, wenn die Hunde "weggesperrt" werden.

Rede lieber in Ruhe mit der Mutter und setz Dich das nächste Mal vielleicht einfach mit dazu, wenn Kinder und Hunde im Garten unterwegs sind oder trefft Euch zum Spaziergang mit den Hunden.

Grundsätzliches Wegsperren ist m. E. kontraproduktiv. Du kannst nie sicher sein, dass nicht irgendwer dort unachtsam die Tür öffnet, weil die Hunde sonst eben auch frei herumlaufen und die Hunde werden das Wegsperren irgendwann mit Deinem Sohn bzw. Besucherkindern in Verbindung bringen.

Wenn Dir der Gedanke an Kind und weiter Unwohlsein bereitet, was ich auch nachvollziehen kann, würde ich die nächsten Treffen dann eben bei Euch stattfinden lassen.

LG,

W

PS: habt Ihr Mütter vorab vor den Kindern über die Hunde gesprochen, also über deren "evtl. Bissigkeit"?
Mich wundert, warum der mit den Hunden zusammen lebende Hunde so überreagiert hat...

Beitrag von alkesh 17.05.11 - 08:03 Uhr

Witzig finde ich, mal wieder, das eigentlich Niemand wirklich auf Dein Problem eingeht sondern sich wieder alles auf die Hunde/Hundehalter stürzen!

Ja, Du hast ein Problem und solltest das schleunigst in den Griff bekommen, denn Dein Sohn wird zwangsläufig drunter leiden!
Du hattest Angst um Deinen Sohn, verständlicher Weise, und nun möchtest Du ihn vor dieser (möglichen) Gefahr schützen und bekommst schon beim Gedanken daran Panik. Ich denke, das wird Dir womöglich auch bei anderen Dingen passieren die Deinem Sohn weh tun könnten, deshalb solltest Du Dir da Unterstützung holen!

Ich würde meinen Sohn dort weiter hin lassen, allerdings nur wenn die Mutter ein Auge drauf hat, das hattet Ihr Beide ja offensichtlich nicht. Kinder und Hunde lässt man nicht allein!

LG

Beitrag von trollmama 17.05.11 - 08:06 Uhr

Hallo!
Auch wenn ich Deine Gedankengänge nachvollziehen kann, wäre es kontraproduktiv Deinen Sohn dort nicht mehr hinzulassen.
Mein Neffe wurde mal von einem Golden Retriever abgeschleckt. Großer Schreck, Panik, bei meinem Neffen und seinen Eltern.
Und sie haben das getan, was Du jetzt vorhast: Ihn vorbeugend (da kommt ein Hund, schnell auf den Arm) vor jedem Hund beschützt.
Das Ergebnis: Mein Neffe reagiert mittlerweile hysterisch, wenn er einen Hund sieht. Denn seine Eltern haben ihm ja mit ihrer Reaktion Recht gegeben, daß es richtig ist Angst vor Hund zu haben. Und mittlerweile hat mein Neffe selbst Angst vor Katzen.
Meine kleine Nichte hatte nie schlechte Erfahrungen mit Hunden, ist aber durch ihren großen Bruder so beeinflußt worden, daß auch sie furchtbare Angst vor ihnen hat.
Mein Rat deshalb: Laß Deinen Sohn weiterhin zu Deinem Freund, aber rede mit der Mutter über Deine Ängste. Totales Aussperren der Hunde ist auch keine Lösung, aber bestehe darauf, daß die Hunde NIEMALS allein mit den Kinder sind. Denn das ist ein Punkt, den ich dieser Mutter vorwerfen muß. Kinder in diesem Alter dürfen niemals mit Hunden allein sein. Es muß IMMER ein Erwachsener dabei sind. Evtl. kann Du auch länger bleiben, um die Situation zu beobachten.
Somit hätte Dein Sohn die Möglichkeit einen entspannten Umgang mit Hunden zu erlernen und Du die Gelegenheit, daß 'Kopfkino' aus Deinem Kopf zu bekommen.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von jenny6 17.05.11 - 08:44 Uhr

Meine Meinung ist-

Hunde JA , aber fremden Kindern das Gesicht abschlecken lassen, sie in den garten hinterher rennen lassen wenn ein Kind zu Besuch da ist- NEIN!

Denn wie du gesehen hast, Kinder die keine Hunde kennen und dann auf welche treffen die auch noch sooo groß sind, da würde ICH meine Hunde in meiner Nähe lassen bzw. sie in der Zeit in ein anderes Zimmer bringen.

und genau so würde ich das der Mutter auch sagen.

lG,Jenny

Beitrag von mauskewitzki 17.05.11 - 09:44 Uhr

Hallo,

mein Papa hat auch einen Hund, wir wohnen auf dem Grunstück über ihm, können durch den Garten zu ihm laufen. Meine Kinder sehen den Hund also oft. Ich würde sie aber nie!!!!! mit dem Hund alleine lassen.

Von daher würde ich die Mutter bitten, wenn mein Kind zu besuch ist, die Kinder mit dem Hund nicht alleine zu lassen. Denn es sagt immer jeder, dass sein Hund nichts macht. Ich sehe es aber so, dass der liebste Hund beißen kann, wenn er z.B. geärgert, beträngt wird.

LG




Beitrag von twins 17.05.11 - 09:55 Uhr

HI,
rede mit der Mutter und sage ihr, das entweder Du dabei bist oder aber die Hunde weggesperrt werden.

Denke aber auch, mit Deiner Angst, kannst Du Deinen Sohn auch ängstigen!!!!

Wir haben selber zwei Hunde, einen Zwergrauhhaardackel und einen Airedale Terrier - der Kniehoch ist.
Wenn Kinder da sind, ist er entweder bei uns im Schlafzimmer eingesperrt draußen. Und wenn die Kinder draußen sind, ist er im Haus.
Nur wenn ich dabei bin, sind alle zusammen.

Wobei ich sagen muss, das unser Hund eher schläft als sich um andere zu kümmern aber trotzdem sehe ich es als meine Aufsichtspflicht an, beide zu schützen, die Kinder und den Hund. Denn leider sind nicht alle Kinder lieb zu einem Hund#schock

Grüße
Lisa

Beitrag von glueck2005 17.05.11 - 10:03 Uhr

Hallo,

ich glaube, das der Junge der Familie so reagiert hat, weil er benfalls einen Schreck bekommen hat. Die Hunde schlecken das Gesicht ab und dein Sohn weint. Der andere Junge wird gedacht haben, das die Hunde beissen, weiso sollte er sonst weinen.

Ich würde wieder hingehen und mich selbst vom Wesen der Hunde überzeugen und Vertrauen aufbauen.
Wie es scheint mußt Di dich an die Hunde gewöhnen und nicht dein Kind. Deine Angst auf das Kind zu übertragen und ihn deswegen nicht mehr dahin zulassen finde ich falsch.

Beitrag von diebina 17.05.11 - 14:08 Uhr

ich hätte genau die gleichen Gedanken!

wir haben einen großen Hund nebenan wohnen, von dem die Besitzer immer wieder sagen, WIE lieb er ist.#
Letztens war ich dort zu Besuch, ich stehe im Wohnzimmer, unterhalte mich mit der Oma (habe nicht gefuchtelt, nicht geschrien, habe auch keine Angst vor großen Hunden, da meine Eltern auch einen hatten) und plötzlich beißt der Hund mir in den Oberschenkel. Alles gut, der Opa hat schnell reagiert und den Hund "weggetreten", nix schlimmes passiert... Alle waren fassungslos.

was ich damit sagen will: wer weiß, was ich falsch gemacht habe, dass dieser Hund mich beißen wollte. und das weißt Du bei den Hunden der Bekannten auch nicht. Sprich mit ihr über Deine Sorgen. evtl. findet sich ja eine Lösung.

LG
die bina

Beitrag von snoopy1976 17.05.11 - 20:38 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten.!#liebdrueck

Ich werde mit der Mutter reden und ihr meine Ängste bzw. Gefühle schildern und darum bitten, daß ich das nächste Mal da bleiben kann.

Ich will auf keinen Fall, daß mein Sohn generelle Angst vor Hunden bekommt. Deshalb habe ich ihm bei diesem Vorfall gesagt, daß wir beide erschrocken sind, sie aber nur schlecken wollten und deshalb gut ist. Und mit der Zeit werde ich hoffentlich die Bilder bzw. die Rufe des anderen Kindes aus dem Kopf kriegen.

Liebe Grüße
Snoopy