Ebay-Problem, bitte um Hilfe

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Forum: Internet & Einkaufen

Kein Gedrängel, keine Ladenöffnungszeiten, alles auf einen Klick. Das Internet wird immer beliebter als Shoppingmeile und Informationsbörse. Fragen zu Angebot, Abwicklung, Versand können hier gestellt werden.

Beitrag von iris26 16.05.11 - 23:19 Uhr

Hallo,

kurz die Fakten:

Ich habe bei ebay einen Artikel gekauft, den ich aus persönlichen, nicht vorhersehbaren Gründen nicht bezahlen konnte. Nach langem Bitten meinerseits und Zögern des VK hat sich dieser darauf eingelassen, den Artikel erneut zu versteigern. Der VK verlangt nun allerdings von mir, dass ich den Differenzbetrag vom neuen Verkaufspreis zum ersten Preis (ca 20%) an ihn begleiche.
Ehrlich gesagt, ist das für mich keine Lösung. Ich habe den Artikel nicht bezahlt, der Verkäufer hat ihn erneut angeboten, jetzt verkauft. Ich habe und werde keine Ware erhalten, bin ich also rechtlich dazu verpflichtet, den Differenzbetrag zu zahlen?

Ich bot dem VK an, die Gebühren, die er im Falle eines Wiedereinstellens nicht von ebay ersetzt bekommt, zu übernehmen, aber eine Differenz von 40€?

Wer kann weiterhelfen?

Beitrag von maddi2704 16.05.11 - 23:26 Uhr

Ich weiß nicht wie das ist aber ich denke nicht das der VK dies von dir verlangen kann.
Hat er dies mit dir vor dem erneuten Verkauf besprochen?

Würde nichts zahlen,da der VK akzeptiert hat das du die Ware nicht zahlen kannst und er sie somit wieder neu einstellt.

Beitrag von iris26 16.05.11 - 23:33 Uhr

Der VK hat in seiner letzten Email bereits geschrieben, dass er erwartet, dass ich eine eventuelle Differenz zu "meinem" Höchstgebot begleiche. Ich habe dazu nichts geäußert, da ich auch davon ausging, dass der Artikel wieder ähnlich teuer weg gehe.

Beitrag von maddi2704 16.05.11 - 23:36 Uhr

Ich kann dir leider nicht sagen wie das ist aber ich glaube nicht das du etwas zahlen musst.

Würde mich auf sowas nicht einlassen und einfach mal abwarten was kommt

Beitrag von 16061986 16.05.11 - 23:33 Uhr

Hast du die mails noch wo ihr euch geeinigt habt das er es wieder einstellt udn du nicht zahlen musst? wenn ja musst du nix zahlen,nciht mal die gebühren außer ihr habt euhc vorher darauf geeinigt.

Beitrag von iris26 16.05.11 - 23:40 Uhr

Ich hab die Mails noch, wo ich erklärt habe, dass und warum ich nicht zahlen kann. Der VK hat mir erst mit Anwalt gedroht, dann aber gemeint, er wolle den Stress auch nicht und er wird den Artikel erneut anbieten. Er verlange aber, dass ich den Differenzbetrag überweise. Ich habe daraufhin nur geantwortet, dass er mir den Link zur Auktion schicken soll, damit ich mal schauen kann. Das war kein Zugeständnis meinerseits. Bei 5€ hätte ich ja nix gesagt, aber fast 40€?? Nee, so nicht!

Beitrag von babylove05 17.05.11 - 07:36 Uhr

Hallo

hebe alle Emails gut auf , schrieb vk du wirst es nicht zahlen . Dann Füsse still halten . Ich glaub nicht des was kommt udn ich glaub auch nicht des er rechtlich was in der Hand hat. er ist doch selber shclud wenn er ihn wieder verkäuft . Ausserdem fallen keine gebühren für vk an wenn er den fall bei ebay als Käufer tritt vom kauf zurück angibt .


Lg Martina

Beitrag von ichbins04 17.05.11 - 08:23 Uhr

hallo,

sorry aber: ich kann den verkäufer verstehen !!

ich würde an seiner stelle, alle möglichkeiten ausschöpfen und versuchen, den verlust durch dich ausgeglichen zu ekommen.

ehrlich gesagt, ist es mir wuscht, warum weshalb wieso du nicht bezahlen kannst.

du bist einen rchtsgültigen kaufvertrag eingegangen.... der verkäufer hat dir klar seine bedinungen für einen rücktritt erläutert. nur weil du darauf nicht antwortest, heißt das nicht, das du das nicht bezahlen musst, kannst sollst.

das bringt eigentlich der anstand schon mit sich.

ich habe immer wieder ebayer, die bitten, das sie später bezahlen müssen, weil kein geld etc. meistens habe ich damit kein problem, da die leute in der regel anständig fragen.

aber: was kaufe ich einen artikel, den ich dann in einem was weis der geier notfall, absolut gar nicht mehr will, weil ich auf einmal ganz plötzlich auch später die kohle nicht mehr haben werde...

sehr fadenscheinige ausrede .....

alleine schon deshalb würde ich mich an richtiger stelle informieren und sehen, in wie weit ich dich belangen könnte,

nicht weil ich jetzt unbedingt die kohle brauch, sondern damit du lernst, das das ein absolutes no go ist, so wie du dich verhälst, zierst.. so isses nun mal, bezahl die differenz und lerne draus... wenn nicht, dann hoffe ich doch mal ,das der verkäufer sich den stress macht und schaut, ob und wie er an seine kohle kommt.

wie gesagt, kein thema bei späterer zahlung, aber soo plötzlich und gar nicht mehr bezahlen können....
sorry aber das kauf ich dir nicht ab.....
gruß

Beitrag von carrie23 17.05.11 - 09:10 Uhr

Wenn das die Bedingungen für den Rücktritt waren, den er als privater Verkäufer gar nicht gewähren muss, dann musst du bezahlen selbst wenn du nicht darauf antwortest.
Nur weil man den Kopf in den Sand steckt und meint "Aus den Augen aus dem Sinn" heißt das nicht dass man um eine Bezahlung herum kommt.
Wenn er einen Anwalt bemüht wirst du Probleme kriegen denn ich könnte mir vorstellen dass dies teurer wird als 40 Euro.
Wenn dies seine Bedingungen für den Rücktritt waren, bist du rechtlich verpflichtet zu bezahlen.

Beitrag von lelou83 17.05.11 - 09:32 Uhr

hallo,

ich hätte wie der verkäufer gehandelt!
find es nervig wenn user bei ebay was kaufen und es dann plötzlich nicht mehr bezahlen können.ich weiß vorher ob ich geld hab oder nicht

um welche summe ging es den?
du solltest auch nicht vergessen das du vorher darauf hingewiesen wurdest.

gruß

Beitrag von cooky2007 17.05.11 - 10:20 Uhr

Ganz ehrlich: Selbst schuld!
Wenn du nicht genug Geld hast, dann biete nicht so viel.

Ich als verkäufer hätte da auch auf stur geschaltet. Irgendwann ist Schluss. Du bist erwachsen genug zu wissen, wie man mit Geld umgeht.

Beitrag von parzifal 17.05.11 - 10:29 Uhr

Weshalb gehst Du davon aus, dass Du nicht zahlen musst?

Gültiger Kaufvertrag. Verweigerung der Zahlung. Schadensersatz in Höhe der Differenz.

Und nur weil Du glaubtest, der Differenzbetrag würde geringer ausfallen willst Du Dich schon wieder drücken?

Das nenne ich doppelt versagt. Beim zweitenmal sogar moralisch.

Zahl den Betrag, wenn Du noch etwas moralische Integrität hast.

Rechtlich musst Du es ohnehin, wenn er das Ganze durchzieht.




Beitrag von ichbins04 17.05.11 - 11:56 Uhr

und hoffentlich zieht er es durch !!!!

solche leute vermiesen einem den spass am verkaufen !!!

Beitrag von thea21 17.05.11 - 13:23 Uhr

Hallo,

ich frage mich, welche "unvorhergesehene Sache" passieren kann, dass man eine solche, vergleichsweise geringe, Summe nicht mehr zahlen kann.

DAS etwas passieren kann ist klar, aber kalkuliert man so knapp, dass man im Falle einer Katastrophe dann nichtmal mehr einen derart läppenb Betrag aufbringen kann?

Ehrlich gesagt, finde ich den Verkäufer kulant, ihr seid beide einen Vertrag eingegangen. Das er jetzt den "Schaden" ersetzt haben möchte, der ihm ja nachweislich entstanden ist, find ich logisch.

Denn hättest du die Ware gekauft, wie geboten, hätte er nicht 40 Euro Minus gemacht.

Beitrag von parzifal 17.05.11 - 13:59 Uhr

Wenn ich es richtig verstanden habe dreht es sich um 200,--. Dies finde ich für manche nicht unbedingt "läppisch".

Das Verhalten nach dem Fehler ist m.E. der eigentlich moralisch vorwerfbare Knackpunkt.

Beitrag von thea21 17.05.11 - 14:33 Uhr

Im Endeffekt ist der Verkäufer aber der Käuferin schon entgegen gekommen, mit der Tatsache, das sie nicht mehr kaufen braucht, er "nur" die Differenz haben möchte zu dem, was er an ihrem Gebot verdient hätte.

Beitrag von parzifal 17.05.11 - 16:34 Uhr

Das ist korrekt.

Mir ging es um die Höhe was ein "läppischer" Betrag ist.

Ich hatte den Eindruck, dass Du davon ausgingst, dass der Kaufpreis nur EUR 40,-- betrug (dann stimmt der Ausdruck "läppisch" für mich). Oder bist Du tatsächlich von EUR 200,-- ausgegangen und fandest den Betrag "läppisch"?

Bei Geringverdienern kann das bei Verlust der Arbeit schon problematisch sein (was nichts daran ändert trotzdem prinzipiell einen Vertrag einhalten zu müssen).

Beitrag von jeani1504 17.05.11 - 14:15 Uhr

Hallo,

Du bist einen rechtlichen Kaufvertrag eingegangen und musst auch dafür zahlen wenn du was ersteigert hast, man weiß man ja vorher ob man das Geld JETZT dafür hat oder nicht?!

Deshalb kann ich den Ärger des VK sehr gut nachvollziehen. Es war die Kulanz des VK das er den Artikel weiterverkauft hat.
Wenn du noch Mails hast, in dem er die Sache eingewilligt hat, den Kaufvertrag abzubrechen, ohne das er Geld dafür will, dann drucke dir die zur Sicherheit aus.

Reagier nicht mehr auf die Mails... zur Not müsst ihr das über einen Anwalt klären.