Stress mit "Altlasten" - wenn Ex-Frauen und Anhang rumzicken

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von francigena 17.05.11 - 07:19 Uhr

Ich muss mir mal was von der Seele schreiben - ich hoffe auf ein bisschen Rückenstärkung und Zuspruch.

Ich bin seit 2 Jahren verheiratet. Eigentlich bislang sehr glücklich. Aber...

Ich habe 2 Söhne aus meiner ersten Ehe, die schon relativ "groß" sind und beide nicht mehr bei mir leben. Sie haben meinen neuen Mann wie selbstverständlich ins Herz geschlossen.

Mein Mann wiederum hat aus seiner Ehe einen Sohn. Und dann noch Anna. Anna ist ein (böse ausgedrückt) "Fremdgehprodukt" seiner Ex-Frau. Sie hätte es ihm garantiert als Kuckuckskind untergeschoben, wenn sie gekonnt hätte...nur leider MUSSTE sie ehrlich sein, denn er war schon lange sterilisiert. Sie hat es ihm unter Tränen gebeichtet, "völlig verzweifelt", weil sie (angeblich) nicht gemerkt hatte, dass sie schwanger war. (Sie hatte vorher auch erst vier vorangegangene Schwangerschaften, da hat man ja auch noch nicht so viel Erfahrung...). Auf jeden Fall hat sie ihn damit überfallen, dass sie schwanger ist und dass jetzt leider nur noch 48 Stunden Zeit seien, zu entscheiden, ob das Kind abgetrieben werden soll oder nicht und dass sie total überfordert sei und er solle entscheiden.

Er hatte also erstmal zu schlucken, gerade zu erfahren, dass sie ihn betrogen hat und dass davon auch noch ein Kind unterwegs war und dann sollte er unter Zeitdruck entscheiden...er hat damals gesagt, sie solle das Kind bekommen. Natürlich war er auch überfordert.

Die Ehe, die wohl zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so optimal lief, ging dann doch in die Brüche. So ziemlich die Einzige, die nicht weiß, was los ist, ist Anna, die Hauptbetroffene. Seine Exfrau hat von ihm verlangt, dass das Kind das nicht erfahren soll. Auch die anderen Halbgeschwister wissen es wohl nicht.

In der Umgebung meines Mannes wussten und wissen alle Bescheid, sämtliche Ex-Freundinnen, ehemalige und derzeitige Arbeitskollegen, Freunde, Bekannte, Onkel, Tanten und seine Mutter, die vermeintliche Oma. Ich wusste es ebenfalls von Anfang an, dass Anna nicht die Tochter meines Mannes ist. Trotzdem habe ich sie natürlich hier herzlich und wie selbstverständlich zu ihm gehörig aufgenommen.

Nun hat sich vor einiger Zeit dieses Kind (14) ein Unding erlaubt. Vermeintlich hinter meinem Rücken schrieb sie meinem Mann im Chat in Facebook, dass sie keinen Bock mehr auf mich habe, was er denn überhaupt "mit so einer Frau" wolle, SO EINE würde er "die Frau für sein Leben nennen" ha ha, sie lache sich schlapp, ich würde über ihn bestimmen usw. usw. Was sie nicht wusste, war, dass ich daneben stand und zufällig über seine Schulter sah und mitlas.

Seitdem hat sie komplett bei mir versch...... . Leider führt dies zu unendlich viel Streit zwischen meinem Mann und mir. Er giftet MICH an, anstatt IHR eine Grenze zu setzen. Er hat für sie Verständnis und nimmt sie ihn Schutz, während er mich anschnauzt, wenn ich es wage, ein unfreundliches Wort über sie zu sagen. Mir gegenüber flippt mein Mann sofort aus und ist auf der Stelle hochverärgert. Erst auf mehrfaches Drängen und mit viel sanftmütiger, verständnisvoller und geduldiger Überredungskunst meines Mannes hat sie es nach Wochen geschafft, sich mit einer kleinen sms auf sein Handy zu entschuldigen. Mir gegenüber zeigt sich mein Mann dagegen nie geduldig und verständnisvoll.

Bisher war Anna regelmäßig an Wochenenden hier. Seit diesem Vorfall habe ich mir ihre Besuche hier verbeten. Es wird bis auf Weiteres keine gemeinsamen Unternehmungen mehr geben. Natürlich bin ich auch - besonders in Anbetracht unserer eigenen finanziell angespannten Lage - in keiner Weise mehr erfreut über jegliche Zuwendungen an dieses Kind. Mein Mann war eigentlich immer nur der Zahlkasper für die drei Kinder aus der ersten Ehe seiner Frau, die er auch mit großgezogen hat und dieses Kuckuckskind. Es werden von seiner Exfrau und auch von Anna dauernd Ansprüche an ihn gestellt - mal muss eine neue Brille bezahlt werden (den Sehfehler hat sie jedenfalls NICHT von meinem Mann!), mal will das Kind shoppen gehen, mal muss eine Klassenfahrt finanziert werden...Seine Ex-Frau scheint durch gezieltes Verdrängen komplett vergessen zu haben, dass mein Mann eigentlich gar nicht der Vater ist und zetert selbstbewusst herum, wenn es um Geld geht.

Ich frage mich, wie das weitergehen soll. Mein Mann scheint auch leider nicht zu verstehen, dass er mit seinem Verhalten in großem Maße dazu beiträgt, dass mein Ärger und mein Misstrauen ständig weiterwachsen. Es kann doch nicht sein, dass ein Kind, dessen Art und Weise des Zustandekommens bereits die erste Ehe meines Mannes zerstört hat, nun auch noch die zweite zerstört?

Ich würde mir von meinem Mann wünschen, dass er sich klarmacht, was da läuft, wo er steht, was unsere Ehe ihm wert ist und dass er klare Grenzen zieht.

Beitrag von phantastica123 17.05.11 - 07:38 Uhr

Was erwartest Du denn nun?

Dass hier jemand sagt: Oh, das böse Fremdgehprodukt Anna ist wirklich ein Unding, Du hast total Recht!

???


Ich kann nur sagen: Selbst schuld. Dein Mann hat sich auch rechtlich zum Vater dieses "Kuckuckskinds" machen lassen und woher soll er jetzt die Stärke nehmen und Grenzen ziehen, wenn er schon vor 14 Jahren labil und schwach war und der Schwangerschaft/Vaterschaft zugestimmt hat?

In meinen Augen ist niemand das Opfer. Weder Du, noch Dein Mann.

Du hast schon länger um die Umstände (Exfrau, Kinder, Unterhaltszahlungen) gewusst, Dein Mann wusste, dass Anna unterwegs war, und Anna selbst kann wohl am wenigsten dafür.

Dass Dein Mann nicht auf den Tisch hauen kann, das scheint seit mindestens 14 Jahren sein Problem zu sein. Und Du erwartest, dass er jetzt den starken Macker markiert - wie kommt Du denn zu dieser Annahme?

Aus einem Ford Fiesta kann man halt keinen Ferrari machen - das gilt auch für Männer.

Im Übrigen finde es unmöglich, dass man den Namen eines betroffenen Kindes öffentlich schreibt.

Gruß von einer, die auch einen Partner hat, der nicht auf den Tisch hauen kann, wenn es wichtig wäre, und die ihn u.a. deshalb nicht heiraten will, weil sie Probleme vorprogrammiert sieht.

Beitrag von francigena 17.05.11 - 07:50 Uhr

Eigentlich kann mein Mann das durchaus, "auf den Tisch hauen". Nur in diesem Fall ist das so einfach nicht, weil ja auch schließlich seine Gefühle beteiligt sind. Einerseits ist diese Geschichte übel gelaufen, andererseits hat er dann aber auch die Vaterrolle übernommen und eine gefühlsmäßige Bindung aufgebaut. Und zum dritten kommen ganz spezielle Aspekte dazu, weil das Kind eben nichts davon weiß und nun die Sache auch irgendwie zu spät ist...

Beitrag von windsbraut69 17.05.11 - 13:25 Uhr

Er wird jetzt wohl zu seiner damaligen Entscheidung und der damit verbundenen Verantwortung stehen müssen.

Beitrag von silbermond65 17.05.11 - 07:44 Uhr

Deinem Mann wurde Anna nicht als Kuckuckskind untergeschoben.
So wie ich das lese ,hat er sie als sein Kind anerkannt.
Was willst du also ? Anna ist seine Tochter und wer hier zickiger ist.......na ,überleg mal.
Das Mädel ist 14 ,mitten in der Pubertät.Da läßt man schon gerne mal böse Sachen über alles und jeden ab.
Du bist 49 und benimmst dich genauso wie eine pubertierende Göre.
Von mir gibts dafür kein Verständnis.

Beitrag von berry26 17.05.11 - 07:48 Uhr

Hi,

sorry also mit Rückenstärkung und Zuspruch kann ich nicht dienen. Wie kann man sich als erwachsene Frau nur so kindisch benehmen.

Du redest hier von einer pubertierenden 14jährigen Göre, die einfach mal ihre schlechte Laune oder was auch immer ihrem Vater kundtat. Kennst du überhaupt die Hintergründe warum sie soetwas geschrieben hat?
Pubertierende Kinder sind nicht viel anders als Kleinkinder... Vielleicht hat sie sich einfach über irgendetwas geärgert was du oder ihr Vater ihr gesagt, verboten oder sonst was haben. Mit so einem Spruch wollte sie nichts anderes als ihren Vater treffen um warscheinlich irgendwas zu erreichen.
Man könnte echt meinen du warst NIE jung.#klatsch
Stattdessen fängst du einen Krieg mit einem Kind an, den du nicht mal "Frau" genug bist, ihn persönlich mit der Kleinen auszutragen.

Es tut rein gar nichts zur Sache ob dein Mann ihr leiblicher Vater ist oder nicht. ER hat entschieden das er ihr Vater ist! Ich finde das von deinem Mann auch wirklich klasse! Rechtlich gesehen ist er auch ihr Vater und solange er nicht vor Gericht die Vaterschaft anfechtet wird er auch zahlen MÜSSEN!!

Das Kind kann im übrigen weder etwas für die kaputte Ehe Nr. 1 etwas noch für diese 2. Ehe! Nr. 1 ging kaputt weil Frau Nr. 1 fremd ging und das wäre früher oder später auch ohne Kind ein Grund gewesen. Und deine Ehe geht kaputt weil du dich schlimmer als ein kleines Trotzkind benimmst!

Sorry also ich kann weder Verständnis noch sonst etwas für dich aufbringen! Du kämpfst mit einem Kind und siehst dich auch noch im Recht.#schock

Es gibt nen netten Spruch:

"Der Klügere gibt nach!"

LG

Judith

Beitrag von mumpelkopf 17.05.11 - 07:53 Uhr

Du verhälst Dich wesentlich schlimmer wie das Mädchen !


Dein Mann hat das Kind anerkannt, finde Dich damit ab.
Du kannst noch so hämisch daherschreiben , es ändert nichts an der Tatsache.

Wenn ich mir Deinen Text so durchlese, bekomme ich das Gefühl , die Kleine wäre weniger Wert weil sie --lt.Deiner Aussage - ein Fremdgehprodukt ist !

Ich finde es klasse von Deinem Mann das er zu "seiner " Tochter steht !

Beitrag von mumpelkopf 17.05.11 - 08:00 Uhr

//Edit : Man bemerke auch Deine VK :

In zweiter Ehe glücklich verheiratet. Mein Mann hat aus seiner Ehe einen Sohn.


Ätzend !

Beitrag von phantastica123 17.05.11 - 08:03 Uhr

Stimmt - und dann nur die eigenen Kinder als Familienmitglieder aufzählen.

Wie die Stiefmütter aus Grimms Märchen...#winke

Beitrag von dodo0405 17.05.11 - 07:58 Uhr

Mit deiner Empörung aufgrund deines Beitrags und dem Streit zwischen deinem Mann und dir hat die Kleine, was sie erreichen wollte.
Und das macht sich mit Sicherheit nicht mal mit Absicht, sondern einfach, weil sie in der Pubertät steckt.

Ich würde mit anderen Waffen kämpfen.
Mach doch mit ihr mal einen Shopping- und Wellness-Tag für Frauen. Sie ist gefangen in einer Welt zwischen Kind und Erwachsen sein, und natürlich beneidet sich diese weiblichen Wesen, die diesen Kampf schon hinter sich haben und eine glückliche erfüllte sexuelle Beziehung führen (dürfen).

Das mit dem Kuckuckskind hat da keine Bedeutung, da sie auf dem Papier und auch die letzten 14 Jahre seine Tochter war. Daran wird sich nichts ändern.

Beitrag von francigena 17.05.11 - 09:37 Uhr

Shopping und Wellness - Tage und vieles andere mehr haben wir alles hinter uns...man kann mir alles nachsagen, aber sicher nicht, dass ich mich nicht um dieses Kind bemüht habe.

Beitrag von ppg 17.05.11 - 08:18 Uhr

Was erwartetst Du von einer verzweifelten pupertierenden 14 Jährigen, deren Welt in Trümmern liegt???

Reflektiertes, sachliches Verhalten????

Vollkommen egal, wer der biologische Vater dieses Kindes ist, es ist ihr Papa den Du ihr "weggenommen" hast.

Von einer erfahreren Mutter würde ich mehr Verständniss und Weitblick erwarten.

Meine Tochter ist auch 14 jahre alt, definitiv mein leibliches Kind und wir hängen sehr aneinander: Aber auch sie läßt Schoten ab.........

Zum Nachlesen:

http://www.zeit.de/2006/42/MS-Pubertaet

http://www.terrapie.de/html/pubertat.html

http://www.planet-liebe.de/pubertaet/der-mann/seelische-veraenderung.html



Fazit: So wie Dein Mann sich für Dich incl. Deiner Historie entschieden hat, so bist Du verpflichtet auch seine Geschichte liebevoll anzunehmen. Kannst Du das nicht, ist das nicht die Schuld des Mädchens ,, sondern vielmehr Dein Unvermögen Probleme zu bewältigen.

Ute



Beitrag von francigena 17.05.11 - 09:47 Uhr

Ich habe ihr den "Papa" nicht weggenommen - mein Mann ist seit Jaaaaaahren von seiner Ex-Frau geschieden und hatte seitdem diverse Freundinnen und lose Beziehungen, die Anna alle als Papas neue Freundinnen kennengelernt hat...insofern ist das ja nichts Neues für sie. Und sie fand es ja auch toll, bei uns zu sein.

Beitrag von ppg 17.05.11 - 15:15 Uhr

Es geht nicht darum ob Du ihr wirklich real den Papa weggenommen hast.

Für dieses Mädchen ist die Ehe ihres Vaters mit Dir der Grund, warum er nicht mehr mit der Mutter zusammen kommen wird.

Und so gesehen hast Du ihr den Vater genommen.

Und ehrlich Deine Anwort bei mir, wie auch bei anderen zeugt eigentlich nur davon, das Du so gut wie gar kein Einfühlungsvermögen besitzt.

Ute

Beitrag von locke1910 17.05.11 - 08:25 Uhr

Moin.
Kennst Du den Spruch "wer's aufzieht, dem gehörts"?
Dein Mann hat das Mädel angenommen, wie sie zustande kam, ist da egal... Er ist (in meinen Augen) ihr Vater, denn sonst könnten Eltern auch ihre Adoptivkinder nicht lieben und das bestreitet ja auch niemand, oder?
Tja, und ihr Verhalten? Du hast selber Kinder und weißt aus eigener Erfahrung, wie Teenager sein können - wobei ein Mädchen sich in dieser Lage oft noch "schlimmer" gebärdet, als wenn es mit beiden Elternteilen unter einem Dach lebt, denn während sie versucht, ihre Orientierung als junge Erwachsene zu finden, ist sie immer noch ein kleines Mädchen, das seine Eltern haben will und keine "Fremde", die sie dazu noch ablehnt... Sorry, aber so muß ich es formulieren; denn im Text klingt für mich ganz stark Deine Ablehnung durch.
Wie war es früher?
VOR dem Ganzen?
Hattet Ihr da einen besseren Kontakt? Und was ist vorgefallen, daß sie sich bei FB (was ich sowieso ein furchtbares Forum finde...) so über Dich äussert? Denn wenn vorher alles io gewesen ist - woher kommt sie dann auf so eine Idee?
Ich versuche zu verstehen, wie das ganze zustande kam; denn auch wenn Teenies ihr Gehirn an der Garderobe abgehängt haben - ganz ohne Anlass wird sie es nicht getan haben...
Und Dir kann ich nur raten: Habe den längeren Atem; wenn Du ihn zwingst, sich zwischen DIR und IHR zu entscheiden, dann wird er Dir wehtun.
Denn ich bezweifel', daß er seine Tochter aufgeben wird...
Und DU wußtest ja, daß sie existiert und daß sie für ihn "seine" Tochter ist.
UND: Ein Kind (egal wie entstanden), zerstört keine Beziehung - denn eine Beziehung zerstören die Partner... Meine Meinung...#sorry

Beitrag von francigena 17.05.11 - 09:45 Uhr

EIN Anlass war sicher das vorangegangen Wochenende, wo sie zuletzt bei uns war und ihr um 17.30 Uhr Samstags einfiel, dass sie gern zum örtlichen Deichmann fahren wolle, um nachzusehen, ob die Schuhe, die sie in ihrem Heimatort gesehen hatte, dort in ihrer Größe vorhanden sind, damit Papa sie kauft, oder "vorstreckt". Als ich dann wagte zu sagen: um halb sechs noch mal eben schnell in die Stadt fahren bei den Spritpreisen, um nachzusehen, ob man nicht was kaufen kann - ich glaub, ich spinne! Mein Mann ist dann nicht mit ihr gefahren und nun war ich Schuld, dass das Kind womöglich barfuss und nicht in pinkfarbenen Pumps gehen kann! Das war übrigens das EINZIGE UND ERSTE MAL, dass ich mich deutlich ablehnend in irgendwas eingemischt habe, weil mir das echt zuviel wurde. Sonst haben wir sie immer verwöhnt, aber das hätte ich auch meinen eigenen Kindern nicht erlaubt.

Danach war sie sauer und hat sich bei ihrer Mutter beschwert. Der nächste Auslöser war dann mit Sicherheit die Mutter, die im Hintergrund sowieso schon VOR unserer Hochzeit und auch seitdem ständig hetzt und stichelt und Stimmung gegen mich macht, obwohl ich auch dort immer versucht habe, einen möglichst entspannten und freundlichen Kontakt zustande zu bringen, wo man sich begegnen muss. Weil ich nämlich KEINERLEI LUST auf solche Zickereien und Stress habe! Kann ich nicht gebrauchen!

Beitrag von berry26 17.05.11 - 11:19 Uhr

"Weil ich nämlich KEINERLEI LUST auf solche Zickereien und Stress habe! Kann ich nicht gebrauchen! "

Dann hättest dir einen Mann ohne "Exfamilie" suchen müssen!

Wie kann man nur so gegen einen Teenager wettern als erwachsene Frau von fast 50 Jahren!! DU zerstörst deine Beziehung schon ganz alleine, dazu braucht es das arme Mädel nicht!

Beitrag von ajl138 17.05.11 - 08:41 Uhr

Vollkommen unerheblich wie und wo und warum das Kind entstanden ist.DEIN MANN hat sich für sie entschieden.

Genausogut könnten seine "leiblichen" Kinder ja anfangen zu verlangen,dass er sich nicht mehr um DEINE Kinder mit kümmert,wie würde dir das denn gefallen?
Es wäre genau das gleiche,was du da gerade machst.

Würde sich für dich was ändern,wenn es eines seiner "legitimen" Kinder gewesen wäre?

Beitrag von trollmama 17.05.11 - 08:51 Uhr

Hallo!
Meine Kinder sind 14 und 15 Jahre, also mitten in der Pubertät.
Bei mir würde sich keiner von ihnen ein solches Verhalten erlauben! Und wenn, dann würde es eine saftige Ansage geben.
Deshalb bin ich auch anderer Meinung, als meine Vorschreiberinnen hier.
Sorry, aber ein solches Aufführen des Mädchens mit 'die ist der Pubertät' zu entschuldigen, ist in meinen Augen nur ein schwacher Versuch einer Rechtfertigung, daß Eltern es bisher nicht geschafft haben, ihren Kindern in diesem Altern ein gewisses Benehmen beizubringen!
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von ppg 17.05.11 - 09:02 Uhr

Du hast Jungs - nicht wahr? Ist mit Töchtern nicht vergleichbar.

Ich hab beides und kann Dir sagen, bei gleicher Erziehung, x - Chromosome sind schwieriger

Ute

Beitrag von phantastica123 17.05.11 - 09:05 Uhr

Aber Anna hat doch ihrem Vater persönlich geschrieben und die TE hat über dessen Schulter geschaut.

Wo bleibt da die Privatsphäre zwischen Vater und Kind?

Zudem erscheint mir diese Internetsache nur der Auslöser für eine Unzufriedenheit, die schon lange in der TE zu brodeln scheint. Immerhin hat sie in den prächtigsten Farben die Entstehung des Fremdgehprodukts (schlimme Bezeichnung für ein Kind) und dessen Leid damit geschildert.

Die Wahrheit ist doch die, dass die TE das Kind wegen seiner Historie nicht leiden kann, die eigenen Söhne in den Himmel lobt und nur verächtlich über das Kuckuckskind des Partners schreibt.

Beitrag von francigena 17.05.11 - 10:06 Uhr

Ich habe ja nicht heimlich über seine Schulter geschaut - wir saßen beide gemeinsam vorm PC, als er in sein Facebook - Profil schaute...soviel zu Privatsphäre. Und Privatsphäre hin oder her - wenn meine Kinder es wagen würden, gehässig und abfällig über meinen Mann hinter seinem Rücken zu mir zu sprechen, dann würde ich ihnen auf der Stelle ein "P" vorsetzen! Aber das wäre auch niemals, in keinem Lebensalter, ihre Art gewesen!

Beitrag von berry26 17.05.11 - 11:26 Uhr

Die Erziehung dieses Kindes geht dich auch nicht das geringste an. Dein Mann kann tun und lassen was er will und deine Aufgabe ist es als Ehefrau das Kind sein Vorleben und zu einem gewissen Teil auch seine Erziehungsweise zu akzeptieren.
Du kannst natürlich den Kontakt zu dem Kind ablehnen aber du kannst NICHTS entscheiden was die Beziehung zwischen Vater und Tochter betrifft!

Mit 2 Jungs kannst du bei pubertierenden Mädels nicht mitreden. Während Jungs ihre Unsicherheiten und Agression in der ein oder anderen Schlägerei oder Kraftprotzerei mit Freunden entladen werden Mädels eben fies und zickig.

Beitrag von francigena 17.05.11 - 09:36 Uhr

Danke dir für diese Antwort! Meine beiden Söhne sind 17 und 20 Jahre alt und würden sich ebenfalls ein solches Verhalten NIEMALS erlauben. Und hätten das auch nie, egal, in welchem Alter. Es ist auch nicht ihre Art, hinterhältig und falsch zu sein - und DAS ist das, was mir an Annas Verhalten so wehtut. Und sowas finde ich pfui, egal, in welchem Alter. Ich kenne so etwas von meinen Kindern nicht - sie begegnen jedem Menschen offen und freundlich und wenn ihnen an meinem Mann irgendwas nicht passen würde, würden sie es ihm direkt ins Gesicht sagen. Niemals würden sie hinter seinem Rücken mir gegenüber irgendwelche abfälligen Bemerkungen machen!

Und zu diesen abfälligen Bemerkungen gab es auch von Annas Seite keinen Grund. Ich habe sie - wie ich eingangs schrieb - freundlich und herzlich als meinem Mann selbstverständlich zugehörig aufgenommen. Ich habe mich mit ihr beschäftigt, bin auf ihre Wünsche eingegangen, habe nette Unternehmungen und Überraschungen für sie ausgedacht (Kino, Essen gehen, König der Löwen, basteln, Kuchen backen), habe mich mit ihr auf ihren Wunsch jederzeit hingesetzt und ihr bei Schulsachen geholfen...habe Klamotten mit ihr getauscht und fand es sogar ganz nett, einmal zu erleben, wie das mit einem Mädchen in diesem Alter ist - da ich ja "nur" Söhne habe...

Aber nach dieser Erfahrung mit ihr - hinterhältig und ohne, dass ich ihr je ein böses Wort gesagt habe - ist meine Motivation, sie mir noch "anzutun", deutlich gesunken. Ich kann ein solches Verhalten nicht verstehen. Und dass mein Mann ihr keine eindeutigen Grenzen setzt, ärgert mich noch zusätzlich.

Mein Sohn hat uns vor ein paar Tagen einen Brief geschrieben: Ich hab euch lieb (vor allem Mama...). So ist das umgekehrt! Ich habe von Anna nie Liebesbekundungen erwartet, aber auch keine Hinterhältigkeit. Und in meinen Augen ist das auch nicht mit der Pubertät zu entschuldigen!

Worte sind wie Pistolenschüsse - einmal abgeschossen sind sie nicht mehr zurückzuholen...

Übrigens war es mein MANN und nicht ich, dem es IMMER und überall wichtig war zu erwähnen, dass er nicht der leibliche Vater ist!

Beitrag von ppg 17.05.11 - 09:52 Uhr

Hast Du die von mir eingestellten Links gelesen?

Offensichtlich nicht

Soviel zum Thema

" freundlich und herzlich als meinem Mann selbstverständlich zugehörig aufgenommen. Ich habe mich mit ihr beschäftigt, bin auf ihre Wünsche eingegangen, habe nette Unternehmungen und Überraschungen für sie ausgedacht (Kino, Essen gehen, König der Löwen, basteln, Kuchen backen), habe mich mit ihr auf ihren Wunsch jederzeit hingesetzt und ihr bei Schulsachen geholfen."

Du kannst Dir noch nicht einmal jetzt, wo der Busch brennt, und Du sooosehr darunter leidest, Dir 10 Minuten Zeit nehmen um zu verstehen, warum sich das Kind im Ausnahmezustand befindet...................

Echt traurig und armselig

Ute