1. Traugespräch: Warum möchte der Pfarrer von Behinderungen wissen?

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Beitrag von sabrinimaus 17.05.11 - 10:35 Uhr

Hallo Zusammen,

wir haben heute abend unser erstes Traugespräch für unsere katholische Trauung.

Ich habe von Bekannten gehört, dass der Pfarrer wissen möchte, ob gravierende Behinderungen in der Familie bekannt sind. Warum möchte er das denn wissen? Bei uns ist das nämlich der Fall.

LG Sabrina

Beitrag von brummel-baer 17.05.11 - 10:58 Uhr

Vielleicht, damit für die Trauung eine Rampe für Rollstuhlfahrer besorgt werden kann oder die Bankreihen auseinandergeschoben werden?

Ansonsten: Den Pfarrer fragen hilft.

Beitrag von mini-fienchen 17.05.11 - 11:20 Uhr

von uns wollte er auch wissen
ob es eine dunkle oder verborgene hintergründe in der vergangenheit gibt.
man hat quasi die chance beim trau gespräch dem parnter alles zu beichten
wovon er bisher noch nicht wusste.

warum er das wissen will kann ich auch nicht sagen fand es auch recht komisch.

hab mich gefühlt wie bei der beichte nur das ich im beisein meines mannes erzählen sollte naja und anders herum natürlich auch.
aber wir waren durch unseren sohn recht abgelenkt so das man einige fragen nicht beantwotren konnte.

hatte gestern das gespräch für den ablauf in der kirche
oh man noch 11 tage solangsam werde ich hibbelig

wünsche dir viel spaß bei den vorbereitungen
so schlimm ist das gespräch nicht

Beitrag von brummel-baer 17.05.11 - 11:25 Uhr

Tja, immer diese Katholiken mit ihrem ewigen Gebeichte ... ;-)

Beitrag von sabrinimaus 17.05.11 - 11:27 Uhr

Bei uns ist die Trauung erst am 18.6.! Deswegen bin ich noch garnicht aufgeregt.

Nur das Gesräch heute macht mich hibbelig.

Ja, ich finds auch komisch! Mal sehen, ob die Frage mit der Behinderung bei uns auch kommt....

Gabs denn noch verborgenes bei euch??? So spontan würde ich sagen, dass mein Mann und ich keine Geheimnisse haben, aber man weiß ja nie;-)

Lg

Beitrag von mini-fienchen 17.05.11 - 11:38 Uhr

nein gab es nicht
finde es schon wichtig das man sich solche dinge vorher sagt
und nicht erst kurz vor der trauung.

Beitrag von hauke-haien 17.05.11 - 11:45 Uhr

Bei kinderlosen Paaren ist diese Frage durchaus berechtigt. Sollte das eigentliche Ziel der Ehe wegen zu erwartender Erbschäden der Kinder gar nicht erst angestrebt werden, kann auch keine gültige Hochzeit erfolgen.

Möglicherweise bewegt sich die Frage ja in diesem Umfeld....

Beitrag von nixfrei 17.05.11 - 11:51 Uhr

wieso sollte dann keine gültige Hochzeit erfolgen?? #gruebel

Beitrag von hauke-haien 17.05.11 - 11:54 Uhr

Bist du katholisch?

Beitrag von nixfrei 18.05.11 - 15:08 Uhr

nee und wenn ich das hier lese - zum Glück!

Beitrag von anyca 17.05.11 - 12:05 Uhr

In einer katholischen Ehe wäre es ein Annulierungsgrund, wenn einer der Partner von vorneherein keine Kinder will.

Beitrag von catch-up 17.05.11 - 11:51 Uhr

Tja, man sagt ja nicht umsonst, dass die katholische Kirsche irgendwo zwischen der Erfindung des Rades und des 30 jährigen Krieges stehengeblieben ist!

Überall wird über Datenschutz diskutiert, nur der Kirche ist das Wurst, die wollen und dürfen alles wissen! #nanana

Beitrag von mini-fienchen 17.05.11 - 11:53 Uhr

naja wir haben bereits einen gemeinsamen sohn
und sind es auch gefragt worden.

ich denke das es eher damit zu tun hat das der partner weis was im fall der fälle auf ihn zu kommt.
egal ob der eigene partner betroffen ist oder die kinder die gezeugt werden.


ich finde es jedenfalls krass das man vor gott versprechen muß kinder zu bekommen.
in meinem fall hab ich mein soll eigendlich schon erfüllt dennoch wünschen wir und ein weiteres gmeinsames baby.

Beitrag von sabrinimaus 17.05.11 - 12:21 Uhr

Das mit den Kindern ist bei uns auch kein Problem. Wir haben bereits 2 gemeinsame Kinder. Unsere Tochter ist hat leider einen Gendefekt. Ist aber allerdings nicht vererbt. Deswegen wollte ich wissen, warum nach Behinderungen gefragt wird.

LG