Ambulante Geburt beim zweiten,dritten, vierten Kind: Macht das wer?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mausbaermama-2006 17.05.11 - 11:55 Uhr

Hallo,#winke
im Dezember bekommen wir unsere Nr.3. Unsere Zwillinge sind dann 5 1/2 Jahre.
Sollte es diesmal eine normale Geburt werden überlege ich direkt nach Hause zu gehen. Diese Zeit auf der Wochenbettstation hat mich damals irre gemacht.
Allerdings fürchte ich dann weniger Ruhe zu haben daheim. Man kann die Grossen ja nicht ständig wegschicken. Will ich ja auch nicht. Möchte aber gerne Stillen diesmal und dafür braucht man ja grade am Anfang viel Zeit, Ruhe und Unterstützung.
Bin also recht unentschlossen was ich machen soll #gruebel

Plant hier jemand eine ambulante Geburt und hat schon Kinder? Wenn ja, warum? Oder warum bleibt ihr lieber im KH?
Freue mich über Antworten!
Gruss
Mausbaermama

Beitrag von 16josy79 17.05.11 - 12:01 Uhr

Also ich habe bei meinem dritten auch nur Abulant entbunden!
Und es war sehr schön alleine weil man doch zuhause in den eigenen vier wände die ruhe findet die man inm kh nicht findet!

Bekomme jetzt mein 4 und mache sogar wenn nichts dagegen spricht sgar eine Hausgeburt !!!!!

Auserdem denke ich auch wenn du zwillinge hast das sie dafür auch verständniss haben das du zwischen durch für bestimmte dinge ruhe brauchst !
Und glaube mir kinder haben manchmal mehr verständniss als wir es denken!!

Wünsche dir noch alles gute !

Lg Josy

Beitrag von likefiredragon 17.05.11 - 12:01 Uhr

Hallo,

da denken und sind wir anscheinend gleich. (3.Kind und Zwillis)
Ich bin auch am überlegen danach nach Hause zu gehen. Habe mich damals nicht so wohl gefühlt.
Aber da ich damals ein KS hatte, weiß ich nicht so wirklich was bei der normalen Geburt auf mich zu kommt.
Mal sehen :-D

Beitrag von mike-marie 17.05.11 - 12:02 Uhr

Also ich plane nicht direkt eine ambulante Geburt, aber ich würde max. eine Nacht bleiben und nicht länger. Sollte das Kind allerdings früh morgens kommen werde ich abends nach Hause gehen (immer mit der vorraussetzung das alles ok ist)

Ich hab bei meiner Tochter durch den KS 4 1/2 Tage im KH gelegen und möchte das eigentlich nicht wieder.

Bei meiner Tochter konnte ich erst zur ruhe kommen als ich zuhause war und da mein Mann die erste Woche eh daheim ist, wird er sich um unsere "große" kümmern.

Lg

Beitrag von littlehands 17.05.11 - 12:02 Uhr

Ich bekomme auch Nr.3 und werde,wenn möglich,schon ein paar Tage im KH bleiben.Zumindest so lange,bis das mit dem Stillen klappt (hab noch keine Erfahrung damit,da die anderen beiden Flaschenkinder waren.)
und die U2 im KH gemacht wurde,damit man nicht extra wieder zum Kinderarzt fahren muß.
So habe ich es geplant.Wie es dann tatsächlich kommt,wird sich zeigen.
Als Nr.2 kam,ging es meiner Großen nicht gut ohne mich und ich mußte auch früher heim,als ich vorhatte.
Ich bin im April auch mal für ein Wochenende weggefahren,um zu testen,wie meine 3 im Ernstfall ohne mich klarkommen.Und es hat erstaunlich gut geklappt.

Beitrag von malafe 17.05.11 - 12:02 Uhr

Hallo Mausbaermama,

wir erwarten unser 4. Kind. Die "großen" sind bei der Geburt gerade 7 Jahre, 5,5 Jahre und 4 Jahre.
Ich werde definitiv ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Habe ich bei allen Gerbuten so gemacht und für die Kids war es sehr aufregend mit Papa allein daheim. So können sich die Kinder bei ihren Besuchen im Krankenhaus auch direkt an das neue FAmilienmitglied gewöhnen und sehen, wie klein er ist und wie vorsichtig sie seissen. Außerdem würde ich daheim sicherlich wieder viel zu viel tun, weil ich mich tagsüber sicherlich stärker fühlen würde als ich wirklich bin.
Ich hoffe nur, daß alles gut geht und ich normal entbinden kann. Man weiß ja nie was so alles kommt.

Wie gesagt werde ich dann 3 Tage im Krankenhaus bleiben und dann erst heim kommen.

Aber ich denke auch, das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Liebe Grüße,

MalaFe

Beitrag von pamela1977 17.05.11 - 12:06 Uhr

Hallo,

wir bekommen im Oktober unser 2. Kind und ich habe vor ambulant zu entbinden. Der "große" ist dann 22 Monate alt.
Ich mache mir auch schon so meine Gedanken, wie es wohl alles klappen wird.Ich will auch wieder stillen und hoffe einfach, das der Große sich in der Zeit alleine beschäftigen kann oder einfach mit dazukommt und mitkuschelt. Wir werden es sehen.
Mir ging es nach der letzten Geburt sehr gut. (Bin aus dem Kreissaal mit Kind auf dem Arm zum Zimmer gelaufen) Ich bin nur noch im KH geblieben weil es kurz vor Weihnachten war und es das erste Kind war. So hatte ich 24 Stunden einen Ansprechpartner falls es Probleme gegeben hätte.

Noch habe ich etwas Zeit mir zu überlegen, wie ich/wir es machen wollen. Leider haben wir hier keine Familie, wo wir den Großen mal hingeben können, oder die mich unterstützen könnten.

LG
Pamela

Beitrag von cankus 17.05.11 - 12:16 Uhr

Hallo

Ich bekomme unser 3. kind und werde wieder im KH bleiben:-)

Da wirst du betreut, bekommst dein Essen, Stillhilfe und für die Geschwister wird es sicher aufregend sein die Mama u das Baby im KH zu Besuchen.

Zu hause ist man danach lange genug;-)

Ausserdem war ich nach den Geburten immer so Platt, könnte mir gar nicht vorstellen gleich nach Hause zu gehen.

lg#winke

Beitrag von goldengirl2009 17.05.11 - 12:37 Uhr

Hallo,

also bei uns war es so:

Kind 1: brav 5 Tage in der Klinik geblieben,nie wieder
Kind 2: "halb" amblant,bin eine Nacht geblieben,war O.K., möchte ich aber nicht noch einmal.
Kind 3: da bleiben wir gleich zu Hause und bekommen es in gewohnter Umgebung (wenn alles so läuft wie geplant).


So brauche ich kein Kind mitten in der Nacht aus dem Bett werfen oder irgendwo unterbringen ect.

Alles ist wie immer nur das dann eben irgendwann noch ein Zwerg mehr da ist.

Gruß

Beitrag von schlingelchen 17.05.11 - 12:39 Uhr

Hallo,
wir bekommen unser 8.Kind und ich werde(sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht) ambulant entbinden.
Diese Ruhe und den Frieden gibt´s nur daheim. Keiner quatscht dazwischen,keine ungebetenen Gäste(fremde oder eigene),ich kann obenrum nackig rumlaufen-wenn nötig...hach,das wird schön.Dann mit einem kleinen Knutschpaket kuscheln,die Geschwister daneben,wenn sie wollen.
Mein Mann wird die ersten ein oder zwei Wochen daheim sein und bestimmt wird nie fürstlich gekocht,aber das ist doch eh Nebensache.
Achja...ich HASSE Krankenhäuser,egal wie wochenbettfreundlich sie ausgestattet sind.;-)
LG,Anja mit einer Hebamme zur Nachsorge

Beitrag von zwergnummer3 17.05.11 - 12:57 Uhr

Hallo,

ich bekomme meinen 3. Zwerg und bleibe hoffentlich die ganze Zeit zu Hause bzw. fahre ggf. ins Geburtshaus. Ich hatte beim Zwergnr.2 eine ambulante Geburt, und das war richtig schön. 4 Stunden nach der Geburt konnte ich an meinem Tisch frühstücken und danach in mein Bett gehen bzw. auf die Couch. Ich konnte tun und lassen, was ich möchte. Meiner Meinung nach merken die Kinder ebenfalls, ob sie zu Hause sind oder nicht. Im Krankenhaus kann ich mich überhaupt nicht entspannen, vielleicht liegt es daran, dass ich dort arbeite und immer aktiv sein möchte;-)!?
Zu Hause hast du definitiv mehr Ruhe als in einem Krankenhaus! Wichtig ist meiner Meinung nach, dass es deinem Kind und dir gut geht, ihr zu Hause jemanden habt, der euch alles abnehmen kann und eine gute Hebamme:-D!

LG#sonne

Beitrag von zartbitter2009 17.05.11 - 13:31 Uhr

Hi!

Bei Geburt Nr. 1 hat mich das KH auch wahnsinnig gemacht, ich fand es voll ätzend.

Nach dem Zweiten bin ich dann ambulant nach Hause: Mitternacht entbunden, nach dem Frühstück heim (die ersten 5-6 Std bin ich lieber dageblieben da ich nicht stille und ne halbe Std. nach der Abstill-Tablette einmal ein 30-minütiges Kreislauftief vom Feinsten habe, danach ist gut und die PDA ist auch komplett raus.

So wird es auch - wenn alles OK ist - nach der dritten Geburt laufen... 5-6 Std dableiben bis die PDA komplett raus ist und ich "mein" Kreislauftief hinter mir habe und dann heim #pro
Essen wann ich will und was ich will, mein eigenes Badezimmer, kein unkontrollierter Besuch, nen Runde schlafen/ausruhen wann ich will, keine Rücksicht nehmen müssen auf Zimmernachbarn und deren Besuch, niemand der einen pünktlich morgens um halb 7 weckt zum fieber und blutdruckmessen (*argh*) usw usw usw...

Mein Mann nimmt sich nach der Geburt 10 Tage am Stück für mein "Wochenbett" frei und übernimmt komplett (!) meinen "Job" hier während ich mich diese Tage komplett nur auf dem Sofa/Bett rumlümmel.
Während der Geburt nimmt meine Mum die Kinder, denke auch für die erste Nacht.
So wars nach der zweiten Geburt und es hat echt super geklappt so... und so ist es mit Einverständnis aller Parteien auch nach der dritten Geburt geplant ;-)

LG Zartbitter mit Ü-#ei Nr. 3 ... 19.SSW

Beitrag von jobina 17.05.11 - 14:06 Uhr

Also ich bekomme mein zweites und würde mich sehr freuen wenn es bei uns mit einer ambulanten Geburt klappt. (also ich gesund, Baby gesund usw.) Ein Einzelzimmer möchte ich nciht bezahlen, Familienzimmer geht nur wenn der Mann über Nacht bleibt, also muss auch die Kurze mit, wo ich aber denke, dass sie nicht unbedingt im KKH mit sein muss. Naja, und dann war da damals die Zimmergenossin, deren Kind mit wach gehalten hat(meins hat geschlafen), ich hatte also keine Ruhe und Erholung. Außerdem habe ich ständig aufs Essen gewartet(HUNGER!!!) und das fällt ja zu Hause weg, weil ich dann was zu essen mache wenn ich was brauche, nciht wenn im KKH Zeit dafür ist...
Aber planen kann man ja leider nicht... ich hoffe dass es so klappt!

Beitrag von suna84 17.05.11 - 15:02 Uhr

Also ich bin noch ganz am Anfang und das ist meine erste Schwangerschaft.
Trotz allem kann ich nicht nach vollziehen dass man komplett ambulant Entbinden kann.
Ich erlebe es hin und wieder auf Beruflicher Ebene, wenn es mal nicht gut geht.
Und ich kann nur sagen, man kann die Komplikationsloseste Schwangerschaft haben und bei der Geburt kann trotzdem was schief gehen. Die beste Hebamme, kann da leider auch nicht immer helfen...
Ohne es böse zu meine, ist es für mich etwas Egoistisch gedacht, wie ist die Umgebung, wo habe ich die meiste Ruhe... usw. aber wie ist die Erstversorgung meines Kindes? Was ist wenn doch etwas passiert ( um Gottes willen ich wünsche es keinem!) ... wie wichtig können dann 5 min. sein?

Nunja ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich hätte definitiv zu viel Sorge, aber vielleicht auch nur weil ich es schon oft anderst gesehen habe...

#winke

Beitrag von zwergnummer3 17.05.11 - 16:29 Uhr

Hallo,

ja, beim ersten Kind habe ich auch noch so gedacht. Zudem arbeite ich seit über 10 Jahren in der Kinderheilkunde, was meinst du, was ich alles schon ansehen musste:-(! Allerdings habe ich leider auch die Kehrseite kennengelernt#zitter. Wenn man eine komplikationslose Schwangerschaft hat, dann ist man nicht krank, folglich gibt es eigentlich auch keinen Grund in ein Krankenhaus zu gehen. Dort arbeiten Ärzte, die sich mit Pathologien mehr oder weniger gut auskennen, die Physiologie kennen sie nicht. Leider haben die Hebammen in Kreisssälen meiner Meinung nach nicht genug Entscheidungsgewalt, sonst würde es dort anders zugehen. Im Krankenhaus habe ich das Gefühl, dass dort fast kein Kind gesund auf die Welt kommen würde, wenn nicht wenigstens ein bisschen manipuliert werden konnte! Es werden teilweise Pathologien gemacht oder gesehen, die gar nicht vorhanden wären oder sind. Die Frauen dürfen ihre Kinder nicht gebären, sondern werden entbunden, die Dammschnittraten sind niemals gerechtfertigt, die KS-Rate ebenfalls nicht! Oft wird nicht mit einem gesprochen, sondern über einem, die meisten Geburten (99%) finden im Liegen statt, was völlig unnatürlich ist, niemals würde sich eine Gebärende unter der Geburt auf den Rücken legen und die Beine anwinkeln, damit jegliche Menschen(Klinikpersonal) beobachten können, wie das Kind hinauskommt und jeder mal anfassen kann, natürlich ohne sich zu bücken:-[!

Krankenhäser sind toll, wenn es Komplikationen gibt oder man krank ist. Wenn nicht, sollte man einen großen Bogen herum machen;-)!

LG#sonne

Beitrag von suna84 17.05.11 - 16:55 Uhr

Ich kann diese Meinung nicht mit Dir teilen.
Ich arbeite auf einer Kinderintensiv Station und sehe dass leider etwas anders als du.
Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden, aber ich möchte nicht wissen ob du nach einer Komplikation bei Geburt wobei dein Kind einen großen Schaden mit nimmt (was ich dir und keinem jemals wünsche!!!) du diesen Text den du eben geschrieben hast, immer noch vertreten kannst...
Und wie oft geht es um den Moment dass einfach keine adäquate Erstversorgung/ Notfallversorgung gegeben war...

--->"Wenn man eine komplikationslose Schwangerschaft hat, dann ist man nicht krank, folglich gibt es eigentlich auch keinen Grund in ein Krankenhaus zu gehen" ---> Würde ich niemlas unterschreiben...!

Aber ich wünsche trotzdem alles Gute..#winke

Beitrag von zwergnummer3 17.05.11 - 17:17 Uhr

Ich habe auch auf einer Neo-Intensiv gearbeitet und denke, dass ich schon gut Bescheid weiss! Allerdings habe ich leider auch 2 Kinder in Krankenhäusern bekommen und in Kreisssälen gearbeitet, und dort habe ich einfach zuviele Sachen mitbekommen, die mich erschaudern liessen. Meine letzte traumatische Geburt brachten mir fast 2 Jahre Psychotherapie, ohne, dass es meinem Kind oder mir unter der Geburt schlecht ging (reine manipulative Willkür des Krankenhauspersonals!). Vorher hätte ich das nie im Leben gedacht,dass es so ablaufen würde, aber das ist der Klinikalltag (30% KS-Rate und 30% Dammschnittrate sind keinesfalls gerechtfertigt:-[). Hebammen sind die Experten für die physiologische Geburt und sind dafür da, Komplikationen rechtzeitig zu erkennen und Massnahmen einzuleiten. Vor 10 Jahren habe ich als Kikra über HG und Geburtshäuser nur den Kopf geschüttelt, heute bin ich ein Schritt weiter und kann über meinen Tellerrand hinausschauen, trotzdem ich selbst als Kikra in einer Uniklinik arbeite oder vielleicht desshalb:-p!

LG#sonne

Beitrag von goldengirl2009 17.05.11 - 17:33 Uhr

Hallo,

sehr treffend geschrieben.
Nach 2 Klinikentbindungen bleiben wir zu Hause und lassen diesen Krankenhauswahnsinn nicht mehr zu.

Gruß

Beitrag von susannea 17.05.11 - 23:07 Uhr

Ich habe beim 2. Kind sogar zu Hause entbunden, ich fands toll gleich beide Kinder um mich zu haben!