Arbeit nach Mutterschutz

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Forum: Baby

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Beitrag von bobby85 17.05.11 - 12:10 Uhr

Hallo an Alle,

ich weis nicht ob ich in dem Forum richtig bin, aber vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrungen kurz mitteilen.
Ich bekomme im Oktober mein erstes Kind. Jetzt geht es darum was ist nach dem Mutterschutz, also dann ab Mitte Dezember.
Ich würde gern, auch aus finanzieller Sicht, 20 Std. pro Woche von zu Hause aus arbeiten, könnte somit auch 2 Jahre gut überbrücken und daheim bleiben. Mein Arbeitgeber hat nichts dagegen.
Nun meine Frage: Ist es zeitlich machbar?
Ich hab ja noch keine Erfahrung wie viel Zeit mein Kind in Anspruch nehmen wird. Natürlich soll es nicht zu kurz kommen, aber an die finanzielle Zukunft muss ich auch denken. Der Papa verdient leider nicht so viel dass es für uns alle reichen wird.
Was meint ihr? Zeitlich machbar oder eher nicht?
Danke schonmal.
Bobby

Beitrag von hardcorezicke 17.05.11 - 12:24 Uhr

huhu

ich weiss ja nicht was du beruflich machst und ob du die arbeit auf die zeit legen kannst wenn dein kind schläft... zb mittag oder wenn es abends im bett ist..

man weiß ja nicht wie pflegeleicht dein kind ist.. mit leonie hätte ich es schlecht machen können.. denn sie beschäftigte sich erst alleine seit dem sie mobiler wurde

es kommt auf dein kind an und das kann leider keiner sagen.

LG

Beitrag von angeldragon 17.05.11 - 12:28 Uhr

kommt auf dein baby an mein kind ist eine terroristin (schreibaby) #rofl

da ist nichts mit 5 min ruhe haben etweder baby bei sich haben oder nervenzermürbendes brüllen und schlafen tut sie am tag nie

hingegen der kenn ich ein jungen einer freundin der schläft dauernt und selbst wen er mal wach ist schreit er nicht und träumt vor sich hin im selben alter wen du so ein kleines faulkind erwischt hast dan ist es locker möglich dem baby gerecht zu werden (da es nicht dauernt nach dir verlangt) und zu arbeiten

kommt eben immer drauf an welches temprament dein keines mit auf die welt bringt ;-)

Beitrag von bobby85 17.05.11 - 12:40 Uhr

Danke schonmal an euch. Ich bin als Contollerin tätig, könnte meine Arbeitszeit großteils legen wie ich will, also auch mittags, oder abends, notfalls mal ne Stunde am Wochenende. Es gibt nur zwei Ausnahmen die monaltich pünktlich gemacht werden müssen, aber da hätte ich notfalls noch die Oma im Ort.
Natürlich hoffe ich auch ein pflegeleichtes Kind, dass sich hin und wieder mal 2 Stunden selbst beschäftigt :-)

Beitrag von ag1801 17.05.11 - 12:36 Uhr

Hallo,

Ich selbst bin vor 4 Monaten m ersten mal Mutter geworden. Als ich noch schwanger war konnte ich mir nicht vorstellen wie es ohne Arbeit sein soll. Auch hatte ich keinerlei Erfahrung/Ahnung, wie es mit Kind sein wird. Ich habe mir jur immer gedacht, dass es ja. Ichthyosaurier so schlimm/anstrengend werden kann und ich ein paar Stunden zu Hause arbeiten kann. Habe Notebook und Blackberry und Internetzugang auf die Laufwerke.

Als der Kleine auf die Welt gekommen ist, änderte sich mein Leben komplett. Die erste Zeit ist super anstrengend. Alles ist neu und du funktionierst einfach nur.
Muss dazu sagen, ich hatte einen KS und in nach 5 Tagen nach Hause und musste mich sofort wieder um alles kümmern. Mein Mann ist selbstständig und arbeitet 7 Tage die Woche manchmal bis zu 15-17h am Tag. Mit Wochenbett war da nichts.
Ich habe sehr oft geweint. Die Hormone haben total verrückt gespielt. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt das Sorgerecht abzugeben, meinen Mann zu verlassen und einfach mein altes Leben wiederzuhaben.

Jetzt, nach 4 Monaten bin ich wesentlich ruhiger.
Was ich damit sagen will ist: Ich war so mit Kind und Haushalt beschäftigt,dass ich gar nicht mehr an die Firma denken konnte.
Auch wenn ich sicherlich jetzt gesteinigt werde: mir ist sogar oft langweilig zu Hause. Der Kleine geht ab August in die Krippe, so dass ich ab dann wieder 20h arbeiten gehen kann.
Vielleicht hast du auch die Möglichkeit mit einer Krippe?
Ich liebe meinen Kleinen abgöttisch und er ist das wichtigste in meinem Leben.
Aber das Leben bedeutet für mich mehr.

Genieße die erste Zeit mit deinem Wurm. Mach dich nicht verrückt mit der Arbeit. Wenn du merkst, du hast alles im Griff, würde ich ein paar Stunden arbeiten. Mein Kleiner kann sich gut mal 30-40 Minuten beschäftigen. Aber in derZeit machst du eher den Haushalt als dich mit Mails etc zu beschäftigen.

Liebe Grüße und sorry für das viele Blabla :-)

PS: habe heute nach 16 Wochen das erste mal meinen Maileingang sauber gemacht :-)

Beitrag von widowwadman 17.05.11 - 12:40 Uhr

Ohne Kinderbetreuung kann man eigentlich nur im Ausnahmezustand arbeiten, z.B. wenn das Kind krank ist, weil wirklich gerecht wird man weder dem Kind noch der Arbeit. Als Dauerloesung ist es m.E. ungeeignet.

In den Faellen in denen ich aufs kranke Kind aufpassen musste und zeitgleich von daheim aus gearbeitet habe, habe ich die Kleine vorm Fernseher geparkt umd wenigstens ein bischen was zu schaffen.