Geht Hashimoto irgendwann wieder weg?

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Beitrag von eule101 17.05.11 - 13:51 Uhr

Wisst ihr, ob das eine heilbare Krankheit ist oder bleibt die für immer?? #kratz

Beitrag von bella1725 17.05.11 - 13:54 Uhr

Nein!

Hashimoto bleibt für immer, allerdings kann man die Antikörper bis auf normal maß runter kriegen in dem man L-Thyrox nimmt und der Schilddrüse so die Arbeit abnimmt, das allerdings ein Leben lang.

LG, Belli

Beitrag von eule101 17.05.11 - 13:56 Uhr

Oh, schade! :-( Und warum bekommt man das einfach so? Oder ist das angeboren? Wird das vererbt?

Beitrag von bella1725 17.05.11 - 15:06 Uhr

Hashimoto Thyreoditis ist eine chronische Schilddrüsenentzündung, es gibt verschiedene Ursachen. Siehe hier: http://www.autoimmun.org/erkrankungen/hashimoto-thyreoiditis.php

LG Belli

Beitrag von rike28 17.05.11 - 14:02 Uhr

Hi , also ich hab diese Krankheit auch und nehme Medikamente schon seit ca. 5 Jahren. Mein Arzt sagte erst vor 2 Wochen bei der regelmäßigen Ultraschalluntersuchung, daß das nicht sein muß daß man diese Krankheit immer hat. Desshalb kontrolliert man unter anderem ja auch. Eventuell braucht man irgendwann keine Medizin mehr. Im Übrigen hat mich diese Krankheit nie wirklich neeinträchtigt seit ich meine medizin regelmäßig nehme!!
LG Uli

Beitrag von eule101 17.05.11 - 14:15 Uhr

Hey Uli, danke für deine Antwort. Das beruhigt mich etwas. Ich habe große Angst vor dem, was jetzt auf mich zukommt. Ich habe diese Krankheit scheinbar auch, morgen werde ich meinen Arzt mal "ausquetschen". Er hatte mir beim letzten Mal nicht einmal gesagt, dass das was ich habe einen Namen hat. Er meinte nur Antikörper usw. Ich nehme jetzt L-Thyroxin 50 und hoffe sehr, dass ich bald richtig eingestellt bin. Anzeichen die ich von der Krankheit habe sind ständiges Frieren und ein hoher Puls (mein Herz ist manchmal echt schnell unterwegs). Ich werde morgen mal um eine Sonografie bitten, ich finde das sollte dazu gehören. Sonst noch Tipps, was ich den Arzt fragen kann/soll um besser Bescheid zu wissen, was mit mir passiert??

Beitrag von carlar 17.05.11 - 18:19 Uhr

Hallo,

ich bin auch schon ewig ein hashi und habe was diese krankheit angeht lange im dunkeln getappt.
je nachdem wie hoch deine antikörper sind, kannst du den arzt mal fragen, ob du selen nehmen solltest. 200 mikrogramm selen täglich senkt bei vielen hashis laut einiger studien die zahl der antikörper. bei mir funktioniert das sehr gut, und ich fühle mich sehr viel besser #pro
ansonsten regelmäßig zum arzt und sämtliches zusätzliches Jod streichen (also kein jodsalz und keine nahrungsergänzungsmittel mit jod), denn das heizt die antikörper nur zusätzlich an (außer in der SS, denn das baby braucht das jod dann!)

lg carlar

Beitrag von rike28 18.05.11 - 13:32 Uhr

hi,
also mein Frauenarzt hat gesagt, daß ich auch während der Schwangerschaft auf keinen Fall ein Jodpräparat bekommen soll.
LG Uli

Beitrag von carlar 18.05.11 - 19:50 Uhr

sprich dich da lieber mit einem endokrionlogen ab, als nur mit deinem frauenarzt. die neuesten studien zeigen, dass es für das kind enorm wichtig ist jod zu bekommen, damit die entwicklung nicht gestört wird.
ich kann dir nur sagen, dass ich definitv jod nehmen werden während der schwangerschaft. die risiken für das kind sind nämlich wesentlich größer, als die für mich.

aber wie gesagt; informiere dich, such dir einen guten arzt und dann wird das alles schon klappen#pro

Beitrag von majleen 17.05.11 - 18:30 Uhr

Ich nehm auch 200 Selen. Klapr super. AK sind alle normal. :-)

Kuck mal hier:

http://hl-reuters.de/jod/PDF/FlyerHT.pdf

http://www.jodkrank.de/Ernahrung/ernahrung.html

Beitrag von rike28 18.05.11 - 13:35 Uhr

hi,
ich nehme das gleiche Präparat und komme damit gut zurecht. Hast Du Herzrhythmusstörungen oder hängt der herzschlag wiklich mit der H-Krankheit zusammen? Ich glaube diese Krankheit ist völlig ungefährlich, mach dir also keine Sorgen!!