Was macht ihr für euch? Um mehr gelassen zu sein? Auch nach eine FG

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von romance 17.05.11 - 19:28 Uhr

Hallo,

meine Kleine ist 15 Monate, trotzt und bockt. Was ja normal ist und mir graut es schon, wenn alle sagen. Oh je das wird noch schlimmer. Sie ist echt ansrengend.

Da ich leider vor kurzem 5.5 eine FG hatte, die AS am 6.5 bin ich natürlich auch ein Nervenfrack. Das merkt sie auch, weiß nicht ob sie das ausnutzt oder normal ist.

Ich bin viel am meckern, brüllen oder könnte weinen. Wenn sie nicht hört.... Ihr kennt das sicherlich.

Und ich würde gerne trotz meiner FG gelassen werden. Einfach meine Tochter so hinehmen wie sie ist. Das liebe Mädchen ist irgendwie abhanden gekommen. Sie ist zwar immer noch ein fröhliches Kind aber auch mega anstrengend. Und ich höre immer nur von anderen Muttis. Sei froh das sie so pflegeleicht ist. Tja was heißt das Pflegeleicht! Nur weil ich ein Kind habe#gruebel

Was macht ihr für euch? Wann macht ihr das? Und unter Euch gibt es bestimmt die eine oder die andere, die auch eine FG hatte. Wie seit ihr damit umgegangen mit einem Baby, Kleinkind oder Kind?

Das ich meine FG nicht so schnell vergesse. Denke das ist selbstverständlich und ich noch launig bin. Aber ich würde echt gerne schon wegen meiner Tochter alleine. Gelassen werden !

LG Netti
mit endlich schlafende Emma, Sternchen und Böhnchen im Herzen.

Beitrag von nana141080 17.05.11 - 19:49 Uhr

Hallo,

als mein Großer 17 Monate alt war hatte ich eine FG. Mein Sohn war ein wahres Musterkind und nie bockig oder so. ABER, ich war überfordert. Nicht lange, aber es hat gereicht.... Im nachhinein weiß ich dass ich eine "Wochenbettdepression" hatte. Wie auch 1Jahr später nachdem dann mein 2.Sohn geboren wurde :-) Ich habe beides überstanden und weiß im nachhinein dass ich einfach super sensibel war.

An deiner Stelle würde ich, so mache ich es an stressigen Tagen, mal mit Freundinnen ausgehen. Kind frei machen :-)

#liebdrueck
nana

Beitrag von romance 17.05.11 - 19:56 Uhr

Huhu,

danke für deine Antwort.

Ja, an manchen Tagen bin ich überfordert. Dann wächst alles über den Kopf. Und bin zu meiner Tochter ungerecht. Und an machnen Tagen denke ich nur. Warum ich mir immer soviele Gedanken mache, es läuft doch. Jetzt nach der FG geht es mir beschissen. Mir tut es weh aber ich weiß, ich kann mich nicht so hängen lassen. Meine Tochter braucht mich. Ich hatte als Emma ein Baby war eine kleine Depri ausgelöst durch die Pille.

Ich gehe viel weg, leider mit dem Kind. Alleine gar nicht und ist auch nicht mein Ding. Mein Mann arbeitet schon recht viel, ist froh wenn ich da bin. Wenn wir als Familie was unternehmen und ich brauch es auch. Was ich versuche ist tagsüber weg zu gehen. Die Freundin die heute hier war, mit der kann ich reden. Die lässt mich auch reden.....
Ich hatte noch jemand kennen gelernt aber die schottet sich ab mit ihr Kind. Geht mir nicht alleine so, auch die andere Freundin bekommt kein Draht zueinander. Was ich schade finde.

Ich gehe jetzt zur Mutter Kind Gruppe auch um neue kennen zu lernen.

LG Netti

Beitrag von tosse10 17.05.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

ich hatte letztes Jahr eine Fehlgeburt. Das war der Kleine knapp 1,5 Jahre alt. Obwohl ich versucht habe in seiner Gegenwart gelassen und normal zu bleiben hat er das mitbekommen.
Ich habe mir bewusst Hilfe gesucht. Habe unseren Sohn oft zu Oma gebracht. Die "freie" Zeit habe ich genutzt um runter zu kommen. Habe hier im frühen Ende geschrieben, da mein Umfeld nicht so gut reagiert hat. Viel zum Thema im Internet gelesen.
Später sind wir zu einer Heilpraktikerin. Ich habe eine Bachblütentherapie gemacht. Ob es wirklich was gebracht hat weiss ich nicht. Aber es tat mir gut was zu tun. Unser Sohn hat es ebenfalls gemacht, denn er hatte einen fiesen Ausschlag bekommen (eine Woche nach unserer FG und keiner konnte eine Ursache finden), der ging davon weg.
Unser Sohn war aber nicht irgendwie anders / schlimmer vom Verhalten als das in dem Alter normal ist. Ich war aber dünnhäutiger. Dadurch das ich mir Freiraum genommen habe und nehmen konnte, fiel es mir leichter gelassen mit ihm umzugehen.

LG

Beitrag von romance 17.05.11 - 21:02 Uhr

Hallo,

danke dir für die lieben Worte. Meine Schwester bot mir an, wenn ich Zeit brauche holt sie die Kleine. Nachdem ich bei der AS war, schlief sie dort 3 Nächte. Es lief gut, das ich es wieder versuchen will. Meine Schwester ist da eine große Hilfe,a uch wenn sie es nicht mtigemacht hat und auch gesagt hatte. Sie könne es nicht nachfühlen, da sie esn icht erlebt hat. Sie weiß nicht wie es ist ein Kind zu verlieren.

Ich bin sensibiler geworden. Die Angst um meine Tochter ist groß, das mußte ich heute erleben. Unser Schuhschrank fiel auf sie, zum Glück hat sie nur geweint. Aber da habe ich gemerkt, nciht noch sie. Mann ist dünnheutiger, nimmt jedes Wort auf Goldwaage. Ich kann zwar andere trösten und Rat geben aber irgendwie wenn es um mich geht- könnte ich heulen.

Meine Tochter kann nichts dafür Und sie merken das die Kleinen. Sie merkte es gleich als ich es erfahren habe. Sie war dabei und wollte nur das wir wieder lachen. Dann war erstmal Ruhe, weil sie weg wr und als sie wieder da war. Da war sie so durcheinander.
Was ich die tage erleben durfte, da sie mich ganz doch ans sich drückt und mich trösten will. MIch auf den Kopf streichel. Nach dem Motto: Mama alles wird wieder gut.
mmh sie merkt es auf alle Fälle.

LG Netti