Ist man ab dem 3. Kind wirklich "asozial"? Eure Erfahrungen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von kiddymummy 17.05.11 - 19:42 Uhr

Hallo,
ich habe gerade mit meiner Schwester telefoniert. Sie ist kurz vor der Entbindung ihres dritten Kindes. Ich selber habe auch 3 Kinder (zwischen 2 und 5).
Meine Schwester erzählte, daß sie seit ihrer Schwangerschaft nur negative Bemerkungen gehört hat. Das reicht von "Sie sind aber mutig" und "asozial" über "muß das sein" bis "geht´s noch?".
Ich selber habe -obwohl auch drei Kinder- wirklich noch niemals solche Bemerkungen "kassiert" (außer von Schmiegermutter, aber das zählt nicht, weil ein anderes Blatt... :-p).
Woran liegt das nun, eine hört sich sowas pausenlos an, die andere nicht? #kratz
Liegt es an der Region, in der man wohnt? Oder lediglich am Freundeskreis (obwohl, das paßt nicht wirklich, die Bemerkungen kamen oft von Leuten auf der Straße)? Oder auch am eigenen Auftreten? Keine Ahnung.
Viele Grüße
eine ratlose kiddymummy

Beitrag von alpenbaby711 17.05.11 - 19:52 Uhr

Also ganz ehrlich ich finde solche Bemerkungen total daneben. Wenn sie 3 Kinder will oder mehr gehts schließlich keinen was an. Sie kann doch kriegen soviele sie will wenn sie anständig für die Kinder sorgt.
Ne Freundin von mir kriegt jetzt im Sommer das 7. Kind scheiß drauf was die anderen denken. Ganz ehrlich wenn jemand mir sagen würde das ich asozial sei weil ich 3 Kinder habe dann würde ich sagen du bist asozial weil du dir das Recht raus nimmst sowas zu sagen.
Trotzdem schade das es noch solche Hirnidioten gibt die sowas bei völlig Fremden vom Stapel lassen. Sie sollte versuchen sich ein dickeres Fell zuzulegen und einfach zu sagen das die Leute das nichts angeht.
Ela

Beitrag von ronja001 18.05.11 - 09:50 Uhr

#pro
#pro

LG Ela

Beitrag von alpenbaby711 18.05.11 - 12:19 Uhr

#danke

Beitrag von locke1910 18.05.11 - 12:25 Uhr

**gg**
Als wir die Zwillis erwarteten, kamen auch manchmal Bemerkungen...
Grade, weil ich in der SS ja auch zu meinen beiden Großen immer noch die Tageskinder dabei hatte (war also mit zT 4-6 Kindern on Tour + Babybauch...)
Aber ich habe ein so großes Selbstbewußtsein, das braucht ein eigenen Sitz im Auto:-p
Insofern gingen die Bemerkungen nie soo unter die Gürtellinie bei mir - geht man mit stolzem Kopf und Humor auf die Leute zu, trauen sie sich meistens garnix zu sagen;-)
Und ich muß sagen, inzwischen fällt es mir auch garnicht mehr so auf,daß es "soviele" sind, weil es eben normal ist und wenn wir unterwegs sind (grade im ÖPNV), dann merken viele Leute eher an, wie gut das alles klappt...#klatsch#rofl

Beitrag von alpenbaby711 18.05.11 - 16:34 Uhr

Siehste dann kennst du wohl auch die andere Seite das dich die Leute meistens in Ruhe lasse. Aber ich finde es steht eigentlich niemandem zu, zu urteilen wieviele Kinder jemand zu kriegen hat. Klar wenn jemand seine Kinder schlecht behandelt, sich nicht um sie sorgt oder schon ein paar aus der Familie weggenommen wurden dann sollte man wirklich keine mehr kriegen. ABer das trifft ja hier und bei der Ursprünglichen Posterin nicht zu . Bei mir meinen die Leute höchstens immer ob ich noch eines wissen und können nicht verstehen das ich defintiv kein zweites will. 1. behindert ( Autismus und ADHS und und und....), was mich zwar nicht stört aber doch auch einiges an Nerven kostet.Dann noch ein paar private Sachen dazu wo ich sage nein ein zweites will ich nicht und es wäre auch nicht gut. Damit können ein paar auch nicht leben. also eigentlich genau anders herum als bei euch.
Ela

Beitrag von velvetsnail 17.05.11 - 19:57 Uhr

Hallo Kiddymummy,

ich habe auch drei Kinder und wohne in Süddeutschland eher ländlich, komme aber ursprünglich aus Hamburg.
Hier "aufm Dorf" haben viiiiielllle Familien 3 und 4 Kinder, daher ist es nichts seltens. Eher werden ein Kind Familien komisch angeschaut. "Ein Kind ist kein Kind" usw.
ABER, wenn ich in HH bin werde ich komisch angeschaut. U-Bahn fahren mit 3 Kindern, furchbar. Dort wurden wir auch schon dumm angemacht und daher fühle ich mich in HH nicht mehr wohl. Ich glaube es liegt an der Region.
Gruß velvetsnail

Beitrag von sonnemondundsterne1 17.05.11 - 19:57 Uhr

Oh man...
Kannste mal sehen in was für einer Gesellschaft wir heutzutage leben.
Ich gehe mal eher davon aus das die, die solche Äußerungen von sich geben asozial sind.
Was soll den meine Oma sagen? Die hat 10 Kindern das Leben geschenkt. Ich selber habe nur einen Bruder und finde es echt schade.
Ich kenne das Großfamilienleben trotzdem und es gibt nichts geileres....
Aber da trennen sich die Meinungen...
Lasst euch von den anderen nicht eurer Leben versauen durch solche Äußerungen...

In der Familie gibt es den größten Zusammenhalt....

Beitrag von anyca 17.05.11 - 20:16 Uhr

In meiner Verwandtschaft, Bekanntenkreis und Kollegenkreis gibt es eine ganze Reihe Paare mit drei oder vier Kindern, keiner von denen wirkt auch nur im Entferntesten asozial.

Vielleicht hat es ja auch mit dem Bildungsstand zu tun, Akademikern traut man vielleicht am ehesten zu, drei Kinder zu finanzieren und einigermaßen zivilisiert großzuziehen - oder zumindest traut man ihnen zu, daß die Kinder geplant sind, obwohl das auch nicht immer der Fall ist ;-)

Beitrag von mimi1410 17.05.11 - 20:18 Uhr

Hi,
wir haben auch mehr als vier Kinder und diese Blicke oder nervigen Kommentare kenn ich auch - ich hab sie allerdings nur gehört, als wir noch im Nordosten gewohnt haben. Hier im Süden auf dem Land sind wir bei weitem nicht die Einzigen mit mehr als drei Kindern. Und die Blicke und KOmmentare, die ich bekomm, sind eher respektvoll als abschätzend.
Aber ich denke, es kommt auch immer drauf an, wie man solche Kommetare einschätzen mag.
LG Mimi

Beitrag von margarita73 17.05.11 - 20:22 Uhr

Hallo,

solche Frechheiten durfte ich mir noch nicht anhören. Ich bemerke aber manchmal etwas scheele Blicke, wenn ich zB mit den Dreien einkaufen bin. Ich denke aber eher, es liegt am Alterunterschied. Zwischen dem Großen und der Kleinsten liegen bei uns 10 Jahre und wenn die Leute geguckt haben, hab ich bisher immer eher gedacht, dass sie das deswegen machen. Es macht mir aber auch nix aus - in der Hinsicht habe ich ein dickes Fell. :-)

LG Sabine

Beitrag von anarchie 17.05.11 - 20:27 Uhr

Hallo!

ich wohne in HH und habe 4 Kinder (8,7,3,1):-)

Nö, meisst bekomme ich eher positiv-erstaunte Kommentare und Komplimente für die netten, hübschen Kinder:-)

Nur zwei ehemalige Bekannte meinten beim 3. Kind:"Hätte man da nichts mehr machen können?"#schock#klatsch

Es hängt sicher auch vom Auftreten und Gesamtbild ab - unsd vom Intellekt des Gegenüber:-p



melanie

Beitrag von sillysilly 17.05.11 - 20:30 Uhr

Hallo

Jein

also hier ist 3 die neue 2 - es sind total viele Familien im Kindergarten mit 3 Kindern

aber
auch wir haben beim dritten Kind eher skepsis geerntet

und auch das diejenigen sich selbst es nicht zutrauen" würden

Grüße Silly

Beitrag von miss-bennett 17.05.11 - 20:44 Uhr

Hallo!

Als ich mal durch die Schrebergärten mit meinen 5 Kindern und Hund lief, lächelte mich ein älterer Mann ganz nett und sagte dann:

"Das haben Sie doch nur wegen Kindergeld gemacht, oder?"

Den Spruch an sich fand ich schon daneben, aber dass ein völlig Fremder jemanden anspricht und dann noch so... Kopfschüttel!

Jetzt wohnen wir in einem Vorort und die Leute denken immernoch, dass wir unser Haus, unser Auto, unsere Kinder und unseren Urlaub mit Sozialhilfe finanzieren ;-). Aber uns ansprechen traut sich kaum jemand, man lästert lieber unter sich. Und wir haben ohnehin unsere Freunde und Bekannte, daher sind wir auf gute Meinung der anderen auch nicht angewisen.

Das ist mir mittlerweile egal. Früher habe ich mich unter Druck gesetzt und höllisch aufgepasst, dass meine Kinder bloß kein Löchlein oder Fleckchen an ihren Kleidern haben #klatsch Und am Anfang wurden wir oft angeschaut, als es z.B, am Elternabend um die Zuschläge für Ausflüge, Landschulheim etc. ging. Man geht einfach automatisch davon aus, dass man heute nicht mehr so viele Kinder selbst ernähren kann.
Zum Glück verdient mein Mann so viel, dass mein Gehalt komplett auf das Sparkonto für Kinder wandert. Wissen tut es keiner

Ich habe auch nicht Lust gegen die Vorurteile anzukämpfen. Wir leben unser leben und fertig. Wenn einer etwas wissen will, dann kann er uns das fragen

LG

Beitrag von sandra7.12.75 17.05.11 - 21:10 Uhr

Hallo

Wenn uns einer fragt:Leben sie vom Staat???Dann antworten wir:

Ja.#rofl#rofl

Braucht ja nicht jeder wissen das mein Mann Knöllchen auf dem Ordnungsamt verteilen lässt#rofl#rofl.

Beim 3. und 4.Kind kamen noch solche Bemerkungen,jetzt haben wir 5 Kinder und keiner sagt was.

Im Kindergarten kamen von einer Erzieherin immer komische Sachen:

Sie müssen eine Haushaltshilfe haben bei so vielen Kindern oder komm J. die Mama hat keine Zeit #nanana.

Dann könnte ich mir ja auch das Fitnesstudio sparen bei der Bewegung die ich immer habe.Ich so:Nö da gehe ich immer noch hin,ja wie haben sie dafür noch Zeit???

Die meint das ich hier nur am schaffen bin.Organisation ist alles.

Nein ich bin hier so noch nie negativ angesprochen worden,nur von der Ur-Oma,die hätte am liebsten gehabt das ich das Kind verliere:-(.Dafür hat sie auch alles getan nur wir waren stärker:-p.

lg

Beitrag von sandra7.12.75 17.05.11 - 21:12 Uhr

Hallo

Er arbeitet auf dem Ordnungsamt und lässt die Knöllchen verteilen aber nicht auf dem Amt#klatsch,Schlafmangel und Stilldemenz lassen grüssen.

lg

Beitrag von ansahe 17.05.11 - 21:04 Uhr

Hallo,

ja, wir sind total asozial #winke

Das ist bei uns im Familien/Freundes/Bekanntenkreis inzwischen zum "Running Gag" geworden, das wir mit dem 3. Kind eh asozial geworden sind.

Als wir letztes Jahr noch in der Findungsphase für unser Bauvorhaben waren, waren wir unter anderen auch bei einem großen Norddeutschen Massivhausanbieter zu einem Finanzierungsseminar.
Er hatte dann u.a. aufgezählt, was die einzelnen Bundesländer so an Vergünstigungen für Bauherren auf Lager haben. Irgendwo gab es auch etwas pro vorhandenem Kind. Er zählt also auf, was es für das 1. gibt und was es dann noch für das 2. Kind gibt...dann stockte er, was es für das 3. Kind gibt wisse er gerade nicht....aber ab dem 3. Kind ist man doch eh schon asozial!!!

Ich denke unsere Gesichter waren in dem Moment Filmreif. Er dachte wahrscheinlich, dass unter zukünftigen Bauherren auf keinen Fall jemand mit 3 Kindern sein kann.

Inzwischen können wir das wirklich mit Humor sehen. Ansonsten hab ich höchstens mal so Sprüche wie "Ihr seid aber mutig!" gehört, aber wirklich nichts abwertendes.

Meine Schwester hat gerade ihr 2. Kind bekommen und es soll auf jeden Fall auch noch ein 3. Kind kommen #huepf

LG, Anja

Beitrag von locke1910 17.05.11 - 21:09 Uhr

keine Ahnung, ob man ab dem dritten asozial ist - bei uns waren es nämlich gleich Zwillinge, also auf einen Schlag von zwei auf vier Kinder;-)
Aber bei uns im Ort kommen Zwillis seeeeehr oft vor (einmal ACHT Zwillipaare in einem Schuljahrgang), daher gibts hier viele "Großfamilien"...
In HH habe ich aber auch schon so meine Erfahrungen gemacht - denke, das hängt aber eher damit zusammen, daß man in einer Großstadt eher platzmäßig Probleme hat und daher bei kleineren Familiengrößen bleibt; wir können uns hier eben ein Haus "leisten" und in HH fürs gleiche Geld nur eine max. 3-Zimmer-Whg. - mit sechs Leuten mehr als nur eng...
Und so fällt ein "mehr" an Kindern eben auf...
Aber mir ist es latte; lustig wird es, wenn auch noch Freundeskinder dabei sind - dann werden es auch mal reichlich Kinder mehr, mit denen ich unterwegs bin und wenn einer uns nicht kennt, kommt dann gerne mal die Frage "Aber das sind nicht alle Ihre, oder?" - "Nöööö, nur vier davon!"#rofl
Das Gesicht ist dann immer klasse:-p

Beitrag von havanna0804 17.05.11 - 21:10 Uhr

Schwierig.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich rückblickend sagen, daß es für uns zu dritt mit einer alleinerziehenden Mutter nicht immer einfach war. Das ist allerdings schon 25 Jahre her. Wir waren immer sauber angezogen, haben niemals einen Tadel oder eine 6 mit nach Hause gebracht. Meine Brüder haben studiert. Ich zwar nicht, aber aus uns allen dreien ist was geworden. Aber wir hatten es nicht leicht:-(.

Als ich letztes Jahr im 6.Monat schwanger, stolz wie Bolle, meinen Zwillingskinderwagen abholte und ihn durchs Einkaufscenter schob, habe ich mich die ganze Zeit gewundert, warum die Leute mich so dämlich anglotzen. In den leeren KiWa hat keiner reingeschaut. Und dann fiel mir ein: Klar die denken, Du hast Babyzwillis im Wagen und bist zu doof zum Verhüten! Am liebsten hätte ich gerufen: "Na und, es werden nochmal 2, so what!"

Leider sind es Vorurteile, wie so oft im Leben. Das wird immer wieder passieren, daß Großfamilien damit zu kämpfen haben. Sei froh, daß Dir die Erfahrung erspart geblieben ist. Engstirnige, verbohrte Spießer mit dem 1,7 Durchschnittskind pro Familie, die auf andere herabsehen, ohne hinter die Fassade zu schauen, wird es immer geben. Ich finde Großfamilien toll, und sollte ich wider Erwarten nochmal zu einem 3.Kind kommen (hoffentlich werden es dann nicht wieder 2#schwitz), kann mich der Rest der Welt;-).

LG Sandra

Beitrag von 7wilhelmina9 17.05.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

ich habe auch drei kleine Kinder. Ich muss sagen, es gibt schon einen Unterschied wenn mich mit allen Kids unterwegs bin im Vergleich zu gelegentlichen Alleingängen. Allein wird man ganz anders behandelt (respektiert) als mit "Anhang". Ich denke mir auch immer "armes Deutschland".

Was ich noch sagen muss: mit drei Kindern an der Hand wurde ich noch nie so abschätzig angesehen, wie hochschwanger mit zwei Zergen nebenher. Da habe ich mich echt oft gefühlt, als träfe mich vollekanne der Assi-Stempel. Ich kenne auch Familien mit vier Kindern und finde das voll OK. Muss doch jeder selbst entscheiden.

Beitrag von connie4 17.05.11 - 21:26 Uhr

Hallo,

also in meiner Vorstellung existierten bisher auch nur 2-Kind-Familien und ich war selbst ein wenig so eingestellt, daß 3 Kinder absolut unmöglich sind. Es gab bei uns in der Umgebung nur 1-2 Beispiele von Mehrkindfamilien, die nicht auf Hartz4-Basis lebten....

Dann wurde ich schwanger - mit dem 3.!!! Ungeplant und am Boden zerstört. Ich hatte Angst vor genau solchen Kommentaren und sah meinen eigenen sozialen Absturz...

Das ist jetzt fast 2 Jahre her ...und was soll ich sagen: Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht. Ich bin NICHT sozial abgestürzt, mein Mann geht nach wie vor arbeiten, wir bauen Haus, ich habe NIE, wirklich NIE einen bösen Kommentar gehört, aber meine Prioritäten haben sich verschoben. Die Kinder müssen keine Designerklamotten tragen, ich muß nicht mehr den neuesten Quatsch haben, ich bin gelassener geworden - auch was die Kinder und deren Erziehung angeht. Klar, der Haushalt ist viiiieeeel mehr geworden (wenn ich mich manchmal umschaue bei uns, ist es wohl schon chaotisch - früher hätte ich es vielleicht als "assozial" bezeichnet - ich war sehr ordnungsliebend!!!!), aber ansonsten ist alles zwar anstrengender als sonst - man muß mehr organisieren, spontane Aktionen sind unmöglich- , aber auch schön.

Inzwischen sind ganz viele 3-Kind -Familie bei uns im Ort dazugekommen und die sind alle nicht assozial - im gegenteil, tatsächlich "trifft" es oft die Akademiker.

Ich finde, die Gesellschaft stellt sich wieder etwas mehr auf Familie ein - und das ist gut so.
Ade Luxus - das Leben geht los!!! oder anders: Wir wohnen nicht mehr - wir leben jetzt!!! Ist nur für die Großeltern noch etwas gewöhnungsbedürftig - denen ist das Chaos mit den Kindern noch etwas suspekt (hier mal ein Sabberfleck, da was verschüttet) und feiern ihre Geburtstage seit neuesten in der Garage #fest ;-)#schwitz#klatsch !!!!

Beitrag von locke1910 17.05.11 - 21:45 Uhr

**gg**
Aber viele Kinder zu haben, IST Luxus!
Wenn mir einer sagt, er könne nicht auf ein teures Auto verzichten oder Urlaub oder alle zwei Jahre eine neue Einrichtung -dann muß ich lachen...
Weil mir das so garnix bedeutet...
Ich finds schön, neue oder teure Sachen zu haben, aber hey, die kann ich mir auch dann noch leisten, wenn die Bande aus dem Haus ist und auf eigenen Beinen steht:-p
Und bis dahin geniesse ich es, sie um mich zu haben#schein

Beitrag von sini60 18.05.11 - 08:12 Uhr

Ich glaube nicht, dass es nur darum geht auf Luxus zu verzichten. Auch wenn man nicht jedes Jahr in Urlaub fährt und kein teures Auto besitzt, kosten Kindern einfach viel Geld. Je mehr Kinder umso schwieriger ist es für die Frau noch einen richtigen Job zu haben. Je älter die Kinder werden umso mehr kosten sie.

Beitrag von mippchen 17.05.11 - 22:01 Uhr

Ich habe auch drei tolle Kinder und mir wurde durch die Blume auch schon mitgeteilt, dass wir die Kinder nur wegen des Kindergelds hätten... Aber nur von Wildfremden außerhalb unseres Stadtteils und Bekanntenkreises. Ich bin nämlich zu allem Überfluss noch recht dunkelhäutig, da mein Vater Perser ist und habe einen recht exotischen Namen, da meine Mutter auch noch Französin ist - totaler Mix also. ;-)
Es macht mir wenig aus, entsprechen solche Vorverurteilungen keineswegs der Realität. Mittunter ist es auch recht lustig, so unterschätzt zu werden - spätestens wenn ich meinen Namen inkl. akad. Titel und meine Adresse in guter Gegend angeben muss, fällt beim Gegenüber der Groschen. Daher amüsiert mich das schon. Nur wurde ich auch schon mal von Deutschen in einem "wir reden mit dummen Ausländer"-Deutsch angesprochen: "Du wollen kaufen Obst...". Dunkle Frau und drei kleine Kinder - da trifft der Obstverkäufer schon mal den falschen Ton...

Beitrag von alkesh 17.05.11 - 22:08 Uhr

Sprüche kenn ich nicht, aber Blicke und ich hab nur eins ;-)

Freunde und wir haben ein Babysitterarrangement, da ist man schnell mal mit drei Kids unterwegs (5, 2, 1 1/2) blöde Blicke kommen da genug.

Dennoch scheint der Trend auch hier zum dritten Kind zu gehen.

LG

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