An die schonmamas die im KH lagen (etwas lange geschichte)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von juice87 17.05.11 - 20:27 Uhr

gehört evlt nicht ganz her,aber ich möchte gerne mal eure erfahrungen wissen,wie es im Kh war und vorallem die bettnachbarin/innen.

Ich habe damals ziemlich ins Klo gegriffen mit meinen ausgewählten KH.
die geburt an sich war okay,dann aber ging es los..als ich auf meine zimmer lag,lag noch keiner neben mir.(da war es nachmittags) in der nacht um 2 uhr wurde dann meine liebe bettnachbarin mit aufs zimmer geschoben,sie 2 jahre jünger war wie ich.sie jaulte sehr laut,da sie einen KS hatte.meine kleine wurde ab da ständig wach.die nächsten tage kam ständig jemand zu besuch (und das waren meist mehr als 5!) auch das telefon klingelte ständig von ihr und da sie polin war ,war sie auch sehr laut am tele.zu den ganzen kam es dann noch das die glotze den ganzen tag lief.
ich konnte nie in ruhe stillen (außer nachts) wegen dauern anlaufenden besuch..der freund war so kackfrech das er einfach ins zimmer immer kam und mir sonst wo hinschaute..ich sagte dann noch "hallo gehts noch?!" aber keine reaktion.ich musste dann wiederwillen abbrechen und wiederwillen ins stillzimmer.
Auf die krankenschwestern konnte ich mich auch nciht verlassen und musste teilweise 2 mal klingeln bis nach 20 min dann mal jemand kam.(ich hatte stillprobleme).außerdem wurde ich sofort immer hergepfiffen wenn meine kleine einen mucks machte,obwohl das kh angeboten hat,die kleinen einen moment mal zu nehmen wenn es abendbüffet gab.da hieß es dann für mich den ganzen kram stehen zu lassen und sofort zur meiner tochter zu gehen.
nach 3 tagen habe ich freiwillig das Kh verlassen,ich hatte einfach keine ruhe und vorallem nerven.bei der entlassung mit frau oberärztin kam dann der knüller überhaupt.es ging darum welchen kia ich für meine tochter gewählt habe,ich sagte ich habe mich noch nciht ganz entschieden.da sagte sie mir doch ernsthaft:wie bitte?sie müssen das doch wissen und vorallem weise ich sie darauf hin wenn sie nicht zu den U-untersuchen gehen ihr kind weggenommen wird!
ich war total perplext und ziemlich erbost darüber..
zuhause hatte ich totale wochendepris und einfach nur noch fertig,da kann man siech vorstellen das ich sehr gemischte und angstvolle gefühle der geburt meiner 2ten maus entegegnbringe,ich ahbe zwar ein anderes KH gewählt aber man weiß nie.
wie waren eure erfahrungen?auch so schlimm?
lg franzi mit finja und mäuschen 28ssw

Beitrag von shoern 17.05.11 - 20:32 Uhr

Du kannst doch ambulant entbinden!
Und heutzutage bieten viele Kh Familienzimmer an

Beitrag von juice87 17.05.11 - 20:34 Uhr

könnte ich schon,bin mir aber einfach zu unsicher und ängstlich falls doch dann was ist mit meiner kleinen.familienzimmer gibt es ,es ist allerdings nur eins und wenn das belegt ist (was oft der fall ist) dann kann ich auch da leider nicht darauf zurückgreifen..

Beitrag von mike-marie 17.05.11 - 20:35 Uhr

Ne ganz so schlimm war es bei mir zum Glück nicht. Ich lag zwar in einem 3 Bett Zimmer aber eine wurde am nächsten Tag entlassen. Die Bettnachbarin die blieb hatte nur 3 Stunden nach mir den KS.

Was mich aber tierisch genervt hat war auch der Besuch #augen sie hatte ständig welchen da, morgens, mittags, abends.

Diesesmal bin ich in einem anderen KH (durch umzug) und eins steht fest, sollte es gesundheitlich gehen, gehe ich so schnell wie möglich nach Hause.

Lg

Beitrag von widowwadman 17.05.11 - 20:40 Uhr

In meinem KH sind es normalerweise 4-Bett Zimmer, aber jedes Bett ist durch einen Vorhang abteilbar, so dass mich Besuch von anderen nicht wirklich gestoert hat.

Mir ist es lieber Bettnachbarn zu haben als alleine zu liegen, das ist dann nicht so einsam.

Beitrag von powermama 17.05.11 - 20:42 Uhr

Ohh weh das ist ja eine Horrorgeschichte.. Das tut mir leid das du so was erlebt hast..

Also dadurch das wir Selbstständig sind hab ich die Option Zwei- oder Einbettzimmer..

Hast du vielleicht über eine Privatezusatzversicherung die es für gesetzlich Versicherte oder freiwilig Verischerte gibt nachgedacht.
Du könntest eine Zusatzversicherung auf Ein- bzw. Zweibettzimmer abschließen und würdest dann in den Genuss des Friedens kommen...

LG und viel Glück das es diemal keine Horrornachbarin gibt..

Beitrag von hsi 17.05.11 - 20:42 Uhr

Hallo,

und aus dem Grund hatte ich nach den ersten beiden Geburten ein Familienzimmer. Zwar immer nur für 2 Tage, aber was solls. SO hatte ich wenigstens ein bisschen ruhe gehabt. Nach der ersten Geburt hab ich dann am 3. Tag jemand ins Zimmer bekommen und am 4 Tag bin ich heim. Nach der 2. Geburt hatte ich ebenfalls 2 Tage ein Familienzimmer, danach hab ich jemand ins Zimmer und am nächsten Tag bin ich heim. Bei der 3. Geburt hab ich vom KH aus ein Einzelzimmer bekommen was ich gut fand, weil ich da wirklich ruhe gebraucht habe und die plötzliche frühe Geburt erst verarbeiten musste. War 7 Tage im KH, 5 Tage alleine und 2 davon dann mit jemanden.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Tim 2 M. (geb. 26+4 SSW)

Beitrag von -froeschi- 17.05.11 - 20:43 Uhr

Hallo,

bei meiner ersten Geburt ging auch einiges daneben. Ich habe mehr als 1 Jahr gebraucht um dieses Trauma auch nur halbwegs zu verarbeiten. Jetzt nach 3 Jahren sehe ich das ganze etwas anders. So viel kann ja nicht 2x daneben gehn!

Ich habe das gleiche KH gwählt, da dort mein Gyn und auch meine Hebamme eingesetzt sind. Die dragonische Schwester ist in Rente, das beruhigt schon mal XD

Kurzzusammenfassung:
Mein Kurzer war in BEL bis zum Schluss und ich wollte normal entbinden. Nach dem Blasensprung und der Reise ins KH war er in Fußlage, somit wurde sofort zum KS gegriffen. Als ich ankam waren alle 3 Kreissääle belegt, auch nach dem KS kam ich auf die Gyn und mein Kind sonstwo hin. Meinen Mann haben die einfach nach Hause geschickt da er im Weg war. Am gleichen abend wurde ich von einer Schwester angebrüllt ich soll mich nicht so haben und aufstehn wäre ja nur ein KS gewesen... am 3. Tag stand auf einmal das JuAmt neben meinem Bett, das wurde aufgrund des Aussehens meines Mannes gerufen. Am Tag der Entlassung bekam ich Fieber Milchstau, Brustentzündung bla... ich bekam die 4. Bettnachbarin die ein ähnliches Besucheraufkommen hatte wie deine. Ich war froh als ich endlich raus durfte!

Wie auch immer, ich glaube nicht daran, dass das der Normalfall ist. Die Oberärztin hat sich auch persönlich für die ganzen mißlichen Umstände entschuldigt.

Keine Angst du wirst eine tolle Geburt haben und vllt auch eine ganz liebe Bettnachbarin ;-) bei meinen 5 Nachbarinnen in der Zeit des KH Aufenthaltes war ja auch nur eine "blöde" dabei.

Nu liegt mein neuer Bauchzwerg in BEL und der KS Termin steht fest... blöd aber nicht zu ändern, es sei denn er dreht sich!

LG

Beitrag von fantimenta 17.05.11 - 20:44 Uhr

huhu,

ich kenne das nur zu gut,ich hatte ne russin neben mir liegen ab dem 2ten tag wo ich da war und es war zum kxxxx.ich musste wegen not-ks 7 tage im kh bleiben.

sie hatte soviel besuch ständig bis zu 6 leute auf einmal.egal ob am tag oder abends.
es war echt schlimm.damals war ich noch zu jung aber heutzutage würde ich meine klappe nicht halten und derjenigen was erzählen.ggf würd ich mich heute sogar in ein anderes zimmer legen lassen.

aber das mit der ärztin is der hammer #klatsch

ich drücke dir die daumen das du diesmal nicht so ein mega stress dort hast.#klee

lg fanti 15 ssw #verliebt

Beitrag von lexa8102 17.05.11 - 20:51 Uhr

Hallo,

ich war mit den Hebis der Wöchnerinnernstation auch nicht so zufrieden. Es waren einfach zu wenige für so viele Frauen. Zum Glück weiß ich ja jetzt, wie es geht. ;-)

Wenn ich mit meiner Zimmergenossin nicht klar kommen würde, würde ich zunächst das Gespräch mit ihr suchen und wenn das nichts hilft, würde ich ich mich an eine Hebi oder den Arzt wenden.

Wie sollst du dich denn bei so was erholen?

Ambulante Geburt kommt für mich nicht infrage, da es mein zweites ist und ich mich im KH ausruhen und entspannen möchte. Familienzimmer kommt für uns auch nicht infrage, da sich der Erstgeborene da nur langweilen würde und mir das auch zu teuer ist.

Viele Grüße,
Lexa

Beitrag von nanunana79 17.05.11 - 20:55 Uhr

Hey,

wir werden entweder ein Familienzimmer nehmen, oder falls es bei uns zuhause mit dem Großen nicht passt, nehme ich ein Einzelzimmer und zahle den Aufschlag selber. Ich finde Zimmernachbarn im KH generell sehr anstrengend, nicht nur weil der Besuch hat, sondern auch weil ich dann Rücksicht nehmen muss mit meinem Besuch, besonders meinem 3jährigen Sohn.

LG

Beitrag von pumagirl2010 17.05.11 - 21:13 Uhr

Also bei mir gings lag eine woche stationär mit einer super bettnachbarin bis 3 tage nach der geburt eine dritte zu kam in ein 2er zimmer da soviele zimmer überfüllt waren und die musste 24std ctg kannst dir ja vorstellen wie es nachts war. joa Dann lag ich 4 tage im privatzimmer da meine kleine 2,5 wochen da bleiben musste (5wochen zu früh gekommen) und das kh 30 km von uns entfernt ist und dann 3 tage im einzelzimmer mit der kleinen dann zusammen ohne brutkasten und weil kaum besuch da war war es sehr schwer für mich die zeit zu vertreiben:-(

Beitrag von juice87 17.05.11 - 21:53 Uhr

schön maözu lesen das ich nicht ganz allein damit war.glaubt mir ich habe mit ihr ein gespräch geführt,aber irgendwie wollte sie oder konnte es nicht umsetzen.ich war nachher einfach so angekotz sry von assigen tante das ich nix mehr gesagt hatte.ich war auch einfach schon zu gaga,seelisch ging es mir einfach nur beschissen und dann noch so tolles personal.familienzimmer gibt es nur eins und das ist meist immer schnell weg.privatversichert sind wir nicht und können uns es auch nicht leisten.ich hoffe einfach das es besser klappt,danke für eure antworten/erfahrungen :)

Beitrag von emeliza 18.05.11 - 14:21 Uhr

Hallo,

bei mir war es bisher sehr unterschiedlich.

Nach der 1. Geburt lag ich erst mit einer Frau auf dem Zimmer, die, na ja, sagen wir mal eher etwas einfach strukturiert war, sie ging aber nach einem Tag mit ihrem Baby nach hause. Danach bekam ich eine Bettnachbarin, die ich eigentlich gar nicht gesehen habe, weil sie ewig lange im Kreissaal lag, die Arme.

Nach 2 Tagen wurde ich dann zu meiner Tochter in die Uni-Klinik verlegt (war ein Not-KS und viel zu klein). Dort hatte ich eine sehr nette Bettnachbarin mit der ich mich wirklich gut verstanden habe. Außerdem gab es einen Vorhang zwischen unseren Betten, so dass wir unsere Privatsphäre haben konnten, wenn der andere Besuch hatte.

Nach der 2. Geburt lag ich mit einer Frau auf dem Zimmer, mit der ich gar nicht konnte. In dem Zimmer durfte nur geflüstert werden, die Vorhänge mußten den ganzen Tag zugezogen sein und als meine Eltern mich dann mit meiner damals gerade 12 Monate alten Tochter besuchen kamen (sie war total lieb) hat sie gemeint, sie hoffe aber, dass dieses Kind nicht nochmal zu Besuch kommen würde. Äh, doch, das würde sie. Ich nehme wirklich viel Rücksicht auf andere Menschen, aber das war echt heftig, vor allem das fehlende Sonnenlicht. Die Hebamme meinte dann nachher auch, das geht gar nicht, da bekommen die Babys noch Gelbsucht.

Mein Mann hat dann, um weiteren Ärger zu vermeiden, ein Familienzimmer gebucht (zum Glück ging das noch) und das war toll. Ich brauchte mit meinem Besuch auf niemanden Rücksicht zu nehmen und mich auch nicht über die Bettnachbarin ärgern. Das war es echt wert.

Jetzt werden wir auch wieder ein Familienzimmer nehmen (wenns geht). Allerdings ohne die Kinder, das ist mir zu stressig, die bekomme ich da ja nicht tagelang beschäftigt. Die beiden (4 und 5) gehen wieder zu Oma und Opa und kommen uns dann täglich besuchen.

LG Sandra