Ich hab' echt keinen Nerv mehr für diesen allabendlichen Zirkus!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von moeriee 17.05.11 - 20:53 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich hab' die Schnauze voll! Louis will seit Wochen abends nicht mehr ins Bett gehen. Wir hatten ein nettes Abendritual und entweder ist er schon beim Trinken eingeschlafen oder ich habe ihn im Halbschlaf gelegt und er hat dann gepennt. Meistens hat es 10 bis 30 Minuten gedauert. Aus diesen max. 30 Minuten sind mittlerweile 4 1/2 Stunden geworden. Wir geben ihm alle Zuwendung, die er braucht, aber es ist jeden Abend das gleiche Theater. Zwischen 17 und 18 Uhr wird er müde, wir ziehen ihn schon mal um und er bekommt eine Flasche. Diese habe ich ihm früher immer schon oben neben seinem Bett gegeben und ihn dann hingelegt. Mittlerweile schläft er beim Trinken nicht mehr ein und wenn doch, wird er wach, sobald ich mich bewege. Seine Augen sind knallrot und klein, er weint bei jedem Mist, will nicht spielen oder sonstiges und ist einfach nur unausstehlich. Mittags ist das Einschlafen kein Problem. Er trinkt und schläft. Abends haben wir mittlerweile alles ausprobiert: Mit uns zusammen einschlafen während wir ihn füttern, mit ihm kuscheln, während wir ihn tragen, wiegen, im KiWa schieben. Alleine einschlafen haben wir auch schon versucht, indem wir ihn wach hingelegt haben. Wir haben ihm ein kleines Licht ins Zimmer gestellt, so eine Art Nachtlicht, das eine nicht zu aggressive und kalte Farbe hat, welche man auch einstellen kann. Er bekommt noch was gegen Zahnungsbeschwerden, damit er keine Schmerzen hat. Schnuller nimmt er keinen. Das Kind ist nicht kleinzukriegen. Egal wie müde er ist: Er hält sich krampfhaft wach und ich verstehe den Grund nicht. Tagsüber schläft er nicht zu viel (2 Stunden) und nachts auch nicht (10 Stunden). Ich bin echt am Ende, denn ich weiß einfach nicht mehr, wie ich unseren Sohn zum Schlafen bringen soll. Und bei aller Liebe: 4 1/2 Stunden sind nun einfach zu viel. Irgendwann bin ich mit meiner Kraft auch mal am Ende. Was sollen wir denn noch tun. Es ist einfach nur noch Theater, was sich hier jeden Abend abspielt und ich habe Angst vor jedem weiteren Abend. Wenn denn der Kleine mal schläft und ich lege ihn, hab' ich solches Herzrasen, weil ich Angst habe, dass er wieder wach wird und der Zirkus von vorne losgeht. Hat irgendjemand einen Tipp für uns, denn ich kann einfach nicht mehr. Mir gehen langsam die Ideen aus...

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (23 Wochen alt)

Beitrag von kerstini 17.05.11 - 21:09 Uhr

Hallo Marie,

das hört sich ja gar nicht gut an. Aber leider fällt mir dann da auch nichts mehr dazu ein. So wie du es erzählst habt ihr schon alles versucht was ich aus probieren würde.

Meinst du es könnte am 19 Wochen Schub liegen? Schläft er denn, wenn er mal schläft gut?

Warst du mit ihm deswegen denn schon mal beim KiA? Ich glaube ich würde es in deinem Fall noch mit Globulis versuchen. Jaja ich weiß schon... Zuckerkugeln ohne erwiesene Wirkung werden jetzt viele sagen aber ich habe damit bereits gute Erfahrungen gemacht und würde an deiner Stelle mal bei deiner Hebi oder Homöopath nachfragen.

Alles Gute derweil #winke

Kerstin mit Ida #verliebt (15 Wochen) und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von moeriee 17.05.11 - 21:34 Uhr

So, für heute sind die 4 1/2 Stunden um und er schläft immer noch nicht, brüllt aber schon seit 1 1/2 Stunden das Haus zusammen. #schwitz Mein Mann gibt gerade echt sein Bestes, denn ich kann nicht mehr für heute... #schmoll Irre, echt!

Deswegen waren wir noch nicht beim KiA, aber ich wüsste auch nicht, was der noch sagen soll. Wir warten derzeit noch auf bestellte Silberwäsche wegen Neurodermitis, falls es daran liegt. Aber ich glaube nicht mehr daran. Ansonsten könnte sie ja auch sicher was verschreiben, aber ob das sooo gut ist... #gruebel Ich glaub's nicht. Ich werde morgen mal versuchen, einen Homöopathen zu erreichen. Hoffentlich gerate ich diesmal nicht an so einen Quacksalber, wie bei unserer einen Osteopathin... Ich sehe ja, dass das Kind Schlaf ganz dringend braucht. Aber ich kann ihn ja nicht in den Schlaf prügeln. Ich bin einfach nur noch hilflos, weil alles total aus den Fugen gerät. Wenn es ein Schub wäre, dann sicher der 26-Wochen-Schub. Wir hatten mal zwei recht gute Wochen nach dem 19-Wochen-Schub, aber dann fing es wieder an... Wenn er schläft, dann schläft er sehr gut. Aber halt erst, wenn er in seinem Bett liegt. Bis dahin ist es jeden Abend ein weiter Weg.

#danke dir für deine Mühen.

Beitrag von maerzschnecke 17.05.11 - 22:49 Uhr

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es der 26-Wochen-Schub ist. Der soll recht heftig sein.

Und wenn er dann noch zahnt, kommt er wahrscheinlich einfach nicht zur Ruhe.

Ich wünsche gutes Durchhalten - mehr kann ich gar nicht sagen. Wenn ich ein Patentrezept fürs Einschlafen finde, sag ich Dir Bescheid. Abends schläft Emilia zwar nun ein (aber erst um 22 Uhr). Dafür haben wir hier tagsüber das Drama, das Madame zwar hundemüde ist, Schlitzäuglein hat und sich diese fast ausreibt. Aber seit gestern geht Tagschlaf nur friedlich im Auto oder eben auf'm Arm mit viel Geschrei.#schrei

Beitrag von moeriee 17.05.11 - 23:40 Uhr

#danke für deine Antwort! Wahrscheinlich ist es wirklich wieder ein Schub und auch, dass der Papa in letzter Zeit vermehrt zuhause war / ist (durch Krankheit). Er hat nämlich jetzt am eigenen Leib erfahren müssen, dass ein Baby sich nicht mal eben "daran gewöhnt", wenn Erwachsene keine Rücksicht auf die Schlafgewohnheiten eines Babys nehmen. Er nimmt sich nämlich das Geschwätz seiner Arbeitskollegen zu sehr zu Herzen und die sagen eben, ein Baby müsse sich daran gewöhnen, bei Lärm einzuschlafen / weiterzuschlafen und schreien lassen wäre ja auch nicht so ganz verkehrt. Dass er uns als Eltern damit ein Eigentor geschossen hat, bekommt er derzeit verstärkt zu spüren.

Wir werden ab morgen Abend wieder versuchen, ein Abendritual einzuführen. Vielleicht diesmal ein nicht ganz so aufwändiges, wie beim letzten Mal. Heute ist er jetzt nach 5 Stunden eingeschlafen, aber ich weiß nicht, woran es wirklich lag. Vier Dinge könnte ich mir vorstellen:

1) Er war jetzt so müde, dass ihn der Schlaf übermannt hat.
2) Es lag am größeren Bett, in das wir ihn vorhin zum ersten Mal gelegt haben (vorher hat er noch in dem Beistellbett geschlafen - vielleicht war das jetzt zu klein!?).
3) Ich habe sofort das Nachtlicht ausgemacht, als ich ihn ins Bett gelegt habe.
4) Er findet den DooDoo-Einschlafbären beruhigend.

Punkt 2 bis 4 haben wir heute erstmalig ausprobiert und ich habe ihn wach ins Bett gelegt. Keine Ahnung, was letztlich geholfen hat. Mal den morgigen Tag abwarten. Bis morgen Abend finden wir hoffentlich eine neue Lösung. Ansonsten wird es wie jeden Abend laufen. Aber ich WILL eine Lösung finden, denn das ist schlimm für uns alle. :-(

Ich wünsche euch, dass es bei euch auch ganz bald besser wird!

Beitrag von moeriee 17.05.11 - 23:02 Uhr

So, er schläft jetzt! Heute hat es geschlagene 5 Stunden gedauert, bis er eingeschlafen ist. Mein Abend ist damit gehalten. Jetzt kann ich noch schnell Wäsche zusammenlegen, Fläschchen abwaschen und todmüde ins Bett fallen, weil Louis spätestens zwischen 6 und 7 Uhr wieder auf der Matte steht. Ich habe jetzt auch mal versucht, mir Tipps im Internet anzulesen. Auf Ferbern mag ich nicht zurückgreifen. Es erscheint mir zwar momentan sehr verlockend, aber mein innerer Schweinehund hält mich davon ab. Ansonsten finde ich nur so ein Wischi-Waschi-#bla, das mir nicht wirklich weiterhilft. "Ganz viel Geduld" ist mir auf dem Weg verloren gegangen, auch wenn ich jeden Abend auf's Neue versuche, frisch ans Werk zu gehen, optimistisch zu sein, etc. Dann ist es ja sicher ein guter Tipp, das Abendritual wieder einzuführen. Das möchte ich ja selber auch gerne. Es steht auch überall dabei, dass es eine Weile dauern kann, bis sich das Kind daran gewöhnt hat. Nur steht nirgendwo, was man machen soll, wenn es dann nicht sofort klappt. Man soll sein Kind an einen geplanten Ablauf gewöhnen, den man später weiter durchzieht. Nur was tun, wenn das Kind dann am ersten am direkt brüllt? Wieder aus dem Bett rausnehmen, liegen lassen, streicheln, ...? Keine Ahnung. Da werde ich echt aggressiv, wenn ich solche Tipps lese, denn eigentlich helfen sie mir nicht weiter. Ich kann nicht 5 Stunden lang in einem abgedunkelten Raum sitzen und darauf warten, dass Louis von alleine einschläft. Mal davon abgesehen, dass er auch gar nicht schläft, wenn ich neben dem Bett sitze. Und Rein- und Rausgehen scheucht ihn doch auch immer wieder auf. Boah, ich kriege echt noch 'nen Vogel, weil ich einfach keinen Ausweg aus dieser blöden Situation sehe. Und beim KiA kann ich doch nicht schon wieder anrufen. Die erklären mich doch auch schon für bescheuert, weil ich ständig dort auf der Matte stehe und / oder dort anrufe. Es ist ja auch ständig was anderes... #schmoll

Beitrag von wuestenblume86 17.05.11 - 23:34 Uhr

Hallo!

Einschlafen ist bei uns zur Zeit auch öfter schwierig #schwitz wenn ich merke, dass er sehr müde ist, dann binde ich ihn ins Tragetuch. Dort kriegt er etwas schlaf und ich versuche ihn so ins Bett zu legen #pro
Ansonsten hilft auch gut der Fön #rofl bei Müdigkeit totsicher.

#winke

Beitrag von muehlie 17.05.11 - 23:41 Uhr

Sowas ist ja normalerweise nur eine Phase, die irgendwann vorbeigeht. Ich habe mir irgendwann angewöhnt, solche Phasen einfach auszusitzen. Wenn das Kind eben nicht schlafen möchte, ich aber lieber im Wohnzimmer wenigstens ein bisschen auf der Couch entspannen möchte, dann nehme ich das Kind eben mit und kuschel mit ihm auf dem Arm. Klar, Haushalt oder irgendwas anderes kann man dann vergessen, aber mit dieser Dann-eben-nicht-Einstellung ging es mir insgesamt viel besser und ich hatte auch nicht mehr diese Angst vor der nächsten Nacht.

Irgendwann werden sie ja alle mal groß... ;-)

Beitrag von wuestenblume86 17.05.11 - 23:48 Uhr

genau #pro bloß kein Stres. Ich versuche Zwergi auch zum Schlafen zu bringen, funktioniert das aber nicht dann geht es eben nochmal ins Wohnzimmer zum Spielen.
Wenn ich nicht müde bin, steh ich ja auch wieder auf.

Beitrag von kanojak2011 18.05.11 - 06:27 Uhr

Marie, es tut mir wikrlich extrem leid, dass es bei euch so läuft. Übrigens habe ich den Eindruck, dass es bei vielen Kindern so ist, die keinen Schnuller haben wollen.

Das von uns#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck

Weißt du, meine Tochter hatte eine Phase, da nutze leider nichts mehr, als sich in den Schlaf zu brüllen. du sagst, mit Licht. Bei uns im Gegenteil. je dunkler es bei beiden Kindern ist, desto schneller schlafen sie ein (!) Du schreibst, ein Schweinehund hält dich vom Fernerbn ab...Es hat aber nichts mit fernbern zu tun aber mit akzeptieren, dass vllt mal in dem Moment nichts anderes funktioniert.Und wir hatten mal auch 15 minuten schreibrüll...Ich saß daneben und war wikrlich truarig, manchmal ging ich aus hinter dir Tür. Im Druchschnitt waren es 5 Minuten.Diese Phase, wo nichts anderes funkiotniert hat, hat sich dann wieder irgendwann erledigt.

Mit Meinem Sohn ist es wikrlich, den gib ich auf den bauch, ohne Schnuller, der steckt sich seine Faust in den Mund, sagt nicht mal gute Nacht und ist weg. Weißt du aber was ich bei dir den Eindruck habe ?
Bei dir hat es sich schon hochgeschaukelt. Du schreibst von Angst, von XY...würde mich nicht wundern wenn schon gaaanz viele Anspannung im Raum ist. Mal angenommen, bei ihn ist es keine organische Ursache (was dringend abzuklären wäre.....samit Osteopathen!!!!!), dann kann sowas auch daran liegen, das das Kind es spürt. Und gerade jetzt hätte ich gesagt wäre ein Fachmann abseits der Foren angesagt. Ich finde, ich würde aufgeben, dass das Kind schlafen MUSS. Denke mehr an dich, wenn es im Wohnzimmer, gott weiss wo zufrieden ist, dann lass ich es....und gehe deiner Enstpannung nach..

Ich hätte jetzt folgendes gemacht:
a) Klären hat er was organisches, samt osteopathen
b) ist dieses in den Schlaf reinbrüllen vllt auch mal eine Phase ?
c) sich anschauen, wie viel Anspannung in mir ist und in dieser sehr arbeiten, weil das Kind es spürt
d) sich davon verabschieden müssen, dass ein Kind etwas musss und schauen, wie ich am Abend den wenigsten Stress habe
e) sich Hilfe holen..fachliche Hilfe mit der ich vllt mal an dem problm arbeiten kann

Kopf hoch. Wir denken gaaaaaaaanz vieeeeeel an dich!!!!! #winke

Beitrag von nora87 18.05.11 - 07:15 Uhr

dein süßer rutscht in den 26 wochen scub und der ist echt nicht feierlich...meiner ist 25 wochen alt und meckert den ganzen tag, echt den ganzen!!!
es geht vorbei, glaub mir!!!!#winke

Beitrag von putzemann 18.05.11 - 07:56 Uhr

ihr 2 armen!

also ich würde dir als erstes,wie schon oben erwähnt, den gang zum HP vorschlagen...

dann würd ich versuchen, ob er nicht nachmittags, vielleicht so um 15 uhr ein kurzes nickerchen macen möchte.
wenn ja gut, wenn nicht, auch gut :)

ich würde mit deinem zwerg dann so gegen 18.30, oder wenn es halt zeit ist bei euch in die badewann gehen, mit ihm.
waschne,kuscheln,etwas spielen.
dann raus und - massage!! ganz wichtig.
macht es euch warm und kuschelig,viellecith schon etwas dunkler.
massier am ganzen körper, mit gutem druck. schau aber das du die brust/herz gegend etwas auslässt, leg deine konzentration dabei auf die beine und füße, bzw die fußsohlen.
dann anziehen, und sprich immer mit ruhiger,leiser und sanfter stimme, erzähl genau was du machst und das der wurm, toll mithilft, sich gut streckt, so stark ist.......was halt grad passt.
dann geht gemeinsam ins bett, der papa soll derweil die flasche machen.
singt gemeinsam noch eine strophe von nem schlaflied( jeden abend das selbe!)
sag den wurm, dass es zeit ist zu schalfen, dass du da bist, das du ihn liebst, gegebenenfalls erzähl was ihr morgen mamcht.
halte seine hände (hilft oft gut,und verindert rumgeschlage)
mach ein "nest" aus decken bzw stillkissen,polster...
oft brauchen babys was in der hand, vielleicht gibts ein schmusi, oder einfach ein mulltuch...

veruch es mal so....gib euch zeit.
steh aber nicht mehr auf, wenn der wurm nicht schalfen kann, ok...dann redet noch etwas, schaut euch ein buch an,oder untersucht gemeinsam eure finger, nach 10 min, veruch wieder das selbe, also gut hinlegen,arme halten....kopfstreicheln.
rede nun weniger....
oder wenn er mag, kannst du pucken..

alles gute für heute abend..
denk an dich.

melde dich,wenn ich helfen kann :)

glg

Beitrag von saceradivina 18.05.11 - 07:56 Uhr

Das kenne ich, ist bei uns genauso, nur das Leander noch nichtmal tagsüber schlafen will. Bei uns geht es nun schon seit Ende Januar so, und es ist nicht wesentlich besser geworden. Er kommt auch noch zwischen 1-3 mal nachts, also mehr als 4 Stunden schlaf am STück ist auch nicht für mich.
Bin mittlerweile auch gerädert, weil ich meinen Sohn zum schlafen zwingen muss, wir haben es ne ganze Zeit lang so gemacht, das wir ihn fest in den arm genommen haben, so dass er kaum noch zappeln kann und dann solange geschaukelt und gewiegt bis er geschlafen hat, dabei hat uns angebrüllt sich versucht loszureissen und teilweise hat das bis zu 1,5 Stunden gedauert. Mittlerweile hilft das auch nicht mehr.
Neben sein Bett sitzen bis er einschläft ist auch keine Lösung, sobald wir im Zimmer sind, zieht er sich hoch und springt im Bett rum. Mit zu uns ins Bett haben wir auch versucht, da schreit er auch die ganze Zeit und schlägt um sich.

Ich bin auch am Ende und habe mir jetzt das Schlafen statt schreien Buch gekauft, ich berichte dir gerne ob es hilft, weil sonst muss ich mich leider bald wegen schlafmangel erschiessen.

LG
SaDi (16. SSW) mit Leander (9Monate) an der Hand

Beitrag von tina-mexico 18.05.11 - 08:49 Uhr

Hi Marie,

ich meine es nicht böse, aber freu Dich, dass Du schon so lange durchgehalten hast. Es ist sicher nur eine Phase. Mit dem Alter hatten wir auch so ein Theater. Das hört wieder auf.
Die Kleinen bekommen jetzt mehr mit und müssen diese Eindrücke verarbeiten und kommen daher, trotz Müdigkeit, schlecht in den Schlaf. Geht uns Erwachsenen sicher auch mal so. Für die Kleinen ist es alles neu.

Versuch den Tagesablauf etwas runterzuschrauben. Ich weiß nicht was Du so machst, aber versuch alles entspannter anzugehen und weniger zu unternehmen. Gleiche Tagesabläufe helfen.

Ansonsten versuch ruhig zu bleiben. Wechsel Dich mit Deinem Mann ab und erhol Dich in der Zeit (einfach durchatmen). Je gelassener Du sein kann, desto schneller geht alles wieder normal von statten. Deine Angst spürt Dein Kind.

Fühl Dich gedrückt #liebdrueck

Beitrag von nordstern80 18.05.11 - 12:59 Uhr

Vielleicht ne Art Trennungsangst - vielleicht hört er euch nicht, wenn er oben in seinem Bettchen liegt. Hat er ein eigenes Zimmer oder schläft er bei euch?

Wie wichtig ist dir ausspannen auf der Couch - ich habe mich einfach mit unserem Sohn abend um 7 Uhr ins Bett gelegt und wir haben dann gut bis morgens 7 Uhr gepennt - so war ich auch ausgeschlafen.
Und das verging dann wieder und wir konnten zum Abendritual zurückkehren.

Beitrag von moeriee 18.05.11 - 19:15 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

#danke noch mal für euren seelischen Beistand und eure Tipps! Mein Mann und ich haben uns gestern Abend und heute noch mal intensiv Gedanken darüber gemacht, was wir falsch machen und was wir ändern müssen und können. In der letzten Nacht ist der zum ersten Mal seit vielen Wochen aufgewacht und hat geweint. Ich vermute, das lag auch daran, dass er jetzt nicht mehr in dem kleinen Beistellbett geschlafen hat (dieses war zunächst an meinem Bett, aber als er anfing durch das Bett zu robben und regelmäßig bei meinem Mann auf der Seite lag #schock, haben wir dann die vierte Seite montiert), sondern in seinem "großen" Gitterbett. Ich fand die Idee anfangs sehr schön, ihn in diesem Bett weiterschlafen zu lassen, denn so ein kleines Baby sieht in einem so 120 x 70 cm großen Bett einfach irgendwie verloren aus. Jedenfalls denke ich, dass jetzt langsam die Zeit gekommen ist, dass er in dem anderen Bett schläft, denn lange hätte er eh nicht mehr reingepasst. Da wir jetzt so einen riesigen Umschwung haben, haben wir das gleich mit erledigt. Jedenfalls bin ich heute Nacht dann zu ihm hin und war schon etwas verzweifelt, weil ich nicht wusste, was ich tun soll, aber ich habe anscheinend intuitiv richtig gehandelt. Ich habe ihm ein Küsschen gegeben, habe seinen Rücken leicht gestreichelt (er schläft auf dem Bauch) und dann wurde er plötzlich wieder ruhig und hat weitergeschlafen. :-D Den Mittagsschlaf haben wir sonst immer im Kinderwagen gehalten, aber das will ich auch nicht mehr. Scheinbar ist damit auch einiges durcheinander gekommen, denn ich habe den Wagen oft genug dazu "missbraucht", Louis auch abends so zum Schlafen zu bekommen. Jedenfalls habe ich ihn heute Mittag gleich wieder in sein Bett gelegt, nachdem er beim Trinken eingeschlafen war. Wir haben eine Kamera an seinem Bett und so konnte ich ihn recht gut sehen. Er hat ca. 30 Minuten geschlafen, dann fing er an und hat herumgeranzt. Ich dachte schon "Oh nein! Jetzt sind aus 2 Stunden schon nur noch 30 Minuten geworden!" Aber siehe an: Nach 5 Minuten hatte er sich wieder beruhigt, ohne ein einziges Mal nach mir zu rufen. Er hatte ein paar Mal über das Gitter geschaut, hat ein wenig mit seinem Teddy gespielt und dann hat er weitergeschlafen. Er ist erst nach insg. 4 1/2 Stunden wachgeworden. Wahnsinn! Für abends haben wir uns nun überlegt, dass wir dringend wieder eine Art Ritual einführen müssen. Nicht mehr so aufwendig wie beim letzten Mal. Nachdem ich ein paar Artikel zum Thema "Rituale" gelesen hatte, wusste ich, dass wir beim letzten Mal einfach zu lange gebraucht haben, mit allem drum und dran und dass er durch dieses Ritual wahrscheinlich eher wieder geweckt wurde, als dass er damit einschlief. Da er immer in etwa um dieselbe Zeit müde wird (zwischen 17 und 18 Uhr), wollten wir beim ersten Anzeichen von Müdigkeit die erste Flasche füttern (120 ml), dann mit ihm hochgehen, eincremen (+ massieren), wickeln, umziehen und dann die zweite Flasche oben neben seinem Bett füttern (mit leicht gedämpftem Licht). Danach wollten wir dann noch einen Moment im Dunkeln kuscheln, ihn hinlegen, die Spieluhr aufziehen, ihm kurz noch die Hand auf den Rücken legen und dann rausgehen. Soweit zur Theorie. ;-) In der Praxis sah das Ganze heute so aus: Um 17.20 Uhr habe ich ihm die ersten 120 ml gefüttert. Dabei ist er schon eingepennt. Dann war jedoch die Flasche leer und er hat noch weitergenuckelt und fing dann an zu weinen. :-( Wir sind dann hoch, haben gecremt, gewickelt und umgezogen. Dann hat er die zweite Flasche mit 120 ml bekommen und wäre fast eingeschlafen, wenn er nicht dabei in die Windel gemacht hätte. :-( Also hab' ich ihn noch mal gewickelt, denn mit großem Geschäft in der Pampers schläft es sch schlecht. ;-) Danach habe ich ihm den Rest gefüttert, wir haben gekuschelt, ich habe ihn ins Bett gelegt, die Spieluhr aufgezogen, die Hand aufgelegt und bin raus. Kaum war ich draußen, fing er an zu weinen. Ich habe einen Moment gewartet, denn ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Ich hatte mich innerlich darauf vorbereitet, dass das passieren könnte, aber wie ich reagieren würde, darauf hatte ich keine Antwort. Als ich wieder rein bin, wusste ich nur: Ich werde ihn keinesfalls wieder mit ins Wohnzimmer nehmen, damit er dort spielt. Denn er IST müde und Spielen putscht ihn nur wieder auf. Ich hab' ihm dann die Hand auf den Rücken gelegt, aber er hat weiter geweint, also hab' ich ihn hochgenommen. Er hat trotzdem weiter geweint und gestrampelt und hat dabei auch an meinem Hals, meiner Wange und sonstigen Körperteilen von mir gelutscht, aber Hunger kann es nach 240 ml nun nicht mehr gewesen sein und einen Schnuller nimmt er ja nicht. Ich habe ihn die ganze Zeit über gehalten und gestreichelt, bis er sich ausgeweint hatte. Dann habe ich ihn hingelegt und seitdem schläft er. Um 18.40 Uhr war ich wieder im Wohnzimmer. Zwar war / bin ich noch leicht panisch, aber ich hoffe das Beste.

Mir tut es auch weh, mein Kind weinen zu lassen, aber ich war die ganze Zeit über bei ihm und ich denke, das hat er gespürt. Unsere Tage sind recht unaufgeregt, denn ich unternehme fast nichts mit ihm. Wir besuchen keine Kurse und auch ansonsten versuche ich, jeglichen Stress von ihm fernzuhalten. Wir gehen jede Tag eine kleine runde mit ihm spazieren, aber er mag den KiWa nicht sonderlich und in der Manduca randaliert er in letzter Zeit sowieso. Mag daran liegen, dass er für den Neugeboreneneinsatz schon zu groß und für die Manduca an sich noch zu klein ist. Aber vielleicht hat er doch mehr zu verarbeiten, als uns klar war. Wir werden es jetzt weiterhin so handhaben, denn mit knapp 1 1/2 Stunden bin ich mehr als zufrieden und er kommt auch zu seinem wohlverdienten Schlaf.

Ich #danke euch noch mal recht #herzlich-lich für euren Tipps und Anregungen. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist!

Beitrag von kanojak2011 18.05.11 - 20:39 Uhr

Ganz klasse macht ihr das. Ich halte dir weiterhin alle Daumen der Welt und freue mich über JEDE Nachricht von euch.

alllles Liebe#herzlich

Beitrag von saceradivina 19.05.11 - 06:50 Uhr

Noch eine Idee, Leander hatte damals eine Schnuller verweiger Phase mit 4 Monaten, das lag daran das er die nächste Größe gebraucht hat, dann hatter ja jetzt auch die Schnuller nicht mehr haben wollen und wir haben es wieder mit der nächsten Größe probiert, die nimmt er jetzt so einergermassen, aber halt nicht nachts.

LG