Auch eine Frage zur gesunden Ernährung

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von dani.m. 17.05.11 - 21:50 Uhr

Ich bin gerade durch den Beitrag weiter unten (den mit der Cola) darauf gekommen und würde jetzt gern mal eure Meinungen hören.

In unserer Grundschule ist es so: einerseits wird gesunde Ernährung gepredigt, andererseits aber absolut nicht darauf geachtet! Die Kinder sollen gesund essen... müssen aber während der BEWEGUNGSpause frühstücken #klatsch Dazu ein Lehrer für 70 Kinder als Aufsicht. Ja, wer soll das dann bitte kontrollieren? #gruebel
Anderes Beispiel: es wird Tee angeboten, der mitunter aber kaum getrunken wird. Ich hatte dann vorgeschlagen (es war ein sehr saurer Apfel-Tee... wir hatten ihn dann selbst probiert und selbst die Erwachsenen haben das Gesicht verzogen!) ihn ganz leicht zu süßen... mein Gedanke war 1 Esslöffel auf die ganzen 10 Liter... nur, damit er nicht ganz so sauer ist. NEIN, wir ernähren uns hier gesund! Aber der über die Schulmilchförderung subventionierte Eistee darf von den Kindern problemlos bestellt werden :-[
Ich hatte vor ein paar Wochen ein Gespräch mit einer Förderlehrerin: ich würde meinen Sohn falsch ernähren #augen Okay, ich bin kritikfähig und habe deshalb die letzten paar Wochen darauf geachtet, was er nun zu sich nimmt... zum Frühstück so gut wie NICHTS! Höchstens 2 Mal ins Brot gebissen (egal, ob Vollkorn, Toast oder sonstwas), ein winziges Stück Obst. Das wars. Süßigkeiten, Wurst oder Käse (als Snack) bringt er zurück, wie ich es ihm eingepackt habe.
Und weil ich im Moment dort arbeite, sehe ich, dass die meisten Kinder es so machen. Klar, Bewegung ist nach dem langen Stillsitzen wichtig. Aber doch auch, dass irgendwoher neue Energie kommt! Und von sich aus ziehen die Zwerge das Toben nun mal vor.
Mittagessen und Kaffeetrinken gehen dann schon eher: da sitzen alle zusammen, so ist er es von zu Hause und aus dem KiGa gewöhnt. Klar haben auch Lehrer sich eine Pause verdient. Aber ist es echt zu viel verlangt, sich mit den Kindern 5 Minuten hinzusetzen, jeder packt sein Brot aus und isst wenigstens ein bisschen? So war es zumindest zu meiner Zeit immer. Ich finde, das stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl, was in dieser Klasse sehr wichtig wäre.

Ich würde das Thema gern mal ansprechen, weiß aber nicht ob es sich lohnt oder ich nur zu hoch gesteckte Ideale habe?

Beitrag von zaubertroll1972 17.05.11 - 22:30 Uhr

Hallo,
bei uns wird in der Pause gemeinsam gefrühstückt und dann gehen die KInder auch raus.
Die 1 & 2 Klasse und die 3 & 4 Klasse haben getrennt Pause. Die einen essen vor der Pause und die anderen danach.
Es wird auch auf gesundes geachtet. Cola und Chips hat auch unsere Lehrerin schon eingesammelt und ich finde zu Recht.
Eistee finde ich auch nicht unbedingt ideal. Nicht daß mein Sohn nicht mal Eistee trinken würde aber zur Schule nimmt er Wasser mit ...wie wir auch zuhause meist trinken.
Die meisten Kinder nehmen ein Wurst/ Käsebrot mit, Obst und Gemüse. Auch ein Schokobrötchen ist drin....die Schule kann den Eltern nicht alles vorschreiben oder verbieten.
Mir ist es egal was andere Kinder essen. Wie gesagt, mit Cola und Chips finde ich es wohl richtig!
Ich weiß was mein Sohn mit in die Schule nimmt und das ist völlig okay.

LG Z.

Beitrag von kleinemimi 17.05.11 - 22:37 Uhr

Ehrlich bei Euch gibt es Eltern die Chips mitgeben?

Da sind wir wahrscheinlich mit unserer kleinen Landschule verwöhnt, ich glaub hier würde keiner auf die Idee kommen oder ich bekomme es nicht mit? :=)

Aber muss auch sagen, bei uns fangen sie schon in der ersten Klasse mit gesunder Ernährung und gesunde Zähne an, und das wirkt bei den Kindern extrem! Jetzt wird mir immer vorgehalten was gesund ist und was nicht und plötzlich ist die Lieblingswurst Salami ja so was von Mist ;=).

LG Mimi

Beitrag von zaubertroll1972 17.05.11 - 23:26 Uhr

Auch bei uns kommt der Zahnarzt. Auch schon im Kindergarten.
Die Kinder nehmen durch was gesund ist und was nicht.
Trotzdem sagt kein Kind zur Mutter : Nein, gib mir lieber einen Apfel anstatt Chips :-)
Okay....sowas steht hier gar nicht zur Debatte aber mein Sohn würde Juchuuu!!! rufen wenn ich ihm mal welche mitgeben würde :-)
Ich denke eine gute Mischung macht es. Naschen ist erlaubt und auch mal ein Nutella Brot. Ausgewogen heißt für mich nicht NUR gesund.
LG Z.

Beitrag von ajl138 18.05.11 - 12:42 Uhr

Bei uns in der Kita,hatte mal ein Junge kalte Pommes aus der Pommesbude vom Vortag mit.Nichts ist unmöglich.

Beitrag von kleinemimi 17.05.11 - 22:34 Uhr

Hallo,

also ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.

Mein Kind macht normal mit mir Frühstück, obwohl er ein sehr mäkeliger Esser ist und früh nicht wirklich aus den Knick kommt (so bin ich auch ;=)).

Er frühstückt also zu Hause gegen 7:00 Uhr. Oft eine Vollkornschnitte mit Honig und saurer Sahne oder aber mal auch was süsses wie einen Spritzring, und ab und an Müsli (was anderes mag er nicht). Dann geht es in die Schule. Die Frühstückspause ist nach zwei Stunden also 9:15 da haben sie 20 Minuten Zeit, in der sie eigentlich Frühstück essen sollen (kann ich aber nicht nachvollziehen zu Hause). Die Lehrerin ist glaub ich aber nicht im Raum.

Die nächste grosse Pause ist wieder zwei Stunden später 11:15 Uhr eine halbe Stunde wo es auf den Hof raus geht, also Bewegung mit Brotbüchse wenn sie mögen.

Gegen 12:00 Uhr je nach Stundenplan gibt es Mittag. Dann ab raus. 14:00 Uhr machen sie Hausaufgaben, vorher gibt es ein Vesper wo der Rest der Brotbüchse geplündert wird.

Im Hort wird Tee gereicht, ungesüsster Früchtetee. Vorher hat jeder seine Flasche mit.

Alles in allem also bei uns ganz gut. Und die Kids essen eh nur wenn sie Hunger haben.

Was in unsere Brotbüchse kommt: eine Vollkornschnitte (ab und an auch Mischbrot aber selten, weil ich es nicht mag) mit Wurst, wie sie es sich früh raussuchen, ein Obst (Banane oder kleingeschnittener Apfel), manchmal eine Knackwurst oder ein Babybel oder so was und immer eine Kleinigkeit Süsses, was aber immer sofort eingestellt wird, wenn er die Schnitte nicht isst. Das klappt ziemlich gut. Zu trinken bekommt er im Winter ungesüssten Tee und jetzt Apfelschorle, selbst gemischt, ein viertel Apfelsaft, Rest Wasser.

Ich fahre eigentlich damit ziemlich gut. Nachmittags hat er zwar meist wieder Hunger, aber da gibt es Obst oder mal Bäcker.

Meine Kinder sind aber beide normalgewichtig, eher dünn, weil sie viel Bewegung haben und auch Sport betreiben.

Ich halte nicht viel davon, Kinder zum essen zu gängeln, das habe ich nie gemacht und werde es auch nie tun, sie holen sich was sie brauchen und wissen aber genau, das es beispielsweise vorm Abendessen nix gibt. Sie fragen immer ob sie sich was Süsses nehmen dürfen und wenn nicht wissen sie das es Obst geben darf, das geht immer auch vorm Abendbrot.

Geb Deinen Kind doch einfach ein Getränk mit, dann umgehst Du das. Und bezüglich den unbedingten nochmal frühstücken würde ich nicht so einen Stress machen, er isst schon, wenn er Hunger hat ;=). Essen soll kein Zwang sein, sondern ein alltäglicher Spass Muss sein. Verstehst was ich meine?

LG Mimi

Beitrag von dani.m. 17.05.11 - 22:57 Uhr

Ja, und so sehe ich es auch. Aber ich habe oft das Gefühl, dass viele Kinder (so auch mein Sohn) gern frühstücken würden, aber es gar nicht können. Die Zwerge werden pünktlich zur Pause auf den Hof "gescheucht", die Lehrer verschwinden im Lehrerzimmer.
Sitzgelegenheiten gibt es auf dem Hof wenige, vielleicht für 10-15 Kinder. Und die werden von den Großen belegt, die dort malen oder Karten tauschen (auch so eine Unart, die ich nicht verstehe... eigentlich ist Spielzeug in der Schule verboten).
Die Kleinen spielen deshalb oft erst, beißen dann schnell ins Brot, wenn sie rein gehen. Und werden dafür von der Lehrerin wieder gerügt :-(
Getränk gebe ich sowieso mit, entweder Tee (Sohnemann bevorzugt ungesüßt, aber nicht sauer - also oft Kräutertee). Aber Mittags müssen sie den bereitgestellten Tee trinken.
Ach ja "richtige" Süßigkeiten gibt es bei uns in der Brotbüchse nicht. Mag Sohnemann ohnehin nicht. Manchmal ein Schokocroissant zum Kaffee.

Beitrag von kleinemimi 17.05.11 - 23:04 Uhr

Also verbieten lassen würde ich mir das aber nicht, das er sein selbstgebrachtes nicht trinken darf, da würde ich sicher was sagen.

Das mit dem Spielzeug kenne ich und ist bei uns auch oft ein kleiner Kampf hier im Hause. ;=)

Mmh schwierig. Aber glaub mir, wenn er Hunger hat isst er und das auch im Stehen, so ein Brot auf die Hand in der Schnelle, ich glaub das stört die Kids nicht wirklich.

Mach Dir nicht all zuviel Gedanken, solange er nicht sagt " Mama ich komme nicht zum essen aber ich habe doch soooo ein Hunger "

Weisst wie ich meine?

LG Mimi

PS: das ist die Vorbereitung auf die nächste Schule, da kümmert sich dann gar keiner darum ;=). Aber mein Grosser isst trotzdem sein Pausenbrot, denn der Hunger kommt irgendwann ganz bestimmt und wenn mal nicht, ist es eine Phase ;=)

Beitrag von kawatina 17.05.11 - 23:03 Uhr

"Aber ist es echt zu viel verlangt, sich mit den Kindern 5 Minuten hinzusetzen, jeder packt sein Brot aus und isst wenigstens ein bisschen? So war es zumindest zu meiner Zeit immer. Ich finde, das stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl, was in dieser Klasse sehr wichtig wäre. "

Wenn meine Tochter ihr Brot auspackt, will jeder was ab haben.

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit das Kinder überhaupt ein Schulbrot mit bekommen!
Weder in der Grundschule noch weiterführenden Schule.
Es gab bei uns (und ich lebe in einer Stadt mit reichlich Einkommensmillionären)
bereits einige Fälle, wo Grundschulkinder, deutscher (!)Herkunft in den Abfalleimern nach weg geworfenen Schulbroten forschten.
Mag ja sein, das manche Schulen sich dann den Luxus leisten können die Schulbrote nach Gesundheitsaspekten zu selektieren und den Kindern das oft erste Essen des Tages zu verwehren.

Bei mir als Elternvertreter bekäme ein Lehrer dafür die rote Karte

An der Selbstbeweihräucherung a la "welch ach so gesunden Sachen mein Kind zur Schule mitnimmt", nehme ich mal nicht teil.....#schein

Beitrag von dani.m. 18.05.11 - 06:44 Uhr

#schock Echt? Naja, bei uns hat jedes Kind Frühstück dabei. Was ich so sehe auch mehr oder weniger gesund. Klar, es gibt nicht jeden Tag Vollkornbrot und Obst.
Ich finde es nur im Nachhinein etwas unverschämt zu behaupten, an den Aufmerksamkeitsproblemen meines Sohnes wäre nur die Ernährung schuld. Gut, ich gebe der Lehrerin schon recht... finde aber, es liegt eher daran, dass er nichts isst bzw. nur in so einem unruhigen Umfeld.

Beitrag von kawatina 18.05.11 - 11:33 Uhr

Hallo,

Manche Lehrer schieben gern irgendwas vor - in deinem Fall die Ernährung. Zu wenig essen ist schädlicher als mal etwas ungesundes Essen. Der Körper hat ja keinen Brennstoff.

Im Fach Ernährungslehre was es bei uns an der Schule gibt, wird was über Ernährung verzapft, was mir (ich habe selber Jahrelang in leitender Position ( leider hauptsächlich Hausmannskost/ Eintöpfe) gekocht, sauer aufstößt. Eine Lehrerin ist absolut fähig, die anderen kann man vergessen - Reibekuchen aus dem Eimer und Fertigpudding.

Somit merkt man auch beim Lehrpersonal das Theorie und Praxis nicht in harmonischen Einklang verlaufen.

Bedenklicher finde ich im Übrigen gewisse Zusätze in Lebensmitteln - egal ob gesund oder ungesund.
Dazu zählt auch an erster Stelle Jod (in Milch, Fleisch, Backwaren jeglicher Art ,Obst, Gemüse, sowie Fertigprodukte oft in unbekannter Dosierung enthalten), gefolgt von , Geschmacksverstärkern,Süßstoffen und Farbstoffe.
Aber mit Thema sollte sich jeder selber beschäftigen.



Beitrag von dani.m. 18.05.11 - 15:55 Uhr

Das klingt ja wie bei uns! Ständig werden neue Konzepte erarbeitet, wie das Essen verbessert werden kann (besonders das Mittagessen). Aber an der Umsetzung hapert es :-(

Beitrag von connie4 18.05.11 - 05:38 Uhr

Deine Ideale sind nicht zu hoch gesteckt.

Bei uns gibt es eine Frühstückspause, wo die Kinder im Klassenraum (mit der Lehrerin) das von zuhause mitgebrachte frühstücken. Und dann gibt es eine längere "Hofpause", wo sie toben können. Da gibt es auch noch Milch zu kaufen, ich glaube seit neuem auch "CapriSonne", was meiner aber inzwischen selten kauft. Er nimmt sich immer ein kleines Wasser von zuhause mit.

Im Winter koche ich ihm selbt Tee, den er dann mitnimmt. Ich glaube den ungesüßten wie in Eurer Schule würde bei uns auch keiner trinken. Da sollen sie doch lieber nen "Wasserautomat" aufstellen (solche wie es manchmal in Geschäften gibt) - wäre doch ne Alternative bei euch.

Süßes gebe ich meinen nur ab und an mal als "Leckerli" mit in die Schule.

Mittag gibt es Schulessen. Da sitzen dann auch alle beisammen.

Liebe Grüße

Connie

Beitrag von h-m 18.05.11 - 08:53 Uhr

Bei meiner Tochter in der Schule gibt es zwischen der 2. und 3. Stunde eine Pause von 30 Min. Davon bleiben sie die ersten 15 Minuten in der Klasse und frühstücken, danach geht es für 15 Min. nach draußen.

Zwischen der 4. und 5. Stunde gibt es wieder eine Pause, allerdings 20 Min. und die werden komplett draußen verbracht.

Die Kinder dürfen aber auch ihr Essen mit nach draußen nehmen, wenn sie noch Hunger haben.

Ob auf gesunde Ernährung geachtet wird, weiß ich nicht. Meine Tochter hat jedenfalls noch nie erzählt, dass die Lehrerin einem Kind Essen weggenommen hätte.

Beitrag von anarchie 18.05.11 - 09:25 Uhr

Hallo!

Hier ist es so:
Wir frühstücken alle gemeinsam zuhause.
Obstsalat,schnibbel ich nach Kinderwunsch, Brot(selbstgebacken, Bio, Vollkorn) mit belag nach Wunsch - ich finde auch marmelade(selbstgemacht - aber nicht von mir#schein, kaum Zucker) oder mal nutella nicht schlimm.

In die Schule bekommen sie Obst und Gemüse und mal ein Joghurt, Brot, Reiswaffeln,Dinkelstangen, etc...mit.
Selten auch mal ne Milchschnitte(vielleicht alle 2 Monate...) oder einige kekse, aber da sist die Ausnahme.(und ein tribut an die beschwerden meiner Kinder, dass Andere täglich Süsskram haben..)
Als getränk gibt es saftschorle nach Wunsch , oder wasser.
Im Winter auch mal warmer tee oder ausnahmsweise kakao.

Mittags koche ich.

nahcmittags trinken wir kaffee, wo es oft selbstgebackenen Kuchen/Muffins gibt oder was anderes Süsses nach Kinderwunsch.
Auch Obst dazu...

Abends gibt es meisst Brot mit belag , dazu Rohkost.

In der schule...hach...da wird einerseits auf gesunde ernährung gepocht, andererseits gehen so eine kids morgens noch zum Kiosk und holen sich schoko-croissants, Cola und chips...
tja, das wird zwar angemahnt, auch eingesammelt(und das recht rigoros)aber bringen tut es nichts, die kids verstecken es halt und essen es vorher oder draussen.
Und man kann dem Kind ja auch nicht täglich das Nutellweissbrot wegnehmen, wenn nichts anderes hat...
das ist mir im grunde egal, ich bin nur für MEINE kinder vernatwortlich.

Aber wenn mich jemand kritisiert diesbezüglich(bei uns, weil mein Sohn Pfannkuchen mithatte - nahezu zuckerfrei Vollkorn-Apfel-Pfannkuchen#rofl), werde ich schon komisch...entweder ne klare Regel, die allgemein bekannt ist und auch durchgesetzt wird, oder raushalten.

ich persönlich wäre für klare regeln.
Aber das wollen und können viele eltern scheinbar nicht.


lg

melanie mit 4 kids(die heute ganz brav Apfel, Gurke, erdbeeren und ein ein Käsebrot dabeihaben mt Apfelschorle;-))

Beitrag von kiki-2010 18.05.11 - 10:20 Uhr

Unser Sohn geht noch in Spanien in die Vorschule und dort ist es so, dass der Vormittagssnack gemeinsam im Klassenraum eingenommen wird. Mittagessen gibt es ja mit allen zusammen (Ganztagsschule) und zwischendurch können die Kinder aus Wasserspendern in den Gängen oder draußen trinken.
Ich finde den ganzen Tee- und Saftkram völlig unnötig, auch zuhause wird nur Wasser getrunken. Ich persönlich würde das Wasser auch dem ungesüßten Tee vorziehen. Der schmeckt wahrscheinlich total bitter und säuerlich. Also einfach Wasser und fertig!

lg

Beitrag von ajl138 18.05.11 - 12:47 Uhr

Hallo,
unsere Schule hat bei diesem Projekt mitgemacht:

http://www.stiftunglesen.de/unsereklasse

Mein Sohn geht in die 2. Klasse,vor der großen(ersten) Pause essen in der Klasse alle zusammen ihr Frühstück und es kann auch noch die gute alte Schulmilch bestellt werden.Dies nutze ich aber nicht mehr,denn wir bekommen nicht wiederverschliessbare Glasflaschen mit einem halben Liter Inhalt,die nach der Pause wieder eingesammelt werden,ob leer oder nicht.
Von daher gebe ich ihm Wasser mit.Davon hat er den ganzen tag etwas und muss nicht einen halben Liter in ein paar Minuten+Brot in sich reinschaufeln.

Beitrag von arthurmama 18.05.11 - 14:44 Uhr

Hallo,

wir haben eine Schulordnung als Eltern unterschrieben, in der ziemlich genau beschrieben ist, was Kinder mitnehmen dürfen und was nicht und dann auch eben eingezogen werden kann.

Verboten, ausnahmslos:
- Getränke aller Art (es gibt frei zugängliche Wasserspender in der Schule)
- Süssigkeiten aller Art, ausser bei Geburtstagsfeiern.
Ausdrücklich erwünscht:
- gesunder Pausensnck mit Obst / Gemüse.
Hierzu gibt es auch monatlich ein Info-Brief, mal zu Gemüse oder zu Obst im allgemeinen oder besonderen, zu den verschiednen Nahrungsmitteln und deren Inhaltssstoffe, zu Getränken, zu der Verarbeitung bestimmter Nährstoffe (Zucker, Honig, ...) - an die Kinder gerichtet (und offenbar für manche Eltern mit einem hohen Informationsgehalt). Diese Info-Post zielt darauf ab, sich bewusst mit dem Essen auseinanderzusetzen und auch darauf zu achten, was man damit in seinem eigenen Körper anstellt.

Die Kinder haben vormittags eine Viertelstunde Pause in der sie auch essen können.

Es gibt Bewegungskinder die fast immer fast gar nichts essen und es gibt auch stille Kinder, die immer alles aufessen. Aber es gibt auch solche Kinder, wie meine, die mal wochenlang alles aufessen und mal woschnelang ich mich fragen muss, was soll ich einpacken, dass es interessant wird.

Ich habe keine Meinung dazu, ob man Kinder sitzen lassen muss oder denen die freie Pausenzeiteinteilung überlässt. Meine würden es als Einschränkung sehen, wenn sie zusammen erstmal essen müssten.

LG, I.