Erste Zeit nach der Geburt?

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Beitrag von shadow8 17.05.11 - 22:03 Uhr

Hallo,

mich würde mal interessieren wie so die erste Zeit nach der Geburt ist? Ist alles toll und wunderschön oder auch nervig? Hat man noch etwas Zeit für sich und die Umwelt oder dreht sich alles rund um die Uhr nur noch um das Baby??? Wie ist so ein Tagesablauf mit Baby?? Ich habe irg. etwas Angst vor den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt.

LG

Beitrag von anchesen 17.05.11 - 22:14 Uhr

Meine Maus wird am Donnerstag sechs Wochen alt. Mir wurde ständig gesagt das sich das Leben völlig verändert und man für nichts mehr Zeit hat. Aber ich konnte mir das echt nicht vorstellen, dachte so ein Baby schläft doch wohl auch viel.:-p Jetzt ist Maus da und nichts ist mehr wie vorher, man kommt zu nichts, alles dreht sich um sie und ich bin froh wenn ich es schaffe auf Klo zu gehen oder zu duschen. Babys schlafen nämlich meist nur kurz und brauchen einen dann gleich wieder. Es ist echt die anstrengendste Zeit, aber auch die schönste in meinem Leben!
#winke Liebe Grüße! Nadine mit Stella Florentine

Beitrag von maerzschnecke 17.05.11 - 22:31 Uhr

Bei uns waren die ersten Wochen auch eher anstrengend. Natürlich ist es schön, das Kind endlich im Arm zu halten. Aber die ersten 3 Wochen habe ich dauergestillt. Nachts schlafen ging fast gar nicht, weil sie mind. alle 1,5 Stunden wach war und an die Brust wollte, wo sie -weil sie das Trinken ja auch erst lernen musste- mind. 45 Minuten dran hing. Es gab Tage, da saß ich um 14 Uhr noch im Pyjama auf der Couch.

Ab der 4. Lebenswoche wurde es besser .... ja.... bis zur 6. Lebenswoche. Ab Woche 6 hatten wir unseren ersten Schub und der hatte es in sich. Da gab es Tage, an denen ich mir die Frage stellte, ob ich als Mutter überhaupt taugte und ob es so eine kluge Entscheidung war, dass ausgerechnet ich ein Kind in die Welt setze. #augen In der 10. Lebenswoche war der Spuk vorbei und ich hatte das fröhlichste, liebste Kind auf Erden.

Gerade stecken wir im 19-Wochen-Schub, der nicht annähernd so schlimm ist wie der 8-Wochen-Schub - mich aber dennoch fordert.

Ja, Mutter sein ist schön #verliebt. Aber es ist auch harte Arbeit, rund um die Uhr - 24 Stunden am Tag. Wenn Dein Kind nachts wach wird und Hunger hat, musst Du sofort da sein. Deine Bedürfnisse ändern sich und manchmal bist Du schon froh, wenn Du wenigstens mal unter die Dusche hüpfen kannst, um so etwas wie eine Auszeit zu haben.

Beitrag von phoenixe84 17.05.11 - 22:42 Uhr

Also ich muss sagen, ich habe auch ein ganz liebes pflegeleichtes Kind. :-) Trotzdem ändert sich so ziemlich alles.

Ich hab echt einen riiiiiiiiiiiiiesigen Respekt vor allen alleinerziehenden auf dieser Welt!!! #pro

Beitrag von anchesen 17.05.11 - 22:48 Uhr

Auweia ich auch!!! Sag ich fast täglich zu meinem Mann. Mein Mann hatte nach der Geburt sechs Wochen Urlaub und muss ab Donnerstag wieder arbeiten. Hab jetzt schon etwas angst.#zitter Er war mir echt eine große Hilfe und sonst hätte das mit dem Stillen bestimmt auch alles nicht so supi geklappt! Also Hut ab vor allen Alleinerziehenden dieser Welt!

Beitrag von sandra7.12.75 17.05.11 - 22:58 Uhr

Hallo

Bei meinen ersten vier Kindern war alles ok.Jetzt kam vor 14 Wochen unser Zwerg und die hat alles auf den Kopf gestellt#schwitz.

So ging es uns noch nie und nie hatten wir als paar wenig Zeit.

Aber das Gute:Es wird immer besser#verliebt und einfacher.

lg

Beitrag von querulantin123 17.05.11 - 23:01 Uhr

Bei mir wars andersrum, ich hatte mir das VIEL stressiger vorgestellt. Ich hab die Maus viel getragen und war viel mit ihr draußen, Spaziergänge, gemütlich ins Dorf zum Einkaufen, konnte gleich wieder super arbeiten etc.

Beitrag von anchesen 17.05.11 - 23:11 Uhr

Das sagt mein Mann auch die ganze Zeit.:-p Er schläft ja auch Nachts durch. Meine Maus hängt alle 1 1/2 Std. an meiner Brust und trinkt dann aber auch 45min.:-) Aber das tragen bringt wirklich ne menge, kann ich nur bestätigen! #winkeLiebe Grüße!

Beitrag von nsd 18.05.11 - 07:54 Uhr

Hi!
Am Anfang war ich eigentlich mit Stillen und Baby-TV beschäftigt. Essen ging nur wenn ich sie auf dem Arm hatte. Sie wollte nicht abgelegt werden. Duschen ging nur, wenn mein Mann sie genommen hat. Ich hatte die ersten 4 Wochen nicht heilen wollende blutige BW. Nach 4 Wochen haben wir die richtige Salbe gefunden und es ging besser. Wir sind auch viel spazieren gegangen. Am Anfang wollte sie nicht vor 23:30 Uhr ins Bett und wollte dann wieder um 2 uhr und 4 Uhr und 6 Uhr gestillt werden (Gähn). Aber das wurde immer besser. Seit sie 4 Monate ist, da geht sie um 19 Uhr ins Bett. Seit sie 8 Wochen ist, schläft sie durch bzw. hat längere Schlafphasen nachts.
Am Anfang habe ich mir echt gefragt "Was habe ich mir angetan". Das war aber in der Phase, als sie nicht vor Mitternacht ins Bett wollte und ich so Probleme mit meinen BW hatte. Aber so ein kleines Wesen ist so toll. Mit 6 Wochen hat sie mich das erste Mal bewusst angelächelt (schmacht). Es wird immer besser. Am Anfang schlafen und essen sie fast nur. Aber je mehr sie von der Umwelt mitbekommen und auch lernen desto schöner wirds. Seit 2 Monaten kann Fiona sich schon etwas selbst beschäftigen.

Die ersten Wochen sind schon anstrengend, aber dann wird es einfach nur schön. Das erste Highlight ist das erste Lächeln, irgendwann merkt man, dass die Kleinen richtigen zwischen den Personen in der Familie unterscheiden kann und Mama einfach die Beste ist. Die Zeit geht so schnell vorbei.

Es dreht sich nun mal viel um das Kind. Es braucht dich. Die Hausarbeit bleibt schon mal liegen oder dauert länger. Wir haben auch schon ein paar Stunden Wellness gemacht (Oma hat aufgepasst). Freu dich auf dieses Wunder. Es gibt dir all deine Liebe zurück.

Beitrag von paddy-david-lisa 18.05.11 - 10:27 Uhr

Bei uns waren die ersten Wochen super schön er hat getrunken war danach müde und hat 3-4 std geschlafen musste ihn manchmal sogar aufwecken dass er was trinkt ich hatte auch Angst davor weil alle gesagt haben die erste Woche wird so schlimm und grad die erste Nacht zu hause wäre die schlimmste aber es war genau das Gegenteil klar war ich nachts müde wenn er wach wurde und trinken wollte aber kaum hab ich ihn angesehen war ich nicht mehr müde nur stolz und glucklich. Aber das ist immer unterschiedlich es gibt so genannte schreikinder und eben welche die lieber schlafen und David ist sowieso ein ganz lieber und ruhiger außer wenn er spielt grins
Jetzt ist er 9 Monate alt und ich bin null gestresst wenn er schläft leg ich mich in die Wanne, räum auf oder mach gar nix und "chill". Lach ich würd mir da nix einreden lassen.
Wünsche dir alles Gute

LG Lisa mit David 9 Monate

Beitrag von didyou 18.05.11 - 11:51 Uhr

Huhu,

mein Kleiner ist Heute genau 18 Tage alt. Ich fand die Tage im Krankenhaus am schlimmsten um ehrlich zu sein, obwohl ich ihn da in der Nacht mal für drei Stunden oder so ins Säuglingszimmer gegeben habe.
Ich hatte auch etwas Angst, dass es zu Hause schlimm werden würde, aber es war dann ganz anders. Die ganze Atmosphäre war ruhiger und gelassener obwohl alles ganz neu war. Und auch das Stillen empfand ich als nicht mehr so stressig wie im KH, obwohl es bei uns leider nicht geklappt hat.

Klar es dreht sich alles nur noch um die Kleinen, aber man hat auch mal Zeit für sich. Meiner ist so, er isst etwas alle drei bis vier Stunden und ist zweimal am Tag jetzt danach richtig lange wach. Manchmal sogar bis zur nächsten Mahlzeit. Aber selbst dann kann ich ihn in seine Wiege legen und nebenbei etwas im Haushalt machen. Wenn er dann quängelt nehme ich ich ihn hoch und trage ihn durch die Wohnung oder wir kuscheln einfach ne Runde.

Gehen auch viel spazieren oder fahren mal zu Oma und Opa.

Ich denke es kommt alles auf das Kind an, aber ich für mich muss sagen, dass ich wohl noch nie so ausgeglichen war wie jetzt.

LG Didyou

Beitrag von pregnafix 18.05.11 - 12:00 Uhr

Ich kann nur für uns sprechen. Miriam hatte aber auch ganz fiese Koliken...

Hier war nichts wunderschön, entspannt, romantisch und tralala... hier gabs Heulorgien, Verzweiflung, Pizzaservice, Tagschlaf und nachts Wachzeiten etc pp...
Es war NICHTS wie vorher. Es herrschte absoluter Ausnahmezustand und ich fands schrecklich!
Es gibt tatsächlich nur noch Baby, Baby, Baby... und keine Zeit zum kochen, kaum Möglichkeiten anständig zu schlafen und bei uns teilweise völlige Verzweiflung...
(Miriam hat aber auch beinahe täglich von 19/20h bis 2/4h morgens durchgeschrien!!!)

Nächste Woche wird Miriam nun ein Jahr alt und wir freuen uns riesig #verliebt All das hat sich sowas von gelohnt und wir möchten nächstes Jahr auf jeden Fall noch so einen Schreihals #schrei ;-)