Zu aprupt abgestillt?/nun Depression?;-(/massive Schlafstörungen!Hilfe

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Beitrag von marika333 18.05.11 - 07:08 Uhr

#heul die nächste Nacht ohne auch nur eine Stunde Schlaf!!!!

Ich komme einfach nicht zur Ruhe!
Bin huuuuuundemüde,kann aber nicht abschalten.
Habe mich gegen 23.00 Uhr nach schöner Massage von meinem Mann hingelegt( anderes Zimmer) und "wollte"schlafen.

Jch hab nuuuuur gewühlt,gelauscht,geschwitzt bin zig mal aufgestanden undhabe unendliches Kopfkino#zitter

Weiß nicht wie ich den Tag durchhalten soll bzw meine süße Tochter vernünftig versorgen....#heul

Habe recht aprupt abgestillt da nur Stress beim Stillen und vorzeitig dazu ( nach 3,5 Monaten). Dann wollte ich wenn schon denn schon bitte lass die Milch wegbleiben und hab es fürchte ich zu radikal gemacht und Kämpfe nun mit dem Hormonhaushalt.

Habe so Angst eine Depression zu bekommen und alles zu verlieren:-(

Wer kann mir denn helfen?! Frauenärztin? Kann ich Hormone bekommen die mich aus dem Tal rausholen?!?!
Hab so Panik dass alles vorbei ist oder ich den Anforderungen als Mami nicht standhalten kann.

Ich finde einfach keine Ruhe.das stàndige kopfkino hält mich vom Schlafen ab und meinen Mann Jammer ich nur voll-hab Angst dass er mich verlässt!

Bitte sagt mir was ich tun kann!!!!

Hilfe!

Beitrag von lexenia1026 18.05.11 - 08:03 Uhr

Hey du Arme, lass dich mal #liebdrueck

Bitte wende dich an deine Frauenärztin oder vielleicht auch an deine Nachsorgehebi. Bevor du wirklich noch in eine ernsthafte Depression rutscht. Eventuell geben sie dir erstmal was Homöopathisches. Ich hatte auch so eine Phase und mir hat Pulsatilla von meiner Hebi super geholfen. Würde es aber nicht auf eigene Faust nehmen, auch wenns naturheilkundlich ist. Also bitte geh zum Azrt/Hebi - die sind auch für sowas da und depressive Verstimmungen sind auch nach dem Wochenbett nicht unüblich.

Alles Gute!
#winke Lexi

Beitrag von marika333 18.05.11 - 08:31 Uhr

Mit Hebi hab ich Freitag Termin.
Sie kennt much ja jetzt nun etwas und meint ich bràuchte psychologische Hilfe.
Sie kümmert sich da mit drum:-)
meine Anforderungen an MICH und meinen Alltag sind zu hoch.
Vorher Vollzeitjob,Haushalt und Co-jetzt "nur"Kind und nix anderes mehr geregelt und kleinste Sachen überfordern mich:-(

Habe mir was gegen nervöse Unruhe und Schlafstörungen geholt homöophatisch,aber mein Problem liegt glaub ich tiefer....

Anstatt mich über mein Kind zu freuen,seh ich nur was ich NICHT schaffe!

Ich hoffe mir wird geholfen!!!!!

Lg und danke

Beitrag von qrupa 18.05.11 - 08:49 Uhr

Das klingt auf jeden Fall vernünftig, wenn deine Hebamem bescheid weiß und du solltest dich da wirklich nicht scheuen psychologische Hilfe anzunehmen. Eine echte Wochenbettdepression (und danach klingt das bei dir) ist nichts was einem peinlich sein muß, wo man aber unbedingt Hilfe annehmen sollte. Kommt gar nicht so selten vor, es spricht nur leider niemand drüber, weil man sich über ein Baby gefälligst zu freuen hat und nurnoch rosa Zuckerwatte sieht.

LG
qrupa

Beitrag von lilly7686 18.05.11 - 08:06 Uhr

Hallo!

Erst mal Ruhe bewahren!
Es ist schon mal gut, dass du siehst, dass irgendwas falsch läuft.
Meist hilft schon reden. Hast du jemanden, mit dem du über all das reden kannst?
Mann, Freundin, Mutter, Schwiegermutter? Irgendjemanden?

Wenn nicht, dann würde ich erst mal zum FA. Das wäre jetzt meine erste Anlaufstelle für sowas.
Oder gibt es eine Frauengruppe? Google mal, es gibt oft so Frauentreffen oder sowas.

Ich wünsche dir von Herzen gute Besserung #liebdrueck

Beitrag von sarahjane 18.05.11 - 11:05 Uhr

Bitte vereinbare einen Termin mit Deiner Gynäkologin aus. Sie wird Dir sicher helfen können.



Alles Gute!

Beitrag von struffelchen 18.05.11 - 11:25 Uhr

Huhu...

Mir gings ähnlich..
Mein kleiner ist am 21. 10 Monate alt und habe nur 6 Wochen gestillt..

Ich hatte super viel Milch, durch aber verständnislosigkeit meines Mannes dem stillen gegenüber (ich denke es war eher "eifersucht") dann meine schwiegermutter ("also ich wurde lieber pumpen, da weiss du wenigstens wie viel er trinkt")..
Dann waren mein mann und ich auch ziemlich überfordert mit der neuen Situation.. Er hat einfach nicht eingesehen das ich auch ruhe brauche und der haushalt leidet obwohl ich den ganzen tag zu hause bin.. das das nächtliche aufstehen stresst etc...
Also fing ich nach 2 wochen stillen an zu pumpen..
hab auch morgend´mit nächtlicher pumppause 500ml gepupmt...
also milch hatte ich massig...
durch das pumpen ging relativ schnell meine milch zurück (fehlenden stimulation der brust)..
Ich musste nach ca 2 wochen komplett nahrung füttert..
hab dann nach weiteren 2 wochen wieder verscht anzustillen, weil ich es so vermisst habe..
das gefühl.. ich am mir vor als wenn ich meinem kleinen nicht die richtige liebe geben konnte..
asl wenn ich ihn was wichtiges nehmen würde.. etc..
konnte abends nicht schlafen, habe viel geweint..
wenn mich jemand gefragt hat ob ich noch stille habe ich sofort ein schlechtes gewissen bekommen etc..
aber der neue anstillversuch schlug fehl und ich habe mir wieder vorwürfe gemacht... #schmoll

geholfen habe mir gute zureden, lete die mir zugehört haben und mir gesagt haben das ich keine schlechte mutter bin nur weil ich nicht stille..
und heute komme ich gut damit zurecht..
stanley fehlt es an nichts, wir waren und sind glücklich mit der flasche..
habe bei jeder flaschenmahlzeit gekuschelt und es genossen..

und ich weiss das ich es beim zweiten kind anders machen werde...

Lg Anja #liebdrueck

Beitrag von coco44 18.05.11 - 11:27 Uhr

Hallo#winke

gehe doch gleich heute zum Frauenarzt. Zu warten, bis Deine Hebi am Freitag mal nach Dir sieht, finde ich einfach zu spät.

Ohne Schlaf ist es normal, das Du nicht klar denken kannst und Dir Deine Probleme nur noch größer erscheinen.

Warte nicht ab, bis sich Dein Schlafproblem von selbst löst, denn das tuts wahrscheinlich nicht. Also lauf los zum Arzt!!!

Alles Gute
coco44

Beitrag von kanojak2011 18.05.11 - 12:16 Uhr

Hi Marika,

habe mich gewundert, dass du dich nicht meldest.du fragst, was du tun kannst, nur wenn man dir es schreibt, tust du es soweiso nicht.

Wenn du es so schreibst. klar, auch das kann sein. Ich denke aber trotzdem, dass du keine Depressionen hast. Du bist schlicht und einfach unausgeschlafen. man sieht in diesem Zustand Sachen einfach schwarzer als sie sind. Und wenn man einige Zeit alle X Stunden immer wach sein muss, dann kann sich eine Teufelsspirale daraus entwickeln.
Ich glaube langsam, dass es dir nichts nutzt, wenn eine von uns mit großartigen Vorschlägen kommt....weil du schlicht und einfach recht haben kannst..
Allerdigns ist Hebi oder Frauenarzt vollkommen Fehl am Platz. Sowas gehört einem Therapeuten in die Hände (reden) und wenn es wirklich Richtung Depressionen gehen sollte, dann ist ein Psychiater daran.
Es ist Schade, wenn es sich schon so schwierige Situation, noch schwieriger macht...wir sind halt nur Menschen und der erste Schritt in die richtige Richtung ist zu wissen, dass man überhaupt ein problem hat.

Ich wünsche dir so oder so, dass du entweder aktiv wirst und du dir Hilfe suchst oder dass dir die Hilfe zumindest mit Hilfe deienr HEbi vermittelt wird.

Wir bleiben hier mit Ohren offen, wenn du dich mal auskotzen musst.

LG von uns

Beitrag von maerzschnecke 18.05.11 - 13:10 Uhr

Ach, Mensch. Du kommst auch nicht zur Ruhe. Ich drück Dich mal #liebdrueck

Irgendwie beschleicht mich jetzt der Gedanke, dass Du die Wochenbettdepression eigentlich schon länger hast, dass die aber nur von Eurem Stillproblem überdeckt wurde. Da hattest Du noch eine gewaltige 'Aufgabe', die Dich abgelenkt hat. Jetzt, wo das Stillen als vermeintliches Hauptproblem weg ist, merkst Du, dass da NOCH etwas ist.

Ich denke auch: Gang zum Frauenarzt. Der hat sicher Kontakte, wohin er Dich mit einer Wochenbettdepression vermitteln kann.

P.S.: ich denke nicht, dass Dein Mann Dich so schnell verläßt. #liebdrueck

Beitrag von hebigabi 18.05.11 - 14:28 Uhr

Wenn du abprupt abgestillt hast - war es mit Tabletten?
Bromocriptin oder Pravidel?

DIE machen bzw. unterstützen Depressionen und wenn ich Frauen habe, die in so einem Loch sitzen setzen wir als erstes die Tabletten wieder ab und steigen auf Alternativen um.

http://www.schatten-und-licht.de

LG

Gabi

Beitrag von marika333 18.05.11 - 16:31 Uhr

Habe auf eigene Faust abgestillt.mit weniger pumpen und pytolacca und salbeitee. Keine Tabletten. Nun kommt immer noch Milch rausgespritzt wenn ich drücke...

Lg m

Beitrag von hebigabi 18.05.11 - 20:54 Uhr

Solange dein Busen weich ist würd ich ihn schlichtweg in Ruhe lassen- also nicht drücken usw

Die restliche Milch resorbiert sich von alleine.

LG

Gabi