Ich trau mich nicht zum Blutabnehmen...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von josili0208 18.05.11 - 12:12 Uhr

Meine Kleinste ist 27Monate alt und soll zur Kontrolle Blutabnehmen, da letztes Jahr zufällig eine Anämie festgestellt wurde. Nun schiebe ich das vor mir her und traue mich nicht mit ihr dorthin #zitter Ich brings nicht übers Herz... und das obwohl sie mein 3.Kind ist und ich eigentlich ziemlich unempfindlich bin (war), die Grosse hat schon ziemlich alles mitgenommen und ich musste schon so einige Blutungen stillen #schwitz.
Diese Blutabnahme ist sehr umfangreich, deswegen wollte die KiÄ auch bis nach dem 2.Geburtstag warten.
Und nun ist mein zartes Mäusgen 2 und ich schaffs nicht.
Warum traue ich mich da jetzt nicht hin?!
Tipps? Anyone?

#schmoll lg jo

Beitrag von majasophia 18.05.11 - 12:21 Uhr

also ich kann dich eigentlich nicht verstehen, denn für mich wäre es wichtiger zu wissen, warum sie eine anämie hat und wie sich das ganze entwickelt hat!

es ist ja nur picks- sicher für kleine kinder total schlimm, aber die haben das auch recht schnell wieder vergessen...

du könntest auch emla-pflaster in der apo besorgen (damit die einstichstelle 30min vor der be bekleben und dann wird die haut betäubt und die kleine hat keine schmerzen!)- also denke das wäre eine gute möglichkeit für euch beide...so ein zauberpflaster..gibts auch als salbe...

grüßle

Beitrag von josili0208 18.05.11 - 12:26 Uhr

Es ist ebend nicht nur ein kleiner Pieks sondern 3 Röhrchen voll #schwitz. Sie ist doch so vertrauensvoll und geht (noch) gern zum Arzt...
Ich frag mal in der Apo wegen der Pflaster, hoffe die gibt es hier (Portugal)
Ich bin nicht sonderlich besorgt, weil es ihr hervorragend geht, sie isst gut und ist fit. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie noch unter Anämie leidet...
Danke, jo

Beitrag von majasophia 18.05.11 - 12:28 Uhr

naja aber es wird trotzdem nur einmal gepickst..wieviel röhrchen da dann abgezogen werden, wird deiner tochter herzlich egal sein...

du kannst sie ja auch schonmal drauf vorbereiten, ihr das erklären und evt. zu hause schonmal mit dem arztkoffer spielen

Beitrag von romance 18.05.11 - 12:29 Uhr

Huhu,

ich gehe auch ungern zum Blutabnehmen mit der Kleine. Bis jetzt war immer Blutabnahme im Kopf. Da die Venen nicht so wollten. Und sie kennt das leider seit der 14. Woche. Sie hasst es wenn sie zum Dok muß. Sie mag nicht mal den Popo abwischen (der zur Zeit wund ist) weil sie zuviele Zäpfchen und Fiebermessen bekommen hat. Sie hat eine Abneigung dageben.

ABER ich würde trotzdem gehen, im Wohle des Kindes. Wir haben Verdacht auf Leukopenie (Anämie der weißen Blutkörper).

LG Netti

Beitrag von toennchen 18.05.11 - 12:29 Uhr

Hi,

also mein 1,5 Jahre alter Sohn hat vorgestern auch Blut abgenommen gekriegt und fands sehr spannend. Waren 2 Röhrchen. Er ist nur kurz zusammengezuckt beim Pieks, dann mußte die Ärztin noch etwas stochern, weil sie die Vene nicht gleich hatte und er hat fasziniert zugeschaut. Auch als dann das Blut lief war er sehr interessiert, keine Spur von Schmerzen ect.

Die Kleinen sind manchmal erstaunlich unempfindlich, gib ihr einfach ein Stück Schokolade zur Ablenkung und dann flutscht das schon!

Alles Gute, toennchen

Beitrag von miau2 18.05.11 - 12:32 Uhr

Hi,
probier, dich zu entspannen. Wir hatten vor 2 Stunden eine sehr überraschende, nicht vorher angekündigte Blutabnahme.

Und was soll ich sagen - bis auf ein leises "Aua" hat unser Kleiner (2,5 Jahre) keinen Mucks getan, sich mit mir ein schönes, buntes Bild angeguckt und super still gehalten. Und danach stolz sein buntes Pflaster herumgezeigt und die Gummibärchen, die es als Belohnung gab genascht.

Nein, er ist kein Profi, es war seine erste Blutabnahme, und es hat länger gedauert, weil seine Venen nicht viel hergeben wollten.

Mir ist es lieber herauszufinden was meinem Kleinen fehlt als ihm diesen kleinen Pieks und die paar Sekunden Aua zu "ersparen".

Geht hin und bringt es hinter Euch, und mach dich nicht so verrückt.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von hope-83 18.05.11 - 12:43 Uhr

Hast Du Angst dass es Ihm weh tut?
Es gibt Salben welche vorher aufgetragen werden können welche anästhesierend wirken!

Beitrag von amadeus08 18.05.11 - 12:45 Uhr

das Wichtigste ist, dass Du Sicherheit ausstrahlst und Deinem Kind das Gefühl gibst, dass es nichts schlimmes ist und es ist ja auch nichts Schlimmes!!!
Ja klar kann das ein wenig weh tun, vor allem wenn der Arzt die Vene nicht sofort findet oder mehrmals suchen/stochern muss, aber mal ehrlich, der Schmerz ist doch total kurz und umfangreich oder nicht spielt ja eigentlich keine große Rolle, denn wenn die Vene mal angezapft ist, dann ists doch egal, ob sie ein Röhrchen brauchen oder drei. Bei unserem Sohn wurde das mit 14 Monaten gemacht um eine Krankheit auszuschließen. Das ist doch wichtig!!! Klar, er hat gebrüllt wie am Spieß, weil der Arzt die Vene nicht gefunden hat. Hat wirklich gedauert, aber mal ehrlich, insgesamt waren es doch nicth mehr als fünf Minuten, bis wir wieder draußen waren. Dann durfte er ein Spielzeug aussuchen und alles war gut. Das hinterlässt ja keine bleibenden Schmerzen und wenn man nicht aus Krankheitsgründen sehr oft Blut abnehmen lassen muss, dann verkraften die Mäuse das doch auch gut.
Aber wie gesagt, Deine Einstellung ist die Entscheidende! Versuch doch Deinem Kind nicht jetzt schon Angst vor so etwas eigentlich doch Banalem zu machen!!!
Oder hast Du Angst vor den Ergebnissen? Das könnte ich eher verstehen, wenn man das dann vor sich herschiebt, obwohl es dann ja erst recht nicht richtig wäre.
Also anrufen, Termin machen, hin und nicht soviel Wind drum machen!
Lg und Alles Gute, vor allem fürs Ergebnis !!!

Beitrag von josili0208 18.05.11 - 13:11 Uhr

Ich sag ja, normalerweise bin ich nicht so. Ist vielleicht weil meine Kurze so extrem vertrauenswürdig ist und ich das Gefühl habe, sie zu bescheissen, wenn ich ihr sage "ist ja nicht so schlimm". Ich gehe selber sehr ungern zum Blutabnehmen, weil mir immer schwindelig wird, kann mir vorstellen, dass 3 Röhrchen bei einem 12-kg-Kind ne ganze Menge sind #schwitz
Klar bin ich auch ein bisschen nervös wegen dem Ergebnis, aber eher andersrum. Wenn alles i.O. ist, haben wir viel Lärm um nichts gemacht...

Ich geb mir nen Ruck und geh da morgen hin

Beitrag von toennchen 18.05.11 - 13:44 Uhr

Hi,

dann bescheiß sie halt nicht und sag ihr, ist ein kleiner Pieks, aber der ist wichtig. Und versuch sie abzulenken ;)

Ihr werdet das schon hinkriegen

Beitrag von miau2 18.05.11 - 13:48 Uhr

Hi,
dann sag ihr halt die Wahrheit statt ein "ist ja nicht so schlimm". Von dem Satz hören die Kiddis eh nur "schlimm" - und damit ist es schlimm.

Sag ihr, es tut etwas weh, sag ihr, es piekst etwas - was ist so schlimm an der Wahrheit?

Wir haben unserem Kleinen vorhin gesagt, dass es etwas pieksen wird. Das hat an seinem Vertrauen in mich nicht wirklich etwas geändert.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von fascia 18.05.11 - 16:37 Uhr

Hallo josili,

fein, dass du dich entschlossen hast, morgen hinzugehen.

Weißt du was?
Es haben dir hier viele verständnisvolle Frauen geantwortet.
Das ist wirklich nett, oder?

Sie haben jetzt alle gelesen, dass du deinen Beschluss gefasst hast.
"Wir" erwarten also morgen abend deinen "Bericht", ok?
Also: Kein Rückzieher mehr...

Das wird schon. Du tust das Richtige.
Und denk mal daran: Deine Kleine hat Vertrauen, viel Vertrauen.
Darum ist sie nicht so leicht nachhaltig zu erschüttern.
Wenig Vertrauen macht eine solche Sache schlimm, nicht viel davon...

LG,
und bis morgen#kuss,
f.

Beitrag von josili0208 18.05.11 - 23:35 Uhr

Die Überweisungen liegen bereit, ich muss ja auch gehen, mache ich alles in einem Abwasch ;-)
Emla-Pflaster gibt es nur in der Industriepackung für 44 Euro :-[, also muss es so gehen. Ich nehme einen Lolli mit ;-)
lg jo

#danke

Beitrag von kamelefant 18.05.11 - 13:15 Uhr

Am besten machst du gleich einen Termin und bringst es hinter dich, um dich selber nicht noch weiter kirre zu machen, denn dein Kind spürt deine Unsicherheit auch.
Und wenn du so eine Angst davor hast, dann schick deinen Mann oderso mit, der deinem Kind Sicherheit geben kann.
Ich selber hab schon zig Kindern Blut abgenommen und meist ist es so, dass die Kinder das ganz cool wegstecken, wenn die Eltern auch cool bleiben. Zudem kannst du dir ggf. vorher ein Emla-Pflaster geben lassen, dann merkt das Kind den Stich nichtmal.
Aber wenn die Mütter schon vorher eine starke Unsicherheit ausstrahlen, dann werden die Kinder auch extrem unsicher, sodass die Blutentnahme zum wahren Kampf werden kann.
Wenn kein anderer mitgehen kann, dann warte während der Blutentnahme draußen. Wirklich, Kinder sind zäher als man denkt und bevor sie von deiner Angst angesteckt werden, ist es sogar besser, wenn sie das alleine durchstehen.

Oh und bei zarten Kindern ist das Blutabnehmen übrigens viel leichter und schneller erledigt als bei speckigeren, wo man erstmal ewig die Gefäße suchen muss, also relax und brings hinter euch.;-)