Wie dem Ehemann mitteilen, dass die Ehe wohl am Ende ist???

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Ja oder nein 18.05.11 - 14:31 Uhr

Hallo ihr Lieben!!!

Vorweg, ich schreibe schwaz, weil mich Einige hier kennen...

Nun zu meiner Situation:
Seit längere Zeit stelle ich mir die Frage, ob das alles noch einen Sinn hat??!!
Mein Mann und ich sind seit 5 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder (1und4)
Wir haben seit ca 1 Jahr keinen Sex mehr (einmal unter Alkoholeinfluss).

Ich war vor ca 6 Wochen schwer krank und bin beinahme gestorben.
Seitdem frage ich mich immer wieder: Soll das alles gewesen sein? Bist du so wirklich glücklich??? Wie soll es weiter gehen???

Tja und da stehe ich nun... Ich bin tierisch unglücklich, denke nicht, dass das so weiter gehen kann.
Ich habe das Gefühl, dass wir uns auseinander gelebt haben. Es ist nicht so, dass wir uns streiten oder so... Aber es ist irgendwie nichts mehr da... Ein richtuges WG Leben...

In meinen Kopf wohnt zur Zeit ein kleines Männchen, dass ständig am reden ist: Soll ich ihn verlassen??? Wenn ich ihn verlasse, wie soll es dann weiter gehen??? Finanziell, mit den Kindern.... Schaffe ich das alles??? Wo soll ich hin??? Hier bleiben, damit die Kinder ihren Vater in der Nähe haben, zurück in die Gegend, wo ich her komme???

Ich weiß, ihr könnt mir meine Entscheidung nicht abnehmen, aber vielleicht habt ihr einen Tipp, wie man ein Gespräch anfängt und führt???

Alles ein wenig durcheinander, aber mir geht soooo viel durch den Kopf!!!!

Danke für eventuelle Tipps!!!
#blume


Beitrag von silbermond65 18.05.11 - 14:35 Uhr

Ihr seid 5 Jahre verheiratet ,wahrscheinlich noch länger ein Paar da wirst du doch mit deinem Mann reden ,ein Gespräch führen können.
Sag ihm genau alles das ,was dir so durch den Kopf geht ,das was dich stört ,was sich ändern müßte.
Wenn ihr redet ,ist eventuell ja alles noch zu retten.

Beitrag von ajl138 18.05.11 - 14:35 Uhr

Du hast vor ein paar Wochen ein ziemlich einschneidenes Erlebnis gehabt.
Viele Leute stellen danach ihr Leben in Frage.
Was würdest du zu einer Therapie sage?
Hast du überhaupt schonmal deinem Mann gegenüber angesprochen,was dich so beschäftigt?

Beitrag von Nurnichtsübereilen 18.05.11 - 14:36 Uhr

Hallo,
bei aller Komplexität Deiner momentanen Situation würde ich Deinem Mann genau die hier gestellte Frage(n) stellen: "Soll das alles gewesen sein? Bist du so wirklich glücklich??? Wie soll es weiter gehen???"
Ich denke, eine beinahe tödlich endende Erkrankung ist Anlaß genug, sich über die Zukunft zu besprechen.
Aber sprecht...

Alles, alles Gute!

Beitrag von phantastica123 18.05.11 - 14:51 Uhr

Ich kann nur sagen, dass Du Deine Bedenken, Zweifel und Fragen ernst nehmen darfst und sollst.
Ich hatte im Sommer 2010 ein Nahtoderlebnis durch einen Herz- und Atemstillstand. Morgens habe ich noch mein Kind zum Kindergarten gebracht - eine Stunde später wurde ich reanimiert. Seither läuft mein Leben einfach anders, der Vorfall hat mich sehr (für mich zum Positiven) verändert.

Man setzt neue Prioritäten und für viele "Probleme" anderer Menschen habe ich einfach keinen Kopf mehr. Meine Beziehung hat sich auch verändert, weil sich mein Blick verändert hat. Zur Zeit bin ich am Überlegen und Abfragen, ob eine Trennung für alle nicht am Besten wäre. Noch weiß ich keine Antwort, aber ich nehme die Geschehnisse sehr bewusst war.

Ich habe meine Erfahrung - so dramatisch sie war - als sehr positiv erfahren und seither ist mein Leben auch kräftig im Wandel, in verschiedenen Bereichen.

Traumatisiert fühle ich mich nicht, im Gegenteil.

Alles Gute! Mut tut gut!

Beitrag von Ja oder nein 18.05.11 - 15:32 Uhr

Ich denke auch nicht, dass ich traumatisiert bin. Die Probleme waren ja schon vorher da. Nur sehe ich sie jetzt aus einem ganz anderem Winkel.

Ich habe mir auch schon überlegt, zu einer Beratunsstelle zu gehen. Leider passten bisher die Termine nicht (offene Sprechstunde). Ich hoffe, dass sich das bald ändert.

Im Moment ist es einfach so, dass mich alles stört. Selbst die Kinder merken, dass was nicht stimmt.
Und die Frage in meinem Kopf wird immer lauter: Gehen oder bleiben???
Aber es hängt so viel daran. Ich muss ja nicht nur für mich entscheiden. (Die Entscheidung habe ich eigentlich schon so gut wie getroffen)

Es ist alles ziemlich schwer!!!!


Beitrag von white-blank-page 18.05.11 - 16:37 Uhr

Du musst mit deinem Partner unbedingt darüber reden. Er hat ein Recht darauf, zu wissen, was in dir vorgeht. Nur dann kann er sich dazu verhalten.
Alles Gute euch!

Beitrag von schneefrau28 18.05.11 - 18:38 Uhr

Grüß dich,

rede unbedingt über deine Gefühle mit deinen Partner!! Ich weiß wie du dich fühlst #liebdrueck

LG

Beitrag von hippogreif 18.05.11 - 20:14 Uhr

DUu bist 5 Jahre verheiratet und hast 2 Kinder mit Deinem Mann.
Und nun überlegst Du Dir, ihn vonj heute auf morgen zu verlassen??? Hallo???
Erinnerst Du Dich? Du hast ihm mal versprochen vor einem Standesbeamten, Deinen Mann zu lieben, in guten und in schlechten Tagen und nicht so lange für euch alles glatt läuft!
Sorry, aber dass Du Dir nichtmal die Mühe machen möchtest, Deine Ehe und Deine Familie zu retten, indem Du mit ihm redest und ihr nach Lösungsmöglichkeiten suchst oder evtl. eine Therapie versucht - das finde ich wirklich schwach! Das einzige, was Dich anscheinend beschäftigt ist, ob Du es allein finanziell schaffst...
Wirklich erschreckend, wie wenig manchen die Ehe und eine gemeinsame Famile bedeutet!

Beitrag von ja oder nein 18.05.11 - 20:23 Uhr

Du hast doch gar keine ahnung, wo von du redest!!!!!

Sicher weiß ich, dass es heißt in guten und in schlechten zeiten!!!
Du weißt doch gar nicht, was hier los ist... da kannst du nicht gleich auf mir rumhacken!!!
meine Güte!!!
Eigentlich hatte icha uch nach einem Ansatz gefragt, wie man am besten solch ein gespräch führt. ich hatte sowas noch nicht.
es ist nicht so, dass ich nicht für meine familie kämpfen will, aber manchmal muss man auch an sich denken und nicht nur an andere. ich denke nämlich, dass es keinen sinn hat, mich jahre lang zu bemühen, nur damit es meinem mann und den kindern gut geht und ich dabei völlig auf der strecke bleibe.

Beitrag von hippogreif 18.05.11 - 20:41 Uhr

Ich kann nur das beurteilen, was Du schreibst und da heißt es eben, Du hättest das Gefühl, ihr hättet euch auseinander gelebt und nun willst Du die Ehe beenden.
Sorry, aber ich meinte mit einem Gespräch, dass man sich zusammen hinsetzt und über die Beziehung spricht und nach Lösungsmöglichkeiten sucht, die Ehe wieder voran zu bringen. Aber Du fragst hier nach Tipps, wie man ein Gespräch führt, dem Mann mitzuteilen, dass die Ehe am Ende ist.
Das ist wohl etwas völlig anderes und das kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Habt ihr eine Paartherapie versucht? Habt ihr immer wieder und wieder versucht, über eure Probleme zu sprechen und zu beheben? Seid ihr verschiedene Wege gegangen und habt versucht, jeder an sich selbst zu arbeiten?
DAS ist für mich nämlich der Schritt VOR einem Trennungsgespräch!

Beitrag von nilchen 18.05.11 - 21:57 Uhr

Hallo,

wie man so ein Gespräch führt ?
Ehrlich und offen.
Sag ihm wie Du Dich fühlst.
Ich kenne ja Deinen Mann nicht und weiß nicht wie er tickt, aber bei meinem würde ich sagen:"Erwarte nicht sofort eine Reaktion."
In Dir arbeitet das schon einige Zeit, hat er eine Ahnung von Deinen Gedanken?
Vermutlich nicht.
Gib ihm Zeit darüber nachzudenken, wie Du Dich fühlst und warum das so ist.
Aber KÄMPFE um Deine Ehe.
Ich habe gekämpft und es hat sich gelohnt. :-D

LG Antje

Beitrag von ttr 18.05.11 - 22:13 Uhr

sag ihm klar, dass du denkst, dass es bei euch vorbei ist. rede mit ihm, wie es weitergehen soll....umgangszeiten unterhalt aufteilung des haushaltes und des gemeinsamen geldes...das alles will geklärt sein.
oder du lebst halt so weiter wie bisher...sex gibts ja eh nicht mehr, also musst du ja auch keine nähe mehr mit ihm zulassen und dich auch nicht davor ekeln.
such dir halt was für nebenbei und trenn dich, sobald du jemanden gefunden hast, mit dem alles stimmt und der ne partnerschaft mit dir will.
dann ist das trennen einfacher...und glaub mir...das machen genug andere genauso

Beitrag von dropsi_2 19.05.11 - 09:25 Uhr

Spitzentipp!

Von einer Beziehung in die Nächste rennen, funktioniert bestimmt #augen

Beitrag von hippogreif 19.05.11 - 11:41 Uhr

#klatsch#klatsch#klatsch

Beitrag von in schwarz 19.05.11 - 10:29 Uhr

Hallo


Genau das frage ich mich auch, aber ich bin zu einer Entdscheidung gekommen, und zwar da sich mich trennen werde.



Wir haben 3 Kinder und sind 7 Jahre verheiratet. Glücklich bin ich schon lange nicht mehr, aber ich dachte immer ja Du bist ja schon lange mit im zusammen hast Kinder etc.


Ich hab die volle Unterstützung von meiner Familie. Ich geh auch wieder an den Ort zurück wo ich herkomme MIT meinen Kindern.


Wenn mich der Mut nicht verlässt dan sag ich es heute Abend meinem Mann.


Ich weis es wird alles andere als einfach, mein Mann wird es mir nicht leicht machen, und die Hölle werd ich erst noch kennenlernen.



Lg