Impfung gegen Rotaviren?

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Beitrag von sweetelchen 18.05.11 - 15:18 Uhr

Meine Tochter hatte gestern ihre erste Impfung bekommen. Immer mehr lese ich wie wichtig eine Impfung gegen Rotaviren ist. Was meint ihr dazu?
Ich würde sie gerne dagegen impfen lassen aber dann kommen mir Fragen auf:
Wenn die Impfung doch so sinnvoll und zu empfehlen ist warum sieht es die STIKO nicht so? Deshalb wird diese auch als IGEL durchgeführt. Nicht das es mir zu teuer ist!!!

Habt ihr eure Kinder dagegen impfen lassen?

Beitrag von kaetzchen79 18.05.11 - 15:22 Uhr

ja wir lassen impfen. erste inpfung hat sie schon. zwei kommen noch, ohne probleme überstanden. :-)

die kasse zahlt das, du musst nur die quittung einreichen!

Beitrag von chrisdrea24 18.05.11 - 15:24 Uhr

die aok zahlt nicht

Beitrag von sweetelchen 18.05.11 - 15:33 Uhr

Och mist, wir sind genau bei der AOK.
Ich rufe mal trotzdem an mal schauen was sie sagen.
Jana wird mit 2 Jahren in den Kindergarten gehen und ich kann wieder in meinen Beruf zurückkehren. Von daher finde ich es auch wichtig sie gegen solche Krankheiten zu impfen.

Wer das selbst bezahlt hat; darf man fragen wieviel ihr pro Impfung bezahlt?

Beitrag von chrisdrea24 18.05.11 - 15:40 Uhr

Mein KIA hat gesagt die macht 70 'Euro für zwei Impfungen. Sagst mir dann bescheid, was die gesagt ham?

Beitrag von sweetelchen 18.05.11 - 15:44 Uhr

Ja, klar mache ich.
Ich hab mal nach der Impfung und ihre Kosten gegoogelt. Da kam ich auf 122,50 pro Impfung. Finde es sehr wichtig das diese verabreicht wird. Schade das sich die STIKO so quer stellt.. #kratz

Beitrag von chrisdrea24 18.05.11 - 15:54 Uhr

Versteh ich auch net. Aber ich bin eh impfgeil und halte auch diese Impfung für wichtig!!!!

Beitrag von tragemama0709 18.05.11 - 21:57 Uhr

Wenn es dir nur um die KIGA Zeit geht und dein Maus erst mit 2 Jahren in den KIGA kommt, nützt dir die Impfung kaum.

Der Impfstoff wirkt nur ca. 2 Jahre und auch nicht gegen alle Stämme.

Bei einer Impfung sind 4 oder 5 Stämme und bei der anderen 7 Stämme.

Beitrag von sabi265 18.05.11 - 16:31 Uhr

AOK zahlt ohne Probleme. Hatte innerhalb von nicht mal 14 Tagen die Erstattung auf dem Konto.

Beitrag von tragemama0709 18.05.11 - 15:27 Uhr

Hallo,

du solltest dich genau über die Impfung erkundigen

Ist dein Kind ein Spuckkind? Ist es chronisch krank? Kommt es früh in die KITA?

Und dann musst du halt wissen das dein Kind nicht gegen alle Rotastämme geimpft ist sondern nur gegen die bekanntesten.

Ausserdem weiß man nicht wie lange die Impfung hält. Man geht nur von 2 Jahren aus. Das heißt dein Kind kann Rota danach noch bekommen

Beitrag von angeldragon 18.05.11 - 15:27 Uhr

ja wir impfen gott sei dank giebt es impfungen in tirol zahlt die kasse

Beitrag von ddchen 18.05.11 - 15:39 Uhr

Ich habe 4 Kinder im Alter von 13 j bis 6 Monate und ich habe nicht impfen lassen

Wir haben hier auch noch nie mit einer Infektion zu tun gehabt

Für mich sind die Nebenwirkungen zu heftig

Jetzt mögen einige wieder sagen, das eine Infektion auch nicht ohne sei und die kleinen im KH landen können, mag sein, aber ich nehme keine Nebenwirkungen die auch heftig sein können in Kauf wenn der Schutz nur kurz gewährleistet ist, und sie es dann trotzdem wieder bekommen können

LG
Andrea

Beitrag von sweetelchen 18.05.11 - 15:56 Uhr

Ja, das kann ich verstehen. Trotzdem finde ich es wichtig besonders im Kindergartenalter zu impfen. Die kleinen Racker holen sich doch ständig etwas...zum Glück war es bei euch nicht der Fall.

Beitrag von tragemama0709 18.05.11 - 17:55 Uhr

Hallo,

nur dann wirkt sie nicht mehr.

Die Impfung ist je nach Stoff bis zur 24 bzw. 26 Lebenswoch zugelassen. Danach darf der KIA nicht mehr impfen.

Sie hält nur ca. 2 Jahre. Also keine Wirkung mehr im Kindergartenalter.

Beitrag von teufelsengel 18.05.11 - 16:32 Uhr

Wir haben es nicht gemacht :-)

Beitrag von sunny2808 18.05.11 - 17:55 Uhr

Hallo.

Wir haben sie nicht impfen lassen.

http://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4:rotaviren&catid=16:impfen-aktuelles&Itemid=42

Liebe Grüße

Beitrag von miau2 18.05.11 - 18:57 Uhr

Hi,
meine KK (die die Impfung für alle Kinder übernimmt) empfiehlt dazu etwas, was für mich logisch und nachvollziehbar klingt:

- ein "erstes" Kind, das also keine älteren Geschwister im KiGa oder in der Schule hat, das nicht früh in eine Frembetreuung soll (vor dem 2. Geburtstag), und das nicht irgendwie abwehrgeschwächt o.ä. ist - da wird von der Impfung abgeraten. Grund: die chance, sich im Baby- oöder frühen Kleinkindalter anzustecken ist schon mal deutlich geringer (die Übertragung erfolgt halt meistens in Krippen, KiGa oder ähnlichem, wobei auch das babyschwimmen wohl recht beliebt bei dem virus ist). Und die Folgen einer Erkrankung können zwar ein Krankenhausaufenthalt sein, was wiederum etwas ist, was sich mit einem Kind, das man ansonsten zu Hause betreut (also nicht zwei berufstätigen Elternteilen) durchaus überstehen lässt. Klar, schön ist etwas anderes - aber wegen "unschön" eine Impfung mit bekanntermaßen häufigen und auch mitunter heftigen Nebenwirkungen geben? Ansichtssache. Richtig gefährlich wird es natürlich, wenn Eltern meinen, Brechdurchfall-Erkrankungen bei einem Säugling auf eigene Faust behandeln zu können - ansonsten ist die Erkrankung in einem Land mit so guter medizinischer Versorgung wie in D durchaus in den Griff zu bekommen.

- bei weiteren Kindern ist schon mal das Risiko der Ansteckung deutlich höher, denn die älteren Geschwister schleppen nun mal viele an, darunter auch Dinge, die für Babys sehr schlimm werden können. Dazu kommt dann oft ein organisatorisches Dilemma, denn mehrere evtl. auch kranke Kinder versorgen zu müssen und ein schwer krankes Baby im KH ist eine Situation, für die die wenigsten Familien "Kapazitäten" haben. Wir haben das erlebt, und es war alles andere als lustig. "Wenigstens" war mein Mann auch krank und konnte problemlos selbst krank geschrieben bei dem kranken Großen zu hause bleiben, während ich (auch krank) mit dem schwer kranken Säugling eine Woche im KH war. Allerdings war nicht Rota die Ursache, sondern etwas ganz anderes.

Und frühe Fremdbetreuung erhöht natürlich das Risiko, sich in der Krippe anzustecken. Je jünger ein Kind, desto größer das Risiko durch eine Brechdurchfallerkrankung.

Durch die Impfung ist das Kind (vermutlich) nur bis max. zum 2. gEburtstag geschützt. Allerdings sinkt das Risiko von schweren Verläufen auch mit zunehmendem Alter.

Unser Kleiner wurde geimpft, der Große nicht. Unser Großer hatte seinen ersten Brechdurchfall mit 3 Jahren, und obwohl es eine Woche heftig war hat er es gut weggesteckt (ohne KH). Mein Mann und ich waren ebenfalls krank. Unser Kleiner war der einzige, der gesund war. Ob es Rota war und er durch die Impfung geschützt war oder es einen anderen Grund hatte oder einfach Zufall war werden wir nie wissen.

ich würde wieder so verfahren: ein erstes Kind ohne frühe Fremdbetreuung nicht impfen lassen, ein weiteres dagegen schon. Vertragen hat unser Kleiner die impfung problemlos, ohne jede Nebenwirkung (er als Spuckkind hat es sogar ausnahmsweise geschafft, nach der Impfung mal 2 Stunden nicht zu spucken - DAS war wirklich eine Seltenheit in der Zeit).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von emmy06 18.05.11 - 20:56 Uhr

dito

Beitrag von irish.cream 19.05.11 - 10:33 Uhr

ich bin eigentlich PRO impfen - ABER diese Impfung lassen wir aus..

1) wenn die Impfung so wichtig wäre, wäre sie keine IGeL Leistung, sondern eine KK-Leistung..
2) wenn die Impfung so sinnvoll wäre, würde sie in den Richtlinien stehen..
3) ist der Rotavirus genauso wie der Norovirus ein schnell mutierender Virus, dessen Stamm sich alle paar Monate ändert - es wird aber nur gegen die bekanntesten Stämme geimpft.. mittlerweile gibt es aber sooo viele Mutationen und es kommen ständig neue Mutationen - da nützt dir keine Impfung mehr was!

Im Freundeskreis sind einige Kinder geimpft worden und dann dann später trotzdem den Virus: Mutationen halt!

Also ganz ehrlich: bringt doch nix! Meiner Meinung nach!
Grüße
Tanja mit Brian (3) und Amy (4 Wochen)