Vor dem Schulbeginn Rechnen, Schreiben, Lesen lernen??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kiki-2010 18.05.11 - 16:59 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Legt ihr Wert darauf, dass eure Kids vor dem Schulbeginn schon Schreiben und Lesen können?

Ich habe gerade eine lebhafte Unterhaltung mit einer Freundin darüber gehabt, die sagt, es sei nicht gut dem Kind sowas schon vorher beizubringen, die Kinder würden sich in der Schule langweilen.

Ist das so? Unser Sohn kann lesen und ein bisschen schreiben, wir üben sowas gezielt zu hause.

Nun bin ich mir da nicht mehr so sicher ob das jetzt von "Vorteil" ist....

Wie macht ihr das? Wie weit geht eure Förderung??

lg

Beitrag von arienne41 18.05.11 - 17:09 Uhr

Hallo

Ich übe gar nichts gezielt.

Mein Sohn kann alle Buchstaben lesen und schreiben und manche Buchstaben kann er zu Worten zusammen ziehen.
Wenn er fragt wie was geschrieben wird sage ich ihm die Buchstaben und er schreibt sie.
Klar unsere Namen schreiben kann er auch die von seinen Freunden/innen.
Er hat einfach an manchen Tagen intresse daran und macht es von sich aus.
Gezielt hinsetzen würde ich mich nicht.
Ich hab so schon bedenken das es ihn langweilig wird in der Schule.

Nützen tut es einem Kind wenig da in der Schule alle erstmal auf ein Level gebracht werden.

Beitrag von inis 18.05.11 - 17:10 Uhr

Hallihallo,

ich würd versuchen, es weder in die eine noch in die andere Richtung zu beeinflussen.
Wenn das Kind sich also für Buchstaben und das Lesen interessiert, sollte man die Fragen dazu beantworten und es auch ermuntern (und nicht sagen, "das darfst du noch nicht lernen!" :-p).
Und wenn das Kind noch keinen Sinn dafür hat, dann eben nicht - solange es keine Anhaltspunkte gibt, daß das Kind mit dem Schulstoff Schwierigkeiten haben könnte, reicht auch die erste Klasse als Lesestart.

Wär jedenfalls so mein Ansatz... #gruebel

lg,
inis

Beitrag von loonis 18.05.11 - 17:11 Uhr



Unser Großer konnte ca. 3 Mon. vor d.Einschulung lesen ,einfach so ,wir haben es nicht geübt.

Er konnte auch schon gut rechnen usw.

Gelangweilt hat er sich nie ,bekommt halt oft ganz and. Aufgaben als d.Mitschüler.

Gezielt üben würde ich es jetzt nicht.
Das sollen d.Kids ja in d.Schule lernen.

Unser Großer mochte gern diese Aufgabenhefte ,er hatte 1000 Fragen,wir haben ihn natürl. gern unterstützt u. seine Fragen beantwortet.
Würde mein Kind aber nicht zu Hause "unterrichten" ...

LG Kerstin

Beitrag von misses_b 18.05.11 - 17:11 Uhr

Hallo!

Nein, das ist definitiv KEIN Vorteil.

Du drillst Dein Kind schon vor dem Schulstart?

Es geht in die Schule um genau DAS zu lernen.

Sonst besteht sein erstes Schuljahr aus Langeweile im Quadrat und er versteht dann irgendwann, wenn sein "Vorteil" aufgebraucht ist nicht, das er was tun muss - für die Schule.

Gönn ihm die letzten entspannten Monate seines Lebens!

Gruß

misses_b

die solch "mütterliches" Verhalten NIE verstehen wird.

Beitrag von unikat2208 18.05.11 - 17:21 Uhr

danke,so sieht es aus..
das ist das schlimmste was man machen kann..

Beitrag von ohmama 18.05.11 - 20:07 Uhr

"...das ist das schlimmste was man machen kann..."


Guten Abend!

Zum einen gibt es einige Kinder, die sich das Lesen und Schreiben in der Vorschulzeit selber beibringen und zum anderen merke ich nicht, dass es von Nachteil ist es zu können.

Keines der Kinder die ich kenne hatten Langeweile im Schulunterricht.

Bei meiner Tochter ist es z.B. das genaue Gegenteil, sie ist Klassenbeste und hat sich weder gelangweilt, noch in irgend einer Form Nachteile.

Kinder die von sich aus, danach fragen, oder es sich gezielt selber beibringen sollten nicht gebremst werden.

Gruß Bille

Beitrag von sandra7.12.75 18.05.11 - 20:16 Uhr

Hallo

Es geht in dieser Diskussion darum ob man den Kindern es vorher beibringen sollte.

Unsere 3.Tochter konnte auch schon schreiben,rechnen und etwas lesen.
Auch gehört sie zu den besten in ihrer Klasse aber das kam von ihr.

Mein Sohn zeigt kaum Intresse an solchen Sachen.Ich werde ihn auch nicht zwingen.

Bei dem bin ich froh wenn er mal endlich den Stift hält.Fafür dürfen wir ja mal wieder zur Ergo.

lg

Beitrag von unikat2208 18.05.11 - 23:06 Uhr

ja klar is es etwas anderes wenn die kids wissbegierig sind und etwas von allein lernen wollen..
nur man sollte es nicht gezielt üben,da die kinder sonst unterfordert sein können..
das wär das schlimme,denn sind sie die dummen,weil sie schonw eiter sind als die anderen..
hatte jetzt erst eine unterhaltung mit einer grundschullehrerin,die sowas auch nicht gut heißt..
naja einigermaßen akzeptabel wären grundschulschulen mit diesen gemeinschaftsklassen,wo erst- und zweitklässler zusammen sind und die kinder nach einem jahr die möglichkeit hätten gleich in die dritte klasse weiter zu kommen..
aber sonst halte ich es für blödsinn

Beitrag von ohmama 19.05.11 - 11:51 Uhr

Normalerweise sollte es so sein, dass die Kinder bis Weihnachten der 1. Klasse alle Buchstaben kennen, also lesen und schreiben können. Spätestens dann wird sich auch kein früher leser mehr langweilen.

Ich bin sicher nicht dafür, Kinder vor der Einschulung zu "Unterrichten", die Motivatin muss vom Kind selber kommen.

Allerdings ist das nicht das schlimmste was einem Kind passieren kann ;-)

Das schlimmste wäre eher das Gegenteil: Immer mit dem Lesen und Schreiben Probleme zu haben...

Beitrag von zahnweh 18.05.11 - 17:39 Uhr

Hallo,

mein Kind darf lernen, was sie lernen möchte.

Wenn sie rechnen möchte und Fragen stellt, antworte ich!
- ich übe aber nicht mit ihr!

wenn sie fragt wie Buchstaben heißen oder erste Versuche macht etwas zu schreiben. Darf sie! Sie bekommt von mir Papier und Stifte.
- aber ich übe nicht mit ihr!

Ich finde es wichtig, die Interessen des Kindes anzunehmen, zu schätzen, zu unterstützen.
Nicht gut finde, ich vor der Schule gezielt zu üben. Das gezielte Üben und lernen "müssen" kommt noch früh genug.

Am Besten lernen Kinder durch Fragen und Antworten. So können sie selbst steuern, was sie wissen möchten und stoppen, wenn es ihnen zu viel wird.


Ob Lesen oder Rechnen vor der Schule Vor- oder Nachteile bringt, hängt auch sehr vom Lehrer und dem Unterricht ab. Wie viele Kinder in der Klasse es schon können.

Mir hat es sehr viele Nachteile gebracht, weil ich es damals noch nicht hätte können dürfen. (Buchstaben erkennen und Rechnen)
Anderen machte es nichts aus, sie langweilten sich auch nicht, sondern durften eben so lange etwas lesen, während die anderen die Buchstaben lernten (eine Klasse unter mir).

Der Idealfall: ein Lehrer holt die Kinder dort ab, wo sie gerade sind und bringt alle als Klasse zusammen.
Zumal die Schule eben dafür da ist, Lernstoff zu lernen. (außer das Kind hat vorher Interesse, dann kann sehr demotivierend sein, wenn man noch ein Jahr lang warten muss)

Viel wichtiger als Lesen, Schreiben, Rechnen vor der Schule sind meiner Meinung nach soziale Kontakte. Lernen sich durchzusetzen. Mit anderen umgehen. Hilfe annehmen können, anderen zu helfen. Sorgsam mit seinen Sachen umgehen (zunehmend). Verkehrstüchtigkeit (zunehmend)...

Der Lernstoff kommt sowieso in der Schule. Den brauch ich mit meinem Kind nicht üben.
Erklärt sie sich vieles durch Fragen und Antworten und erkennt dabei Zusammenhänge, ist ihr sehr viel mehr damit gedient.

Beitrag von silbermond65 18.05.11 - 17:56 Uhr

Ich übe hier zu Hause nichts gezielt.
Wenn meine Tochter fragt ,wie man Buchstaben schreibt oder Zahlen ,dann zeige ich ihr das.
Ansonsten soll sie das in der Schule lernen.
Ich konnte vor Schulbeginn schon lesen, weil mir ganz ,ganz viel vorgelesen wurde und ich kann dir sagen ,ich habe mich in der 1. Klasse im Leseunterricht zu Tode gelangweilt.

Beitrag von daviecooper 18.05.11 - 17:56 Uhr

Hallo!

Wie andere schon vor mir schrieben: wenn das Kind Interesse zeigt, Fragen beantworten, ganz klar!

Aber gezielt üben würde ich niemals: zum einen kann es sein, dass es deinem Sohn, wenn sein Vorsprung "aufgebraucht" ist, schwer fällt, zu lernen und etwas dafür zu tun.

Zum anderen kann es auch sein, dass man als "Laie" (wenn man also kein Lehrer ist) Dinge auch weniger optimal einübt, z.B. die Schreibrichtung der Buchstaben, des Lese-Prinzip etc.. Dein Sohn kommt dann in der Schule evtl. in den Konflikt, Sachen anders machen zu müssen und es hilft ihm dann nicht viel, wenn er sagt: "Mama hat mir das aber so gezeigt"...

Lass ihn doch noch die letzten Monate Kind sein, du kannst ganz andere Dinge mit ihm spielerisch üben, um ihn auf die Schule vorzubereiten, z.B. im Haushalt helfen, Dinge ablegen & wiederfinden, beim Einkaufen helfen etc.

Das stärkt sein Selbstbewusstsein und hilft ihm, sich und seine Umwelt besser zu strukturieren.

LG

daviecooper (GS-Lehrerin)

Beitrag von kiki-2010 18.05.11 - 18:09 Uhr

Danke für Deine Antwort!

Nein, so gravierend ist es auch nicht. Wir drillen ihn nicht zuhause. Er hat halt Interesse daran, schnappt hier und da Buchstaben auf und wir bringen das nur "in die richtige Richtung". Aber gezielt üben, so schlimm ist es auch nicht ;-)

lg

Beitrag von maryam1410 18.05.11 - 18:31 Uhr

du schreibst aber im eingangsposting "wir üben gezielt".

da widersprichst du dir jetzt aber....

Beitrag von babybaer4 18.05.11 - 18:08 Uhr

Hallo,

großen Wert lege ich darauf das unser Sohn sozial fähig ist den Schulalltag zu meistern.
Längere Zeit stillsitzen,sich konzentrieren ,auf Mitschüler/Lehrer zugehen kann und das er mit KOnflikten umgehen lernt.
Wichtig war mir ebenso das er offen für vieles ist und Wissbergierig.
Grundstoff sehe ich, ist das er Farben kann,zählenbis 20 und seine Namen und Adresse sagen kann.
Mein Sohn kann im 10 bereich + rechnen.Zählen bis 43(mehr Stufen gibt unser Treppenhaus nicht her) und ein paar Wörter auswendig schreiben und ein paar Brocken Englisch.
Aber es ist nicht so das das gefördert wurde sondern er hatte kurz intresse daran dann haben wir ihm gezeigt wie es geht und dann wurde was anderes wichtiger und dann wurde das gemacht(zur Zeit Seilspringen)
Nein ich erwarte nicht das mein Sohn lesen ,schreiben und rechnen kann und werde mit Sicherheit nicht schon vorher "Schule" mit ihm üben,wenn er kein Intresse daran hat.

Lg Sabine

Beitrag von juni78 18.05.11 - 18:17 Uhr

Hallo,

Nein, ich lege keinen Wert darauf und gezielt üben würde ich so etwas nicht.
Niklas(5 J.) fragt natürlich nach Zahlen und Buchstaben.
Er weiss auch schon gewisse Mengen einzuschätzen, z.B. wenn ich von 5 Joghurt einen esse sind es nur noch 4.

Ich glaube auch nicht das die Kinder dadurch einen Vorteil haben, eher wie deine Freundin meint das Langeweile aufkommen könnte.

LG
Tanja

Beitrag von maryam1410 18.05.11 - 18:30 Uhr

es ist definitiv kein vorteil, sondern ein nachteil.
ich habe mir das lesen als kind selbst beigebracht und konnte als ich in die schule kam sehr gut lesen - und zwar die heutige druckschrift und auch die alte deutsche druckschrift (meine mutter hatte noch viele kinderbücher aus ihrer eigenen kindheit, die habe ich gelesen)

ich kann mich gut erinnern, daß ich mich in der schule furchtbar gelangweilt habe und für mich eine welt zusammenbrach, als ich irgendwann feststellte, daß ich nicht "schon alles kann", was in der schule gelehrt wird.

ich sollte damals eine klasse überspringen - geendet hat das ganze mit einem eher kläglichen abgangszeugnis aus der realschule.

meinem sohn werde ich ganz sicher NICHT beibringen, vor schulstart zu lesen (oder zu rechnen oder zu schreiben).
soll er es mit allen anderen zusammen lernen, dann ist es interessant, spannend und führt auch zu erfolgserlebnissen.





Beitrag von sillysilly 18.05.11 - 18:46 Uhr

Hallo

meine Förderung heißt
das Kind darin zu unterstützen was es lernen will ,aber nicht mehr

und es ist oft nicht von Vorteil wenn Kinder zu viel vorher schon können
diese Kinder neigen dazu sich selbst zu überschätzen
alles sehr einfach zu finden
sind eher gelangweilt
verpassen dann aber öfters den Anschluß wenn es dann weiter geht - oder merken nicht ab wann sie wieder mitlernen müßten


Meine Tochter wird im Nov 7 und wird jetzt eingeschult
sie spielt sich mit Plus Rechnungen bis zum 10er Bereich
versucht ein bißchen zu Lesen



Wir legen viel mehr Wert auf Allgemeinbildung
denn daran hapert es meistens
wo ist die Milch her
wie entsteht Brot
was bedeutet ein Land, Stadt - wo wohnen wir
Lebenspraktische Intelligenz - das ist unser Schwerpunkt


Grüße Silly

Beitrag von schullek 18.05.11 - 19:28 Uhr

gegenfrage: warum legst du wert darauf, dass er es vor der schule kann?

ich fördere bei meinem sohn nur genau das, was er selber einfordert. ich würde nicht auf die idee kommen mit ihm lesen, schreiben oder rechnen zu üben, wenn er es nicht von selber wollen würde.

denn: es gibt für alles eine zeit. kinder machen unterschiedliche entwicklungsphasen durch. ich kann das bei meinem 5jährigen sehr gut beobachten. mal interessiert er sich einige wochen brennend für buchstaben, dann ist es mit einem mal vorbei. dann puzzlet er 2 wochen mit hingabe, danach kommt was anderes. forciere ich dann etwas zur falschen zeit, dann ist es eher kontraproduktiv. mein sohn komm t nächstes jahr in die schule und dann geht es noch lange genug nach den plänen anderer und nicht seinem eigenen entwicklungsfortschritt. bis dahin kann er das machen, wofür er sich wann interessiert. und siehe da, auch ohne mein zutun, kam das interesse an buchstaben, schreiben, bissl rechnen etc.

lg

Beitrag von samcat 18.05.11 - 19:57 Uhr

Hallo, wenn das Kind es selbst möchte, kann man nicht viel dagegen machen. Meine Tochter hat sich das Lesen und schreiben selbst beigebracht. Natürlich nicht perfekt, aber man kann es lesen.

Es kann natürlich passieren, dass das Kind sich langweilt. Bei uns dürfen solche Kinder dann aber auch, für die Deutschstunde zum Beispiel, in die zweite Klasse wechseln.

Gezielt vorher beibringen, würde ich es nicht. Vorschulhefte zur freiwilligen Bearbeitung finde ich aber voll ok und auch sinnvoll.

LG

Beitrag von ohmama 18.05.11 - 20:10 Uhr

Hallo!

Ich lege keinen Wert darauf.
Wenn Kinder daran von sich aus echtes Interesse zeigen und es sich am besten noch selbst beibringen, halte ich das für vorteilhaft.

Auf biegen und brechen üben aus falschem Ehrgeiz der Eltern halte ich für extrem falsch.

LG Bille

Beitrag von schmunzelmonster123 18.05.11 - 20:19 Uhr

Hallo Du,

ich habe mit meinen Kindern auch nichts gezielt geuebt. Um ehrlich zu sein, waere ich immer die erste gewesen, die gesagt haette, man solle sowas bis zur Einschulung lassen, Kinder solange Kind sein lassen wie moeglich... DANN kam meine zweite Tochter auf die Welt. Laura war gerade 3,5 Jahre alt als sie sich ploetzlich alle Buchstaben und Zahlen selber beibrachte (bzw. sie bei den Hausaufgaben der aelteren Schwester abguckte). Mit 4 konnte sie Woerter aus dem Kopf buchstabieren - und fragte auch immer wieder nach Woertern zum Buchstabieren, ich habe sie wirklich zu nichts gezwungen; ABER ich konnte ihr Interesse auch nicht ignorieren. Ich war mir nicht sicher, wie wuerde sie reagieren wenn sie in die erste Klasse kam (sie wurde eingeschult als sie gerade 5 war, ist hier in GB halt so). Bei uns ging es gut, weil das Schulsystem hier anders ist als in D. Laura ist jetzt in der 3. Klasse, macht aber den Stoff der 4. hat aber zum Beispiel im Lesen schon ihre Schwester (in der 5. Klasse) ueberholt, das ganze nennt sich Broadband learning und ist klassenuebergreifend. Starke Schueler gehen dazu in hoere Klassen fuer bestimmte Stunden, schwaechere in untere Klassen.. Generell wuerde ich sagen: wenn Dein Sohn sich interessiert, foerder ihn, solange es keinen Druck gibt. Wenn Du merkst dass er nicht mehr mag, lass es, er wird es noch frueh genug lernen, einen Vorteil wird er dadurch nicht unbedingt haben. Bei Laura kriege ich das Problem wenn sie in die 7. Klasse kommt (das letzte jahr der Grundschule) und dann zur High School muss. Da wird es wohl so sein dass der Uebergang sehr langweilig sein wird fuer sie - und wenn ihr langweilig wird kriege ich ein Problem, da wird sie naemlich regelmaessig zu einem kleinen Tyrannen ;-)
Soviel zu meinen Erfahrungen. Ich denke Du musst die Entscheidung fuer Dich selber treffen, aber wie gesagt, solange es ohne Druck passiert, sehe ich nichts schlimmes dabei!!

Sabine xxx

Beitrag von kleine1102 18.05.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

einem Vorschul-Kind bereits zu Hause "gezielt" Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, finde ich absolut nicht sinnvoll. Wozu soll das gut sein, dem Kind irgendetwas "einzutrichtern", das es noch gar nicht können muss und oft auch gar nicht wissen WILL #kratz? Das kann bzgl. der Schule außerdem "nach hinten los gehen", weil dort die Didaktik eine ganz andere ist als zu Hause (wo in den meisten Fällen ja gar keine vorhanden ist ;-)) und Dinge dann im Vorfeld bereits falsch erklärt wurden. Des Weiteren schätzt das Kind selbst sich dann oft völlig falsch ein, geht mit der Vorstellung in die Schule, bereits "alles" zu können- und wird dort dann "auf den Boden der Tatsachen geholt"- Enttäuschung und Frust sind vorprogrammiert.

Etwas Anderes ist es, wenn ein Kindergarten-Kind VON SICH AUS Interesse an Zahlen und Buchstaben zeigt. Auf Nachfrage kann und sollte man dieses in Maßen (!) unterstützen, wobei weniger auch da meist mehr ist. Kinder, die in ihrer Entwicklung sehr weit sind und die eine schnelle Auffassungsgabe haben, überfordert man im Vorschulalter sicher nicht mit dem Alphabet oder dem Zahlenraum bis zehn, vor allem nicht, wenn die Zwerge, wie gesagt, von selbst nachfragen. Viele Eltern neigen aber dazu, ihre Kinder aus falschem Ehrgeiz zu überschätzen und ihnen (noch) nicht erforderliches Wissen regelrecht "einzutrichtern", um sich dann selbst "auf die Schulter klopfen" zu können für im Grunde "nichts und wieder nichts" #augen. Buchstaben auswendig zu lernen ist eine Sache, sie tatsächlich im Gesamt-Kontext zu BEGREIFEN/VERSTEHEN ist eine andere.

Also: auf Nachfrage in Maßen okay und sicherlich auch sinnvoll. Aus falschem elterlichen Ehrgeiz und ohne wirkliches Interesse des Kindes auf gar keinen Fall!

Viele Grüße #blume,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von snaky18w 18.05.11 - 21:39 Uhr


Hallo!

Geübt hab wir zuerst nicht. Bis Nico dann anfing, Fragen zu stellen. Mama ich möchte die Buchstaben können.... Wie schreibt man das Wort "Mama"... er wollte immer mehr wissen.
Sein Freund kam schon letztes Jahr in die Schule. Tja und von meinem Sohn kam dann vor zwei Monaten, Mama ich möchte lesen lernen, genau so wie .....

Richtig üben tun wir auch jetzt nicht. Meist kommt er auf mich zu und sagt von sich aus, er möchte Üben.
Naja ich kann schlecht "Nein" sagen.

Ob es jetzt gut oder schlecht ist für die Schule, ich weis es nicht, das wird sich herausstellen.

Seine Kindergärtnerin meinte, das Nico in im Rechnen mal gut sein wird, er kapiert schnell und wir üben sollen. Und es gut sei, wenn ich ihn unterstütze, aber nicht jeden Tag.
z.B. Peter hat fünf Äpfel und gibt seiner Schwester zwei und seinem Feund einen Apfel. Wieviele hat er noch?
Solche Aufgeben sollten wir üben.

Mal gucken wie es ab September läuft.

Gruß Nati

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