Umgangston Elternsprecher und Lehrer

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von mum2kids 18.05.11 - 22:02 Uhr

Hallo,
immer wieder: Undank ist der Welten Lohn

Seit einiger Zeit übernehme ich als Elternsprecher viele Aufgaben, die die Schule betreffen und sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, u. a. führe ich für die Elternvertreter den Schriftverkehr, z. B. Protokolle und E-Mails mit Sponsorenanfragen. Ich mache es sehr gern für die Kinder und entlaste die Lehrer. Leider bemängeln und kritisieren die Lehrer ständig Kleinkram, nervt mich etwas. Bisher konnte man auch drüber wegsehen, mir fehlt die Zeit um lange zu diskutieren und kleinlich zu sein. Das Wort "Danke" gibt es bei diesen Leuten nicht. Erwarte ich nicht, aber Respekt.
Die letzte Aktion kostete mich sehr viele Arbeitsstunden und auf meine Sponsorenanfragen (war alles abgesprochen, inkl. Text) kam eine Antwort, diese wurde an die Schule geschickt, darüber haben sich die Lehrer geärgert, es sah so aus, als wäre ich in der Schule angestellt. Warum es so gelaufen ist, weiß ich nicht. Finde es persönlich nicht so dramatisch, wenn ich für die Schule Anfragen stelle und der Spender direkt die Schule anschreibt zu meinen Händen.
So wurde ich bei der letzten Elternhilfsaktion extrem abgekanzelt#heul, richtig schlimm, war am Boden zerstört. Ich verstehe nicht, warum die Lehrer so durchdrehen und mich regelrecht schikanieren, bloßstellen vor anderen Eltern bei einer Hilfsaktion.
Jetzt habe ich die Lust verloren, mich weiter zu bemühen, unterstützen und engagieren. Ich möchte diesen ganzen Kram hinschmeißen, #aergerirgendwie wäre es aber auch ein Zeichen von Schwäche, oder? Was würdet ihr machen?

LG,
M.





Beitrag von katici 18.05.11 - 22:06 Uhr

Für mich ist das etwas unscharf erklärt. ich steig noch nicht so richtig durch und kann mir keinen eindruck machen.
ich kann mir fast nicht vorstellen, dass lehrer nicht über eine solche hilfe dankbar sind, wenn es sogar abgesprochen wurde...
gespräch suchen, vielleicht klärt sich das dann auf.
lg

Beitrag von schmunzelmonster123 18.05.11 - 23:43 Uhr

Hallo Du
ich bin in einer aehnlichen Situation wie Du und hier die Vorsitzende der "Parent Councils" - sozusagen des Elternbeirates. Unser Arbeitsbereich faengt an bei Gesponsorten events (wie jetzt zum Beispile einer 60er Jahre Disco fuer die Eltern) ueber Organisation von "Fruehjahrsputz" an der Schule, bis hinzu Aushilfe in Klassenzimmern. Wir koennen AG's leiten etc etc. ABER auch hier ist es so, dass ein Danke selten kommt, man oft angeraunt wird, Abmachungen scheinbar vergessen werden oder ich der Schulleitung tagelang hinterherrennen muss um Antworten auf Probleme / Fragen zu bekommen, die ich 1. nicht selber entscheiden darf und 2. ohne die ich nicht weiter planen kann. Aber es wird von uns erwartet dass wir Sachen organisieren. Meistens kriege ich dann das Gefuehl, dass ich ihr auf den Senkel gehe. Damit sie dann am naechsten Tag freudestrahlend verkuenden kann, wie toll dass doch alles ist. Da komme auch ich mir schonmal veralbert vor. ODER wenn meinen "Eltern" und mir gesagt wird, wir sollen und um "abc" kuemmern und wir das tun, nur um zwei Stunden spaeter von jemand anderem einen Rueffel zu bekommen, weil sie das ganz anders organisiert hatte. Kommunikation ist bei uns praktisch kaum vorhanden. Ich glaube es liegt daran, dass Lehrer nicht wollen dass Eltern ihnen zu sehr ins Gehege kommen. Aber das will ich ja gar nicht. Ich will nur das die Kinder an der Schule eine schoene Grundschukzeit verleben. Ich erwarte auch kein dauerndes "Danke" - aber ab und zu ein "Das habt ihr gut gemacht" wuerde mir zeigen, dass die ganze Arbeit nicht fuer die Katze ist....

Ich ueberlege wirklich ein offenes Gespraech mit der Rektorin zu suchen und zu schauen, wo wir unsere Kommunikation verbessern koennen, weil so geht es nicht.... :-(

Sabine

Beitrag von maxundjan 19.05.11 - 09:52 Uhr

Weißt du, wir haben für unsere Grundschule 15 Computer besorgt, inkl. Flachbildschirm usw. Das einzige was fehlt ist das Betriebssystem, das bekommt die Schule aber sehr preiswert über das Schulverwaltungsamt.

Mein Mann mußte die Computer alleine reintragen, weil niemand Zeit hatte ihm zu helfen (leider kam er dabei am Lehrerzimmer dabei und da hatten einige wohl auch Zeit Kaffee zu trinken), und auf ein Danke! warten wir heute noch.

Im übrigen stehen die Computer heute noch dort wo mein Mann sie hingestellt hat und unser Sohn hat keinen Comp.unterricht mehr, weil sie angeblich keine haben.

Traurig sowas, oder? Nee, nochmal nicht!

Sandra

Beitrag von kawatina 19.05.11 - 14:04 Uhr

Hallo,

ich habe in den letzten 10 Jahren als Elternvertreter nie ein Blatt vor den Mund genommen. Eine offene Art wird sehr geschätzt #rofl

Wenn du dir Vorteile fürs eigenen Kind erhoffst und dir so den Allerwertesten aufreißt - das lohnt sich meist nicht. Besonders nicht in Grundschulen, wo das eigentlich als Selbstverständlichkeit erwartet wird.

Meine unbequeme Art lohnt sich allerdings auch nicht, aber man kann immerhin unbesorgt morgens in den Spiegel schauen.

Ich habe als Anerkennung seitens der Schule /Weiterführende mit anderen engagierten Eltern, Schülern, Azubis (des Sponsors) und Lehrer einen 2 Tages Berlin Trip bekommen.
Der Rektor fand es wohl eine gute Idee mich mit zu schicken und alle würde auch wieder gern mit mir fahren:-).