3. Klasse, Note 6, weil.....

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von eowina 19.05.11 - 06:14 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat gestern 2 Tests in Sachkunde zurückbekommen.
Die erste Note war 1+.
Die Note für den zweiten Test ist...6, weil er das gelochte Papiert andersrum benutzt hat - also Löcher nach rechts????
Der Test durchgestrichen mit rot, eine 6 und drunten steht:
"Du hast das Papier andersrum benutzt"

Darf es sein? (Die Note wäre normalerweise ca. 2 bei seiner Punktzahl).


lG.
Eo.

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 06:26 Uhr

Nein das darf nicht sein. Gehe damit zum Direktor.
Beim nächsten mal hält dein Kind den Füller in der falschen Hand und dann gibt es 6 , nein nein so geht das nicht.


Ich habe 3 Schludriane, wovon nur einer Zensuren bekommt, aber da gibt es nur einen Punktabzug wenn der Lehrer es überhaupt nicht lessen kann, und gegebenfalls eine Bemerkung unten drunter.

Beitrag von delfinchen 19.05.11 - 06:35 Uhr

Hallo,

nein, das darf nicht sein.
Mag sein, dass sie einen Punkt abziehen kann, weil die "Form" nicht eingehalten wurde, das ist aber auch schon alles.
Geh zur Lehrerin und sag ihr, dass du die Note nicht akzeptierst, wenn sie sich nicht einsichtig zeigt, dann zum Schulleiter und ggf. noch weiter. Es kann nicht sein, dass Kinder derartiger Willkür ausgesetzt werden.

LG,
delfinchen

Beitrag von cassidy 19.05.11 - 06:40 Uhr

Guten Morgen,

nein, dass darf nicht sein. Versuche mit dem betreffenden Lehrer zu sprechen. Wenn er das nicht will oder sich nicht einsichtig zeigt, dann ab zur Direktion. Kann es mir nicht vorstellen, aber sollte auch diese an der Note so festhalten, dann musst du zum Schulamt. Ich denke aber nicht das du so weit gehen musst. Meist reicht die "Drohung" das du es tun würdest. ;-)

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von binnurich 19.05.11 - 09:54 Uhr

nein - ich kenne mich noch nicht mit Schule aus, aber das wäre m. E. nur dann gerechtfertig, wenn die Aufgabe gelautet hätte: "nimm dein Papier in der richtigen Richtung und ...."

Beitrag von sillysilly 19.05.11 - 10:45 Uhr

Hallo

finde ich fies


wenn allgemein bekannt ist, daß Wert auf die richtige Papierhaltung gelegt wird, würde ich erwarten, daß es beim ersten Mal eine Bemerkung gibt, darauf zu achten, daß das Papier richtig genommen wird.

Passiert es trotz erster Ermahnung wieder, finde ich eine Note schlechter gerechtfertigt
aber mehr nicht



Grüße Silly

Beitrag von sarahjane 19.05.11 - 11:03 Uhr

Nein, dafür darf es lediglich Punktabzug geben. Suche das Gespräch mit dem Lehrer. Fruchtet dies nicht, lasse Dir einen Termin bei seinem Vorgesetzten geben.
Schikane in der Schule geht gar nicht.

Beitrag von manavgat 19.05.11 - 14:12 Uhr

Das dard nicht sein.

Es ist die totale Schikane.

Mein Rat: sprich mit der Lehrerin. Wenn sie uneinsichtig ist, dann zieh den Elternbeirat hinzu und sprich bei der Direktorin vor.

So was beklopptes ist geeignet, einem Kind die Freude an der Schule auszutreiben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von alpenbaby711 19.05.11 - 14:53 Uhr

Also nur weil er das Blatt falsch herum hatte? Gehts noch, da würde ich wohl fragen obs noch alle Tassen im Schrank am richtigen Platz sind.
Ela

Beitrag von knatsel 19.05.11 - 14:58 Uhr

Dazu fällt mir nur eins ein

#schock

Beitrag von sarahg0709 19.05.11 - 15:54 Uhr

Hallo,

das ist ja komplett blödsinnig! Da wäre ich noch nicht einmal durch die GS gekommen, wenn das unsere Lehrer auch gemacht hätten, geschweige denn im Gymnasium.

Bei Arbeiten hier wird oben schon mal das Datum vorgschrieben und das Fach (wenn es nicht eh ein kopiertes Blatt ist, auf dem gearbeitet wird). Das kann man dann nicht falsch machen.


LG

Beitrag von koqu 19.05.11 - 18:02 Uhr

Manche werden Lehrer aus Leidenschaft und einige aus Rache an der Menschheit....mal wieder eine Lehrerin vom zweiten Typ...

Beitrag von mc3 19.05.11 - 19:56 Uhr

Ich verstehe die Benotung zwar auch nicht, würde aber allenfalls ein freundliches (!) Gespräch mit dem Lehrer suchen, in dem ich den Sinn hinterfrage.

Direktor, Schulamt ... sowas kann man machen, wenn es um eine wichtige Note in einem Abschlusszeugnis geht. Für einen absolut unwichtigen Test in der dritten Klasse ist das doch ein bisschen mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass die Noten dieses Lehrers nächstes Jahr darüber entscheiden können, ob der Schnitt fürs Gymnasium oder die Realschule reicht. Und der Lehrer hat bei der Vergabe mündlicher Noten und der Gewichtung einzelner Arbeiten viel Ermessensspielraum. Recht haben ist ja lieb und recht, aber ich würde es vermeiden, wegen solch unwichtigen Dingen einen Streit vom Zaun zu brechen, und mir damit eine wohlwollende Behandlung zu verscherzen.

Beitrag von delfinchen 19.05.11 - 20:49 Uhr

Aber es ist nicht ihr Recht, das mit der Note 6 zu bestrafen. Soll man jetzt kuschen?
Man kann diese Lehrkraft doch nicht mit dieser Willkür weiterarbeiten lassen.

Und wenn sie so unprofessionell ist, den Frust dann am Kind auszulassen, finden sich noch ganz andere Wege.
Sooo viel Ermessensspielraum hat man mit den mündlichen Noten auch wieder nicht - die müssen ebenfalls sehr genau belegt sein, mit Datum und Thema.

LG,
delfinchen

Beitrag von alune 20.05.11 - 09:44 Uhr

Ich fall vom Hocker!
Als Grundschullehrerin zweifel ich mal wieder an so manchem Kollegen... #kratz

Such auf jeden Fall das Gespräch (Tipp wie schon gesagt wurde: ganz freundlich, nicht aufbrausend, auch wenn's schwer fällt)!

Man weiß natürlich nicht, was vor dem Test gelaufen ist. Ob mehrmals darauf hingewiesen wurde oder ob die 6 angedroht wurde, falls man's falsch macht...
Aber rein von deiner Beschreibung her, würd ich's auch nicht einsehen.