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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 06:17 Uhr

Hallo

Meinem Sohn ist gestern etwas schlimmes in der Schule passiert. Es ist zum Glück gut aus gegangenbis jetzt , ich bin aber mit dem Verhalten der Direktorin nicht zufrieden.


Fall:

Kind verschluckt bzw. atmet die die Füllerkappe ein/runter.
Und sagt es ängstlich der Lehrerin.

Wie sollte sich eine Schule, der Lehrer bzw. die Direktorin verhalten?

Wie wäre es in Eurer Schule?

Danke

Beitrag von rienchen77 19.05.11 - 06:44 Uhr

dich anrufen....

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 07:05 Uhr

Sie hat einmal versucht mich anzurufen, sie hat es dreimal klingeln und dann aufgelegt, so schnell war ich nicht am telefon, ich hatte aber sofort versucht zurück zu rufen. Sie hätte ja mal auf den Ab sprechen können. Was macht die, sie ruft meinen Mann auf arbeit an und tut ihn erst mal voll maulen, das sie angeblich mehrmals versucht hätte mich anzurufen, was aber nicht stimmt, dann tut sie eben noch ne weile mit meinen mann rum diskutieren, kurz danach rief sie meinen mann wieder an, ob er ihr die erlaubnis gebe mit meinem sohn zum arzt zu gehen, und sie hätte mich immer noch nicht erreicht, logisch weil sie garnicht mehr angerufen hat, aber ich habe weiterhin versucht dort anzurufen, und mein mann hatte es ihr gesagt, da hat sie ihn angemault, das daß ja nicht geht wen sie mit ihm telefoniert.

Gut irgendwann hatte ich dann die Sekretärin dran und die mich erstmal voll gemault, ich dann fix versucht dort hin zu kommen.

In der zwichenzeit vom verschinden der Füllerkappe bis wo er entlich beim Arzt war ist über ne halbe Stunde vergangen, weil die Direktorin rum rum telefonieren mußte.

Ich bin der Meinung und glaube das macht eigentlich jeder so, muß in so einem Fall wo das Kind innere Verletungen haben könnte, sofort der Notarzt gerufen werden und erst wenn die Gefahr beseitigt ist die Eltern informieren.

Aber in dieser Schule mußten die Eltern einen Brief unterschreiben, das im Falle von Unfällen, es der Schule nichts angeht und die Eltern sich drum kümmern müßen wie das Kind von der Schule zum Arzt kommt.

Und wenn die Eltern nicht erreichbar sind hat das Kind Pech.

Beitrag von zaubertroll1972 19.05.11 - 08:14 Uhr

Da müssen die Eltern informiert und der Rettungswagen gerufen werden.

LG Z.

Beitrag von ayshe 19.05.11 - 10:23 Uhr

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Aber in dieser Schule mußten die Eltern einen Brief unterschreiben, das im Falle von Unfällen, es der Schule nichts angeht und die Eltern sich drum kümmern müßen wie das Kind von der Schule zum Arzt kommt.
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Was ist denn das für eine bescheuerte Regelung?

Also da liegt dann ein Kind solange blutend oder verletzt herum, bis die Eltern erreicht werden und dann erst noch ggf. einen RTW rufen?

Das ist doch nicht normal!



Bei einem Schulausflug meiner Tochter hat sich ein Junge den Arm gebrochen.
Es ist doch ganz selbstverständlich, daß die Lehrer selbst schnell einen RTW rufen und den Jungen ins KH bringen lassen, Eltern werden auch angerufen, das ist klar. Aber die schnelle Hilfe ist eben wichtiger als die Eltern.

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 10:39 Uhr

Ja eben so ist es ja eigentlich.

Erst die Gefahr bannen und dann Eltern informieren.

Ja in der Schule ist die Regelung so, die Direktorin hat gleich zu meinem Mann gesagt das sie jegliche Verantwortung von sich weißt.

Und ja dort wird erst gewartet bis jemand da ist bzw. die Eltern am Telefon sagen was der Lehrer machen soll.

Und wenn die Eltern nicht erreicht werden ( was ja auch passieren kann) ja dann..........

So nun können wir nur hoffen das es nicht in den Bronchien liegt bzw. das es auf natürlichen Wege wieder raus kommt.

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 10:59 Uhr

du redest humbug.
für verletzungsfälle gibt es an jeder schule ganz klare regelungen.

schonmal was von unterlassener hilfeleitung gehört?

wenn ein kind sich ernsthaft verletzt und z.b. stark blutet (und wir reden nicht von nasenbluten oder einer schürfwunde), sondern z.b. von einer gefäßverletzung oder bewußtlosigkeit will ich die schule sehen die da nicht handelt.

oder glaubst du ernsthaft man setzt sich der gefahr aus sich möglicherweise tod durch unterlssen oder sonstigem strafbar zu machen?

wahrscheinlich bist du diejenige die da etwas falsch versteht!

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 11:17 Uhr

Ich verstehe da garnichts falsch.

es gab schon einige schlimme Fälle auf der Schule.

Beitrag von bambolina 19.05.11 - 12:46 Uhr

Es gab schon einige schlimme Fälle?

Sorry, ich kann mir das auch nicht vorstellen, was glaubst du, was die für Klagen am Hals hätten, wegen unterlassener Hilfeleistung...

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 13:22 Uhr

Naja Egal

Ich wollte nur wissen wie es auf anderen Schulen abläuft.

Beitrag von ayshe 19.05.11 - 13:29 Uhr

Ich kann nur sagen, daß ich so etwas echt noch niemals gehört habe.


Ich kenne nur Schulen, die natürlich in Notfällen selber sofort einen Notarzt rufen und auch Erste-Hilfe Leisten.


Ich weiß gar nicht, warum die Eltern so einen Blödsinn unterschreiben und hoffe, daß so etwas genauso rechtlich null und nichtig ist, wie eine beteuerung, nie schwanger zu werden in einem Arbeitsvertrag.

Beitrag von bambolina 19.05.11 - 14:51 Uhr

wie es auf anderen Schulen läuft? So wie es sein sollte.

Abgesehen davon, sollte es wirklich stimmen, kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie du sowas unterschreiben konntest.

Beitrag von white-blank-page 20.05.11 - 06:33 Uhr

"Naja egal" sagt für mich jetzt alles. #contra

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 12:50 Uhr

was gabs denn da für schlimme vorfälle?

Beitrag von ayshe 19.05.11 - 13:20 Uhr

Ich würde mich an einen Anwalt wenden.

So etwas kann doch gar nicht rechtens sein "unterlassene Hilfeleistung" wurde hier schon gesagt.

Das ist doch krank, so einen Mist habe ich noch nie gehört!

Und dann würde ich die Schule in solchen Fällen verklagen.


##
So nun können wir nur hoffen das es nicht in den Bronchien liegt bzw. das es auf natürlichen Wege wieder raus kommt.
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Wurde er nicht geröngt oder ein MRT gemacht?
Ist tatsächlich unklar, wo sich das Teil nun befindet?
#gruebel

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 13:30 Uhr

Er wurde geröngt, aber so ein Plasteteil wird nicht erkannt, Sie haben gesagt Sie versuchen es, wäre noch etwas aus Metall dran dann ja, nein MRT haben Sie keins gemacht.

Und ja sie wissen nicht wo das Teil ist, deshalb muß ich ihn beobachten.

Beitrag von ayshe 19.05.11 - 13:32 Uhr

Im MRT hätten sie es gesehen.

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 13:38 Uhr

ein MRT können sie aber nicht machen wenn metall dran ist

vg

Beitrag von ayshe 19.05.11 - 13:41 Uhr

Stimmt natürlich.

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 13:43 Uhr

dennoch bin ich der meinung dass man bei einer abdomenübersicht zumindest schemenhaft erkennen sollte wo sich das teil befindet, besonders WEIL metall dran ist...

Beitrag von white-blank-page 20.05.11 - 06:31 Uhr

wenn dein kind sprechen kann, erstickt es nicht.

während du versucht hast, die rektorin anzurufen, kann sie dich angerufen haben. davon mal ab.

glaube mir, wenn wirklich gefahr in verzug gewesen wäre, sie hätten den rtw gerufen. wer will schon ein sterbendes kind in der schule.

#augen

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 08:18 Uhr

also 1.)

atmet man eine füllfederkappe nicht einfach ein.

2.)

schluckt man sie eben auch nicht mal einfach so aus versehen hinunter
besonders nicht wenn man so alt ist wie deine söhne!

3.) (um auf deine antwort von unten einzugehen)

ging es deinem sohn augenscheinlich gut und dafür braucht man weiß gott KEINEN notarzt (sage ich dir als RD personal und krankenschwester!)

4.)

haben sie dich angerufen, wenn auch nur einmal. danach haben sie ja nicht nichts gemacht, sondern haben deinen mann angerufen.

5.)

man tut nicht tuen tun...#augen

Beitrag von 3wichtel 19.05.11 - 09:08 Uhr

Kann ich pauschal alles so mit unterschreiben.

Möchte aber aus "Sorgfaltsgründen" noch hinzufügen, dass das Einatmen von Kleinteilen im Kindergartenalter (bis ca. 6 Jahre) nicht so ungefährlich ist, da die Kleinteile sich in den Bronchialverästelungen festsetzen und einen Lungenkollaps verursachen können (daher ja auch die Empfehlung des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzt bis zum 6. Geburtstag die Kinder keine Erdnüsse essen zu lassen).

Aber im Schulalter ist das natürlich längst nicht mehr so dramatisch.

Beitrag von musterblume 19.05.11 - 10:33 Uhr

Und ob ein Kind so eine Kappe einfach so einatmen oder Verschlucken kann, dies geht schneller als man denkt.

Und es ging ihm zu erst garnicht gut, die Lehrerin mußte erst haftig auf den Rücken klopfen das er wieder Luft bekam.

Die Ärztin meinte dann auch, das so ein Teil auch in die Bronchien gerutscht sein kann, bzw so eine Kappe auch Verletzungen verursachen kann in Luftröhre und Speiseröhre.

Selbst wenn kein Notarzt sofort hätte angerufen werden müssen, dann zumindestens erstmal den zuständigen Arzt um abzuklären was weiter gemacht werden soll.

Und dann die Eltern.

Für Schulen in der Stadt ist es alles kein Problem, da ist alles in der Nähe
. Aber die Schule ist auf nem Dorf und da ist nichts mal schnell in der Nähe.


Was erzähle ich das eigentlich einer Person die noch keine Kinder hat.

Nur Eltern dennen so etwas ähnliches schon passiert, die können es nach voll ziehen.

Beitrag von 5678901234 19.05.11 - 10:49 Uhr

<<"Nur Eltern dennen so etwas ähnliches schon passiert, die können es nach voll ziehen">>

<<"Was erzähle ich das eigentlich einer Person die noch keine Kinder hat. ">>

1.) habe ich 3 kinder

2.) habe ich es berufsbedingt schon häufig erlebt dass etwas verschluckt oder aspiriert wurde. und auch als mutter 3-er kinder habe ich auch privat schon kontakt damit machen dürfen...

3.) ist es vollkommen normal dass er erstmal kräftig husten musste und ein beklemmendes gefühl hatte wenn ein 6-jähriger eine 4-5 cm große füllerkappe verschluckt.

4.) es ist ein himmelweiter unterschied ob man sowas verschluckt oder es aspiriert (wobei letzteres bei der relation von gegenstand/6-jährigem mehr als unwahrscheinlich ist)

5.) füllerkappen haben nichts im mund zu suchen und ich bin fest davon überzeugt dass man so ein teil nicht mal eben so ausversehen herunter schluckt. darüber solltest du vielleicht mal mit ihm drüber reden. anscheinend scheint er dass im schulalter ja noch nicht begriffen zu haben...


aber was erzähl ich das jemandem der wo-immer-alles-tuen-tut und von medizin keine ahnung hat:-p