Er wacht wegen jedem Pups auf und schreit was tun??

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von schatz29 19.05.11 - 07:38 Uhr

Hallo,

wir verzweifeln bald. Unsere Sohn (6Monate) hatte von Anfang an Probleme mit dem Bauch. Es war jetzt aber weitestgehend gut und er hat die Nächte gut geschlafen.

Seit 1 Woche nun ist es wieder ganz schlimm. Er wacht wegen jedem Pups auf, lässt sich kaum beruhigen auch nicht mit dem Schnuller bis die Luft raus ist.
Dann ist er natürlich wach und will wieder an die Brust zum Einschlafen.
Er trinkt zwar nicht viel, aber er schluckt doch immer irgendwie Luft die dann mit dem Hochnehmen, während er schläft, nicht rauskommt.
Etwas 1 Stunde später schreit er wieder, ich nehme ihn hoch und das Bäuerchen kommt wieder. Aber wieder nix mit Schnuller beruhigen, sondern es geht nur mit der Brust.

Tagsüber ist er dann so erledigt, das er viel und lange schläft was ja auch gut ist. Hier schläft er auch ohne Probleme nach dem Stillen dann mit dem Schnuller ein. Hat also sein Bäuerchen gemacht.

Was kann ich aber für die Nacht tun damit diese wieder etwas ruhiger werden?
Wir machen schon Bauchmassage, Gymnastik mehrmals am Tag und ich gebe ihm 2x 1/2 Kümmelzäpfchen.

Soll ich ihm vielleicht anstelle Wasser lieber Tee zum Trinken geben? Nur welchen dann?

Hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben.

Danke

Sandra mit Matteo

Beitrag von maerzschnecke 19.05.11 - 09:33 Uhr

Blöde Frage vielleicht:

aber fütterst Du schon Beikost?

Wenn ja, was und wann?

Und was hat sich vor einer Woche geändert? Hast Du z. B. neuen Brei eingeführt? Hattet Ihr eine Impfung ? Irgendein Ereignis, das Einfluß haben könnte?

Beitrag von schatz29 19.05.11 - 09:36 Uhr

Ja, Beikost füttern wir. Der Mittagsbrei ist schon seit 6 Wochen eingeführt.
Habe mit dem Nachmittagsbrei vor gut einer Woche angefangen.
Reisflocken mit Obst (aus dem Glas). Das füttern wir gegen 15.30 Uhr und gegen halb sechs ist er total müde und ich mache ihn fürs Bett fertig.
Dann bekommt er zum Einschlafen die Brust und meist nach ner halben Stunde geht es schon los.
Kann das von der Umstellung auf den Nachmittagsbrei kommen?

Beitrag von mukki84 19.05.11 - 11:00 Uhr

Hallo,

uns geht es momentam genauso.
Lino ist auch 6 Monate alt (kam sechs Wochen zu früh) und hat seit ca. 1 Woche wieder extrem mit Blähungen und Bauchweh zu kämpfen.
Er geht Abends zwischen 7- 8 uhr ins Bett, bis ca. 22 Uhr ist alles gut(wobei er seit einer Woche NUR noch an der Brust einschläft) und dann geht es los...
er wacht fast stündlich auf, weint und lässt sich kaum beruhigen.
Er bekommt seit zwei Tagen ein paar Löffel Pastinake, habe aber den Eindruck das ihm DAS gut bekommt.

Ich weiß mir auch keinen Rat mehr, denn wir praktizieren auch alles was du bereits genannt hast.
Gestern habe ich 2 Tassen Kümmeltee getrunken und diese Nacht war deutlich besser, keine Ahnung ob es daran liegt#kratz

Er kann sich seit ca. 1-2 Wochen drehen und ist deutlich mobiler, vielleicht ein Schub???


Viele liebe Grüße mukki

Beitrag von maerzschnecke 19.05.11 - 12:45 Uhr

Für mich liegt es nahe, dass es vom Nachmittagsbrei kommt. Der Brei wird seit gut einer Woche gefüttert und ist sicher nach 2 Stunden noch nicht verdaut. Lass den Brei mal zwei, drei Tage weg und schau, ob es besser wird.

Beitrag von linaluna10 19.05.11 - 11:35 Uhr

Es gibt ein Kissen mit 15° Steigung, bei meiner Tochter hat es geholfen.

Beitrag von i-bin-a-fuchs 20.05.11 - 12:08 Uhr

Also, mein Kleiner hatte auch schlimme Koliken.
Er bekommt jetzt seit ca. 5 Wochen täglich Bigaia Tropfen, das sind probiotische Tropfen für die Darmflora (dauert ein bisschen bis die wirken), hat mir unsere Hebamme empfohlen.
Ja dann auch die Kümmelzäpfchen und zusätzlich trinke ich täglich 2 Liter Stilltee (Fenchel,Anis,Kümmel, Melisse). Hatte anfangs Angst, dass mir dann die Milch einschießt wie verrückt, ist aber nicht passiert.
Ich habe oft gelesen, dass es schlecht ist auf Halbverdautes wieder zu füttern und habe meinem Kleinen (8 Wochen) angewöhnt nur alle 3 Stunden zu essen.
Hatte es dann auch mit Tee versucht, der hat aber keinen großen Anklang gefunden, darum trink ich ihn jetzt eben.;-)

Viel Erfolg #winke

Beitrag von blubberdose 22.05.11 - 12:17 Uhr

Hi Sandra,

leider haben die meisten Kinder mit 6 Monaten nochmal einen Entwicklungsschub. Das kann die Kleinen ganz schön stressen. Ich denke, der schlechte Schlaf und dass Matteo immer bei dir einschlafen will, sprechen dafür. Aber das geht auch wieder vorbei. Zum Glück!

Ich denke nicht, dass das fehlende Bäuerchen das Problem ist. Die kleinen Mäuse haben einen anderen Schlafrhythmus als wir Erwachsenen. Ihr schlaf ist alle 50- 60min sehr flach, so dass sie schnell aufwachen und abchecken ob noch alles gut ist. Gerade wenn sie einen Schub haben ist das natürlich total wichtig. Dann solltest du allerdings nicht viel Gewese machen, sondern ihm den Nuckel geben und dabei bleiben bis er wieder eingschlafen ist. Du merkst ja, ob er ruhiger wird oder sich richtig wach brüllt. Ich habe bei meiner Maus (8 Monate) die Erfahrung gemacht, dass sie sich manchmal auch in den Schlaf schimpft. Wenn er sich allerdings wach brüllt, nimm ihn hoch und tröste ihn und versuche es, wenn er ruhiger ist nochmal.

Wenn du ihm lieber mal Tee geben möchtest, wäre meiner Meinung nach Fenchel- oder Fenchel-Kümmel-Anis-Tee die beste Wahl. Abends vielleicht Kamille.
Sollte es an dem Nachmittagsbrei liegen, versuche ihn evtl. wegzulassen und zu stillen oder nimm verträglicheres Obst z.B. Birne. Banane stopft sehr und Apfel hat sehr viel Säure.
Beim Mittagsbrei, könntest du auf Möhre verzichten, die stopft auch sehr. Versuch mal Pastinake.

Viel Erfolg. Ihr schafft das.

LG Katja und Mia