Patchworkfamilie wie regelt ihr das?*hilfe*

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sweetdreams85 19.05.11 - 07:58 Uhr

Hallo ihr ...

Ich denke schon seit längerem drüber nach, und finde einfach keinen Punkt.
Eigentlich ne schwierige Situation.

Ich habe 4 kinder aus erster ehe mitgebracht, und er hat 2 kids mitgebracht.
Meine Kinder leben bei uns, seine bei der Mutter ab und an sind sie da.
Wir haben ein gemeinsames kind.

Tja nun leider Gottes ist es so, die eine mag Spinat nicht, der andere mag Rosenkohl nicht. usw. die zwei kleinen 3 und 4,5 essen so gut wie alles.
Es gibt meistens stress mit dem essen, weil sie dann lieber nix essen als das was es gibt.

Sein sohn 5 jahre, ist genauso ein fall. Isst keine Butter, kein Käse, nur nudeln usw.
Aber da ist es was anderes, wenn der kommt, bekommt er sogar extra was gekocht, was er natuerlich ist. Ja und meine duerfen dann auch bei dem essen teilnehmen. Aber würde der nicht kommen, muessten sie es essen oder eben gar nix.

Und ich merke auch, dass er gar nicht mehr so recht freundlich ist , sie fragen was, bekommen pampige antwort, ausser wenn sie was anstellen, dann kann gut geschimpft werden.

Aber das einfach hey ich nehm dich an obwohl du nicht mein eigenes Kind bist, das fehlt ....

Die kinder haben auch schon gesagt, er mag uns nicht, weil er schimpft immer. Klar sie stellen auch was an, aber ich denke das angenommen werden fehlt ihnen.

Ich habe es ihm schon gesagt, die Antwort ja dann muessen sie erst lernen mal zu folgen.

Ja und das gemeinsame kind, ja das ist halt das ein und alles.

Und ich hoffe wirklich, dass die kinder nicht als Konkurrenz sehen.
Zumindest beziehe ich sie sehr viel ein das meinerseits keinerlei eifersucht geschürt wird.

Aber ich merke langsam das bei mir der Punkt erreicht ist.wo ich merke lange mach ich das nicht mehr so mit.

Ich liebe ihn und will keine Trennung aber irgendwas sollte passieren.
Damit ich wieder klare gedanken bekomme und die Kinder auch wieder aufblühen.

gruss sweet

Beitrag von stormkite 19.05.11 - 08:16 Uhr

Nun, ich glaube, da wirst du auf verlorenem Posten kämpfen.

Es gibt zwar Männer, die tatsächlich die fremden Kinder wie die eigenen sehen und auch behandeln, vor allem, wenn die Kinder noch sehr Klein sind, wenn der Mann sie kennenlernt.

Aber es gibt auch Männer (und ich glaube, nicht wenige), die in den "fremden Kindern" Konkurrenz sehen, und in ihnen immer den "EX" der Partnerin sehen. Und nein, so ein Mann kann die Kinder nicht wirklich annehmen, und wird sie auch nicht "gleich" behandeln. Vergiss es.

Ich bin selber mit so einem Mann liiert. Aus diesem Grund haben wir eine Fernbeziehung, und seine Besuche bei mir sind eher knapp bemessen. Die Paarebene stimmt, aber einen auf Familie machen ist nicht. Ein gemeinsames Kind kommt aus genau diesem Grund für mich überhaupt nicht in Frage.

Kite

Beitrag von berry26 19.05.11 - 09:11 Uhr

Hi,

ich muss mich meiner Vorschreiberin zum Teil anschließen. Es gibt solche und solche Männer aber manche können auch lernen die angeheirateten Kinder anzunehmen. Dazu muss ER aber auch genau das wollen. Ich würde wirklich mal fragen ob er sich kein besseres Verhältnis wünscht. Vielleicht helfen ja mal (Stief-)Papatage an denen er allein etwas mit deinen Kids macht. Einfach irgendwas was alle toll finden. Du kümmerst dich derweil um euren kleinen Nachwuchs.

Wenn er alles abblockt und zu keiner Kooperation bereit ist, würde ich an deiner Stelle wirklich überlegen ob ich eine Familie mit ihm weiterführen möchte. Wie du schon sagst, wird es deinen größeren Kindern mit Sicherheit nicht gut tun auf Dauer nur als Kind 2ter Klasse behandelt zu werden.

LG

Judith

Beitrag von schnee-weisschen 19.05.11 - 19:22 Uhr

Hey,

wie lange seid ihr denn schon zusammen, bzw. wie lange wohnt ihr schon zusammen?
Das Verhältnis zwischen Partner und Kindern muss wachsen, das geht nicht von heute auf morgen.
Für einen selbst als Mutter ist das schwer nachvollziehbar, weil man seine Kinder selbstverständlich liebt.
Und die Kinder sind gewöhnt, dass das so ist und erlauben sich vielleicht auch beim Partner mehr, weil sie einfach davon ausgehen, dass es bei ihm genauso ist.

Solange er kein Kind maßgeblich benachteiligt, oder wirklich schlecht behandelt, würde ich ihm Zeit geben und das Thema immer wieder ansprechen.
Frag ihn, wie er sich fühlen würde, wenn seine Ex nen anderen Partner hätte und der würde seine Kinder anschnauzen.

Vielleicht versteht er es so.

Aber: Nur weil es derzeit so ist, heisst das nicht, dass es so bleibt. Ich sehe es anders, als meine beiden Vorschreiberinnen.

LG

sw