BEL, äußere Wendung und spontan Geburt in BEL..

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von franzeli 19.05.11 - 11:37 Uhr

Guten Tag und Hallo,
hab da mal ne Frage ich bin jetzt 33 ssw und mein Kleiner liegt leider immer noch in BEL...nun versuch ich schon ständig die indische Brücke und Taschenlampe..
Hat jemand von euch Erfahrung mit äußere Wendung und spontan Geburt in BEL???
Hoffe ja sehr das sich der kleine es nochmal anders überlegt..um die 23ssw war ja schon einmal in SL und genug Fruchtwasser hat er auch noch...

LG Franzeli

Beitrag von anarchie 19.05.11 - 11:43 Uhr

Hallo!

Na, er hat doch noch Zeit!!!!

Mein erstes Kind hat sich in der 35.SSW in SL bequemt...mein 3. und 4. Kind haben sich bis zum Ende munter gedreht...nur Kind 2 lag immer in SL...

Von daher: warte ab!

Aber hier ist eine userin die 2 (3?) kind der aus BEL spontan geboren hat ...bibuba...bibabutzefrau?

ich persönlich würde NIE wenden lassen und spontan gebären.
KS geht für mich nur, wenn es sein muss und ne äussere Wendung ist mir zu gefährlich.
#lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von sonnilein87 19.05.11 - 12:14 Uhr

Hallo.

Mir gehts momentan genauso. Mein Kleiner sitzt seit der 28. SSW in BEL und will sich einfach nicht wieder umdrehen. Ich mache auch die indische Brücke und versuch ihm den Weg mit der Taschenlampe zu leuchten.

Aber irgendwie bringt das alles nichts. War am Montag beim Arzt und er sitzt immer noch. So wie es aussieht wird er sich wohl nicht mehr drehen. Hab nicht mehr viel Fruchtwasser und damit sinkt die Chance auf eine Drehung.

Mal schauen ob die Hebamme noch ein paar Tricks auf Lager hat.

Eine äußere Wendung würde ich nicht machen lassen. Da hätte ich zuviel Angst.

Eine spontane Geburt in BEL kommt für mich auch nicht in Frage. Ist mein erstes Kind und das traue ich mir nicht zu.
Aber ich hätte auch keine Möglichkeit. Die Krankenhäuser in meiner Nähe machen keine normalen Geburten in BEL.

Viel Glück, dass er sich doch noch dreht. #klee

Lg Sonnilein 35. SSW

Beitrag von kleine82 19.05.11 - 13:14 Uhr

huhu, ich versteh immer gar nicht, was alle gegen die äußere wendung haben... hatte eine und die lief super. habs nicht mal gemerkt.
die risiken sind wirklich vertretbar - nur in 0,5% der fälle ist ein ks erforderlich. dafür steht die chance, dass das baby sich dreht, bei rund 50% (manche ärzte sagen sogar noch höher).

spontangeburt aus BEL würd ich nur machen, wenn mir in einer erfahrenen (!) klinik davon nicht abgeraten wurde. in hannover z.b. gibts eine tolle, weiß ja nicht, wo du wohnst.

einen kaiserschnitt wollte ich gerne vermeiden, da wir gern noch ein drittes kind hätten. und da ist mir das risiko einfach zu groß und man muss ja auch viel länger warten als nach einer spontangeburt.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 19.05.11 - 13:42 Uhr

Hallo Franzeli,

meine erste Tochter lag lange in BEL (weiß es auswendig gar nicht mehr genau - glaube bis zur 37. Woche #kratz) und ich habe ernsthaft eine vaginale BEL-Geburt in Erwägung gezogen. War dann bei Spezialisten hier die das machen und alle haben mir dafür grünes Licht gegeben. Irgendwann wurde mir doch mulmig bei dem Gedanken, dass das dicke Ende ja dann quasi zum Schluß kommt und so war ich heilfroh, dass sie sich noch gedreht hat. Heute würde ich anders entscheiden und es niemals in Erwägung ziehen. Denn unsere Tochter hätte eine Geburt aus BEL aufgrund vorab geschlossenen Fontanellen (bei einem KU von ohnehin 37,5cm) und mehrfacher Nabelschnurumschlingungen definitiv nicht überlebt!!! Sie wäre jämmerlich erstickt. Das wurde mir im Nachhinein selbst von diesen besagten Ärzten in der Klinik die BEL-Geburten durchführenden bestätigt. Was mit mir geworden wäre steht auch mehr als in den Sternen.

Darum kann ich wirklich nur ganz dringend von so einem Versuch abraten. Denn das ist es nicht wert. Klar kann es gut gehen - will ich gar nicht abstreiten. Das Problem ist nur, dass wenn tatsächlich Schwierigkeiten auftreten nur noch schlecht gehandelt werden kann. Und dann eben die Konsequenzen dramatisch sein können.

Eine äussere Wendung habe ich von vorneherein ausgeschlossen weil mir das viel zu gefährlich war. Klar kann auch das gutgehen aber wenn nicht steht ein OP-Team für den Not-KS bereit. Und das wollte ich auf keinen Fall riskieren mein Kind dann wahrscheinlich unter Vollnarkose und schnell, schnell unter größten Ängsten um die Kleine so bekommen zu müssen.

Meine zweite Tochter kam per sekundärem KS zur Welt und diese Geburt fand ich total angenehm. Ich war danach schnell wieder fit (nach einer Woche nahezu komplett, nach der ersten Vaginalgeburt nach drei Monaten noch deutlich angeschlagen). Also ich für meinen Teil würde nie wieder einen vaginalen Geburtsversuch starten - auch wenn das für mich früher undenkbar gewesen wäre.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von wiebke7 19.05.11 - 14:05 Uhr

Hallo,

mein Baby war in der 33. ssw auch noch in BEL. Ich habe die "Indische Brücke" abwechselnd mit Knie-Ellbogen-Lage (tiefer Vierfüßler) gemacht und fleißig mit der Taschenlampe geleuchtet. Gleichzeitig habe ich mich viel über äußere Wendung und Spontangeburt aus BEL informiert, fand auch eine Klinik in der beides möglich gewesen wäre. Und dann habe ich mir den ganzen v.a. psychischen Streß umsonst gemacht. Bei 35+1 stelle meine FÄ fest, dass das Baby nun in SL liegt! Mit viel ein riesen Stein vom Herzen und ich hoffe, das Baby bleibt in SL.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich Dein Baby noch dreht. Bis zu 36.ssw solltest Du das ganz entspannt sehen (leichter gesagt, als getan, ich weiß)!!!!

LG, wiebke7

Beitrag von maari 19.05.11 - 17:30 Uhr

Hi,

mir geht's genauso, nur dass ich schon 2 Wochen weiter bin. Unser Krümel lag auch schon mal in SL und hat wohl auch noch ausreichend Fruchtwasser und Platz sich zu drehen - in so eine Art Querlage bekomme ich sie mit der indischen Brücke auch, aber eben nicht weiter "rum".
Momentan probiere ich auf anraten meine Hebi Pulsatilla (das scheint bisher aber null komma nix zu bewirken), und wenn das nicht wirkt wird gemoxt.
Am Mo. bin ich dann zum Geburtsplanungsgespräch in einer Klinik, die die äußere Wendung machen würden und auch Erfahrungen mit Spontangeburten aus BEL haben. Die äußere Wendung habe ich für mich zwar schon ausgeschlossen (mein FA hält das in Kombination mit meiner VWP für viel zu riskant bzw. einen folgenden Notkaiserschnitt für recht wahrscheinlich), aber die Spontangeburt ziehen ich weiterhin in Betracht.
Mal abwarten, was Arzt und Hebamme am Mo. sagen.
Und da ich Kinder kenne, die sich am Abend vor der Geburt gedreht haben, werde ich natürlich weiterhin warten und hoffen.

LG Maari (34+5)

Beitrag von meandco 19.05.11 - 22:07 Uhr

also ich würde dir raten:
reg dich nicht auf, wie die während dem us liegen sagt oft wenig aus.

bei mir haben sich beide kinder erst in der 37. ssw entschlossen fix in sl zu bleiben - auch bei untersuchungen #schwitz

die große hat us gehasst und sich immer pünktlich noch am weg vom wartezimmer zum us gedreht (im wartezimmer wurde ich noch in die leber getreten, schallkopf am schamhügel angestzt: hintern #aerger). dieses jetzt war überhaupt von der wilden sorte - 2-3x tägl drehen war normal. auf den aktuellen stand beim us also nix zu geben. wir hatten sogar ne ql in all den wochen, wo es grade dabei war sich zu drehen #augen

achte mal auf die bewegungen - wie schauts im alltag aus? liegt es wirklich immer bel, oder nur ab und an???

lg
me

Beitrag von ulmerspatz37 22.05.11 - 06:53 Uhr

Hi,
Dein Baby hat noch Zeit!. Meine FÄ hat wegen BEL schon mit KS angefangen, da war ich gerade in der 30.SSW und hat mich total gestresst.
Ich habe die indische Brücke gemacht - nix. Ich hatte mich gegen die Äußere Wende entschieden, weil mir das Risiko zu hoch war - Risiko, daß sie sich wieder zurückdreht und daß ich dann einen Not-KS bekomme. Letztlich habe ich in der 36. SSW einen Termin im KH wegen Planung KS-Geburt ausgemacht - für die 38.SSW. Und bei der Untersuchung - schwupps - hatte sich mein Zwerg doch noch gedreht.

Hab erst mal Geduld unf warte ab.

LG