Gegen Atomkraft? (wirklich?)

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Forum: Energie sparen

Willkommen im Forum Energie sparen. Hier diskutieren wir, wie wir gesünder leben und viel Energie und Geld sparen können. Mit kleinen Schritten können wir unseren CO2-Bilanz um 10% innerhalb eines Jahres reduzieren. Und darum geht es hier: Welche kleinen Schritte machen Sie? Welche Fragen und Ideen haben Sie? Jeden Donnerstag schauen Energiesparberater hier ins Forum, um Ihre Fragen zu beantworten. Jede(r) BeraterIn ist in einer Umweltorganisation engagiert. Wir arbeiten ehrenamtlich und freuen uns auf Anregungen und Fragen. Mehr Infos lesen Sie auf 10:10 Deutschland.

Viele tolle Tipps zum Energiesparen finden Sie in unserem Artikel Umweltschutz im Familienalltag und auf unserer 10:10 Checkliste der urbia-Familie zum Ausdrucken. Hier können Sie lesen, was das urbia-Team zur CO2-Reduktion unternimmt.

Beitrag von katiegriggs1010 19.05.11 - 11:55 Uhr

Hello!
Ich habe vor Gestern gehört, dass 75% des Bewölkerungs gegen AK sind. Aber, nur 6% haben echte Ökostrom, die von Erneuerbarer Energie kommt und weitere Projekte unterstützt!

Mehr infos: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
Vergleichen: http://www.naturvolt.de/

Wenn wir wirklich möchten, dass unsere AKW abgeschaltet sind, mussen wir 2 dinge machen - wenige Strom verschwenden (2-4 AKW laufen NUR für unsere Geräte die ständig im Standby modus liegen lassen)
zu Ökostrom wechseln - und die erneuerbarer Energie formen unterstützen.

Was denkt ihr?

Viele Grüße

Katie


Beitrag von wemauchimmer 19.05.11 - 12:29 Uhr

Es gehört ein bisschen mehr dazu, als nur Ökostrom zu beziehen und somit einen kleinen Obulus für Nicht-Atomstrom zu entrichten. Es gehört auch dazu, daß man nicht gegen Windräder oder neue Hochspannungstrassen vor der Haustür Bürgerinitiativen gründet und prozessiert. Und bei letzterem hapert's auch ganz gewaltig hierzulande.
LG

Beitrag von dentatus77 19.05.11 - 17:47 Uhr

Hallo!

Genau das denke ich auch immer, wenn ich montags abends an einem kläglichen Haufen Atomkraft-Gegner, die demonstrieren, vorbei gehe.
Da frag ich mich, was diese Mini-Demo in unserer Kleinstadt bringen soll. Sicher wäre es deutlich wirkungsvoller, wenn man die Mitbürger über Alternativen zum Atomstrom aufklärt und versucht die Leute zum Umdenken und zum Wechsel zu Ökostrom zu bewegen, der ja nicht einmal teurer sein muss als normaler Strom.
Denn abgestimmt wird doch immer noch meist mit den Füßen, es nützt glaub ich wenig, nur sein "Atomkraft Nein Danke" Fähnchen in oder auch gegen den Wind zu schwenken. Aber je mehr Bürger Ökostrom beziehen, desto mehr Ökostrom und desto weniger Atomstrom muss produziert werden.

Liebe Grüße!

Beitrag von kiddymummy 22.05.11 - 13:10 Uhr

Hallo,
also grundsätzlich bin ich auch gegen Atomstrom.
Ich bin aber auch der Meinung, daß sowas gar nicht von heute auf morgen und als Hau-Ruck-Aktion, so wie manche sich das vortsellen, möglich ist.
Außerdem muß man sich dann auch im Klaren sein, daß mehr alternative Energien her müssen. Da regen sich dann auch wieder viele drüber auf (z.B. bei mehr Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken o.ä., die nehmen Platz weg, sehen häßlich aus, stören Tiere, etc.).
Gerade die Leute, die einen sofortigen Ausstieg wollen, die sollten sich gleichzeitig auch mal fragen (und gerade das tun meines Erachtens nämlich dabei die wenigsten von den ganz vehementen Gegnern), ob sie bereit wären, deutlich mehr für ihren Strom zu bezahlen als jetzt. Denn wie wäre dieser sofortige Ausstieg zu finanzieren?
LG
kiddymummy

Beitrag von lucccy 29.05.11 - 18:01 Uhr

Hallo,

was ich wirklich denke? Dass wir im Europäischen Verbundnetz hängen und dass wir uns fragen sollten, ob wir wirklich unsere Atomkraftwerke abschalten wollen, um dann im Bedarfsfall Strom aus anderen Ländern (Frankreich, Polen) zu importieren.

Gruß Lucccy