Nur noch Mutter und Hausfrau sein?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 12:33 Uhr

Hallo!#winke

Ich bin jetzt 35 +0. Momentan bin ich in Mutterschutz,bleibe nach der Geburt 22 Monate daheim.
Ich bin ungeplant schwanger,der Schock ist verdaut und ich freue mich inzwischen sehr über unsere Bauchmaus.
Nur mit einen komme ich nicht klar.
Mein Chef hat mich selbst ins BV geschickt,da ich seine erste schwangere war und er Panik hatte das was passiert und er die entsprechende Schutzbestimmungen nicht einhalten konnte,das hatte natürlich auch zufolge das mein Vertrag nicht verlängert wurde.

Jetzt bin ich seit Dezember daheim und ich weiß nichts wirklich mit mir anzufangen. Ich bin es gewöhnt 60 Stunden die Woche zu Arbeiten und plötzlich bin ich daheim.
Hier gibt es zwar viel zu tun,an Arbeit mangelt es nicht.
Aber ich komme einfach nicht klar damit,das ich plötzlich Hausfrau und Mutter sein soll.
Hinzu kommt das ich immer mehr das Gefühl habe,ich kann meinen Verlobten nichts recht machen.
Wir haben eine Einraumwohnung die erst mal Baby tauglich gemacht werden muss.
Aber sobald ich was verändere,gerät er geradezu in Panik anders kann ich mir seine schlechte Laune nicht erklären und das hinter dem Computer verstecken.. Mein Verlobter ist ein kleiner Sammler und wir ersticken hier im Krimskrams.
ich möchte doch es nur gemütlich haben für unsere kleine Familie,aber hier schaut es aus..überall so Fußballkrams und HipHopkrams (er ist 35) Klar er kann sich gerne seine Ecke machen wie er will,aber doch net die ganze Wohnung.

Ich bin am verzweifeln,auf der einen Seite möchte ich was machen,auf der anderen Seite traue ich mich schon gar nicht mehr und dann noch akzeptieren,das ich nur noch Mama und Hausfrau bin,fällt mir noch schwerer.

Was meint ihr den dazu?
Gibt sich das irgendwann?
Geht man in dieser Rolle noch auf?
Noch jemand da dem es so geht?

Beitrag von frischerduft 19.05.11 - 12:43 Uhr

Hallo wussel,

zu dem Thema Hausfrau und Mutter kann ich nichts sagen, bin selbst leider keine Mama geworden.

Allerdings ist mir beim Lesen deines Postings aufgefallen, dass ihr dann zu zweit mit Baby in einer Einraumwohnung leben werdet. Oder hab ich das falsch verstanden.

Ich glaube, ich würde bei der Vorstellung durchdrehen, zu dritt in einem Zimmer zu wohnen. Das ist doch im Prinzip schon für 2 Leute zu klein (wenn ich da an meine Schuhe und Klamotten denke;-) ). Dein Freund hat sicher auch noch genügend Kram, dann braucht das Baby ja auch ne ganze Menge. Nicht nur Klamotten, auch Fläschchen, Sterilisator, Kostwärmer....
Also mir würde da himmelangst werden.
Oder wollt ihr bald nach der Geburt umziehen?

Euch alles Gute#winke

Nici

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 12:54 Uhr

Hallo :)

Hm..ja das mit der Wohnung ist so eine sache,als wir endlich eine hatten wurde dann doch nichts daraus.
Wir suchen schon,aber finden leider nicht wirklich etwas was wir uns Leisten können. In spätestens einem jahr möchte ich aber hier raus sein. *zugeb*
ich habe schon beim Amt nachgefragt. Uns steht angeblich NOCH keine Wohnung zu,erst wenn das Kind da ist und dann darf sie einen bestimmtem satz und Qm-zahl nicht überschreiten. Ich kenne mich net mit Ämtern aus,da ich noch nie vorher zu einem musste,also muss ich wohl erstmal auf die Hören und wir müßen in dieser Wohnung bleiben#schmoll
Und ich gebe zu mit Baby möchte ich jetzt nciht umziehen,wenn unsere Kleine dann ein jahr alt ist kann ich mir das eher vorstellen,da haben wir dann auch (hoffentlich) einiges ansparen könne.

Beitrag von sunberl 19.05.11 - 13:16 Uhr

Also ihr seit zu zweit und das Baby zählt anfangs nicht,. Das stimmt. ABER:

Auch wenn es nach qm geht, kann man sich eine entspechende 2-Zimmer-Wohnung suchen. Versuch zu erklären, dass Dein Baby und Du eine Rückziehmöglichkeit braucht. Wenn ihr in den qm bleibt, dann sollte das bei einem netten Gespräch mit der Sachbearbeitung kein Problem sein.

Ich kann Dir sagen es wird nicht nur eng, es wird mega stressig. Und wie ich das sehe, solltest Du schnell Dich beim Amt bemühen. (Was hast Du seit Dezember gemacht???). Denk an Dein Baby. Ich mag es mir nicht vorstellen wie da ein Säugling zur Ruhe kommen soll.

Beitrag von zaubertroll1972 19.05.11 - 13:30 Uhr

Wieso müßt Ihr zum Amt?
Du hast 60 Std. die Woche gearbeitet.
Was macht Dein Mann denn?

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 13:36 Uhr

Mein Mann ist Frührentern aus gesundheitlichen Gründen. Momentan befindet dieser sich in einer beruflichen Rhea,die er sich selbst erkämpft hat um auf den Arbeitsmarkt wieder Chancen zu haben.
Ja 60 Stunden habe ich gearbeitet ,war aber nur auf 30 stunden eingestellt. Leider fehlen bei einem BV dann die Überstundenausbezahlungen,das Amt und die Elterngeldstelle berücksichtigt Überstunden die Ausgezahlt werden auch nciht,sondern nur das was im vertrag steht. *leider* sonst tät ich mir garnimmer son Kopf machen wenn es anders wäre.

Beitrag von juju0980 19.05.11 - 12:53 Uhr

Ich glaube, ich würde mir damit auch schwer tun. Warum sucht ihr Euch nicht ne größere Wohnung?

Ist Dein Verlobter zufällig Schwabe? ;-) Der Lieblingssatz von meinem Freund ist: Kann man ja vielleicht nochmal gebrauchen #augen:-p

Bei seinen eigenen Sachen würde ich versuchen, die mit ihm gemeinsam zu sortieren - nur er kann sagen, was ihm echt wichtig ist und was nicht...

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 12:57 Uhr

*hust* Ja er ist Schwabe....irgendwie beruhigent zu wissen,das es wohl bei den "Schwaben" "Normal (?)" ist. *hust*
Was wichtig ist? - Antwort...."ALLES" bei ihm...leider.

Wegen Wohnung habe ich schon irgendwo was geschrieben gehabt. Momentan ist einfach schlecht und ungünstig.

Die Wohnung belastet mich ja noch net mal so sehr,sonder eher die tatsache das ich plötzlich nur noch für "daheim" da bin.

Beitrag von juju0980 19.05.11 - 13:13 Uhr

;-)

Hm, nun bist Du 35+0 - in round about 5 Wochen kommt Dein Kind. Wenn Dir im Moment die Decke auf den Kopf fällt unternimm, was Du noch unternehmen willst und kannst, genieß die Zeit...

Wenn dann die Maus da ist, dann wirste in der ersten Zeit erstmal ziemlich beschäftigt sein - versuch Dich nicht so verrückt zu machen und wenn Dir mit Kind dann wirklich noch die Decke auf den Kopf fällt, dann kannste immer noch früher wieder arbeiten gehen.

Was machstn beruflich?

Beitrag von josili0208 19.05.11 - 12:54 Uhr

Als ich meine grosse Tochter bekam, wurde ich gekündigt und nach 6 Monaten mit Baby daheim fiel mir die Decke auf den Kopf. ICH könnte das nicht und war nach jeder Schwangerschaft ein kleines bisschen froh, dass ich "nur" 5 Monate Erziehungsurlaub hatte...

Ausserdem würde ich Euch dringend empfehlen, mindestens eine 2-Raum-Wohnung zu beziehen. 1 Zimmer mit Baby geht überhaupt nicht. So ein Neugeborenes schläft doch noch den halben Tag, wie soll denn Euer Tagesablauf dann sein?! In einer grösseren Wohnung hätte der Mann dann sicher auch ein Eckchen für sein Sammelsorium ;-)

lg jo

Beitrag von moppelmops2 19.05.11 - 13:05 Uhr

Hallo,

ja, ich kann mir vorstellen, dass dir die Decke auf den Kopf fällt, auch den Nestbautrieb kann ich nachvollziehen.
Den hatte ich damals auch.

Versuche, mit deinem Partner zu sprechen und Kompromisse zu finden. Ein kleines Baby braucht nicht super viel Platz und es ist ihm auch egal, ob überall Bärchen kleben oder alles in Rosa/Hellblau gestrichen ist.
Da würde ich versuchen, die Umgestaltung der Wohnung nicht zu eng zu sehen, auch wenn es schwerfällt. Männer verstehen den Nestbautrieb eh nicht und man kriegt sich dann leicht in die Wolle ohne Grund. Die Hormone tun ihr Übriges.

Ich war in der ersten SS auch der Meinung, mein Mann müsste sich ändern, weil wir doch bald Eltern werden. Er hat sich auch verändert, aber anders, als ich das geplant hatte :-) Er hat seinen Weg gefunden und ich meinen und das habe ich auch akzeptiert.


Als Tipp: Suche dir doch einen Sport wie schwimmen, der dir guttut oder gehe viel spazieren. Vielleicht kannst du auch Gymnastik machen oder Yoga für Schwangere - da lernst du andere Bald-Muttis kennen, was vielleicht ganz lustig ist.

Was das Arbeiten angeht: Jetzt kannst du nichts machen und auch keinen neuen Job suchen. Versuche mal, das Neue auf die zukommen zu lassen- das Leben krempelt sich sehr um beim ersten Kind. Dur wirst dich ganz am Anfang sicher nicht langweilen. Wenn es dann wieder losgehen soll, wirst du sicher auch wieder was finden, oder nicht?

Viele Grüße und viel Glück,

der Mops

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 13:33 Uhr

Danke dir....Sport klingt garnicht so schlecht. Vielleicht lerne ich dann wirklich mal auch andere Leute kennen.
Ja, Arbeiten gehen möchte ich auf jedenfall dann wieder nach der Elternzeit. kann mir das nicht Vorstellen so ganz ohne und ich denke mal in meienr Branche findet sich immer was. Hobbys...ja ich gebe zu da habe ich nciht wirklich welche...weiß auch garnicht was mir so liegt..*grübel* Muss ich mir mal was überlegen....
Ich wollte ja mit dem Baby später zum babyschwimmen,. viellicht sollte ich wirklich schon mal vorher ins schwimmbad usw...*grübel* garkeine schlechte Idee...

Beitrag von scura 19.05.11 - 13:07 Uhr

Hallo,
Hausfrau und Mutter bist Du doch nur auf bestimmte Zeit. Also geniess doch die Auszeit mit Deinem Baby und quäl Dich nicht mit Powerfraudenken. Die Zeit wird schnell vergehen und dann hetzt Du zwischen Job, Kindergarten und Turnen etc. herum.

Zum Mann: Meiner ist auch so ein Krims-Krams-Typ. In regelmässigen Abständen bekomme ich auch die Krise. Aber es hilft einfach nichts. Ich versuche zu akzeptieren das es so ist. Wir haben jetzt einen Keller angemietet, indem er seinen ganzen Kram unterbringen kann. Sein Hobbyraum sozusagen. Er pflegt ihn mit Leidenschaft und den schafft er auch regelmässig zu putzen. #aerger

Ihr solltet dringend überlegen, eine neue Wohnung anzumieten. Ihr könnt Euch doch gar nicht aus dem Weg gehen. (Oder er eine eigene??? dann hast Du wenigstens mal Deine Ruhe! Entschuldige, ich liebe meinen Mann, aber manchmal ist es einfach ein schöner Gedanke, wenn er seinen eigenen Haushalt hätte)

Wichtig ist das Ihr Euch einigt: Was ist Familienleben? Wie wichtig ist es Euch beiden? Was bringt jeder dazu ein? Was erwartet ihr? Was wollt Ihr von Eurem persönlichen Leben? usw... Redet miteinander!

Deinen momentanen Ärger würde ich auf Nestbautrieb schieben! Geht vorbei!

Beitrag von sunberl 19.05.11 - 13:12 Uhr

Eine Einraumwohnung zu dritt????#schock

Wollt ihr Euch nicht was größeres suchen? Das Baby brauch Ruhe wenn es da ist und ein Computer; TV und Handys neben dem Baby ist auch nicht gerade gesund.

und wenn das Baby dann so mit 12 Wochen auf der krabbeldecke liegt, dann ist wohl kaum noch Platz.

Also Deinen Mann würde ich erst mal zurecht stutzen. Willst Du stillen? Wenn ja, dann kannst Du ihn schon mal darauf vorbereiten, dass er dann zeitweise auch stündlich (nachts) gestört wird. Und dann? Will er dann austicken???
Also frag ihn mal wann er Verantworng übernehmen will. Mann und Junge?

Ein Baby kann gerade in den ersten Wochen die Beziehung auch auf die Probe stellen. Du wirst nach der Geburt Ruhe brauchen und Du musst Dich mit dem Stillen, insbesondere dem nicht leicht händelbaren Milcheinschuss auseinander setzen. Du brauchst da einen verlässlichen Partner an Deiner Seite. Der Dir in dieser Zeit hilft, d.h. Dir was zu essen macht und Dir alles rund herum abnimmt. Ich habe eher das Gefühl, dass Du dann zwei Babys hast.

Such Dir schnell eine Hebamme. Die macht einen Hausbesuch und wird Deinem Mann auch mal zurück weisen, was Babys Wunsch in der ersten Zeit betrifft.

Warum glaubst Du eigentlich dann Hausfrau zu sein? Willst Du Dich dann nicht mehr um einen Job kümmern? Versteh ich nicht. Viele Frauen haben mit der Schwangerschaft das gleiche Problem, aber stellen sich nicht darauf ein, Hausfrau zu bleiben. Also Dein Leben ist nicht mit de Baby vorbei. Nein, es geht erst richtig los. Also steck nicht in den Kopf in den Sand und genieße die letzten Tage der Ruhe. Bald wirst Du keine Zeit und Lust mehr haben Dich mit solchen Fragen zu beschäftigen.;-)

Beitrag von minimoeller 19.05.11 - 13:18 Uhr

Hallo,

ich kann Dich sehr gut verstehen.

Meine Kinder sind zwar schon 12 und 13 Jahre altund mittlerweile bin ich auch wieder im Berufsleben aber mein Anfang war auch eine sehr große Umstellung für mich.

Als mein Ältester unterwegs war, war ich natürlich auch Vollzeit im Berufsleben und auf einmal war sie da - die gesetzliche Elternzeit. Ich bin auch nicht damit zurecht gekommen. Alles war neu für mich. Meine Seele hat verrückt gespielt. Ich hatte leichte Depressionen, weinte viel und stellte den Sinn meines Daseins ziemlich in Frage.

Aber:

Das geht vorbei! Ganz bestimmt!!!

Du wirst feststellen, dass das Leben mit einem Baby sehr anstrengend sein kann und Du bald keinen Gedanken mehr an Deine Arbeit verschwenden wirst. Später einmal - wenn die Bauchmaus größer wird - kommen die Gedanken nach dem Job wieder und dann musst Du neu entscheiden, wie es für Dich und Dein Seelenleben am Besten ist. Und Du wirst eine richtige Entscheidung treffen.

Mach Dich nicht verrückt. Deine Hormone sind in Wallung aber auch das wird sich wieder geben.

Alles Liebe und viel Glück für Dich und die Bauchmaus.

#klee

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 13:29 Uhr

:-) Danke dir :) Gibt mir irgendwie wieder etwas Mut...

Beitrag von wussel1983 19.05.11 - 13:28 Uhr

Danke euch für eure Antworten.

Was ich seit Dezember gemacht habe? Bewerbungen geschrieben, Vorstellungsgespräche gehabt usw. und Ämter abgeklabbert. Aber ich habe mit Ämtern bisher nie was zu tun gehabt und bin davon ausgegangen,das was die mir sagen wird schon stimmen.
Zeitweiße war ich Psychisch sehr angeschlagen und hatte daran zu knabbern das ich schwanger bin, bis ich mich wieder im griff hatte und einiger massen wieder "normal" leben konnte hat es fast bis März gedauert.
Ich war in Therpie usw. da ich auf garnichts Klar kam.
Konnte Zeitweiße nicht mal mehr alleine vor die Tür. Ich möchte da jetzt nciht weiter darauf eingehen. Bin froh das ich mich endlich wieder im griff habe.

Ich habe irgendwie das denken,das wenn man Mutter ist und daheim,dann ist man doch Hausfrau,oder? Und sorgt für den ganzen Haushaltskram? usw.

Beitrag von scura 19.05.11 - 13:37 Uhr

Und sorgt für den ganzen Haushaltskram?

Nee, in erster Linie geht es doch darum, das Du für Dein Kind sorgst. Der Rest ändert sich ja nicht. Spülen, Wäsche waschen und Staub saugen macht man ja auch als Berufstätige.
Einem Mann den Hintern hinterher tragen, beinhaltet das sicher nicht! Da steh ich doch auf gerechte Teilung. Ich mach natürlich mehr Haushaltskram, wenn er den ganzen Tag arbeiten geht und das Geld ranschafft. Aber ich erwarte da doch MITDENKEN von ihm.

Beitrag von anyca 19.05.11 - 13:39 Uhr

Eine Bekannte von mir hat sich nach der Geburt ihres Kindes einen Zettel in die Küche gehängt:

"Mein Job ist jetzt Mutter, NICHT Hausfrau".

Grade in den ersten Wochen mit Baby war ich froh, wenn ich das Allerallergröbste geschafft habe, von perfekter Hausfrau war ich da weiter entfernt als jetzt mit Halbtagsjob und zwei Kindergartenkindern.

Beitrag von zahnweh 19.05.11 - 21:22 Uhr

"Mein Job ist jetzt Mutter, NICHT Hausfrau"

#rofl#pro

Stimmt!

Zumal: seit ich Mutter bin, verbringe ich sehr viel weniger Zeit im Haus als früher.

Früher: arbeiten (Ausbildung), heimkochen, das Nötigste machen. Ausruhen. Am Wochenende ein bisschen Hobbies...

Jetzt: aufstehen (Kind ist vor dem Wecker wach), anziehen (mal fröhlich, mal als Geschichtenerzählerin, mal schon mit bewusstem ruhig bleiben...), gemeinsam Frühstücken #verliebt.
vor dem Kindergarten: Krabbelgruppe, mit Kind einkaufen, spazieren gehen, was unternehmen...
seit dem Kindergarten: hinlaufen (Frischluft), arbeiten, Kind abholen, auf dem Weg alles entdecken, woran man sonst achtlos vorbei gelaufen ist, kochen (weil wir HUNGER haben!!! :-)) gemeinsames Ausruhen, spielen oder rausgehen.

Beim Haushalt "hilft" mir mein Kind. Da macht es gleich sogar ein bisschen Spaß.

Außerdem bin ich nicht nur Mutter mit allen Sinnen (ja, neben meinen Computer-Tast(en)-Fingern, brauche ich jetzt Nase, Zunge, Ohren und Augen wieder...
sondern bin auch nebenbei Finanz- und Schatzmeisterin, Chefeinkäuferin (mit Kind immer ein neues Erlebnis, wenn auch meistens positiv :-)), Krankenpflegerin, Geschichtenerzählerin, Masseurin, Hobbyfotografin, Spielzeugreparateurin, Wegauskundschafterin... :-)

Jedenfalls bin ich sehr viel öfter außer Haus, als im Haus.
Auch mit neuen Wegen. Während ich früher eigentlich nur zwischen zu Hause, Arbeit und Berufschule gondelte, immer das gleiche Dreieck ... lerne ich jetzt meinen Wohnort kennen #verliebt

Beitrag von sunberl 19.05.11 - 13:41 Uhr

Nein. Mutter sein ist nicht Hausfrau. Ich bin Mama seit 7 Monaten und gehe nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten und meine Maus in die Kita. Im Haushalt schaffe ich nur wenig, so dass mein Mann das Meiste nach seiner Arbeit macht. Ich bin 100% für das Kind da und dann kommt der Rest. Daher bin ich keine Hausfrau. Das wirst Du bald merken.

Leider arbeiten auch in den Ämtern immer mehr angelernte Menschen, die selber keine Ahnung haben oder auch nicht wollen. Daher nutze das Internet, mach Dich vorher schlau und dann lass Dir alles chriftlich geben. Ich bin selbst Beamtin und habe mit vielen anfähigen Angestellten zu tun, die die Leute immer abwimmeln. Daher besteh drauf, dass Du alles schriftlich willst. ;-)

Beitrag von zaubertroll1972 19.05.11 - 13:29 Uhr

Also daß Du in einer Einraumwohnung nicht weißt wie Du den Tag rumkriegen sollst das wundert mich nicht.
Nicht daß Putzen und Haushalten die Erfüllung schlechthin wäre aber bei einem Zimmer ist die Arbeit ja jeden Tag schnell erledigt und ich würde einen Koller kriege wenn ich nur auf die ollen Wände schauen müßte.
Klar fällt da jeder Schrömmel Deines Mannes auf! Sowas würde mich schon auf die Palme bringen.

LG z.

Beitrag von zubbeline 19.05.11 - 13:51 Uhr

BV, ohne weitere Aufgaben und mit nur einer kleinen Wohnung ist ja auch sehr langweilig.
Warte mal ab, wenn das Baby da ist, hast Du auf einmal deutlich mehr zu tun.
Beim ersten Kind ging es mir trotzdem so wie dir auch. Ich fand die Babyzeit zu Hause total langweilig. Säuglinge schlafen ja nunmal auch noch viel. Ich wäre am liebsten noch im Mutterschutz wieder arbeiten gegangen. Aber mit der Zeit wurde es etwas besser.
Wenn Dir die Decke noch immer auf den Kopf fällt, wenn das Kleine da ist, steht dir doch noch immer frei, Dir einen neuen Job zu suchen und dein Kind vielleicht bei einer Tagesmutter unterzubringen.

Beitrag von leonie133 19.05.11 - 14:13 Uhr

Huhu

"hier schaut es aus..überall so Fußballkrams und HipHopkrams (er ist 35) "

"Er ist Frührentner"

Irgendwas passt hier nicht.

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn dein Partner es nicht einsieht, dass man in einer 1-Zimmer-Wohnung bald zu Dritt #schock seinen Kram wegschaffen muss, dann scheint er einen an der Waffel zu haben. Aber ganz gewaltig.

Ich rate dir: Geh ganz schnell wieder arbeiten, lass ihn oder Kita oder Tagesmutter auf die Kleine aufpassen, besorg dir eine Wohnung mit mehr als 1 Zimmer und überleg dir ob du wirklich mit zwei Kindern zusammen leben möchtest.

#schrei

Beitrag von kathrincat 19.05.11 - 14:27 Uhr

einraumwohnung? da liegt da problem ihr könnt euch nciht aus dem weg gehen, dass dan erst mit kind#zitter
sucht euch ne 4 raumwohnung, dein feund bekommt sein arbeitszimmer wo er alles von sich unterbringen kann, dein kind ein kinderzimmer ...
ihr braucht einfach platz und die möglichkeit euch aus dem weg zu gehen

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