Frau hat Termin bei Jobcenter bekommen und ist schwanger, frage?

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Beitrag von himmel25 19.05.11 - 12:37 Uhr

Unser Sohn wird jetzt Anfang Juni 1 Jahr daher hat meine Frau ca. 1 Woche später einen Termin beim Jobcenter bekommen, weil ja ihre Elternzeit um ist.

Sie ist jetzt aber in der 5. Woche schwanger und muss sich schonen da sie in Oktober letzten Jahr eine Fehlgeburt hatte, wenn sie Arbeit hätte dann wäre sie jetzt auch krank geschrieben deswegen.


Muss sie ihrer Fallmanagerin sagen das sie wieder schwanger ist?
Es geht nämlich um eine Eingliederungvereinbarung, falls sie nämlich ein 1€ Job bekommt, daher die frage.

Beitrag von daisy80 19.05.11 - 12:41 Uhr

Naja, "schonen" heißt ja erstmal noch nicht, dass sie 24/7 im Bett bleiben muss.
Wenn es gar nicht geht, kann man seinen Fallmanager auch anrufen und darum bitten, den Termin zu verschieben.

Wenn sie eine Arbeitsgelegenheit (also 1-Euro-Job) bekommen würde, müsste sie der Arzt dafür ja auch krankschreiben, oder? Also irgendwann wird sie es ja eh bekannt machen müssen.

Beitrag von himmel25 19.05.11 - 12:46 Uhr

Zum Termin wird sie schon gehen, aber muss sie gleich beim Termin sagen das sie schwanger ist, oder würde es ausreichen wenn dann der MUtterpass vorliegt.

Beitrag von goldie99999 19.05.11 - 12:47 Uhr

Wer soll denn in der Zeit das 1jährige betreuen? Habt ihr einen Krippenplatz?

Wenn sie arbeitsunfähig ist muß sie sich krankschreiben lassen.
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muß dem Jobcenter vorgelegt werden, genauso, als wäre das Jobcenter der Arbeitgeber.

Beitrag von himmel25 19.05.11 - 12:50 Uhr

Na wenn dann Krippenplatz das ist bei uns im Ort nicht so schwer wir brauchen nur zum Jugendamt gehen das wir einen brauchen bzgl. Arbeit und schwupp ne woche später oder auch eher ist ein Platz da, wir leben im tiefsten Osten, hier ist es nicht so problematisch einen zu kriegen.

Beitrag von mama2003-2009 19.05.11 - 12:47 Uhr

Hallo

ersteinmal würde ich zu dem Termin gehen und Ihrer Fallmanagerin sagen das Sie erneut Schwanger ist. Sie ist auch nur ein Mensch und macht Ihre Arbeit.

Wobei ich der Meinung bin das Sie bis Euer Kind 3 ist das Kind betreuen kann. Habt ihr eine Betreuungsmöglichkeit für das Kind, wenn nein, könnte man Sie auch nicht Vermitteln wegen fehlender Betreuung.


liebe grüße
mama2003-2009

Beitrag von daisy80 19.05.11 - 12:49 Uhr

#pro

Beitrag von seikon 19.05.11 - 13:36 Uhr

"wenn sie Arbeit hätte dann wäre sie jetzt auch krank geschrieben deswegen. "

Wenn sie sich derart schonen muss, dass sie nicht arbeiten kann (also auch keinen 1 Euro Job machen), dann muss sich sich auch bei Arbeitslosigkeit krank schreiben lassen. Sie hat die selben Pflichten, wie bei einem normalen Arbeitgeber auch.

Beitrag von musterli70 19.05.11 - 13:57 Uhr

Wie das Kind ist 1 Jahr alt und sie soll nen EEJ machen, oder ne EGV unterschreiben ?

Über solche Scherze kann das Jobcenter nachdenken wenn das Kind 3 Jahre alt ist und nicht 1 Jahr.

Darüber hinaus Eingliederungsvereinbarungen unterschreibt man nicht, soll das Jobcenter sie ruhig als ersetzender Verwaltungsakt erlassen, den Richter wirds in diesem besonderen Fall hier besonders erfreuen.

Was den Termin angeht, soll sich die entsprechende Bescheinigung (Bettlägrigkeitsbescheinigung) vom Frauenarzt ausstellen lassen, gleich ne Kopie vom Mutterpass dazu legen und alles schön nachweislich zustellen lassen, dann hat das Jobcenter auch gleich den Termin ab wann sie den Schwangerenmehrbedarf zu überweisen haben.



Beitrag von windsbraut69 19.05.11 - 14:09 Uhr

Woher nimmst Du denn die Bettlägerigkeit und das Wissen, dass die Frau des TE nicht arbeiten möchte?

Beitrag von musterli70 19.05.11 - 17:40 Uhr

Dir das zu erklären, so dass Du es mit Deinem Hass gegen alle ALG II Bezieher, auch begreifen würdest, würde an dieser Stelle zu lange dauern und den Maximalbuchstabenrahmen sprengen.

Beitrag von bobb 20.05.11 - 11:41 Uhr

Mal ne Frage:
Bist Du vom Fach?
Okay,noch ne 2.Frage;-):Versteh ich das richtig und man MUß die Eingliederungsvereinbarung gar nicht unterschreiben?

Wäre über Antworten dankbar!

Beitrag von manavgat 19.05.11 - 14:20 Uhr

Welchen Grund gibt es, für einen ALG2-Empfänger eine weiteres Kind

hinter her zu schieben


wenn das erste gerade mal ein Jahr alt ist? Ihr hattet es sicher eilig - wie sonst ist die Fehlgeburt im Oktober!, also 4 Monate nach der letzten Geburt zu erklären?

Im übrigen bedeutet schwanger nicht krank und um Deine Frage zu beantworten: man muss weder der ARGE noch einem Arbeitgeber eine Schwangerschaft mitteilen, egal zu welchem Zeitpunkt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von rotes-berlin 19.05.11 - 14:39 Uhr

Das ist aber nicht nur bei Arbeitslosengeld beziehenden Menschen der Fall. Passiert doch auch so öfter. Eine ehemalige Bekannte von mir versucht sich auch als "Kaninchen" Die ist auch spätestens 3-6 Monate nach dem ersten wieder schwanger ;) Such dir also einen alten, am besten wohlhabenden Knacker, mach das ein paar Jahre, und du musst nie wieder arbeiten gehen. Abgesehen davon, dass diese Frauen meistens eh noch nie wirklich arbeiten waren.

Aber es funktioniert und irgendwo muss der Nachwuchs ja her kommen.

Beitrag von vwpassat 20.05.11 - 10:10 Uhr

Und wer bitteschön braucht "solchen" Nachwuchs?

Beitrag von marion2 20.05.11 - 14:30 Uhr

Wahrscheinlich denkst du falsch #gruebel

Die richtige Frage lautet: Welches Kind braucht solche Eltern?

Stell dir vor, du wärest nur gezeugt worden, weil deine Mutter nie wieder arbeiten möchte... wie wir alle wissen, werden Kinder nicht von alleine vernünftig groß...

Was für eine Sch*** Kindheit!

Beitrag von musterli70 20.05.11 - 16:54 Uhr

Da die Meldung Deines geistigen Dünnschisses hier ja scheinbar nichts bringt, da die Redaktion wohl eine ähnliche sozialrassistische Ader zu haben scheint wie Du, bekommst Du eben doch noch eine Antwort auf Deine Frage.

Selbiges hätte ich mich auch gefragt, wenn Deine Eltern mir vor Deiner Geburt mitgeteilt hätten, dass sie Nachwuchs erwarten.

Beitrag von koqu 19.05.11 - 23:05 Uhr

warum sollten ALG2-Empfänger nicht die gleichen Rechte haben wie alle anderen auch? Ob es sinnvoll ist in diesem Fall direkt wieder schwanger zu werden sei dahin gestellt aber die Tatsache ALG2 Empfänger zu sein bedeutet nicht, dass man seine Familienplanung vom Amt absegnen lassen müsste.
LG Luise

P.S. Es könnte ja auch die Überlegung "wir möchten ein zweites Kind, machen es schnell dann kann ich schneller wieder voll arbeiten" dahinter stecken...

Beitrag von musterli70 20.05.11 - 06:58 Uhr

"Tatsache ALG2 Empfänger zu sein bedeutet nicht, dass man seine Familienplanung vom Amt absegnen lassen müsste. "

Bei 90 % der Urbia-User schon, denen wäre es grade recht genug, wenn ALG II Empfänger einen gelben Stern am Arm tragen und in Ghettos wohnen müssten. ;)
Das größte Problem dabei, sie haben vom Thema null Ahnung und das Wissen was sie davon haben beziehen sie aus der Blödzeitung.

Beitrag von vwpassat 20.05.11 - 10:11 Uhr

"" P.S. Es könnte ja auch die Überlegung "wir möchten ein zweites Kind, machen es schnell dann kann ich schneller wieder voll arbeiten" dahinter stecken... ""

Das küre ich mal zum Witz des Tages.

Beitrag von josephine2003 20.05.11 - 10:19 Uhr

Wer auf seine Rechte pocht muss auch seine Pflichten erfüllen - eine der obersten GERADE wenn man Kinder in die Welt setzt ist für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen zu können.

Man kann doch nicht ernsthaft auf Kosten der Allgemeinheit Karnickel spielen wollen

Beitrag von musterli70 20.05.11 - 10:48 Uhr

Steht wo ?
Der Gesetzgeber hats doch selbst so geregelt.

Beitrag von manavgat 20.05.11 - 11:10 Uhr

Ich finde es eine Frechheit, öffentliche Gelder zu beziehen und dann noch einen weiteren Bedürftigen


geplant! (darum ging es)

in die Welt zu setzen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von king.with.deckchair 20.05.11 - 15:24 Uhr

*unterschreib*

Beitrag von king.with.deckchair 19.05.11 - 18:08 Uhr

"wenn sie Arbeit hätte dann wäre sie jetzt auch krank geschrieben deswegen. "

Du weißt aber schon, dass man auch bei Jobcenter Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorlegen soll?!

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__56.html

Und ja: Sie ist eine "erwerbsfähige Leistungsberechtigte".

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