Was kann ich tun? Emotionale Intelligenz/Reife

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 12:43 Uhr

Ich versuchs mal kurz zu machen, obwohl das nicht so einfach ist. Sollten Fragen offen bleiben, fragt einfach.

Meine Tochter wird in 2 Monaten 5 Jahre alt. Sie hat große Probleme sich in fremden Gruppen zurecht zu finden. Konkret geht es um Rollkunstlauf, aber es ist auch jede andere "schulähnliche" Gruppenkonstalltion denkbar, also eine gewisse Anzahl von Kindern mit mindestens einer Autoritätsperson/Erwachsenen. Es kann der Sport sein, der Kindergarten oder auch ein Kindergeburtstag.

Es ist immer so, dass sie zunächst sehr euphorisch ist und wahnsinnig gerne dorthin möchte. Diese Euphorie schwänkt dann völlig unvermutet um und sie wird zu einem winzigen, weinerlichen, klammernden Häufchen Elend, das ganz viel Mama braucht. Und wenn Mama nicht da ist, wie im Kindergarten, hängt sie sich erstmal an eine andere erwachsene Person (Erzieher) und sucht Körperkontakt und das die GANZE Zeit. Sie beruhigt sich dann zwar, ist aber für die restliche Zeit sehr nah am Wasser gebaut und reagiert auf jede Änderung mit weinen. Ich verwende jetzt mal den Begriff "Heulsuse", damit Ihr euch vorstellen könnt, wie sie dann drauf ist, wobei sie von uns niemals so bezeichnet wird. Es ist aber denkbar, dass andere Kinder mal mit Hänseleien reagiert haben, weil ich insbesondere im Kindergarten natürlich nicht immer dabei bin. Jedenfalls mag sie dann nichts spielen, nichts Neues ausprobieren und ist sehr gehemmt. Kann sie dann der Situation nicht entfliehen, bekommt sie erfundere Schmerzen wie Halsschmerzen etc. Nimmt man sie aber aus der Situation, fährt also beispielsweise nach Hause, wird sie sehr sehr wütend. Es ist als ob sie WILL, aber nicht KANN und sie weiß das, sie fühlt sich unwohl damit.

Im Kindergarten hat sie das Ganze weitgehend unter Kontrolle. Aber wir hatten mindestens 6 Monate intensiv damit zu tun. Beim Ballett waren es mehrere Wochen. Jetzt beim Rollkunstlauf sind es bereits mehr als 6 Monate.

Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich vernünftig (pädagogisch wertvoll) damit umgehen soll. Ich kann die Gründe nicht 100%ig erkennen und ihr somit auch nicht wirklich hilfreiche Tipps geben.

Ich vermute, dass es mehrere Gründe hat:
- Sie setzt sich selbst unter Druck, möchte Regeln einhalten, Leistung zeigen, sich beweisen
- Sie ärgert sich über sich selbst
- Sie weiß nicht wie sie auf andere Kinder zugehen soll
- Sie hat Angst vor Zurechtweisungen seitens der Autoritätspersonen
- Sie kann ihre Gefühle nicht benennen
- und und und

Die bisherige Strategie war, dass wir viel darüber geredet haben. Ich versuche ihr zu helfen, ihre Ängste zu benennen. Ich frage sie, was wir wohl dagegen tun können. Sie hat auch selbst schon Ideen gehabt wie z. B. ein Kuscheltier mitzunehmen. Aber auch das hat bisher nicht geholfen. Ich habe versucht, ihr mit kleinen Ritualen Kraft zu geben, das waren dann so Sachen wie "Kraft zupusten", Hände fest drücken usw. Ich habe das alles aus einem Bauchgefühl heraus getan und irgendwie hat es dann ja auch hingehauen, aber so richtig langfristig wirkt es nicht, sprich: Sobald sie in eine neue Gruppenkonstallation gerät, geht es von vorne los. Und für mich ist das mindestens so anstrengend wie für sie. Mir graut es vor der Schule nächstes Jahr.

Natürlich ist die Schule noch ein Jahr hin und natürlich kann sie sich noch sehr entwickeln. Aber wir haben mit diesem Problem jetzt schon so lange zu tun, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sie das bis dahin in den Griff kriegt. Und da sie in diesen Momenten auch absolut gehemmt und blockiert ist, wäre das natürlich in der Schule sehr sehr ungünstig.

Es gibt auch schon kleinere Erfolge, das muss man auch sagen. Z. B. hat sie auch immer geweint, wenn es daran ging, auf einem Kindergeburtstag ein Spiel zu spielen, das sie nicht kannte. Mittlerweile ist sie in der Lage "einfach" zu sagen, dass sie erstmal zuschauen möchte. Im Kindergarten hat sie sich z. B. auch nicht getraut, im Morgenkreis oder beim Mittagessen auf die Toilette zu gehen. Sie hatte wohl im Kopf, dass man da sitzen bleiben muss und niemand hatte ihr erklärt, dass es dafür Ausnahmen gibt. Darauf bin ich aber nur durch häufiges Reden gekommen. Auf Spielplätzen traut sie sich bereits manchmal völlig fremde Kinder anzusprechen, die sie interessieren. Und wenn sie das getan hat, dann hatte sie auch immer großen Erfolg. Eigentlich hatte sie immer Erfolg, wenn sie sich dann getraut hat und diesen Erfolg haben wir immer lobend in den Vordergrund gestellt.

Manchmal denke ich schon, dass wir zu viel reden. Man muss sich das nicht so vorstellen, dass wir unseren Tag damit verbringen, nur über dieses Thema zu quatschen. Das wäre ja furchtbar. Aber es ist schon so, dass es ein Thema ist. Vielleicht sollte ich einfach die Schnauze halten?!? Aber das werdet Ihr mir sicher gleich deutlich sagen, wie ich einige von Euch kenne ;-) Also bitte: Legt los, werft Eure Steine, beschimpft mich, lasst es raus! Ich kann das ab, denn ich bin emotional gefestigt :-) Meine Tochter aber nicht und deswegen hoffe ich auch auf einige gute Tipps. Danke!!!

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 12:54 Uhr

Oh noch was vergessen. Sie hat auch eine andere sehr selbstbewusste Seite. Sie tanzt z. B. wahnsinnig gerne und es macht ihr nichts aus, wenn dabei viele Leute zuschauen. Sie steht gerne im Mittelpunkt, wenn sie mit diesen Leuten nichts weiter zu tun hat oder auch, wenn sie sich mal eingelebt hat. Im Kindergarten wird sie für ihr ausgesprochen gutes Sozialverhalten und ihre Hilfsbereitschaft gelobt. Sie hat viele Freunde und ist beliebt. Zu Hause haben wir einen liebevollen innigen Umgang mit einander. Es gibt nichts, was ihr Verhalten erklären würde. Das ist alles sehr wiedersprüchlich und gerade deswegen bin ich echt überfodert damit.

Beitrag von arielle11 19.05.11 - 12:55 Uhr

Hallo!

Zum Thema Rollschuhfahren.

Ganz ehrlich, ich würde das abblasen. Das geht jetzt schon über 6Monate und wirklich weit seit ihr ja anscheinend nicht gekommen.

Mir wäre das einfach zu viel Theater und im Grunde wird ihr Verhalten ja nur bestätigt, indem ihr das immer wieder aufkocht.

Vielleicht hilft Deinem Kind wenn ihr da einfach mal ein Schlußstrich zieht und sie auch sieht was ihr Verhalten für Konsequenzen hat. Wobei ich das jetzt nicht als Strafe sehen würde.

Nehmt Euch Zeit ihr Ängste in den normalen Situationen wie auf dem Spielplatz oder im Kiga zu überwinden.

Rollschuhe könnt ihr auch privat fahren und da kann sie üben und sich soweit steigern, das sie mit ganz viel Selbstvertrauen in einen neuen Kurs gehen kann.

Mag sein das ich da ein wenig abgeklärtert rangehe, aber ich kann mir soclhe Späßchen bei 2 Kindern und bald berufstätigkeit einfach nicht leisten.

Mein Sohn benötigt auch sehr viel Zuspruch, wenns um neue Dinge geht. Wir sind auch schon mal vom Turnen wieder nach Hause gefahren, weil er es partou nicht versuchen wollte (obwohl er davor schon einige Male allein war) und ich mich nicht 1h mit einem jammerigen und klammernden Kind hinsetzten wollt.

arielle

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 19:40 Uhr

"Ganz ehrlich, ich würde das abblasen. Das geht jetzt schon über 6Monate und wirklich weit seit ihr ja anscheinend nicht gekommen.

Rollschuhe könnt ihr auch privat fahren und da kann sie üben und sich soweit steigern, das sie mit ganz viel Selbstvertrauen in einen neuen Kurs gehen kann."

Nein, kann sie nicht, weil Rollkunstlauf und Rollschuhlaufen zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Es gibt nur sehr wenig Möglichkeiten in unserer Gegend überhaupt anständig Rollschuh zu laufen. Inliner geht, aber für Rollschuhe braucht man schon eine sehr ebene Fläche. Mal davon abgesehen ist es auf Asphalt nicht wirklich empfehlenswert.


"Vielleicht hilft Deinem Kind wenn ihr da einfach mal ein Schlußstrich zieht und sie auch sieht was ihr Verhalten für Konsequenzen hat. Wobei ich das jetzt nicht als Strafe sehen würde."

DU siehst das nicht als Strafe. Sie schon. Sie liebt den Sport. Ihn ihr wegzunehmen, weil sie sich so verhält, wäre eine Strafe.


Trotzdem danke für deine Antwort.

Beitrag von arielle11 19.05.11 - 21:45 Uhr

Ich verstehe nicht wirklich warum Du hier um Antworten bittest, wenn Du eh nicht annähernd in der Lage bist, Dein und auch das Verhalten Deines Kindes kritisch zu hinterfragen.

Du hast jetzt viele Ansichten und Tipps bekommen, und jetzt nimmst Du als einzig wahre Antwort aus diesem Thread, das Dein Kind halt so ist und alles richtig ist was da passiert.

Na herzlichen Glückwunsch!

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 23:09 Uhr

"Du hast jetzt viele Ansichten und Tipps bekommen, und jetzt nimmst Du als einzig wahre Antwort aus diesem Thread, das Dein Kind halt so ist und alles richtig ist was da passiert."

Wo habe ich denn sowas geschrieben?

Ich habe dir nur geantwortet, dass meine Tochter deinen Ratschlag als Strafe ansehen würde. Und ich glaube, dass es nicht richtig wäre, sie auch noch zu bestrafen. Sie kann ja nichts dafür, dass sie sich so verhält. Und ja, ich akzeptiere, dass sie im Moment so ist. Aber ich wünsche ihr einfach, dass sie das ablegen kann, weil es sie hemmt. Und ich möchte ihr helfen. Aber indem ich sie bestrafe? Ich weiß nicht.

Beitrag von espirino 19.05.11 - 13:05 Uhr

Hallo,

was ich aus deinem Post herauslesen kann, ist, das deine Tochter offensichtlich viel zu tun hat:

Rollkunstlauf - Ballett - KiGa - Kindergeburtstage - Spielplatz...

Ok nichts davon ansich bringt ein Kind aus dem Gleichgewicht. Aber es klingt als stolpere sie aller Nase lang in einen neuen Personenkreis und vielleicht ist das bißchen viel.

Ich denke folgende Stichpunkte kannst du erstmal hintenan stellen:

- Sie setzt sich selbst unter Druck, möchte Regeln einhalten, Leistung zeigen, sich beweisen
- Sie hat Angst vor Zurechtweisungen seitens der Autoritätspersonen

Das ist nicht das, was sie primär beschäftigt. Wenn niemand sie unter Druck setzt und Erwartungen aufbaut, die sie nicht erfüllen kann wird sie sich von allein nicht unter Druck setzen. Warum sollte sie?
Das es Leute gibt, die das Kommando haben weiß sie, warum sollte sie Angst vor ihnen haben? Es sei denn natürlich es ist mal was fürchterlich nach hinten losgegangen.

Es gibt nun mal Menschen, die sich schwer tun damit auf andere zuzugehen, sich bewußt in den Mittelpunkt zu rücken und sich öffentlich darstellen zu wollen. Ich würde deiner Tochter mehr Rückzugsmöglichkeiten geben. Würde versuchen die Erzieherin im KiGa mit einzubeziehen. Wenn bpsw. jemand gut mit deiner Tochter kann, dann dieses Kind ermutigen sie zu unterstützen. Du hast recht, du solltest es nicht zu sehr thematisieren, dadurch wird deiner Tochter nur noch mehr bewußt, daß sie da ein Problem hat. Wobei ich persönlich das noch nicht mal so als Problem sehen würde. Sie gehört nur eher zu den introvertierten Kindern.

LG Jana

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 19:48 Uhr

"Wenn niemand sie unter Druck setzt und Erwartungen aufbaut, die sie nicht erfüllen kann wird sie sich von allein nicht unter Druck setzen. Warum sollte sie?"

Das weiß ich nicht. Weil sie ehrgeizig ist vielleicht? Weil sie von sich aus gerne alles richtig machen möchte? Weil sie noch nicht verstanden hat, dass das nicht möglich ist, weil niemand perfekt ist. Sie ist z. B. auch kein Kind, das irgendeinen "Unsinn" macht, hat schon als Baby ihren Müll in den Mülleimer geworfen, ihr verschüttetes Getränk aufgewischt usw. Das hat direkt nichts damit zu tun, es zeigt aber, dass es ihr wichtig ist, alles richtig zu machen.


"was ich aus deinem Post herauslesen kann, ist, das deine Tochter offensichtlich viel zu tun hat:
Rollkunstlauf - Ballett - KiGa - Kindergeburtstage - Spielplatz..."

Ja, sportmäßig schon. Aber sie hat so wahnsinnig viel Energie und kann abends nicht einschlafen, wenn sie sich nicht viel bewegt hat. Ich versuche aber schon, es einigermaßen ausgeglichen zu gestalten und auch Ruhephasen einzubauen. Und im Vergleich zu einigen Ganztags-Kindergartenkindern hat sie sehr viel freie Zeit.


"Sie gehört nur eher zu den introvertierten Kindern."

Wenn das so einfach wäre, denn man kann sie nicht einfach in diese oder jene Schublade stecken. Sie ist beides und wenn man mich fragen würde, würde ich spontan eher sagen, dass extrovertiert ist. Nur in diesen Momenten, wo sie auf größere Gruppen trifft, ist sie sehr klein (mit Hut).



Beitrag von ayshe 20.05.11 - 10:22 Uhr

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"Wenn niemand sie unter Druck setzt und Erwartungen aufbaut, die sie nicht erfüllen kann wird sie sich von allein nicht unter Druck setzen. Warum sollte sie?"

Das weiß ich nicht. Weil sie ehrgeizig ist vielleicht? Weil sie von sich aus gerne alles richtig machen möchte? Weil sie noch nicht verstanden hat, dass das nicht möglich ist, weil niemand perfekt ist. Sie ist z. B. auch kein Kind, das irgendeinen "Unsinn" macht, hat schon als Baby ihren Müll in den Mülleimer geworfen, ihr verschüttetes Getränk aufgewischt usw. Das hat direkt nichts damit zu tun, es zeigt aber, dass es ihr wichtig ist, alles richtig zu machen.
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Dazu neigt meine Tochter auch.
Sie macht sich auch selbst Druck, weil sie manches einfach perfekt haben will, obwohl das niemand verlangt.

Beitrag von nudelmaus27 19.05.11 - 13:06 Uhr

Hallo!

Gut da du ja betont hast, eine Antwort ohne Schonung abzukönnen lege ich mal los.

Ich habe beide Sachen gelesen und denke, dass der Grund auf der Hand liegt IHR überfordert das Kind.

Alles was du schreibst hört sich so an:
Sie tanzt, macht Rollschuhlauf, ist eigentlich perfekt usw. man könnte meinen ihr dressiert ein Kind.
Ich frage dich wann darf sie nur Kind sein?
Sie setzt sich unter Druck, ärgert sich über sich selber, möchte Leistung zeigen, tja und was meinst du wer sie dazu gemacht hat? Sie selbst, NEIN ihr!
Sie "schweißt" sich an Erwachsene, weint bei neuen Spielen usw., klingt für mich irgendwie verängstig bzw. Angst den Anforderungen nicht gerecht zu werden.

An euren Stelle würde ich ihr mal eine Auszeit vom "perfekten" Leben gönnen und sie mal nur Kind sein lassen ohne die ganzen Verpflichtungen. Und komme mir jetzt bitte nicht mit, sie macht es gerne. Nunja ich als Kind tät das auch sagen, wenn Mami da immer so stolz auf mich ist aber man kann auch auf Kinder stolz sein, die einen tollen Sandkuchen bauen, ein super Freizeittormann abgeben oder einfach nur natürlich fröhlich sind.

Am Besten du nimmst mal die "Brille" ab und liest deinen eigenen Text, dann dürfte dir auffallen welchen Druck ihr macht!

LG, Nudelmaus

Beitrag von engelchen28 19.05.11 - 17:54 Uhr

"Sie setzt sich unter Druck, ärgert sich über sich selber, möchte Leistung zeigen, tja und was meinst du wer sie dazu gemacht hat? Sie selbst, NEIN ihr! "

das kann man gar nicht pauschalisieren. sicher gibt es viele eltern, die druck auf ihre zwerge ausüben, es gibt aber auch die andere variante, dass der große ehrgeiz vom kind ausgeht, es sich selbst unter druck setzt - ohne zutun der eltern! denk' mal darüber nach...!

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 20:04 Uhr

Danke, so sieht es nämlich aus.

Beitrag von engelchen28 20.05.11 - 10:05 Uhr

ich kenne das von meiner großen (in 3 tagen wird sie 6), von daher weiß ich, dass nicht immer die eltern hinter großem ehrgeiz stecken...! lg

Beitrag von ayshe 20.05.11 - 10:27 Uhr

Ist sie denn auch sehr genervt und unzufrieden, wenn etwas nicht klappt?
Bei meiner Tochter fing das ja schon zu Babyzeiten an als sie sitzen und krabbeln wollte, wochenlanges Gemotze :-)

Jetzt ist sie 7 und hat etwas mehr Geduld bekommen.
Zb Inlinerlaufen, Schlittschuhlaufen, alles Dinge, die man eben üben muß und die nie auf Anhieb so toll klappen, die haben etwas Nerven gekostet.
Sie will es unbedingt und ist mega unzufrieden, wenn es dauert.

Ich habe einfach nur immer wieder gesagt, daß so etwas Zeit und Übung braucht und daß ich lange gebraucht habe usw.
Da hat sie dann immer mehr akzeptiert, daß nicht alles schnell und perfekt funktioniert und das auch nicht nötig ist.

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 20:04 Uhr

Gut, ich erkläre dir jetzt mal wie es dazu kam, dass sie Ballett und Rollkunstlauf angefangen hat.

Getanzt hat sie schon als Einjährige gerne. Wir wohnen mitten in der Innenstadt und hier gibt es ständig irgendwelche Veranstaltungen mit Bühne, Aufführungen etc. Und sie war schon als Baby fasziniert von solchen Dingen.

Nach einem dreiviertel Jahr Kindergarten sagte sie eines Tages von sich aus, dass sie zum Ballett möchte. Das kam daher, dass fast alle Mädchen ihrer Gruppe dorthin gingen und im Garten des Kindergartens immer kleine "Aufführungen" zeigten. Ich war überrascht, denn Ballett... das kommt bei uns nicht vor ;-) Ich hatte das Vorurteil, dass es sich um einen elitären Sport handelt und für mich war das ganze Rosa ein Graus. Sie fragte nochmal und nochmal und schließlich ging ich mit ihr zum Schnuppern dorthin. Sie war begeistert und wollte unbedingt dahin... unbedingt "Maaaaami bitte, bitte, bitte!" Ich habe sie angemeldet.

Und beim Rollkustlauf war es so ähnlich. Das ist bei uns in der Gegend gerade sehr populär und sie hat es sich von einer Veranstaltung abgeschaut, wo drei kleine lila Elfen in Glitzerkleidern tanzten. "Das will ich auch!" Ich habe auch da erstmal nicht reagiert, aber als sie eines abends ihre Rollschuhe (die sie zum Geburtstag von der Oma bekommen hatte) rausholte und im Flur anfing, damit zu tanzen, wollte ich ihr einfach die Möglichkeit bieten, ein Interesse auszuleben. Das kann sie hier leider nicht, weil wir eben in der Stadt wohnen. Der Verein war billig und es ging mir nur darum, dass sie gelegentlich mal in einer großen Halle fahren konnte. Aus diesem Interesse wurde aber nun mal Liebe. Und wenn ich "Liebe" sage, dann meine ich das auch. Sie LIEBT ihren Sport. Nur die Bedingungen machen ihr Probleme, zumindest montags, wenn viele Kinder da sind.


"An euren Stelle würde ich ihr mal eine Auszeit vom "perfekten" Leben gönnen und sie mal nur Kind sein lassen ohne die ganzen Verpflichtungen."

Es sind keine Verpflichtungen. Sie bestimmt, was sie machen möchte. Und wenn sie montags sagt, dass sie nicht zum Training möchte, dann fahren wir nicht zum Training. Glaubst Du ich sitze gerne bei 28°C in einer Sporthalle rum oder hinter einer spanischen Wand im Ballettsaal? Und ob Du es glaubst oder nicht: Ich bin stolz, dass sie ihre Ängste überwindet, die sportlichen Erfolge sind mir total egal. Ich habe ehrlich gesagt auch überhaupt keine Lust, irgendwann mal mit ihr ständig auf irgendwelche Wettbewerbe auf eigene Kosten durch halb Deutschland zu fahren. Reich werden kann man in diesem Sport auch nicht. Insofern wäre ich sogar froh, wenn es ein Hobby bliebe.

Beitrag von nudelmaus27 20.05.11 - 11:57 Uhr

Also du willst nicht so recht verstehen, was ich dir sagen möchte.

Ich streite nicht ab, dass ihr irgendwelche Sachen Spaß machen zumal sie dafür besonders gelobt wird, da das ja nun mal nicht jeder kann. ABER ihr als Eltern wirkt doch auf Sachen ein.

Meine Tochter wollte auch schon Flöte lernen, im Verein Fußball spielen, zum Musikunterricht, farbige Haare, ihre Haare abschneiden, Ohrstecker usw. Und soll ich dir verraten was wir davon umgesetzt haben; NICHTS! Und sie ist deshalb nicht unglücklich geworden im Gegenteil.

Sie sind doch Kinder und können die Tragweite von Entscheidungen garnicht so abschätzen. Meinst du sie würde zu dir kommen und sagen: "Mama ich will dir ja nicht wehtun aber ich finde meinen Rollschuhlauf nun blöd, möchte das nicht mehr, hoffe aber, dass du trotzdem stolz auf mich bist". Sie ist doch schon in der "Mühle" drin. Wenn es deinem Kind emotional nicht gut geht, dann bist du oder ihr doch dafür verantwortlich, das Kind da rauszuholen.

Ich würde einfach ne Pause von einem Monat mit allem einlegen. Das ist doch für niemanden schlimm. Geniest den Sommer geht in den Sand, badet, geht Eis essen und lasst den Sport mal Sport sein. Dann wirst du doch merken ob es nicht vielleicht doch an den "Verpflichtungen" liegt.

Meine Große geht übrigens auch einmal wöchentlich zum Sport aber ab Herbst wenn sie dann schwimmen lernt (einmal wöchentlich) werden wir für die Zeit den Sport aussetzen, denn eine "Verpflichtung" die Woche reicht finden wir als Eltern.

Übrigens komme ich auch aus einem Elternhaus, wo gut nie gut genug war. Ja meine Eltern meinten es nie böse nur gut und waren immer der Meinung, dass alles geht, wenn man nur will. So war ich zum Nähkurs wo ich als reiner "Dankbarkeit" sogar ein Kissen fürs Sofa genäht habe, habe für einen Kinderchor vorgesungen (zum Glück war ich da heiser und wurde nicht genommen), zum Eiskunstlauf haben sie mich auch geschleppt obwohl ich heute noch Schiss auf Kufen habe usw. So gerät man in die "Mühle" des Leistungsdrucks und nein man steigt als Kind nicht selbst da aus, weil man seinen Eltern ja gefallen will. Als Erwachsener habe ich meinen Eltern das versucht zu erklären aber sie wollen oder können es bis heute nicht nachvollziehen. Nunja... so neige ich heute noch zum Perfektionismus, welcher mein Leben nicht unbedingt leichter macht!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von bine3002 20.05.11 - 18:32 Uhr

"Meinst du sie würde zu dir kommen und sagen: "Mama ich will dir ja nicht wehtun aber ich finde meinen Rollschuhlauf nun blöd, möchte das nicht mehr, hoffe aber, dass du trotzdem stolz auf mich bist"."

Du wirst lachen, aber das hat sie schon getan. Wir waren vorher jede Woche beim Ponyreiten. Das hatte ich mal nach einem Bauernhofurlaub organisiert, weil es ihr so einen Spaß gemacht hat und weil wir das zusammen machen konnten. Und letzten Herbst (da war sie 4 1/4) sagte sie dann ganz plötzlich, dass sie dazu keine Lust mehr hat. Ich habe sie gefragt, ob sie sich sicher ist und dass wir den Platz, wenn er einmal vergeben ist, nicht so schnell wiederbekommen (es war ein verdammt günstiger Platz). Sie wollte nicht mehr, also haben wir es abgeblasen. Fertig.


"Sie sind doch Kinder und können die Tragweite von Entscheidungen garnicht so abschätzen."

Das ist mir klar. WIR treffen Entscheidungen für sie. Und so oder so kann eine Entscheidung falsch sein. Damit muss man als Mama und Papa immer leben. Deshalb wäge ich ja auch ab und denke darüber nach, was in diesem Fall die richtige Entscheidung wäre. Und dabei bin ich schon mal zu dem Schluss gekommen, dass es nicht unbedingt richtig ist, alles abzublasen. Das Problem ist nicht der Rollkunstlauf, sondern das Zurechtfinden in größeren Gruppen. Und das wiederum kann uns überall passieren, sogar in der Freizeit: Sie beobachtet beispielsweise eine Gruppe im Schwimmbad, möchte mitspielen, traut sich aber nicht. Und darüber ist sie dann so unzufrieden, dass sie weint. Verstehst Du das?


"Ich würde einfach ne Pause von einem Monat mit allem einlegen."

Solche Pausen haben wir doch sowieso in den Ferien oder legen sie nach Bedarf ein. Denkst Du, wir gehen nie ins Schwimmbad, treffen Freunde, laden welche ein, spielen, toben etc.? Glaubst Du, ich freue mich nicht über Basteleien oder Sandkuchen? NATÜRLICH tue ich das!!!!


"Meine Große geht übrigens auch einmal wöchentlich zum Sport aber ab Herbst wenn sie dann schwimmen lernt (einmal wöchentlich) werden wir für die Zeit den Sport aussetzen, denn eine "Verpflichtung" die Woche reicht finden wir als Eltern."

Das ist Eure Entscheidung und das ist OK. Wir haben zwei Verpflichtungen, das sind 3 Stunden pro Woche. Und wenn etwas anderes anliegt wie eine Verabredung mit Freunden oder ein Geburtstag, dann gehen wir eben dahin. Aber versteh doch bitte, dass es für sie kaum etwas Schöneres gibt als Ballett (vor allem Ballett).


"Übrigens komme ich auch aus einem Elternhaus..."

Ja, aber das ist DEIN Elternhaus. Versuche mal die Möglichkeit einzuräumen, dass man Sport auch aus Spaß machen kann und nicht nur um seinen Eltern zu gefallen. Ich schleppe mein Kind nirgends hin. Es war ihr freier Wille. WIR haben ihr das NICHT vorgeschlagen. Und entsprechend kann sie jederzeit aussteigen.

Beitrag von nudelmaus27 21.05.11 - 07:06 Uhr

Ganz ehrlich ich frage mich, warum du hier überhaupt schreibst.

Man kann dir versuchen Sachen aufzuzeigen, man kann dir empfehlen etwas zu verändern aber du willst doch garnichts ändern.

Es ist alles perfekt so wie es ist, sie ist zwar emotional unglücklich aber es liegt nicht an eurem ganzen Drum und Dran #augen.

Weißt du vielleicht ist sie vom Typ her einfach so (wobei ich das bezweifel) und das wird schon irgendwann oder so, ist es das was du hören willst.
Nein dann geh doch mal zum Kinderarzt und trag dein Problem da vor aber der kann dir wahrscheinlich auch erzählen was er will.

In meinen Augen wollt ihr garnichts verändern, sondern du möchtest bloß hören, dass alles so richtig ist wie du es machst. Ja dann mach, denn jede Eltern bekommen irgendwann von ihren Kindern die "Abrechnung" präsentiert.

Und zur Information, ich kenne kaum Kinder die in dem Alter im Schwimmbad zu einer Gruppe fremder Kinder hingehen und mitspielen. Ich glaube es ist ganz natürlich, dass Kinder sich anfangs davor scheuen und sich eventuell auch darüber ärgern, der eine guckt halt dann neidisch von weitem und der andere heult halt ne Runde, deshalb ist man aber nicht gleich todunglücklich.

Nudelmaus

Beitrag von arielle11 21.05.11 - 11:45 Uhr

#pro

Dem kann ich nur zustimmen!

arielle

Beitrag von fibia 19.05.11 - 13:20 Uhr

Hallo,

was sagen denn die Erzieherinnen im Kiga dazu?? Du beschreibst ja hauptsächlich die Freizeitaktivitäten aber ist das ganze im Kiga auch so ein "Problem"??
Ich glaube ich kann Deine Situation schon ein bisschen verstehen, denn meine Tochter ist in manchen Situationen sehr ähnlich, so wie Du es beschrieben hast. Ich lasse es aber dabei und denke mir immer, dass ist halt ihr Charakter und sie braucht bei manchen Dingen eben etwas mehr Zeit als andere.... Es gibt ganz offene, selbstbewußte, manchmal sogar auch Kamikazekinder ;-) aber es gibt halt auch die schüchternen, ängstlichen und zurückhaltenden Kinder und damit muss man eben dementsprechend umgehen.

So blöd es klingt, aber wahrscheinlich kannst Du nicht so viel tun, um die Situationen zu ändern aber zum Thema Schule würde ich mir nicht zu viele Sorgen machen, jetzt kommt ja erstmal die Vorschule in der die Kleinen sehr gut beobachtet werden und dann gibt es ja dort auch immer Bezugspersonen wie eine nette Lehrerin, die mit unterschiedlichen Kindercharakteren umgehen kann und muss.

Ich wünsche Euch alles Gute und viel Kraft #sonne
Fibia

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 20:06 Uhr

Bei uns gibt es keine Vorschule. Sie bleibt bis zum Schulstart in ihrem Kindergarten. Und dort gibt es keine Probleme mehr. Das erste halbe Jahr war es dort aber ganz genauso.

Im aktuellen Beurteilungsbogen des Kindergartens steht: "... war anfangs sehr schüchtern, das hat sich aber gebessert."

Beitrag von claerchen81 19.05.11 - 13:22 Uhr

Hallo,

ich bin weit entfernt von pädagogischer Bildung, aber ich würde vermuten, sie "leidet" unter Perfektionismus. Eine "Krankheit", die viele Mädchen/Frauen haben, sie sind biologisch auf "Gefallen" gepolt (deswegen auch das gute Sozialverhalten). Perfektionismus gekoppelt mit Ehrgeiz geht natürlich mit Versagensängsten und einer diffusen Form von geringem Selbstbewusstsein einher.

Das passt durchaus zu ihrer Tanzleidenschaft. Wenn sie in etwas gut ist, findet sie es natürlich toll, wenn man ihr zuschaut, nur die neuen Dinge, die sich nicht kann, machen ihr Angst (d.h. sie ist nicht wirklich un-selbstbewusst, sondern nur partiell).

Ich spreche da - leider - aus Erfahrung. Ich bin auch ein Mensch, der - obwohl selbstbewusst - ständig Angst hat, anderen nicht gefallen zu können. Das ist eine sehr implizite Angst, die sich eben in Ehrgeiz, Perfektionismus und Angst vor Neuem ausdrückt (als Erwachsener ist das nicht mehr ausgeprägt, aber als Kind war ich ein echter Spielverderber und eine ganz schlechte Verliererin).

Nun, diese Persönlichkeitsstruktur hat ihre Vorteile. Sie wird bestimmt eine gute Schülerin und wird alles schaffen, was sie sich vornimmt. Dummerweise wird sie wohl auch dazu neigen, sich zu wenig vorzunehmen, damit sie es auch schafft (und sich dann hinterher ärgern). Aber genug biographisches, was kann man nun tun.

Nichts. Sie ist so. Meine Eltern haben es genauso gemacht: sei bei ihr, rede mit ihr und lass sie ruhig neues ausprobieren (d.h. bleib beim Rollschuhlaufen!). Je häufiger sie neue Situationen übt, desto besser wird sie damit zurecht kommen. Je älter sie wird, desto besser wird sie verstehen, dass sie auch geliebt wird, wenn sie etwas nicht kann/schafft. Aber genau das lernt man nur durch Niederlagen. Und genau dann musst du bei ihr sein, das bist du ja auch.

Bin gespannt, ob es jmd. ähnlich sieht, aber ich erkenne mich in den von dir beschriebenen Verhaltensweisen als Kind wirklich wieder und ehrlich: mir war nicht zu helfen. Ich musst da durch und heute als Erwachsene komme ich mit diesem mir eigenen Muster gut zurecht (ich habe es dadurch ja auch recht weit gebracht, ist doch von Vorteil).

Gruß, C.

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 20:13 Uhr

DAS war jetzt eine Antwort, die mir wirklich geholfen hat. Vielen dank dafür.

Ob deine "Diagnose" zutrifft kann ich nicht sagen. Ich denke schon, dass sie das Potential hat, eine gute Schülerin zu werden. Aber ich glaube, dass sie dafür einen guten Schulstart braucht, damit sie nicht entmutigt wird.

"aber als Kind war ich ein echter Spielverderber und eine ganz schlechte Verliererin"

Verlieren kann sie gut. Wir spielen sehr viel (also Gesellschaftsspiele) und mit dem Verlieren hat sie keine Probleme.

"Je häufiger sie neue Situationen übt, desto besser wird sie damit zurecht kommen."

Ja das denke ich eigentlich auch, aber etwas unsicher bin ich trotzdem.

Beitrag von nana141080 19.05.11 - 13:47 Uhr

Hi!

Nimm sie aus dem Rollschuhlaufen raus!

Ihr macht ja nicht alles auf einmal (Balett, Rollschuhlauf, Kindergeburtstag, Spielplatz) und viel finde ich es eh nicht. WENN man ein Kindergeburtstag ist, kann sie sich entscheiden (wenn mein Großer Sohn einmal NEIN sagt, dann ruf ich die Mutter an und sag ihr er will nciht. Fertig.).
WENN ihr auf den Spielplatz geht, ist das "kind sein", deswegen weiß ich nciht was hier einige wollen mit "überfordern"?

Ich hab auch so einen kleinen "Denker" zuhaus. Mein Großer ist im März 6 geworden und denkt über Dinge nach an die andere Kinder nicht mal denken ;-) Seit 3 Jahren ist er im Kiga. Seit 3 Jahren hat er Phasen wo er morgens heult....er ist eben so. Am liebsten zuhaus und am liebsten kommen seine Freunde dann zu uns ;-) Vor der Schule ab August graust es mir nicht mehr so seitdem ich heut erfahren hab wer seine Lehrerin wird und das seine Cousine mit in seine Klasse kommt. :-) Alles andere sieht man dann.

Im SPZ (ich wollte wissen ob er noch Ergo oder Logo benötigt) sagte man mir im März das er ein absolut tolles Kind ist das einfach nur viel positive Verstärkung braucht.

Es ist sein Charakter. Mein Kleiner dagegen ist gaaaanz anders ;-)

LG Nana

Beitrag von bine3002 19.05.11 - 20:18 Uhr

Sie kann sich immer entscheiden. Sie ist aber eben in diesen zwei Vereinen angemeldet und die haben bestimmte Trainingszeiten. Beim Rollkunstlauf gibt es den Vorteil, dass fast an jedem Tag in der Woche ein Trainingstermin ist (immer mit unterschiedlichen Schwerpunkten) und somit ergibt es sich eben jede Woche, dass wir dahin gehen. Aber sie hat IMMER die Wahl und ich habe auch nicht den Eindruck, dass sie nicht Kind sein darf oder so'n Quatsch. Wir haben einfach eine abwechslungsreiche Woche und machen, was uns gefällt.

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