Mein Freund und seine Kinder

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Grübelgrübeline 19.05.11 - 13:46 Uhr

Ich bin seit über einem halben jahr mit meinem Freund zusammen und wir möchten gerne zusammen ziehen, was bedeutet, dass er in meine Wohnung ziehen würde.

Problematich sind dabei für mich 2 Sachen:

1. Problem:
Mein erwachsener Sohn redet nicht mehr mit mir, seit er weiß, dass ich einen Freund habe (ich habe mich erst vor 1 Jahr von seinem Vater getrennt). Er hat mich weder zu Wihnachten, noch zu Silvester, noch zu meinem gebirtstag, noch zu Muttertag angerufen und meine Anrufe und emails und SMS ignoriert. Ich habe Angst, dass sich dann nie wieder Kontakt einstellt, wenn ich mit meinem Freund zusammenziehe. Andererseits verstehe ich meinen Freund, der meint, dass es nicht von der Laune eines erwachsenen Kindes abhängen kann, ob man zusammen zieht oder nicht.

2. Problem:
Mein Freund hat noch kleinere Kinder (7 und 12) und er hat bislang noch im gleichen Haus wie seine Ex gewohnt. Es ist sicher, dass da nichts mehr läuft zwischen den beiden, sie weiß auch von mir und er schläft mehrmals die Woche bei mir und ist an den anderen Abenden, wenn er nach Hause fährt zum Schlafen, immer bis spätabends bei mir.

Er hat eine übersteigerte Angst, den Kindern, insbesondere dem Kleinen, von der Trennung der Eltern zu erzählen. De facto haben die Eltern es dem Kleinen nicht gesagt. Die Große weiß Bescheid - und auch von mir. Mein Freund hat sehr unter der Trennung seiner Elternn gelitten, als er ein Kind war. Der Vater ist eines Tages einfach verschwunden. Und er hat Angst, dass seine Kinder einen psychischen Schaden bekommen könnten wegen der Trennung, zumal auch ein Umzug der Kinder mit der Mutter ansteht im Herbst.

Jetzt komme ich zum Problem für mich dabei: mein Freund stellt sich vor, dass er, sobald er bei mir wohnt und seine Ex abends ausgehen will oder auch mal in den Urlaub fahren will, die Kinder im Haus seiner Ex hüten wird. Damit er ihnen nicht zumuten muss, zu mir kommen zu müssen, was ihnen evtl. unangenehm sein könnte bzw. weshalb sie sich unwohl fühlen würden. Er meint, dass die Kinder noch kelin sind und nicht verstehen würden, das der Vater eine andere Frau hat bzw. dass das sehr schmerzlich für sie sein wird. Ausserdem würde die Mutter die Kinder, die noch klein sind und sehr an ihr hängen, wahrscheinlich gegen mich beeinflussen (er war schon lange von ihr getrennt, als ich ihn kennen gelernt habe - mich trifft also keinerlei Schuld). Er meint zwar, dass wenn es für die Kinder ok ist, in unsere dann gemeinsame Wohnung zu kommen, er das auch so machen möchte, aber wenn es nicht ok ist für die Kinder, würde er dann eben auch für 1 Woche oder länger im Haus seiner Ex sein, um die Kinder zu hüten.

Für mich ist das ein echtes Problem. Ich müsste einerseits den Kontakt zu meinem Sohn riskieren, er aber will nichts riskieren. Er meint, dass mein Sohn schon erwachsen ist und dass er deshalb mit der Situation fertig werden muss. und dass seine Kinder eben noch kein sind und dass es deshalb für die schwer ist.

Ich will natürlich keinen kleinen Kindern schaden, meine aber, das mein freund hier mit zweierlei Maß misst. Mein Sohn soll damit zurecht kommen und seinen Kindern kann man es nicht zumuten mit dem Argument, dass diese noch klein sind.

Ich soll alles aufgeben - und er nichts riskieren? Immerhin will er ja zu mir ziehen, ich werde mich dann auch räumlich einschränken müssen.

Und es ist für mich ehrlich gesagt nicht ok, wenn er nicht einmal versuchen will, die Situation dahin zu bekommen, dass die Kinder zu ihm, sprich zu uns kommen. Denn da ist die normale Situation, denke ich mal, wenn Eltern sich trennen und der vater auf die Kinder aufpasst. Und es wäre auch nicht ok für mich, wenn er eine Woche lang ins Haus seiner Ex ziehen würde, damit sie Urlaub machen kann. Und ich ihn dann nicht einmal dort besuchen könnte - weil sie das nicht will.

Wie seht ihr das? Ich möchte gerne auch selbstkritisch sein und nehme auch konträre Ansichten gerne an. Danke für viele Antworten schon mal im Voraus.

Beitrag von redrose123 19.05.11 - 14:00 Uhr

Zum 1. Problem

dein Freund hat absolut recht, dein Sohn ist erwachsen, glaub du hast letztens schon berichtet um die 25 ist er oder? Er soll sich beruhigen und dann meldet er sich sicher, lass Ihm Zeit. Und wenn es rum ist meld dich mal kurz bei Ihm einfach mal so....

Problem 2:

Sag Ihm er verschwindet nicht einfach, er wird sich doch weiterhin um die Kindern kümmern nehme ich an?

So klein sind seine Kinder auch nicht mehr, die Kinder meines Mannes waren bei der Trennung 1,5 und 2,5 Jahre alt und wussten von mir von anfang an;-) Und kommen zu uns beim Umgang.

Ich würde die ersten Treffen mit der 7 Jährigen wenn dann neutral machen, das Ihr nicht vor Ihr turtelt küsst usw. damit Ihr euch kennenlernen könnt. Die grosse weiss ja von dir, und wird somit wissen was Freundin bedeutet.

Redet miteinander, solange Ihr euch so uneinig seid würde ich das zusammenziehen doch rauszögern....

Beitrag von lichtchen67 19.05.11 - 14:04 Uhr

Never ever würde ich mit einem Mann, der noch so einen Eiertanz und Zirkus mit seiner Ex-Familie macht zusammen ziehen. Er wohnt noch mit der Ex-Frau zusammen, die kleine weiß nix von der Trennung.... er soll mal schön seine Dinge regeln bevor ihr gemeinsame plant. unzählige Kinder sind nicht gestorben, weil die Eltern sich getrennt haben. Aber solche familiären Lügenkonstrukte nur um nix zu sagen, die richten richtige Schäden an.

Man muss nach einem halben Jahr noch nicht zusammenziehen ;-).

Lichtchen

Beitrag von redrose123 19.05.11 - 14:06 Uhr

Ja hätte ich damals auch nicht gemacht, bei uns war alles geregelt die Kinder kannten und mochten mich, die Ex gut muss mich nicht leiden aber sie wusste von mir und somit war für uns das so Ok, wenn es wie bei der TE wäre wäre mir das zu doof...

Beitrag von umsche 19.05.11 - 14:13 Uhr

So sehe ich das auch! #pro

Beitrag von juniorette 19.05.11 - 15:08 Uhr

Sehe ich auch so!

LG,
J.

Beitrag von nina1511 19.05.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

also ich würde Dir unter diesen Umständen ebenfalls davon abraten bereits mit Deinem Freund zusammenzuziehen.

Er hat meines Erachtens in dem Punkt Recht dass Dein erwachsener Sohn selbst einen Weg finden muss damit klarzukommen. Er hat sicherlich sein eigenes Leben und ein ebensolches sollte er auch seiner Mutter zugestehen.

Aber dass der Jüngste noch nicht mal was von der Trennung der Eltern weiß und ihm noch immer heile Welt vorgespielt wird finde ich schon heftig.

Er sollte erst mal zusammen mit seiner Noch-Frau auch das Nesthäckchen über das neue Familienkonstrukt informieren und die Trennung offiziell machen.
Wäre es zu umständlich wenn er sich erst mal alleine eine Wohnung nimmt??? Dann können sich die Kinder erst mal mit der Trennung der Eltern "anfreunden", er kann sich ja dennoch weiterhin kümmern.
Und wenn die Zeit gekommen ist würde ich schauen dass sie dann Dich als die neue Frau an Papas Seite kennenlernen und im Besten Fall dann auch akzeptieren.

Wenn ihr dann erst zusammenzieht dürfte es wohl auch kein Problem mehr darstellen wenn die Kinder dann zu Euch in die Wohnung kommen würden.
Vielleicht hat sich auch bis dahin Dein eigener Sohn an die neue Situation gewöhnt und kann Deinen Partner akzeptieren.

Ihr habt doch alle Zeit der Welt, also warum so dringend zusammenziehen wenn noch so viel im Unklaren ist. Das wird sonst kein schöner Start in die gemeinsame Zukunft.

Alles Gute
Nina

Beitrag von falkster 19.05.11 - 14:52 Uhr

Meinung eines getrennten und neu verheirateten Vaters...
wobei das nicht bedeutet, dass das allgemeingültig wäre...

Als ich mich von meiner ex trennte war unser Sohn drei Jahre alt (sie hat die Trennung verschuldet, durch eine Affäre wohlgemerkt, von der ich nach etwa einem Jahr erst Wind bekam).
Ich habe dann in England gelebt und habe meinen Sohn lediglich in ihrer Wohnung gesehen, wenn ich im Winter kam und es, wetterbedingt, keine Ausweichmöglichkeiten gab, da ich natürlich keine Wohnung mehr in Berlin hatte.
Andernfalls wäre mir nie im Traum eingefallen, irgendetwas derartiges zu tun!

Heute lebe ich wieder in Berlin, mein Sohn ist mittlerweile 11, ich habe geheiratet und jetzt wäre es völlig undenkbar, dass ich in der Wohnung meiner Ex bliebe, wegen meines Sohnes. Schon aus Rücksicht und Loyalität zu meiner Frau käme der Gedanke nicht.
Meine Ex hat zu akzeptieren, dass auch ich in meinem Leben weitergegangen bin (tut sie auch) und mein Sohn tut das sowieso.

Also eine Ausrede à la "ich will meinen Kindern das schonend beibringen, deswegen muss ich mich noch im Haus meiner Ex rumtreiben" lasse ich überhaupt nicht gelten.

Vielmehr vermute ich, dass Dein Freund ein typischer Vermeider ist, der Auseinandersetzungen scheut und nicht wirklich reinen Tisch machen kann, wie es sicher für alle Beteiligten viel besser wäre.

Zusammenziehen unter diesen Umständen?
Ich würde mich schämen meiner Frau sowas anzubieten...

Beitrag von polar99 19.05.11 - 14:54 Uhr

Das Problem hierbei ist, dass er noch nicht richtig getrennt ist - so zumindestens werden es die Kinder sehen und dann zieht er in ihren Augen "gleich" zu einer anderen Frau. Da verschenkst Du unverschuldet gleich Symphatiepunkte bei den Kids. Eine Situation die beide Elternteile eigentlich verschulden, die Last trägst aber dann höchstwahrscheinlich Du.

Ich würde auf dieser Basis auch nicht zusammen ziehen wollen, schon gar nicht, wenn er dann zu der Ex zieht, um auf die Kinder aufzupassen. Klingt alles viel zu kompliziert. Und so klein sind ja die Kids auch wieder nicht.

lg polar

Beitrag von Grübelgrübeline 19.05.11 - 14:59 Uhr

Danke schon einmal für eure Antworten.

Eine "Übergangswohnung" möchte er nicht nehmen, weil wir beide ja grundsätzlcih zusammen leben wollen und das dann nur unnötige Kosten und Aufwand verursachen würde, weil es auch nur kurzfristig wäre.

Meint Freund hat sich mit seiner Ex abgesprochen und beide sehen keine Notwendigkeit, den Kleinen mit den unerfreulichen Tatsachen zu konfrontieren. Er sein noch zu klein und wüsste außerdem sowieso Beschied über die Situation der Eltern - weil diese in unterschiedlichen Stockwerken wohnen. Und er meint, dass es seine Sache sei, nicht meine, wie er mit seinen Kindern damit umgeht. Ich finde kein griffiges Argument, um ihm klarzumachen, das auch kleine Kinder informiert werden sollten. Und zwar auch verbal in einer kindsgerechten Aussprache. Er meint, dass es kein Unterschied machen würde, ob er es dem Kleinen sagt oder nicht. Dass er ihm nur unnötig weh tun würde.

Ich sehe - mal abgesehen davon, dass ich es nicht gut finde gegenüber dem Kind, ihm so etwas zu verschweigen, noch das Problem, das er eben dann zum Kinderhüten immer mal wieder weg sein wird - im Haus seiner Ex, evtl. auch mal 1-2 Wochen lang. Und bin mir nicht sicher, ob ich da so akzeptieren kann, weil ich es nicht richtig finde. Eine Partnerschaft bedeutet für mich auch, offen zu meinem Partner zu stehen. Das tut er auch ansonsten, nur eben nicht seinen Kindern gegenüber. Mit welchem Argument kann ich ihm begreiflich machen, dass das so nicht laufen kann und für mich nicht ok ist? Ich fühle es eher, als das ich es in Worte kleiden kann.

Beitrag von redrose123 19.05.11 - 15:06 Uhr

Dein Ex will es ganz einfach gemütlich haben, und das so wie er es gern haben will.

Gegen eine gemeinsame Wohnung ist ja nichts einzuwenden, aber das sollte dann auch offen so sein. Und nicht wenn die Ex im Urlaub ist zieht er dort ein für ne gewisse Zeit sondern die Kinder kommen zu euch in eure Wohnung.

Also wenn es seine Sache ist ist es auch deine wie du mit deinem Sohn umgehst, entscheiden musst du, nur ich wöltte entweder ganz oder gar nicht. Er macht es sich sau bequem.

Mit welchem Argument? Weil es in einer Partnerschaft nicht so geht, entweder er sagt dem Kind bescheid, wie will er das Weihnachten machen? Ostern? usw. Stell dir vor Ihr habt mal ein Kind, falls das im Raum steht irgendwann, wie will er das dann Regeln? Oder will er dich dann Weihnachten etc. alleine sitzen lassen?

Beitrag von yulunga 19.05.11 - 15:18 Uhr

>Meint Freund hat sich mit seiner Ex abgesprochen und beide sehen keine Notwendigkeit, den Kleinen mit den unerfreulichen Tatsachen zu konfrontieren. Er sein noch zu klein und wüsste außerdem sowieso Beschied über die Situation der Eltern - weil diese in unterschiedlichen Stockwerken wohnen.<

Das widerspricht sich doch aber. Wenn sein Sohn sowieso schon mitbekommt, dass seine Eltern nicht mehr zusammen in einem Zimmer schlafen, dann kann er sich in dem Alter doch denken, was das heißt. So dumm wird er nicht sein, Kinder nehmen oft mehr wahr, als die Eltern sich vorstellen können. Was will dein Freund denn sagen, wenn ihn sein Sohn fragt, wo er übernachtet, wenn er bei dir ist? Oder soll es der Sohn gar nicht erst mitbekommen, dass er auszieht? Das kapier ich nicht.

Ich finde es auch unfair seiner Tochter gegenüber, dass sie Bescheid weiß und wahrscheinlich nicht mal mit ihrem Bruder darüber reden darf, sonst würde er es ja erfahren.

Das Verhalten deines Freundes und seiner Ex ist mehr als unreif. Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob ich mit dem Zusammenziehen noch warten würde. Erstmal sollen sie ihre Trennung regeln und dann könnt ihr euch was gemeinsames aufbauen.

Beitrag von sativa 20.05.11 - 15:00 Uhr

Hallo,

ich an deiner Stelle würde ihm sagen, dass sich der "Kleine" irgendwann mal mächtig verarscht vorkommen wird.

Meine Eltern haben sich getrennt als ich 2 oder 2 war, da hab ich das ganze gut verkraftet. Die Eltern meines Exfreundes ließen sich scheiden, da war er so alt wie der Kleine von deinem Freund. Auch er kam relativ gut damit klar. Sicher Kinder leiden immer, aber sie sind nicht doof und irgendwann merkt der Sohn das.

Die Eltern meiner besten Freundin haben auch so einen Mist abgezogen wie er und seine Ex. Sie und ihr Bruder waren damals 8 und 9 als es los gegangen ist. Es wurde kein reiner Tisch gemacht, die Kinder andauernd belogen bis es dann als sie 13 und 14 waren zum großen Knall kam und der Vater auszog.

Es kann auch Zufall sein, aber beide haben heute noch große Beziehungsprobleme. Sie springt von einem Typ zum anderen, hat unter anderem auch mit einem Freund von mir geschlafen. Er hingegen hatte erst eine Freundin, frisst alles in sich rein und hockt mit über 120 kg nur vor dem PC.

Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als ihm die Pistole auf die Brust zu setzen. Wenn er seinem Sohn so was nicht an tun möchte, muss er zurück zu seiner Frau. Er kann nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen...

Sarah

Beitrag von ankamati 19.05.11 - 15:02 Uhr

Ich würde auch niemals mehr mit einem Mann zusammenziehen,der so einen bohei um seine Exfamilie macht.Das hab ich 7 Jahre ausgehalten,nur weil ich extremst abhängig war,unsere Kleine ist 5.
Das ging bei uns nicht gut.
Wir ziehen im Herbst in getrennte Wohnungen.
Ich atme endlich auf.Seine Kinder sind inzwischen alle volljährig,schon lange ,aber der Bohei um die geht weiter.Und ich hab damit dann nix mehr zu tun.Traurig ist nur,dass wir als Paar damit nie eine Chance hatten.Heut würde ich das im Vorfeld alles erst regeln und klären.Bei uns ist es zu spät,schade.
Manche Männer bevorzugen immer erstmal die alte Familie,die waren ja zuerst da,das ist mir vom Verstand auch klar,aber wer fühlt einem nach,was man durchmacht,wenn der Mann die Feiertage mit der alten family erstmal plant und verbringt,und dann sind erst die anderen dran?
Dein Freund muss erstmal sein Problem mit der Scheidung seiner Eltern aufarbeiten,dann merkt er schnell,dass seine Kinder keinen Schaden nehmen.
Das solltest Du mit ihm besprechen,vorher nie zusammenziehen.
Also vorher knallhart alles verhandeln,und möglichst schriftlich fixieren,als Abmachungen.Dann gibts keinen Streit mehr.#liebdrueck

Beitrag von seelenspiegel 19.05.11 - 15:12 Uhr

Ich kann beide Seiten verstehen, aber warum lasst ihr es unter diesen Umständen nicht einfach etwas langsamer angehen, und seht vom Gedanken zusammen zu ziehen erst mal ab?

Bevor Die Kids Dich nicht zumindest als nette neue Bekannte Akzeptieren, würde ich mich da auf nichts einlassen....schon gar nicht nach nur einem halben Jahr.


<<<Er hat eine übersteigerte Angst, den Kindern, insbesondere dem Kleinen, von der Trennung der Eltern zu erzählen.>>>

Da sollte er erst mal seine "Altlasten" in den Griff bekommen bevor er halbherzig was neues anfängt.

In dem Alter in dem seine Kids sind, sollte das eigentlich kein Problem sein ihnen das Vernünftig zu erklären, auch wenn es erst mal Tränen auf allen Seiten gibt.

Was Deinen eigenen Sohn angeht, wirst Du wohl warten müssen, bis er wieder das Hirn einschaltet und von sich aus den Kontakt sucht. Das würde ich ihm auch noch einmalig per Brief schreiben und dann den Kontakt erst mal ruhen lassen...auch wenn es weh tut.

Beitrag von amber1980 19.05.11 - 15:44 Uhr

hallo,
oh man das ist viel was auf dich zu kommt. das dein sohn keinen kontakt zu dir haben mag, finde ich persönlich nicht so ok. eltern haben das recht auf ein eigenes leben neben den kindern. und in dem fall ist dein sohn ja schon erwachsen. er müsste doch selbst wissen wie es ist verliebt zu sein und dass manchmal auch eine neue liebe entstehen kann. hier fände ich ein gespräch gut. denn die liebe die du für dein kind hast wird doch durch einen neuen partner nicht geändert.

das dein partner seinem kind nicht sagen mag dass er eine neue freundin hat finde ich nicht ok, vor allem wenn ihr zusammen ziehen wollt. kinder sind nicht blöd und spüren wenn etwas anders läuft und erwachsene geheimnisse haben, das verunsichert und macht kindern nur noch mehr ganz den halt zu verlieren. ihr solltet die kinder mit einbeziehen und seine kinder solten dich kennelernen. es sollte normal sein den umgang miteinander zu führen. dein freund sollte ein gespräch mit seinen kindern führen und erklären, dass nur dass er die mami nicht mehr liebt, dass nicht heißt dass er seine kinder nict mehr liebt, die wird er immer lieben als vater, aber du bist seine partnerin und auch ein teil dieser neuen familie. aber du wirst nicht die mama ersetzetn du bist eine neue freundin und auch eine bereicherung für das kind.ohne kommunikation geht leider gar nichts. bin selbst in einer doofen lage, allerdings ist mein partner unsicher mit seinen kinder bei mir zu leben...
ich wünsch dir viel glück und kraft
lg

Beitrag von silbermond65 19.05.11 - 16:03 Uhr

1. Dein Sohn hat zu akzeptieren ,daß du dein eigenes Leben lebst.Und wie und mit wem du es lebst ,geht ihn nichts an.
Du mischt dich bei ihm schließlich auch nicht ein.

2.Entweder klare Verhältnisse oder gar keine.
Die Kinder sind 7 und 12 und damit keine Babys mehr. Beiden kann man ganz gut erklären ,daß die Eltern sich getrennt haben .Notfalls gibts dafür Hilfen beim JA.

Willst du wirklich mit so einem zusammenziehen?

"Damit er ihnen nicht zumuten muss, zu mir kommen zu müssen, was ihnen evtl. unangenehm sein könnte bzw. weshalb sie sich unwohl fühlen würden."

Bist du die neue Frau ,die er liebt ,mit der er zusammen leben will oder nicht?
Wenn ja ,dann soll er gefälligst auch dazu stehen.......mit ALLEN Konsequenzen.