Frage an Hundehalter wegen Garten und "Geschäft"

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von masinik 19.05.11 - 17:10 Uhr

Hallo,

eigentlich bin ich hier nicht unterwegs da ich keine Tiere habe.
Aber ihr seid sicherlich die richtigen um mir meine Frage zu beantworten:

Machen Hunde ihr "großes Geschäft" eigentlich in den eigenen Garten, oder tun sie das notgedrungen nur wenn sie sonst nicht genug raus kommen?

Ich hatte mich mit einer Bekannten unterhalten (Hundebesitzerin) und sie meinte dass ein Hund nie in den eigenen Garten macht.

Stimmt das?

lg
masinik
#winke#winke

Beitrag von germany 19.05.11 - 17:36 Uhr

Hallo,

das kann man pauschal gar nicht sagen. Meine Hunde würden es machen, wenn wir nicht vorher mit ihnen spazieren gehen würden. Ich denke mal das es einem Hund auch vollkommen egal ist, wo er sein Geschäft erledigt. Mit dem eigenen Garten bzw. dem Revier des Hundes hat das nichts zu tun.


Meine machen bevorzugt in Büsche und würden deshalb wirklich nur wenn es nicht anders geht in den Garten machen.

Im Grunde ist es einem Hund aber vollkommen egal.


lG germany

Beitrag von -0815- 19.05.11 - 17:47 Uhr

Hi

Ich hab das Gefühl die meisten Hundebesitzer sind einfach zu bequem zum Gassi gehen und lassen ihren Hund halt notgedrungen in den Garten machen.


Ja, man kann es dem Hund angewöhnen NICHT in den Garten zu machen.

Beitrag von maddytaddy 19.05.11 - 17:54 Uhr

Hi,

Meine erledigt das große Geschäft zu 95% beim Spazierengehen. In den Garten macht sie eigentlich nur bei Durchfall. Beim Pieseln hab ich sie im Garten schon öfter gesehen, sie hat da eine bestimmte Ecke wo es keinen stört. Wir sind aber eh nicht so die Gartenmenschen und kleine Kinder haben wir auch nicht, von demher ist das nicht so schlimm.

LG

Beitrag von karpatenpferd 19.05.11 - 17:56 Uhr

Meine Hunde dürfen im Garten machen und tun es auch. Allerdings nur in eine bestimmte Ecke.

Mit Faulheit hat das (zumindest in unserem Fall) nichts zu tun, die Hunde gehen tägl. mind 2h Gassi. Oft ist es aber nur eine Gassirunde am Tag die dann eben so lange dauert. Den Rest des Tages können sie jederzeit in den Garten und machen eben dort auch wenn sie müssen.

Grade im Moment, wo ich nur schlecht zu Fuß bin und mein Mann mit den Hunden geht wenn er heimkommt, ist mir das sehr recht, dass sie sich eben auch im Garten lösen.

LG
Karpatenpferd

Beitrag von anarchie 19.05.11 - 18:40 Uhr

hallo!

das ist von Hund und erziehung abhängig.
ich würde meinem Hund was husten, wenn er in den Garten macht!
Und das weiss sie ganz genau udn amcht es daher nicht;-)

lg

melanie

Beitrag von d4rk_elf 19.05.11 - 19:20 Uhr

Hallo,

unser Hund hat es nicht gemacht. Nur in eine bestimmte Ecke, da wusste er das er es machen durfte. Allerdings war das sehr selten und nur im Notfall. Wenn ich mal morgens wegen der Kinder nicht rechtzeitig mit ihm raus konnte und er dringend musste. Er hat aber nie auf den Rasen gemacht, nicht mal gepinkelt. Das wurde alles beim spaziergehen erledigt.

Ich bin mir nicht sicher ob Hunde das grundsätzlich nicht machen würden. Kenne welche die machen es. Wir haben unseren so erzogen bzw. waren genügend mit ihm unterwegs das das so gut wie nie vorgekommen ist.

LG
d4rk_elf

Beitrag von aussiegirl600 19.05.11 - 19:26 Uhr

Kommt sehr drauf an - allgemein kann man Hunden das natürlich abgewöhnen.

Unser erster Hund hat in den Garten gemacht, aber nur ungern. Das war dann eher die Situation wenn meine Schwester und ich krank waren und meine Mutter ausnahmsweise (!) nicht so viel rauskonnte.

Der aktuelle Hund macht nur in den Garten wenn er ganz schlimmen Durchfall hat und es wirklich nicht halten kann.

Der Hund meines Freundes macht ständig in den Garten, aber der kommt auch nicht genug raus.

Beitrag von farina76 19.05.11 - 19:41 Uhr

Das ist ganz unterschiedlich.

Meine Mischlingshündin macht ihr Geschäft nicht in den Garten und auch nicht auf die brache Wiese vor unserem Haus. Wenn sie nachts mal muß und ich sie nur schnell vor die Tür lasse geht sie immer hoch aufs Feld wo ich dann mit Tüte hinterher rennen darf.

Meine andere Hündin juckt das null. Die ist oft so beschäftigt bei kurzen Gassi Runden dass sie danach entweder vor dem Haus schnell macht oder in den Garten. Nur bei langen Runden findet sie Zeit draußen zu machen.

LG Sabine

Beitrag von tessa030 19.05.11 - 20:20 Uhr

Hi,

ich würde mal vorsichtig behaupten, dass sie es machen wenn sie keine andere Möglichkeit haben. Allerdings ist Garten nicht gleich Garten. Ein 3m "Grünstreifen" um das Haus herum darf sich Garten nennen aber ein 5000m² Land hat auch Berechtigung als "Garten" betitelt zu werden. Bei Garten Nr.2 glaube ich schon, dass mal eine Wurst auftaucht aber bei Garten Nr.1 vielleicht weniger.
Ich spreche nur aus Erfahrung und habe im Gunde keine Ahnung ;)

Beitrag von solania85 20.05.11 - 07:39 Uhr

Also unser kleiner macht "öfters" sein Geschäft in den Garten- muss aber sagen, dass es mir so lieber ist, als wenn der Wohnzimmerboden dran glauben muss.....

In der Regel ist es bei ihr so, man kann 2 Stunden Gassi gehen, und das ist so aufregend, dass Madam es nicht schafft in der Zeit sich hinzusetzten- pinkeln ja, der Rest nein.
vor der Haustür fällts ihr dann ein...... Da ich überall (auser im Wald) die haufen wegmache, tu ich das auch im Garten- dadurch akzeptiér ich es.

LG solania

Beitrag von risala 20.05.11 - 08:21 Uhr

Hi,

wenn man es Hunden nicht anders beibringt, dann machen sie auch in den eigenen Garten.

Unsere Hunde dürfen das auch - wir haben extra ein "Hundeklo" eingerichtet (insges. ca 20m² rundum mit Sträuchern bewachsen, Sandboden, ummauert). Trotzdem gehen wir je nach Temperatur 2-4x täglich mit den Hunden raus. Aber ab dem späten Frühjahr bis in den Herbst ist bei uns eigentlich den ganzen Tag die Haustür auf und die Hunde liegen dann draußen - ich kann ja nicht immer daeben stehen, wenn sie irgendwo hnmachen - also gabs das Hundeklo. Und das wird täglich saubergemacht - bzw. bei Bedarf. Die Hund machen ja nicht täglich dort hin.

Gruß
Kim

Beitrag von katze123 20.05.11 - 08:53 Uhr

Hallo,

meine machen in den Garten, denn ich möchte das sogar!

Das hat bei uns nichts mit Faulheit zu tun. Wir gehen jeden Tag mehrere Stunden Gassi (bei einem Beagle, Bordercollimix und so einer kleinen Fußhupe ist das selbstverständlich). Die 3 brauchen Bewegung, geistige und körperliche Auslastung. Bin Mitarbeiterin in Hundeschule usw.

Für mich ist es so, dass ich meine Hunde in den Garten lasse, sie es gewohnt sind sich auch dort zu lösen, gerade morgens nach dem Aufstehen mache ich die Tür auf, die 3 gehen raus, erledigen was sie möchten und dann geht es in Ruhe Gassi. Der Druck, den ich dann hätte, natürlich auch die 3, weil ich denke, wenn man aufsteht, muss man halt ;-)

Unsere werden fast immer zur gleichen Zeit gefüttert (jaja der berühmte Hase kommt immer pünktlich bei uns vorbei), so dass auch die Häufchen meist pünktlich erscheinen ;-) Die Häufchen werden entfernt und gut ist.

Auch sehr praktisch, man muss sich nicht dauernd wegen der Häfuchen rechtfertigen, auch wenn man schon mit der Tüte parat steht, wird man schonmal doof angemacht. Also auch eine nette Sache des Gartenmachens.

Und wir haben Platz und sie machen immer in eine Ecke, also kann man im Sommer auch problemlos laufen ;-)

Ich denke alles in einem ist das eine Lernsache. Ist der Mensch mit dem Hund immer vor die Tür, wenn er musste, also nicht raus in den Garten, dann hat er das verknüpft, Garten gehört zur Wohnung/Haus.

LG

Beitrag von seytan85 20.05.11 - 09:59 Uhr

Huhu!
Ich bin der Meinung, dass es viel auf den Hund ankommt ;)
Unsere alte Hündin hat NIE in ihren Garten emacht! Sie war immer enorm entrüstet wenn ein Rüde nur vor dem Haus an unser Mäuerchen markiert hat!
Unser Jundspund ist da das Gegenteil...nach Stundenlangem durch Wald und Wiese toben macht sie am liebsten ihr Geschäft am hintersten Zipfel des Gartens wo sie ihre Ruhe hat. Mann kann sich da auch wunderbar noch ne Tageszeitung dazudenken, weil sie sich dann auch die Zeit nimmt.
Mir wäre es lieber wenn sie beim laufen ihr Geschäft verrichten würde und habe die Hoffnung, dass sie das als erwachsene Hündin auch mal so sieht ;)
Grüßle Anne

Beitrag von dominiksmami 20.05.11 - 10:10 Uhr

Huhu,

*lach* das ist reine Gewohnheitssache. Ist der Hund gewohnt das er nicht in den Garten machen darf, macht er dort auch nicht, ist er hingegen gewohnt dort zu machen...macht er dort.

Hunde vermeiden es meist das eigene Nest ( Körbche, Decke, Kissen) zu beschmutzen...aber soweit das sie einen Garten noch als Nest ansehen geht das bei weitem nicht.

Eventuell könnte ich mir vorstellen das Hunde das in kleinen Gärten vermeiden, weil diese so eng zur Wohnung gehören.

Bei großen Grundstücken ist das definitiv nicht so.


lg

Andrea

Beitrag von kishali 20.05.11 - 11:12 Uhr

huhu
jo freilich macht unser hund in den garten
wir haben auch extra ein schäufelchen zum entfernen :-)

faulheit ist das eindeutig nicht.
wir gehen täglich und oft mit ihr spazieren, aber halt dann wenns zeitlich passt, net wenn der hund muss.

aber ich muss dazu sagen dass unsre erst 10 wochen alt ist (noch nicht stubenrein) und 2. ziemlich klein ist (westi)


glg

Beitrag von sparrow1967 20.05.11 - 14:12 Uhr

Jule macht auch noch in den Garten- und wir machens sofort weg.
Sie erledigt aber auch außerhalb ihr Geschäft- allerdings verkrümelt sie sich dann immer ins hohe Gras undentfernt sich etwas. Da ist mir das in den garten machen eindeutig lieber, denn so muß ich die Hundehaufen nicht suchen, um sie auf Würmer zu kontrollieren ;-) und sie einzusammeln - demzufolge hab ich alles im Blick und muß dem Hund nicht alle 3 Monate ne Wurmkur verpassen obwohl er keine WÜRMER HAT:

sparrow

Beitrag von trixi35 20.05.11 - 16:55 Uhr

Hallo,

darf ich fragen, wie Du den Hundehaufen auf Würmer kontrollierst? #kratz

Oder meinst DU das nicht ernst (wegen dem Smiley).


Grüße Trixi

Beitrag von sparrow1967 20.05.11 - 18:16 Uhr

Mir wurde gesagt, dass man die Würmer sieht- wenn denn welche da sind.
Da ich die Haufen mit ner kleinen Tüte aufsammel, kann ich da schon sehen, ob sich etwas bewegt oder ob der Haufen "anders" aussieht als normalerweise.


sparrow

Beitrag von trixi35 21.05.11 - 10:59 Uhr

hallo sparrow,

mit bloßem Auge kannst Du die Würmer erkennen, aber nicht die Wurmeier.

Es gibt Verfahren, sogenannte Sedimentations- oder Flotationsverfahren, mit denen man die Wurmeier aus dem Kot löst und dann unter dem Mikroskop untersucht. Meist wird das in Tierarztpraxen gemacht.
Ich glaube, man muss auch mehrere Kotproben abgeben, da das aus einer nicht ersichtlich ist.

Natürlich wird auch in speziellen Labors der Kot untersucht, das ist dann meist spezieller und aufwendiger.

Die Würmer sieht man dann erst, wenn es so viele sind, dass sie den Darm verlassen MÜSSEN. Und dann ist der Befall schon immens.

LG

Beitrag von -0815- 21.05.11 - 11:53 Uhr

#pro