Stillkind nimmt zu wenig zu - Frage

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Beitrag von roofofafrica 19.05.11 - 22:13 Uhr

Wir hatten heute die U4. Unser kleiner hat zu wenig zugenommen, Kinderarzt sagt ich soll nun schon mit Möhren-Kartoffeln anfangen. Ich finde das viel zu früh. Was habt ihr für erfahrungen gemacht???
Daten Geburt
54cm
3860g
38,5 Ku

Heute

61cm
5600g
40,5 Ku

Lasse ist ein Stillkind. Wird voll gestillt und hat noch nie etwas anderes getrunken. Er ist sehr fit, oft wach und trinkt alle 3-4 Stunden. Verdaut allerdings nur einmal wöchentlich, ist dabei aber nicht unzufrieden. Wir turnen 3-4 mal täglich nach Vojta, was sicherlich auch sehr anstrengend für ihn ist.
Ich denke, das er schon einen grossen Energiebedarf hat, deshalb so ziemlich alles verbraucht.
Was soll ich eurer meinung nach machen? Zufüttern? Abstillen? Öfter anlegen?( er meldet sich allerdings von selbst immer nur nach 3-4 Stunden)

Wäre schön, wenn ihr mal eure meinung dazu abgeben könntet.

DANKE

janine

Beitrag von widowwadman 19.05.11 - 22:18 Uhr

Solange das Kind fit und aufgeweckt ist und regelmaessig volle/nasse Windeln hat muss man sich nicht verrueckt machen.

Mir wollte man auch zum Zufuettern raten, da meine Tochter exakt der 2. Perzentile gefolgt ist anstatt der 50. oder hoeher. Manche Kinder sind einfach schmaler/schlanker.

Beitrag von maerzschnecke 19.05.11 - 22:19 Uhr



Wie alt ist Lasse jetzt?

Und was soll ein Beikoststart bringen? Möhrenbrei hat weniger Kalorien als Muttermilch.

Ich würde wie gehabt weiter stillen, ggf. versuchen, öfter anzulegen. Das kann ggf. helfen, den Appetit zu fördern, so dass er öfter trinkt.

Beitrag von roofofafrica 19.05.11 - 22:24 Uhr

lasse ist heute genau 3,5 Monate. Ich finde es ja auch Quatsch jetzt schon mit Mähren anzufangen, wollte halt mal ein paar Meinungen von anderen muttiś haben

Beitrag von maerzschnecke 19.05.11 - 22:27 Uhr

Mit 3,5 Monaten würde ich niemals Beikost geben.

Stille weiter, probiers mal mit öfter anlegen - wobei das nicht unbedingt was bringen muss. Versuchen kannst Du's. Bei Emilia hat das in einer schwierigen Phase mal geholfen, ihren Appetit anzuregen.

Beitrag von gloeckchenschaf86 19.05.11 - 22:25 Uhr

Hallo Janine....

also ich persönlcih würde noch nicht mit beikost anfangen, aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden....und wenn doch dann wohl erstmal nur mit möhren und nicht gleich möhren und kartoffeln!

allerdings hab ich wohl auch schon oft gelesen, dass viele kinderärzte zu einem frühen beikoststart raten, was meiner meinung nach absoluter müll ist.

vlt hilft dir ein kleiner vergleich:

Meine prinzessin ist mit 3650 gramm auf die welt gekommen und hatte vorgestern mit ganz genau 3 Monaten 5400 gramm und meine hebamme war sehr zufrieden! auch laut kurve ist sie perfekt vom gewicht.

vlt hat dir der vergleich ja etwas geholfen


lg jessy mit #verliebtemelie#verliebt die gewichtsmäßig prima in der kurve liegt

Beitrag von wuestenblume86 19.05.11 - 22:25 Uhr

Was ich machen würde?! KIA wechseln #aha

Beikost hat weniger Kalorien als MuMi und dein Sohn ist dafür eh noch zu jung.
Er nimmt zu - meinetwegen soll er dich zur Gewichtskontrolle in 2 Wochen nochmal bestellen aber bloß nicht verrückt machen. Es kann eben nicht nur dicke Babys geben.

#winke

Beitrag von wuestenblume86 19.05.11 - 22:28 Uhr

die kurve für stillkinder

http://www.stillkinder.de/pdf/cht_wfl_boys_p_0_2.pdf

Beitrag von bababetsy 20.05.11 - 12:16 Uhr

Hallo Janine,

bei uns war es ähnlich. Meine Tochter hatte zur Geburt 2980g und zur U4 mit 3.5 Monaten 5.190g. Die Kinderärztin hat das Gewicht zwar ok gefunden (lt. Tabelle im U-Heft ist sie kontinuierlich auf der 25%-Perzentile), aber ich habe mir auch immer etwas Sorgen gemacht, da sie auch nicht oft (d.h. nur alle 3-4 Stunden) und mit zunehmendem Alter auch immer kürzer getrunken hat. Ich hatte eine Waage zu Hause und sie hat manchmal nur 30g in einer Woche zugenommen. Sie war zwar immer fit und fröhlich, aber naja, wenn ich mir die anderen Kinder im Pekip so angeschaut habe... Ich weiß, man soll nicht vergleichen ;-)

Die Flasche hat sie nie genommen und die Brust verweigert, wenn ich sie öfter anlegen wollte, also war über die Milch-Schiene auch nicht viel zu machen (habe sogar eine Stillberaterin kontaktiert, aber das hat leider nicht viel gebracht).

Auf ganz allgemeines Anraten der KiÄ (wie die das nun mal so zu machen scheinen) habe ich mit etwas über 4 Monaten mit Pastinake als Beikost angefangen. Sie hat es sofort geliebt, gut gegessen, nix rausgeschoben, den Löffel geschnappt und selbst in den Mund gesteckt etc. Vorher hatte sie auch nur so ca. alle 8 Tage Stuhlgang, seit Beikoststart wieder täglich. Ich habe wirklich das Gefühl, dass das neue Essen ihr wieder 'Lust' auf's Essen gemacht hat. Sie hat dann auch wieder besser an der Brust getrunken. Nur vom Gemüse allein gibt es natürlich weniger Kalorien als von der Muttermilch, aber was soll man machen, wenn eben nur wenig Milch getrunken wird?

Inzwischen ist sie fast 7 Monate alt und bekommt jetzt seit Kurzem auch abends Milchbrei, den sie auch gern isst. Insgesamt hat sie seit Beginn der Beikost jede Woche ca. 100g zugenommen, so dass wir jetzt bei ca. 6,8 kg liegen. Das ist immer noch nicht weltbewegend, aber wie andere schon sagten, es muss auch etwas leichtere Babys geben.

Daher meine Meinung: wenn dein Baby über 4 Monate alt ist und es beikostreif ist würde ich es probieren. Man kann ja auch immer wieder aufhören, wenn es noch nicht klappt. ich glaube auch irgendwie nicht, dass ein paar Löffel Gemüse den Darm des Babys 'runinieren' oder so...

Liebe Grüße
Betsy