Zusatzversicherung für gesetzlich versichertes Kind

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Beitrag von cora1969 19.05.11 - 23:40 Uhr

Hallo,
meine Frage, habt ihr eure Kleinen zusätzlich privat versichert, wenn ja wo ??? Ich bin gesetzlich versichert, mein Sohn bei mir familienversichert, der Vater ist privatversichert. Muss diese private Zusatzversicherung der gleiche Anmbieter vom Vater sein, oder auch andere Vers. möglich ?? Oder gleich privat vollversichern ??? Welche Erfahrungen habt Ihr ???

LG cora#winke

Beitrag von angeldragon 20.05.11 - 07:56 Uhr

uniqua österreich bin ich und mein baby zusatsversichert ich finde das reicht eine private vollversicherung halte ich nicht für notwendig

für mich kostet es etwa 29 € im monat für baby etwa 23 €

für eine zusatzversicherung muss du nicht die selbe nehmen wie die des vaters bei einer vollversicherung währe es die günstigere variante die selbe zu nehmen wie die des vaters

Beitrag von zwei-erdmaennchen 20.05.11 - 09:01 Uhr

Hi Cora,

meine Kinder sind noch nicht zusatzversichert, das will ich aber unbedingt noch machen. Leider kann ich dir noch keine Tipps geben was da am Besten ist weil ich mich selber noch schlau machen muss.

Ich würde mich nur im Leben niemals privat vollversichern und mein Kind schon zehnmal nicht. Soviel Geld könnte man mir gar nicht bieten... Bei Privatpatienten haben die Ärzte gleich Dollarzeichen in den Augen und es werden oftmals Untersuchungen gemacht die vollkommen unnötig sind. Statistiken besagen bzw. Fachleute gehen von einer unnötigen Untersuchungs- und Operationszahl von 30-40 Prozent aus. Und da ich kein Versuchskaninchen sein will würde ich das eben nie machen. Freunde haben ihr Kind privatvollversichert und diesem armen Mädel ist in ihrem 3jährigen Leben von diversen Ärzten und Kliniken schon mindestens zehnmal Blut abgenommen worden wenn sie mit nem fiebrigen Infekt oder ner starken Erkältung angekommen ist. Wozu das gemacht wurde würde mich echt interessieren - wenn's denn keine finanziellen Interessen sind. Dazu kommen unzählige Ultraschalluntersuchungen, etc pp.

Als Erwachsener kann man das - wenn man diese Info vorab hat - vielleicht noch irgendwie abschätzen und Untersuchungen ablehnen. Bei einem Kind ist das schon viel schwieriger.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von daniela0814 20.05.11 - 09:50 Uhr

Sollte Dein Mann derjenige mit dem höheren Einkommen bei Euch beiden sein, dann müsst Ihr den Kleinen privat vollversichern, über Deine Familienversicherung ist keine Versicherung mehr möglich.

Unser Sohn wird privat versichert, ich möchte dass er die bestmögliche medizinische Betreuung bekommen kann. Leider ist dies heutzutage immer mehr ein Privileg der Privatversicherten.

Beitrag von miau2 20.05.11 - 12:15 Uhr

Hi,
also, ich gehe mal davon aus dass ihr Euer Kind nicht privat versichern müsst, also überhaupt die Wahl habt. Entgegen der geäußerten anderen Vermutung gibt es durchaus Konstellationen, wo "mutter gesetzlich, Vater privat, Kind gesetzlich familienversichert über Mutter" möglich ist.

War bei uns 2,5 Jahre der Fall - dann haben wir geheiratet ;-). Nach der Hochzeit wäre es noch möglich gewesen, wenn mein Mann unter Beitragsbemessungsgrenze verdient hätte. Oder ich mehr verdient hätte.

Aber wie gesagt, ich gehe davon aus, dass das bereits geklärt ist.

Wir standen mit der Hochzeit vor der Wahl "privat vollversichern" oder "freiwillig gesetzlich" (gegen Beitrag natürlich). Wir haben uns gegen die private Vollversicherung entschieden, aus diversen Gründen. Ganz wichtig war aber, dass wir in den 2,5 Jahren Kindererfahrung in der gesetzlichen nur gute erfahrungen gemacht haben - und wir hatten da schon einiges an Untersuchungen, KH-Aufenthalten und eine OP hinter uns. Abgesehen davon macht unser KiA keinen Unterschied bei der Terminvergabe o.ä. - derartige Nachteile habe auch ich als schon immer gesetzlich versicherter noch nicht erlebt. Wobei ich anders lautende Berichte natürlich kenne, wie gesagt - selbst erlebt noch nicht.

Dann die Frage der Zusatzversicherung. Wir haben für beide Kinder eine Zusatzversicherung für Einbett-Zimmer und Chefarzt. Nichts weiter. Evtl. (vermutlich sogar sehr bald) kommt noch eine dazu, die Kiefernorthopädie über das gesetzliche Maß hinaus übernehmen würde, denn ich denke, bei unserem Großen (evtl. auch bei beiden) kommt da etwas auf uns zu - allerdings noch nicht ärztlich festgestellt, ganz wichtiger Punkt. Denn derartiges müsste man natürlich in den Gesundheitsfragen beantworten.

Unsere zwei sind in der Envivas zusatzversichert, als TK-Patient bekommt man da günstigere Tarife. Kosten weiß ich gerade nicht aus dem Kopf, allerdings ist die Versicherung für unseren Kleinen teurer als normal (Vorerkrankung), und beim Großen ist sogar eine Sache komplett ausgeschlossen. So ist das halt, wenn die Kinder schon sehr früh krank werden bzw. es quasi ab Geburt Diagnosen gibt.

Ansonsten haben wir noch einen Homöopathievertrag mit unserer gesetzlichen KK, kostet keinen Cent extra, und die Anamnesen und homöopathischen Präparate (zumindest teilweise) bei unserer Kinderärztin und Homöopathin sind dafür kostenlos. DAS haben wir schon reichlich genutzt.

Die Zusatzversicherung muss nicht die gleiche sein wie die Versicherung vom Vater, im Gegenteil, da empfiehlt es sich schon genau hinzugucken. Auch bei einer privaten Vollversicherung muss das nicht sein, wobei nicht viele so kleine Kinder ohne ein versichertes Elternteil aufnehmen. Die Kontrahierungspflicht von der Versicherung des Vaters, die nach der Geburt bestand dürfte allerdings auch schon abgelaufen sein - ob seine oder eine andere private Versicherung das Kind nimmt entscheidet sich dann beim Antrag.

Viele Grüße
Miau2


Beitrag von cora1969 20.05.11 - 13:50 Uhr

Danke erstmal, wir sind nicht verheiratet, daher hätten wir die Wahl ob privat oder GKV.....und verdient auch unter der Beitragsbemessungsgrenze !!!

LG cora#winke