Ambulante Geburt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von julie1108 20.05.11 - 09:19 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wollte mal eure Meinung zu dem Thema ambulante Geburt hören. Ich war ja eigentlich schon immer ein Fan davon, weil ich KH hasse, aber mein Mann war irgendwie immer dagegen.

Jetzt war ich gestern beim GVK und die Hebi meinte, dass sie immer zu einer ambulanten Geburt raten würde (vorausgesetzt natürlich, dass der Mann oder eine andere Unterstützung dann Zuhause ist).

Ich habe ihr dann meine Bedenken mitgeteilt: Diese waren, dass ich dachte, dass die Schwestern mir dann im KH in Ruhe das Wickeln und Stillen zeigen könnten und das Kind in den ersten Tagen besser überwacht werden würde.

Sie sagte dazu allerdings, dass man ja sechs Stunden mind. dableibt und dann Kind und Mutter nur entlassen werden, wenn alles 100 %ig in Ordnung wäre. Außerdem wäre es eh besser, wenn die Hebi der Nachsorge sich um Stillprobleme kümmert, weil dann nicht 4 Krankenschwestern etwas anderes erzählen. Und das Wickeln bekommt man schon hin (das denke ich auch). Außerdem könnte man sich im KH nicht so gut erholen, wegen des vielen Besuchs (auch der anderen auf dem Zimmer).

Mmmhhh...., was meint ihr dazu? Kann man sich das als Erstmami zutrauen? Ich finde die Idee ja grundsätzlich klasse. Sagt doch mal eure Erfahrungen oder auch Meinungen.

Danke und LG #winke

Beitrag von sternchen.4 20.05.11 - 09:24 Uhr

Also bei der 1. Geburt war ich 3 Tage im KH und die habe ich auch gebraucht.
Wir wussten noch gar nicht was der Kleine so alles haben kann, wenn er schreit und Nachts war dann immer jemand da von den Schwestern und hat geholfen.
Wir hatten ein Familienzimmer und somit meist es unsere Ruhe.

Jetzt bei meiner 2. Schwangerschaft möchte ich aber ambulant entbinden, da ich ja jetzt schon ein Kind habe was erst 9 Monate ist und die Mama braucht.
Vorausgesetzt es geht natürlich alles gut :-)

Ich würde dir raten zu bleiben wenn du dich unsicher fühlst bei deinem 1. Baby :-)

Beitrag von humanianimi 20.05.11 - 09:25 Uhr

Du musst halt einen Kinderarzt haben, der dann die U2 Untersuchung macht .... normalerweise macht die das Krankenhaus, bevor man ab dem 3. Tag entlassen wird.

Das heißt, Du musst eventuell in eine Kinderarztpraxis gehen mit dem frisch Geborenen.

Falls Dein Kind Gelbsucht bekommt nach der Geburt, musst Du auch eventuell wieder in die Klinik.

Ich würde immer 3 Tage Aufenthalt vorziehen.

Beitrag von zimtsternx3 20.05.11 - 09:26 Uhr

meine hebi hat mir auch dazu geraten ambulant zuentbinden oder in einem gebursthaus :-) ambulant finde ich echt toll da wir genau gegenüber vom kh wohnen und falls mal irgendwas is bin ich schnell drüben also wir werden das auf jedenfall machen
bin auch erstmami

lieben gruß am morgen

lisa + prinzessin 23ssw#verliebt

Beitrag von ida-calotta 20.05.11 - 09:26 Uhr

Hallo!

Warum soll man sich das nicht zutrauen können? Ich werde diesmal ein Familienzimmer nehmen um dem BEsuch von Bettnachbarinnen aus dem Weg zu gehen. Ambulant entbinden möchte ich nicht, möchte schon 2-3 Tage dableiben und mich etwas erholen (evtl. seh ich das vor Ort auch wieder ander ;-) ). Aber ich kann deiner Hebi bzgl. stillen nur Recht geben. Bei mir war es damals auch so das wirklich jede was anderes erzählt hat und letztlich hatte ich arge Stillprobleme und habs aufgegeben.

LG Ida

Beitrag von mara2505 20.05.11 - 09:27 Uhr

Wenn alles gesund ist und gut verlaufen ist,spricht meiner Meinung nach gegen eine Ambulante Geburt nichts dagegen!

Du solltest dir Gedanken machen ob du ohne die Unterstützung, bzw. Hilfe in den ersten Tagen im Krankenhaus zurrecht kommst und wenn dein Mann und deine Hebi für dich da sind-wieso nicht?!

Ich bin auch nicht gern im KH und würde,soweit es möglich ist, so schnell wie möglich wieder heim...

Alles Liebe,

Mara

Beitrag von julie1108 20.05.11 - 09:31 Uhr

Danke für eure Antworten. Ich habe ja noch etwas Zeit mir das zu überlegen, aber der Gedanke daran, macht mich schon glücklich. Ich fühle mich in Krankenhäusern echt nicht wohl. Die Hebi meinte, man könne ja erstmal sagen, dass man ambulant entbinden möchte und wenn man sich dann halt nicht danach fühlt, nach Hause zu gehen, dann kann man ja immer noch bleiben. Nur anders herum geht es halt nicht. Ich denke, dass ich das dann ein bisschen nach Gefühl entscheiden werde.

Danke für eure lieben Antworten #winke

Beitrag von juliz85 20.05.11 - 09:44 Uhr

also, ich bekomme auch mein erstes und denke, wenn alles io ist und ich mich gut fühle, würde ich auch eher heim gehen. mal sehen! nur, das mit der u3 is doof, da muss man dann selber zum kinderarzt, so hättest du sie im kh. aber vielleicht denke ich dann ganz anders, mal sehen!

Beitrag von jobina 20.05.11 - 09:47 Uhr

Hätte ich keine PDA gehabt dann wäre ich sicher auch gleich nach Hause... beim zweiten klappts hoffentlich. klar kannst du dir das zutrauen, du kannst es ja auch immer noch spontan entscheiden.

Beitrag von anyca 20.05.11 - 09:48 Uhr

Ich habe bei beiden Geburten "fast" ambulant entbunden, bin nach jeweils einer Nacht heimgegangen, und fand das gut so. Im KH ist es tatsächlich schnell so, daß Du von jeder Schwester einen anderen Tipp bekommst und daß ständig jemand kommt und irgend etwas will.

Wichtig ist nur, daß Du Dich wirklich schonst zuhause und Dein Mann all das macht, was Dir im KH auch abgenommen wird (Kochen, Waschen, eben alle Haushaltstätigkeiten).

Beitrag von sumsi154 20.05.11 - 09:49 Uhr

Hallo,

ich habe bei meinem ersten Kind auch ambulant entbunden. Um 7 Uhr kam er und gegen 16 Uhr bin ich dann heim gegangen. Musste noch auf die Abschlussuntersuchung warten. Es war genau die richtige Entscheidung.
Meine Hebi kam dann am selben Abend noch zu uns nach Hause und hat geschaut obs mir gut geht. Der KIA kam dann auch zur U2 nach Hause, so das wir nicht in die Praxis mussten.
Mein Mann und ich haben uns sehr gut gefühlt bei der Entscheidung und haben die Kennenlernzeit in unserem Umfeld zu Hause ganz alleine sehr genossen.
Jetzt beim zweiten Kind werde ich aber bestimmt 2 Tage bleiben um noch ein bisschen Ruhe zu haben.

Viele Grüße

Beitrag von lakritzkraut 20.05.11 - 09:58 Uhr

Ich habe mein erstes Kind auch ambulant entbunden im Geburtshaus, weil ich nie und nimmer ins Krankenhaus will, es sei denn es geht nicht anders. Schon alleine der Gedanke an die ganzen Infusionen und Schmerzmitteln mit denen die einen Vollstopfen ist für mich ein graus.
Wir sind 3 h später nach Hause. Meine Hebi kam jeden Tag und es hat auch alles geklappt.

LG

Beitrag von anyca 20.05.11 - 10:03 Uhr

"Schon alleine der Gedanke an die ganzen Infusionen und Schmerzmitteln mit denen die einen Vollstopfen ist für mich ein graus. "

Mir hat bei zwei Geburten im KH keiner Schmerzmittel verpaßt, das sind doch Gruselgeschichten von anno 1970!

Beitrag von lakritzkraut 20.05.11 - 10:11 Uhr

In meiner Lehrzeit als Krankenschwester (ist erst 7 Jahre her) war es aber immer noch so. Und meine Freunde haben ihr Kind fast alle mit Saugglocke zur Welt gebracht:-[

Beitrag von anyca 20.05.11 - 10:15 Uhr

Ich kann nur sagen, ich hatte zwei schöne Wassergeburten im KH. Außer homöopathischen Kügelchen hat mir da keiner Schmerzmittel angeboten.

Beitrag von sommersonne1 20.05.11 - 10:58 Uhr

Hallo,

ich habe vorgestern unser 3. Kind ambulant entbunden. Beim 1. Kind war ich wegen KS 6 Nächte in der Klinik, beim 2. Kind 2 Nächte und diesmal bin ich nach 6 Stunden gegangen. Es war die richtige Entscheidung, alles läuft gut und man fühlt sich viel schneller wieder fit. Ich glaube, in der vertrauten Umgebung erholt man sich viel schneller. Natürlich ist es wichtig, dass Dich Dein Mann unterstützt.

Alles Gute!!!

Beitrag von kathleen28 20.05.11 - 12:10 Uhr

hallo julie1108, habe bei meinem großen ambulant entbunden... und werde es auch jetzt wieder tun. es war das beste, was mir passieren konnte, bzw uns. man hat ruhe, bestimmt über besuch und ist einfach nur zuhause. versuch es, du wirst es nicht bereuen.

liebe grüße
kathleen mit os (fast 3) und bauchzwerg (37.ssw)

Beitrag von zartbitter2009 20.05.11 - 13:09 Uhr

Hi!

Ich kann dazu sagen: ich hätte nach der ersten Geburt die Wochenbettstation ÜBERHAUPT nicht gebraucht... bin nur als unsichere Erst-Mama 3 Tage dort geblieben weil man mir sagte das macht man halt so ;-)
Und es hat mich dort sooooo angekotzt...

Nach der zweiten Geburt bin ich nach 6 Std ambulant nach Hause und es war einfach super... das eigene Badezimmer (dazu muss man im KH über den Flur wo nunmal auch Besucher rumlaufen), Besuch ist kontrollierbar, keine doofen Bettnachbarn mit dauer-besuch, essen was und wann man will und niemand der einen morgens um halb 7 aufweckt (wenn man gerad um 5 erst gefüttert hat und soeben eingeschlafen ist) NUR wegen blutdruck und fiebermessen *argh* UND ich hatte im KH echt immer Frisch-Mutti-Schiss dass mir einer das Baby wegschiebt... wenn ich z.b. eben in den Flur zum Bad bin abduschen oder nur auf Klo, eben in den Aufenthaltsraum nen Tee holen... als ENTWEDER hab ich mein Kind dann fleissig mit mir durchs KH geschoben ODER bin selbst für 5 Minuten im Bad erst nach vorn und hab meinen Zwerg bei den Schwestern abgegeben... denn hey: die Türen sind schließlich alle offen!! Ich lass mein Kind doch nicht unbeaufsichtigt unter Fremden stehen.
Zu Haus leg ich mein Kind pennen und kann beruhigt im Haus rumwuseln ;-)

wenns nicht deftige medizinische gründe gibt warum ich nach der nächsten Geburt dableiben "muss", bin ich ruck- zuck wieder auf meinem eigenen Sofa.

Wohlgemerkt: ich bekomme zu 99% zu Hause 10 Tage mein "Wochenbett" weil mein Mann sich 10 Tage frei nehmen wird (und letztes mal auch gemacht hat) - und KOMPLETT hier zu hause alles schmeisst und ich NUR auf dem Sofa liege und mich ums Baby kümmer und die Grossen am Sofa mit lesen und spielen beschäftige ;-)
UND ich habe eine Nachsorgehebamme die die ersten Tage kommt. Wenigstens eben Nabelpflege und wiegen ;-)

LG Zartbitter mit Boys und Ü-#ei 19.SSW