an die Mehrfachmamas-Eingewöhnungsphase Geschwisterchen

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Beitrag von eva1082 20.05.11 - 10:14 Uhr

Hallo,

nur mal so rein interessehalber...wie lange hat es denn bei euch gedauert bis sich die größeren Geschwister ans Baby gewöhnt hatten? Hängt ja sicher auch mit dem Altersunterschied zusammen. Mein Sohn ist 22 Monate alt und seine Schwester jetzt 2 Wochen.
Er hat sie ja sehr gerne aber man merkt doch das ihm die ganze Geschichte nicht so geheuer ist.

Vor allem wenn ich mal allein bin mit den beiden ist es schlimm. Da meint mein SOhn dann das man ja jetzt wenn die Mama ein brüllendes Baby auf dem Arm hält mal locker alleine von der Küchenarbeisplatte klettern könnte oder den Kopf auf den Boden schlagen kann.

ich weis das es für ihn sehr schwierig sein muss und will ihm seine Gefühle auch zugestehen aber wenn maein Mann in 2 Wochen wieder arbeiten muss dann krieg ichs echt mit der Angst zu tun.

Noch dazu findet meine Tochter es extrem blöd sich, wenn sich wach ist, hinlegen zu lassen man will die neue Welt natürlich erkunden..

Ich weis das ihr alles das schon geschafft habt und wir weden es auch hinter uns bringen aber der ungefähre Zeitraum wann wieder halbwegs Normalität eintritt hätte mich schn interessiert

danke und LG

Beitrag von ida1979 20.05.11 - 10:31 Uhr

Hi,

ja ich kann deine Situation gut nachvollziehen. Unsere Große war 28 Monate alt als unser Sohnemann zur Welt kam. Er ist jetzt 5,5 Monate alt. Also am anstrengensten waren die ersten 3 Monate bis sich halt alles eingespielt hatte und der kleine einen ordentlichen Rythmus hatte. Aber jetzt ist es echt schön. Seit zwei Wochen spielt meine Tochter auch richtig mit ihrem Bruder und von ihm kommt jetzt auch ganz viel zurück und er fängt an mobil zu werden. Damit kann sie natürlich viel mehr anfangen als mit einem winzigen empfindlichen Baby, das dauernd nur schreit. Ich hatte am Anfang auch voll die Panik mit den zweien alleine zu sein, aber es spielt sich alles ein und man bekommt auch die schwierigsten Situationen in den Griff. Wichtig ist nen kühlen Kopf zu bewahren und ruhig zu bleiben. Ist manchmal nicht so einfach, aber die Ruhe übertägt sich dann auch auf die Kinder bzw. andersherum natürlich auch. Wenn du aufgeregt bist, dann spielen die Kidis auch verrückt. Bei uns ist es allerdings auch so, dass ich unseren kleinen auch mal wo hinlegen kann und er beschäftigt sich selbst. Manchmal muss ich ihn auch mal ein paar Minuten quengeln lassen, weil ich gerade mit der Großen zu tun habe. Und andersherum muss ich manchmal auch einen Wutanfall von meiner Tochter in Kauf nehmen, weil ich gerade mit dem kleinen beschäftigt bin. Wichtig ist es den Kindern zu zeigen: Ich bin der Erwachsene und ich habe alles im Griff. Das heißt aber nicht, dass man nicht auch mal wütend sein darf wenn irgendwas nicht so läuft. Nur muss man es dann auch erklären.
Ich wünsche dir viel Kraft und du schaffst das schon.

LG Julia + Livia (2J +10 Monate) + Lukas (5,5 Monate)

Beitrag von engelchen-12 20.05.11 - 10:33 Uhr

Ich kann Dir zu Deinem Fall (Altersunterschied) keine Beispiele nennen.

Aber ich kann Dir sagen,dass meine Tochter 12 Jahre immer noch nicht klar kommt das ein Geschwisterchen von 7 Monaten da ist ;-)


Denke bei den kleineren wird man schnell mit klar kommen,dass sie sich daran gewöhnen.

Bezieh ihn viel mit ein und nimm Dir auch (mal) alleine mit ihm die Zeit ....


LG

Beitrag von babylove05 20.05.11 - 10:37 Uhr

Hallo

wie habt ihr des in der ss mit dem "grossen" gemacht? habt ihr ihn da shcon dranteil nehmen lassen . Ich finde gerade in der ss fängt die "Eingewöhnung" an.

Mein grosser war bei jedem US dabei , durfte sachen für die kleine aussuchen und wurde in die ganze ss mit einbesogen ( und ich war den gross teil der ss alleine da mein Mann Berufssoldat ist )

Bei uns war es so des mein grosser erst nach 2 Tagen ins H kam weil meine Mutter mit ihm in Urlaub war , da war er noch sehr vorsichtig und des KH war ihm nicht geheuer . Als wir dann zuhause waren war es gleich liebe auf den ersten ( zweiten ) Blick .

Da ich auch die ersten 10 Tage und dann nach 4 wochen wieder alleine war ( mein Mann ist nur immer z.Zt in Afgahnistan ) musste es klappen . Ich hab den grossen gleich in alles einbezogen , er durfte Falsche geben , Wickeln und und und .

Er hat nichts verboten bekommen , musst nicht besonderst leise sein oder der gleichen . Die Kleine hat immer in dem Zimmer geschalfen wo wir uns aufgehalten haben ( meist im Wohnzimmer ) und dadruch wurde keiner Ausgeschlossen oder besonderst behandelt . Der grosste musste lernen des er mal warten muss und so musste die kleine mal warten wenn ich egrade mit dem grossen beschäftigt ist.

Ich hab mir da keinen grossen Stress gemacht , sondern alles recht umkompiziert angeganen und irgendwie hat dann alles mehr oder wenniger geklappt .

Bin auch viel mit den Kids unterwegs , so des der grosse halt viel beschäftigt ist ( jetz geht er ja in die Kiga da ist es dann schon um einiges einfacher ) .

Lg Martina

Beitrag von eva1082 20.05.11 - 10:56 Uhr

Hi,

in der SS war er bei der Vorsorge meist dabei und durfte dann auch immer die Geräte der Hebamme "ausprobieren" wenn die VS genacht hat. Er hat auch immer das Baby im Bauch zugedeckt wenn ich meinen Pulli ober hatte usw.

ich beziehe ihn jetzt auch immer mit ein...wenn wir stillen darfe er ich dazukuscheln oder wir schauen ein Buch an, er darf sich zum Baby in den Laufstall legen wenn sie wach ist. Und er muss auch nicht leise sein wenn sie schläft. sie ist bis jetzt auch immer bei uns im Wozi bzw auf der Terasse draussen. Hab nur gemerkt das sie sich leichter mit dem Einschlafen tut wenn es ruhig ist. Mal sehen wie wir das händeln in Zukunft. Ich werd sich auch viel in Tragetuch packen denke ic

Ich wies da sich mir viel zu viel Stress mach wahrscheinlich, so wie beim ersten Mal halt auch. Da dacht eich auch ich könnte NIE mehr kochen, putzen od irgentwas tun und siehe da...es ging doch.

Dabke für eure liebe Aufmunterungen :-)

Beitrag von ajna 20.05.11 - 10:37 Uhr

Hallo,

mein großer Sohn ist zwar etwas älter als Deiner, aber ich denke, man kann es trotzdem vergleichen.
Also, mein Großer ist vier Jahre alt, der Kleine inzwischen drei Monate.
Am Anfang war es bei uns auch echt schwierig. Der Große verlangte extrem viel Aufmerksamkeit und meistens genau dann, wenn der Kleine brüllte, die Windel voll oder Hunger hatte. Ich denke, das ist ganz normal. Das hat bei uns ungefähr vier bis sechs Wochen gedauert. Jetzt inzwischen ist wieder Normalität eingekehrt.
Mir hat geholfen, dass ich mir immer gesagt habe, dass ich wohl nicht die einzige mit zwei Kids bin und es andere auch schaffen. Außerdem wusste ich, dass es irgendwann vorbeigeht. So habe ich mich durch die schwierige Zeit gehangelt.

Alles Liebe
Anja #blume

Beitrag von emeri 20.05.11 - 13:34 Uhr

hey,

also mein großer ist auch genau 22 monate älter. die ersten 3 wochen waren hart. er war zwar nicht eifersüchtig, aber man hat gemerkt, dass er sich auch erst an die neue situation gewöhnen musste. ist ja auch klar.

der kleine ist jetzt 3 monate alt und ich denke, der große hat sich daran gewöhnt nicht mehr alleine zu sein. es ist auch beim mittagsschlaf kein problem mehr, wenn der kleine im nebenzimmer quengelt.

also "normalität" haben wir seit ungefähr einem monat würde ich sagen. es wurde immer besser.

lg

Beitrag von wemauchimmer 20.05.11 - 14:59 Uhr

Hallo,

wir hatten bei den ersten beiden Kids 16 Monate Unterschied!
Also klar ist der Anfang sehr stressig! Bei uns ging's die ersten 3 Monate noch ganz gut, weil ich Elternzeit und Urlaub hatte, aber dann als meine Frau alleine war, ging der Streß los, wie Du befürchtet hast. Denn Dein Sohn ist halt genau in dem Alter, wo sich sein Radius ständig vergrößert und er viel Action will. Und Du kannst sie ihm mit Baby nur sehr begrenzt bieten. Und es hat sich eigentlich erst dann enspannt, als die Große mit 2 Jahren in den Kindergarten kam. Da hatte sie dann ihre Action.
Wann tritt wieder Normalität ein? Weiß jetzt nicht, was Du unter Normalität verstehst. Man ist versucht, "mit 18 Jahren" zu antworten. Aber nein, natürlich kehrt es sich die Lage irgendwann um und die Kinder beschäftigen sich miteinander und Du hast Deine Ruhe. Dazu muß die Kleine aber erst ein bisschen mobil werden.
Ich glaube, daß es ganz wichtig ist, daß Du im Rahmen des Möglichen Deinem Sohn Gleichberechtigung einräumst. Das heißt dass ein brüllendes Baby eben NICHT automatisch Vorrang vor ihm hat, egal was Ihr gerade am machen seid. Das ist für Dich vielleicht schwer, aber den Fehler machen viele, und das Ergebnis sind dann Eifersuchtsdramen und körperliche Attacken auf das Baby. Übrigens schadet es den Babys gar nicht, wenn man nicht soviel Gewese um sie macht wie bei Erstgeborenen.
LG