kein Zaun in HH, Kinder laufen rüber...

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von anarchie 20.05.11 - 15:57 Uhr

Hallo!

Also, wir wohnen in HH, unser Garten, so auch der des Nachbarn ist nicht eingezäunt - ich möchte das auch nicht tun(ist mir auch schlicht zu teuer, einmal rum wären 450m Zaun), muss ich ja auch nicht in Hamburg.

Der Nachbar möchte schon, möchte es aber mit uns gemeinsam machen, auch kostenmässig.

nun ist es so, dass wir 4 Kinder haben, die allerdings nur in unserem Garten spielen( es sei denn, sie werden ausdrücklich gefragt, ob sie kommen wollen), der Nachbar hat 2 Kinder, die gern auch mal unseren Garten überqueren, um in den Park nebenan zu gelangen und auch manchmal selbstverständlich rüberkommen, wenn unsere kids draussen spielen - kein Problem für mich.
Aber für die Nachbarn, die stört das, dass ihre Kinder das machen, können es aber wohl nicht unterbinden.
Andererseits ist es schon so, dass unser Hund ab und an(vielleicht 1 mal die Woche) ganz hinten am Ende des Grundstücks(etwa 100 m vom haus) quert um den Weg zum Feld abzukürzen...

Noch wurde nix gesagt(wir wohnen seit 6 Jahren hier), aber angedeutet, dass man sich (man im Sinne von sie und wir) wohl mal langsam um den Zaun kümmern müsste...

hamburg hat ja bekanntermassen kein nachbarschaftsrecht, ergo nix zum nachschlagen.

Wie seht ihr das, langt der Hund(das wissen sie nichtmal..das passiert höchstens mal frühmorgens und höchst selten und hinmachen und Ähnliches tut sie da natürlich nicht, sie schneidet nur ab und an den weg ab und läuft da eben 5 m übern Rasen), dass wir einzäunen MÜSSEN?

ich persönlich finde ja, dass wenn sie ne Zaun wollen, sie ihn eben bauen müssen...oder nicht?

Oder bin ich da nun zu egoistisch?

lg

melanie

Beitrag von kawatina 20.05.11 - 16:07 Uhr

Hallo,

ich schreib das mal wie ich das kenne.

Derjenige der den Zaun unbedingt möchte, muss ihn auf seinem (!) Grundstück setzen. Das heißt max. auf Stoß zu eurem Grundstück und er trägt die Kosten allein.

Sind beide Parteien sich einig und zahlen den Zaun gemeinsam, kann man sich darauf einigen, das so ein Zaun auf die Grundstücksgrenze gesetzt wird.

Beitrag von sparrow1967 20.05.11 - 16:48 Uhr

Du denkst sehr egoistisch.

Der Hund alleine wäre für mich schon ein Grund, einzuzäunen.

Niemand kann für seinen Hund die Hand ins Feuer legen. Was wäre, wenn bei den Nachbarn Besuch mit Hund kommt, die euer Hund nicht mag? Er haut ab und zack- ist der schönste Streit im Gange.

Und das sie es unterbinden möchten, das ihre Kinder quer über euer Grundstück laufen finde ich sehr lobenswert.


Vielleicht...aber auch nur ganz vielleicht stört es sie ja doch >>nun ist es so, dass wir 4 Kinder haben, die allerdings nur in unserem Garten spielen( es sei denn, sie werden ausdrücklich gefragt, ob sie kommen wollen)<< und sie gehen auch "mal eben" rüber.... oder hast du deine 8 Jährige unter Daueraufsicht? ;-) oder den Mini?


Ich denke, man sollte sich zusammen tun und einen Zaun besorgen....so teuer ist n Maschendrahtzaun ja nun auch wieder nicht ;-)


sparrow

Beitrag von anarchie 20.05.11 - 19:27 Uhr

Hallo!

Danke für die Antwort:-)

Hm, also erstmal ist unser Hund NIE ohne mich oder meinen Mann im Garten.
Und unser Hund ist erzogen und hört.
Nein, da kann ich tatsächlich sixher sein.
Ist in fast 4 jahren noch nicht einmal auch nur amsatzweise vorgekommen:-)

Zum Einen kann ich den gesamten Garten einsehen und der "Mini" ist NIE ohne mich draussen.
Zudem kennen meine kids die Regeln(meine Regeln, die besagen, fremde Gärten werden nur auf Einladung betreten) und ich kann mich drauf verlassen, dass das klappt(wäre auch traurig wenn nicht...).

das sie ihre Kinder drüben halten möchten, finde ich auch lobenswert - nur will ich es nicht bezahlen und pflegen#schein

Und ein Maschendrahtzaun soll es ja nicht sein ,nach den Nachbarn, entweder Gitterstab oder es soll Holz werden...was bei 450m schon ne ganze Stange Geld ist - davon ab muss das ja auch gestrichen werden, und es ist beim Mähen ne Heidenarbeit.

hm, nö, kein Argument dabei, was mich überzeugen würde;-)#schein

lg und danke

melanie

Beitrag von muckel1204 20.05.11 - 17:17 Uhr

Derjenige, der den Hund hat muss sich auch darum kümmern, das dieser nicht auf Nachbars Grundstück kann. Aus diesem Grund musste unser Nachbar einen Zaun ziehen. Wir hatten keinen Nerv mehr auf das Tier, welches alle angrenzenden Gärten als Klo missbrauchte oder plötzlich ein Kind umrannte auf Jagd nach einer Katze. Er musste den Zaun auf sein Grundstück stellen.
Macht es lieber mit dem Nachbarn zusammen, dann wirds nicht so teuer.


LG

Beitrag von anarchie 20.05.11 - 19:31 Uhr

Hallo!

Danke für die Antwort:-)
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Derjenige, der den Hund hat muss sich auch darum kümmern, das dieser nicht auf Nachbars Grundstück kann.
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das gilt dann aber auch für deren kinder, die hier wesentlich häufiger sind;-)

Und unser Hund hat noch NIE dahim gemacht, er ist auch nie ohne uns draussen, nur unter Aufsicht.
Wie gesagt, er quert höchstens mal ein paar Meter...mehr nicht..

Ich MUSS keinen Zaun rechtlich, das ist klar...ich war eher auf der Suche nach Argumenten, warum ich es vielleicht doch tun sollte...#schein

lg

und danke

melanie

Beitrag von windsbraut69 20.05.11 - 17:21 Uhr

Ich würde des Hundes wegen schon einen Zaun ziehen bzw. jetzt die Möglichkeit nutzen, ihn 50/50 zu finanzieren.

Du hast als Hundehalter (ich kenne aber die Hamburger Hundeverordnung nur in Bezug auf die gelisteten Rassen) ja die Pflicht, Dein Grundstück so zu sichern, dass der Hund nicht ausbrechen kann.

LG

Beitrag von anarchie 20.05.11 - 19:37 Uhr

Hallo!

In HH ist sogar Leinenpflicht(ausser man hat eine leinenbefreiung wie wir;-)).
Unser Hund ist NIE alleine draussen, immer mit uns und er hört(klar, sonst hätten wir ja die leinenbefreiungsprüfung nicht geschafft:-)).

WENN der Hund draussen alleine WÄRE müsste ich dafür sorgen, dass er da bleibt..aber einen Zaun ziehen muss ich nicht.

Hm, ich werde ihr aber dieses "abkürzen" verbieten...so dass sie wirklich keine Pfote über die grenze setzt, zum Glück ist sie ja clever und checkt auch nicht markierte Grenzen..

Fakt ist, ich WILL keinen Zaun ziehen für viiiiele tausend Euro, den ich dann in Stand halten muss und die Kanten von Hand zupfen(450 m#schock), weil es mit dem Mäher nicht geht...und das nur, weil ihre kids nicht hören...

lg und danke..

melanie

Beitrag von windsbraut69 21.05.11 - 09:24 Uhr

Ach der Hund kürzt die Ecke ab, wenn IHR zusammen los geht?
Ich wollt jetzt nicht noch nen Kriegsschauplatz hier eröffnen und habs mir verkniffen, nachzufragen :)

Das sehe ich nicht so furchtbar problematisch an aber ich bin eh übervorsichtig und hab immer Rassen gehabt, mit denen man sich gar nichts erlauben darf und würde deshalb schon einen Zaun ziehen.

Die Kanten wirst Du bei einem vernünftigen Zaun mit Sicherheit auch mähen können.

LG,

W

PS: was ist eigentlich aus Eurem Fundkaninchen geworden?
Ich wollt immer mal nachfragen und bin davon abgekommen.

Beitrag von anarchie 21.05.11 - 14:55 Uhr

ja, sicher, sie ist nicht alleine da draussen...#nanana;-)

Unser Fundnienchen ist doch noch umgezogen...eine bekannte brauchte dringend einen kastraten für ihr Mädel und da ich eh Manschetten vor der vergesellschaftung hatte, war mir das ganz recht.
Aber es geht ihm da gut..großes ganzjähriges Aussengehege, insgesamt jetzt 6 Langohren, das Ohr ist gut verheilt, nur noch knubbelig - sogar das loch hat sich fast geschlossen:-)

lg

melanie

Beitrag von windsbraut69 22.05.11 - 12:32 Uhr

So sicher ist das nicht - hier im Ort ist es aus den Leuten ganz schwer herauszubekommen, dass Hunde alleine nicht im Dorf herumzulaufen haben....

Was das Kaninchen angeht, habe ich schon befürchtet, dass er nicht überlebt hat.
Schön, dass er wieder fit ist und so ein tolles Zuhause gefunden hat!

LG

Beitrag von birkae 20.05.11 - 20:06 Uhr

Hallo,

deine Nachbarin möchte einen Zaun, weil ihre Kinder nicht über euren Garten laufen sollen. Sie möchte bestimmen, welche Art Zaun es sein soll. Und ihr sollt mit zahlen?

Dann sage ihr doch, sie soll sich Pflanzen holen und als Grundstücksmarkierung setzen.

Grundsätzlich denke ich aber auch, dass jeder Hund einen eingezäunten Bereich haben sollte. Auch wenn du für dein Tier die Hand ins Feuer legen würdest, es ist immer noch ein Tier, dass irgendwann mal eine spontane Reaktion machen könnte, die ihr nicht erwartet. Und dann ist das Geschrei groß.

Biete ihr doch ansonsten an, dass ihr bereit seit, die Kosten für einen einfachen Maschendratzaun zu bezahlen und wenn sie etwas "besseres" haben möchte, die Mehrkosten selbst tragen möchte.

LG
Birgit