NFM ist nochmal wiederholt worden....

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von illysmum 20.05.11 - 16:26 Uhr

Meine Lieben. Erstmal vielen Dank für die netten Worte vom 18.05.2011 auf mein Anliegen!

Sind heute in der Uniklinik gewesen um die NF nochmal gründlicher ausmessen zu lassen. Man konnte sie nicht allzugut messen. Sie liegt aber bei 4,9-6,1 was leider in etwa dem entspricht, was der Arzt am Di. sagte. Allerdings stehen die Chancen besser als DI ......
In 10 Tagen werde ich wiederkommen müßen um nochmal zu messen, da; Kind größer- bessere Diagnose!!!

Um eine Ch-biopsie oder FWU werden wir aber nicht vorbeikommen!!
Ein Albtraum, ich hoffe es wird noch alles gut!....

Beitrag von ungeheuerlich 20.05.11 - 17:03 Uhr

Hallo,

"Um eine Ch-biopsie oder FWU werden wir aber nicht vorbeikommen!! "

Warum? Es zwingt Dich keiner das machen zu lassen.
Wäre es denn soo schlimm, selbst wenn mit dem Kind irgendwas nicht stimmt (wovon ich nicht ausgehe)? Und wenn ja, würdest Du es dann abtreiben lassen, weil VIELLEICHT (die Ergebnisse stimmen nämlich teils auch nicht!) behindert sein könnte?
Klar, wenn man schon so verrückt gemacht wird wegen ein paar mm, dann will man auch wissen was los ist, aber um welchen Preis?

Mittlerweile denke ich, so ein US ist schön, auf der anderen Seite wird man auch ganz schön verrückt gemacht.
Ich weiß nur eins, wenn ich nochmal SS werden würde, würde ich auf den ganzen Quatsch verzichten und es auf mich zukommen lassen.

Weißt Du, ich habe 4 Kinder und kein davon ist wirklich gesund, das konnte man per US aber nicht feststellen. Und selbst wenn, dann hätte ich meine Kinder trotzdem bekommen.

LG und alles Gute

Kerstin

Beitrag von illysmum 20.05.11 - 17:06 Uhr

Das kann ich nicht so wirklich in der heutigen Verfassung beschließen. Ich denke die paar Tage tuen gut, um es mal sacken zu lassen und nochmal in sich zu kehren.....

Beitrag von ungeheuerlich 20.05.11 - 17:20 Uhr

Das verstehe ich absolut, ich war ja in genau der gleichen Situation.
Nur was ich nie bedacht habe, was ist wenn es wirklich wahr sein sollte? Zum damaligen Zeitpunkt wollte ich einfach nur Gewissheit haben. Ich war da bereits in der 17ten SSW, hätte ich allen ernstes dieses Kind abgetrieben nur weil es in die "Norm" nicht passt?
Gut, mein Ergebnis war dann das alles ok ist, aber was wäre gewesen wenn es anders gewesen wäre.
Schlußendlich ist das Ergebnis völlig nebensächlich, viel wichtiger ist, womit Du leben kannst.
Meine Älteste hat das Asperger Syndrom (Autismus)
Mein Großer ADHS und das Asperger Syndrom
Meine Mittlerste ist zwar auffällig aber nicht diagnostiziert
Mein Kleinster hat ADHS und Verdacht auf Asperger
Diese Dinge kommen im Laufe des Lebens, da fragt niemand mehr, komme ich damit zurecht, schaffe ich das, will ich das überhaupt. Ich weiß nur eins, ich liebe meine Kinder und es ist zu schaffen.

Ach, ich schreibe viel zu viel.
Ich möchte Dir eigentlich nur Mut machen an Dich selbst zu glauben und dich nicht verrückt machen zu lassen.
Ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen !!!!

LG

Kerstin

Beitrag von ungeheuerlich 20.05.11 - 17:28 Uhr

Achso, und nochwas ;-)

Weißt Du, alles wird in irgendwelche Normen verpackt. Die Entwicklung eines Kinder verläuft in "Normen" und Tabellen. Kinder dürfen heute keine Kinder mehr sein, alles muß nach Tabellen laufen, das fängt im Mutterleib schon an.
Nur eins wird vergessen:
Wir sind alle unterschiedlich, entwickeln uns unterschiedlich!
Da wird dem Embryo schon die "Hölle" heiß gemacht weil er nicht "vernünftig" nach Tabelle wächst. Und die allermeisten Untersuchungen sind dann, daß die Kinder doch völlig gesund sind.
Eigentlich ist das schon fast Ironie.

LG

#blume

Beitrag von illysmum 20.05.11 - 18:46 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro

DU HAST SOOOO RECHT ! Wie ich gelesen habe sind Deine Kinder mit Ihrem "kleinen Handicap" aber an eine gute Mama geraten!!!!! #liebdrueck. Ich freue mich für Euch und Kinder mit ADHS sind ja nun meist etwas agiler, was mitunter etwas anstrengender sein kann!
Ich Danke Dir aus vollstem #herzlich für die lieben, ehrlichen und aufmunternden Wort!!!!!

Ich denke zu gegebener Zeit wird sich alles entscheiden!;-)

Beitrag von sabrinimaus 20.05.11 - 21:50 Uhr

Hallo,

erstmal Kopf hoch und ich drücke euch die Daumen, dass mit eurem Bauchzwerg alles in Ordnung ist.

Ich wurde bei meiner Maus übrigens auch ganz verrückt gemacht und habe in eine FWU durchführen lassen. Was mir nicht bewusst war und ich es wahrscheinlich auch verdrängt habe, ist dass es eben auch Krankheiten und Chromosomenanomalien gibt, die man bei der FWU eben nicht erkennt.

Bei uns war das Ergebnis der FWU unauffällig. Ein halbes Jahr nach der Geburt kam bei einem Gentest heraus, dass meine Maus doch eine relativ seltene Chromosomenanomalie hat. Letztendlich bin ich sogar froh, dass das Ergebnis so ausgefallen ist. Ich möchte meine Maus nicht mehr missen.

Ich würde heute keine FWU mehr machen lassen, da sie auch kein sicheres Ergebnis anzeigt. Überlegt euch das gut!

Also Daumen sind gedrückt, dass es bei euch alles gut ausgeht!

LG Sabrina

Beitrag von anja570 21.05.11 - 19:03 Uhr

Hallo,

mein Mittlerer ist behindert, obwohl die ganze SS über alles völlig unauffällig war, der Große hat seit Geburt einen kleinen VSD, auch der wurde erst nach der Geburt festgestellt.
Der Kleinste ist bis auf Neurodermitis bisher völlig gesund.

Was ich Dir damit sagen möchte, egal wie viele pränatale Untersuchungen Du machen und Dich damit verrückt machen lässt, es gibt keine Garantie, dass Dein Kind am Ende völlig gesund ist, es kann längst nicht alles vor Geburt erkannt werden.

Ich habe bewusst auf FWU, NFM...verzichtet, eine Abtreibung wäre für uns kein Thema gewesen und ich hatte keine Lust mich verunsichern und verrückt machen zu lassen.

Gerade bei der NFM gab es schon so oft Fehlergebnisse und am Ende war das Kind völlig gesund.

Überlege Dir was die ganzen Untersuchungen für eine Konsequenz hätten, es ist allein Deine Entscheidung, welche Untersuchungen durchgeführt werden!

Ich habe es so gehalten und würde jederzeit wieder so entscheiden: da eine Abtreibung kein Thema ist, habe ich mir nach dem Rat meiner FÄ einige Untersuchungen gespart, obwohl ich über 35 bin und einige Risiken habe.

LG und alles Gute

Anja


Beitrag von anja570 22.05.11 - 23:25 Uhr

Noch vergessen:

Eine FWU ist bei mir außerdem kein Thema, weil es dabei ein FG-Risiko gibt. Ich hatte in den letzten Jahren mehrere FG und würde das Risiko nicht eingehen. Ich habe hier schon mehrfach von Schwangeren gelesen, die ihr Baby dadurch verloren haben.

Bei einem auffälligen Befund müssten wir eine Entscheidung treffen, oder würden vielleicht zu einer Entscheidung gedrängt werden, diese Achterbahn der Gefühle erspare ich mir lieber gleich, ich könnte nicht abtreiben.

LG
Anja

Beitrag von abenteuer 22.05.11 - 14:19 Uhr

Huhu
Mein Großer hatte damals bei der NF Messung einen Wert von 3,5
Er ist heute 5 und kerngesund. NaJA GUT- ER HAT EINE sCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION.

Ich hatte damals auch große Angst. Hab mir aber erstmal mein Blut abnehmen lassen, um die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung genauer sagen zu können. Die Werte der Blutuntersuchung waren ok. Die FWU habe ich dann nicht machen lassen, da mir die Gefahr eines Aborts zu hoch war.

Mir erzählte damals der Arzt, dass er mal eine NF von 7,5mm gemessen hatte. Das Kind kam auch gesund zur Welt, hatte aber eine große Speckfalte am Hals ;-)

Lass dir also bitte erstmal Blut abnehmen und warte die Ergebnisse ab. Das kostet zwar etwa 30 Euro, doch das war es mir wert.

lg abenteuer