Hypothetische Fragen - Krankheit/KK/Ärztewahl

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Beitrag von dresdnerin86 20.05.11 - 20:48 Uhr

Hallo #winke

ich habe mal eine Frage die sich mir seit gestern Abend stellt, nachdem ich ne Reportage über Tumore gesehen habe.

Angenommen jemand ist krank und er ist normal versichert. In Deutschland herrscht freie Arztwahl. Kann man sich also einen richtigen Spezialisten auf dem Krankheitsgebiet suchen und von ihm behandelt werden (sofern er sich bereit erklärt) der auch gut und gerne mal am anderen Ende Deutschlands wohnt und die bestmögliche Therapie (samt nötigen Operationen) in Anspruch nehmen ohne das die Kasse die Behandlungskosten streicht?

ODER

Muss ich mit dem nächstbesten Facharzt in meiner Stadt/Klinik vorliebt nehmen?

LG,
Gwen
P.S. Z.B. Ist die Charité in Berlin bekannt für ihre guten Ärzte. Könnte man daher sagen das ich lieber da die OP haben möchte als hier?

Beitrag von kawatina 20.05.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

bei meinem Arzt geht das. Der sucht eh immer die bestmögliche Klinik aus.
Von der Kasse her kein Problem - solange man keine Krankenfahrten bezahlt haben möchte. Ich denke da gilt der kürzeste Weg.

LG

Beitrag von frau-mietz 20.05.11 - 21:20 Uhr

Du kannst überall hin!

Manchmal hat man auch gar keine Klinik oder einen bestimmten Arzt in seiner unmittelbaren Nähe.

Ich musste auch wegen einiger Geschichten viele, viele Kilometer fahren. Es war halt keiner auf dem Spezialgebiet im Umkreis.

Ja, es wird bezahlt.

Kosten dorthin musst Du allerdings selbst tragen, so viel ich weiß.

LG

Beitrag von schmerle123 20.05.11 - 21:25 Uhr

das kannst du sehr wohl. wie meine vorschreiberinnen schon meinten, wirst du die fahrtkosten eher selbst tragen.
unser chefarzt der orthopädie hat bundesweit einen sehr guten ruf was zb. schulterprothese betrifft. auch hier kommen patienten deswegen aus anderen bundesländern extra zu uns!

Beitrag von curlysue2 21.05.11 - 09:41 Uhr

Hi,

klar kannst Du das machen.

Wir wohnen im Kölner Raum und sind über ein Jahr mit unserem Sohn zur Behandlung nach Hamburg gefahren.
Eine Freundin von mir hat sich nach einem Unfall in Stuttgart behandeln lassen.

Die Behandlungskosten werden da genauso übernommen wie bei einem Arzt vor Ort, jedoch ist es Deine Sache wie Du zu einem weiter entfernten Arzt hinkommst und die Fahrtkosten finanzierst.

LG

curlysue

Beitrag von mel1983 21.05.11 - 15:54 Uhr

Hallo,

du kannst hingehen, wo du willst.

Ich bin mit meiner Tochter in Berlin in Behandlung - weil ICH das so entschieden habe (nach reichlich Recherche).

Du solltest es allerdings vermeiden im Streitgespräch (über was auch immer) mit deiner Krankenkasse zu erwähnen, dass du die BESTmögliche Behandlung für dich DORT gefunden hast.
Du bist nur Kassenpatient ;-)

Und Fahrtkosten oder Ähnliches bekommen wir natürlich nicht (was mir selbst egal war).

Grüße